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XVI. Mein Feldzugsplan

Full text: Wie ich Hauptmann von Köpenick wurde / Voigt, Wilhelm (Public Domain)

XVI. 
Mein Feldzugsplan. 
Es handelte sich für mich lediglich darum, von wo 
ich mir die Mannschaft nehmen konnte oder wollte, 
und außerdem, wie ich am bequemsten von dem Orte der 
Übernahme der Mannschaft bis an den Ort der Tat 
gelangen konnte. Anfangs hatte ich beabsichtigt, mir 
ein Kommando, das vom Truppentransport zurückkehrte, 
von einem Bahnhof Berlins aufzunehmen und damit 
zu operieren. 
Zu diesem Behufe hatte ich mich zunächst eines 
Abends auf den Schlesischen Bahnhof begeben, über 
welchen, wie ich wußte, sehr viel Transporte ziehen. 
Aber gerade an dem Abend, wo ich mich dort aufhielt, 
war keine Mannschaft vorhanden. 
So beschloß ich denn, eine der abgelösten Wachen 
von dem Tegeler Schießstande zu verwenden. Dazu 
mußte ich mir aber klar werden, welchen Ort ich heim— 
suchen wollte. Ich hatte die Wahl zwischen Bernau, 
Oranienburg, Fürstenwalde, Nauen oder Köpenick. 
Ich hatte mich, um vorläufig einmal einen Über— 
blick zu finden, bereits am Tage vorher nach Nauen
	        
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