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Ich liebe Dich!

Full text: Armesünder / Hyan, Hans (Public Domain)

2 Hans Hyan 
— — 
loben, denn Eigenlob stinkt! — aber wat wahr is, mubß doch 
wahr bleiben!. .. un wenn er mel'rgend auf'n Danzboden 
kam, dann war'n de Meechens hinter ihm her wie der Deibel 
nach 'ne arme Seelel.. T aàabei machte er sich janischt 
aus die Dinga! . .. Wenn ce sSich mal wat jreifen wollte, 
dann jing er vormittags in“ Tierjarten ... natierlich janz 
feudal, mit Lacktöppe un de Angströhre . . . man sollte 
janich jlooben, wat mal c. for'n Inblick in de moderne 
fFrauenbewejung jewinnen kann! 
Aber heite, heite“ nee, wahrhaftig, det wa janz 
wat anders! .. Selbst er Töpperemil! der doch jewißß 
seine Erfahrundgen jesammelt hatte uff det Jebiet . .. sowat 
wa 'n nocli iica veαα᷑ν! . .. 
Also e kcr tertreppe ruff, erste Etage, bei'n 
Justizrat rus— drebkalender! — Jeld wa 
da, det san 7machung! . .. Un wenn 
der Windencce dce früher mal Hausdiener jewesen 
wa bei dic Leutc, wenn der jesagt hatte: da liegt alleene 
for'n paar tausend Mark Familjensilba, so konnte man det 
schon jerne jlooben .. 
Tõôpperemil markierte, wie gewõnnlich, 'n Gasarbeiter. 
s wäre irgendwo im Hause vohr undicht, er mühßte mal 
nachsehen. So kam er in al' Act Und wie ihn das 
Dienstmãdchen in eins führte, son eines, was rechts vom 
Korridor lag, da war bei ihrem Eintreten eine junge Person 
hinter die Tür geflüchtet, die sich gerade angezogen hatte 
und die ein rasch aufgerafftes Handtuch vor ihre entblößte 
Brust hicle. 
Der die Gelegenheit zum Diebstahl verrät.
	        
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