P. Laapeyres, Di© Baudenkmal© Umbriens.
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bald an jenem Wohnhause in Gitta di Castello begegnen, jin
sieh vereinigt und verdient schon aus diesem Grunde eine eingehende
durch zahlreiche Holzschnitte iUustrirte Beschreibung.
No. 17. Grundriß des palaazo Yitelii a S. Oiacomo zu Citti. di Castello.
Das Gebäude steht, wie man aus dem Grundrift No. 17
ersieht, isolirt da, von allen vier Seiten von Straften umgeben,
mit der schmalen Vorderfront der Hauptstrafse zugekehrt.
Das Erdgeschoft umfaßt nur vorn an der Strafte einige bewohnbare
Zimmer, alle dahinterliegenden Räume dienten als
Remisen, Pferdeställe u&d Wirtbachaftalocale. Eine die Mitte
des Gebäudes quer durchschneidende Durchfahrt trennt das
den groften Hof und die stattliche Treppe umfassende Vorderhaus
von dem Hinterhause, welches eine eigene Treppe für
sich hat, und neben dem Brunnenraum einen ganz kleinen
Lichthof enthält.
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No, 18. Durchschnitt durch d*o palazzo Titelli a 8. Giacomo
in Cittk di Castello.
Der Durchschnitt durch das Vorderhaus, No. 18, läftt
erkennen, wie die Verbindung unter den Geschossen hergestellt
ist, wie nur Im Erdgeschoft der Hof an drei Seiten von
Säulengängen umgeben ist, wie auch nöeb im Hauptgeechofa
der Vorplatz an dm* Treppe als eine offene Halle gestaltet
Zeitschrift f. B»uwej«ü. Jahrg. XXfl.
ist, im übrigen aber and im Obergeschoft durchweg geschlossene
nur mit groften Fenstern ansgestattete Miniem den
Hof umziehen. Die Anlage der Treppe seitwärts von der
Eingangsaxe entspricht den bescheidenen Anforderungen, welche
die Frührenaissance an diesen vorzugsweise wichtigen
Bautheil stellte. Dieselbe ist aber mit gut gezeichneten Pilastern,
profilirten Gurtbögen und kleinen Kreuzgewölben auf
den Podesten architektonisch in einer bedeutsamen Weise ausgebildet,
welche typisch für die Mehrzahl der reicheren Häuser
und Paläste in Gitta di Castello und Umgegend geworden ist.
(Siehe nachstehenden Holzschnitt No. 29.)
No. 19. Pilaster auf dea Tnppaapodeftt&A No. 20. Fa^adensyatem
Im palaiso Titelli a S. Öiaeomo ev Citth di Castello.
An die mit einer cassettirten Holzdecke versehene Vorhalle
des Hauptgeschosses scblleften sich an der Vorderfront
die grofeeren Säle für repräsentative Zwecke an, in welchen
von dem Glanz der ehemaligen Decoratkm nur die Deckengesimse
und die Cassettendecken übrig sind; die anderen
Zimmer sind ohne Interesse.
Die mit dem Innern in Harmonie stehende Einfachheit
der äufeeren Architektur bringt No. 20 zur Anschauung, welche
durch die Detailzeichnongen des Gurtgesimses und der
Fenstereinrahmung in No. 21 und 22 vervollständigt wird.
No. 21. Profit des Gurtgeeittises. No. 22. Profil der Fenstonunraluntiiig.
Tagadan-DetaU« d*a palaazo Titelli a S. Oiacomo za Citäk di Castello.
> Die Fa^adenverhältnisse werden bestimmt dorebdie kräftige
Quadereinfassung an den Ecken des Gebäudes und durch
die staken Gurtgesimse, so daft die ungleiche Axeotheilung
der Fenster, die besonders an den Seitenfronten sehr varitrt,
sich weniger unangenehm fühlbar macht Die Quadern» die
Gesimse und die in den Profiürungen «ehr sauber gearbeiteten
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