Path:
III.

Full text: Die Versuchungen des Herrn Welsch / Ostwald, Hans (Public Domain)

105 
erwartet: „Na ja — das grosse Büfett — die 
Anrichte —- das grosse Sofa — der Tisch in 
der Mitte mi‘ den Lehnstühlen — und die paar 
Stilleben - °n Wänden. ... Wenn’s weiter 
nichts is 
Mit läscigen Schritten ging sie auf die Tür 
nach dem *‘ )‘herzimmer zu. 
Er folgt - *astig und erfasste die Klinke: 
„Das ist ja mein Schlafzimmer.‘ 
Ungläubig und ängstlich sah er ihr ins Ge- 
sicht; das konnte er ihr doch nicht zeigen. — 
„Na — machen Sie nur auf!“ lachte sie, 
ihm offen in das verdutzte Gesicht sehend. 
„Denken Sie, ich fürchte mich? Ich will doch 
nur Ihre Einrichtung sehen. Dazu gehört doch 
auch das Schlafzimmer!“ 
Sie fasste selbst nach der Klinke, als er 
zögerte. 
„Na — nur auf. Oder haben Sie Heimlich- 
keiten zu verstecken?‘ 
„Das nicht!“ sagte er zögernd. Aber er 
wagte es nicht, ihr zu widersprechen und 
Öffnete die Tür. 
„Das ist die ganze Herrlichkeit?‘“ fragte 
sie. „Hier sieht’s ;; beinah aus wie in einem 
Sanatorium. Die _Messingbettstelle. Der 
Schrank mit der Spiegeltür. .... Hören Sie,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.