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XIX.

Full text: Zwischen Tag und Traum / Hyan, Hans (Public Domain)

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fest auf der Erde, daß er schon nach kürzester Frist er— 
kannte, alle seine Möühe, ihren Geist der Materie zu 
entrücken, würde vergeblich sein. 
Aber i deß ihn die Not zwang, oder er— 
regte diese nc und unbewußte Hartnäckigkeit der 
Witwe Jorn — er —— t nachlassen! 
Und daber war die Alte— »Nneg und ging 
ein auf seine wiederholten DEe,“ sie in Trance 
zu bringen. Nur lachte sie ihyn m Schluß aus ihren 
wasserblauen Glotzern immer liebeselig an und 
peinigte ihn mit ihren Kösen Das brachte ihn 
in Wut, die er aber wie jede Regung, solange er 
nüchtern war, eisern beherrschte und nicht merken 
ließ. 
Er hütete sich auch wohl, sie in ihrer Wohnung 
zu besuchen. 
In einer leeren Villo hatte er sich ein 
Quartier eingerichtet, dort kam sie hin. Dort hatte 
er auch heute seine Verkleidung bewerkstelligt, und 
dieses völlig verlassene Haus, das seit Monaten kein 
Mense betreten hatte außer ihm, sollte ihm als Zu— 
flucht in der Stunde der letzten, äußersten Gefahr 
dienen. 
Aber dieser Verkehr mit der Witwe, dem er jedes— 
mal mit Abscheu entgegensah, hette allmählich in 
ihm eine Bosheit einenc n Haß gegen 
— yr gekommen 
wäre, hätte sie gerß . wie ven Stunden 
dieses einsamen Beisammenseins in jeder Sekunde 
dem Tode nahe war.
	        
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