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Full text: Strafsache van Geldern / Hyan, Hans (Public Domain)

am Platz! Und dann würde er die große Reise nicht 
allein antreten! Ein paar von denen, die ihn durchaus 
haben wollten, mußten mit! Er war zu klug, um nicht 
einzusehen, daß es um die armen Kerle, die ihre Pflicht 
taten, schade war, daß sie Frauen und Kinder hatten 
und daß sie auch gerne lebten ... Aber er selbst, wollte 
er denn nicht leben? Und brauchte er mehr als ein 
bißchen Vertrauen in den Ernst, mit dem er sich vor⸗ 
genommen hatte, ein neues Leben zu beginnen? Ach, 
es lohnte nicht, darüber nachzudenken! Wie's kam, so 
kam es eben! 
Drüben war das Haus, in dem er mit seiner Liebsten 
wohnte. Aber er ging daran vorbei. 
Plötzlich schwenkte er auf dem Absatz herum und 
ging schnell über den Fahrdamm. Drüben kam einer, 
der ihm verdächtig erschien, den wollte er sich näher 
ansehen. Doch der Passant setzte ruhig seinen Weg fort. 
Und Willi Vogel versank im Schatten der Einfahrt 
von Nummer siebzehn. Er öffnete das Tor so schnell, 
als drücke er es nur mit der Hand auf, und huschte 
über die Treppen. 
Mit der leisen Behutsamkeit, die ihm in den langen 
Jahren seiner Zwangshaft zur zweiten Natur geworden 
war, verschwand er in der Wohnung im dritten Stock. 
Hilde Hammer, die fünf Minuten nach ihm die 
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