Path:
VII. Ein unheimlicher Bote

Full text: Gold! / Hyan, Hans (Public Domain)

59 
„Aber, nic warr, Sie glauben doch auch, meine 
Brüder sind * 
Der Me —gisch den Kopf. 
„Aus * en übrigen, hier habe 
ich auch nen geben soll.“ 
Unde. aus der SaIsche seines langen Rockes 
ein zusa etes Stück braunen Packpapieres 
hervor, — Wunderlich mit bebeuden Händen 
auseinande e 
Max, der ältere, schrieb darin in einem schauder— 
haften Deutsch und einer Orthographie, die eigentlich 
gar keine war, er und die Brüder seien wieder mal 
unschuldig verhaftet worden, was sich ja in kurzer Zeit 
herausstellen würde. 
Seine Schwester möchte doch nach der Feilnerstraße 
16 zu Frau Rullermann gehen, Hof drei Treppen rechts, 
da hälten sie noch einen Koffer stehen, worauf sie 6 
Mark schuldig geblieben wären. Die, möchte Käte 
hezahlen und' die Sachcu so lange an sich nehmen, bis 
sie wieder heraus?tnen cuwürde er sie sich von 
ihr abholen. Es »ärt niwkt nötig, daß die Polizei, 
welche ja in clls ihre ritze KNase hineinstecken müßte, 
die Sachen in die Sönd bekörne. 
Mit ver:tweinten Augen nickte Käte. Ja, das 
wollte sie tun auf die Gefahr hin, sich dadurch selber 
sttraffällig zu machen, sie konnte doch ihre Brüder nicht 
gauz und gar im Stich lassen. 
Und zu dem Boten, der Kätes üppige Figur mit 
bewundernden Blicken maß, aufsehend, fragte sie: 
„Wie sind Sie denn zu dem Brizs gekommen?“ 
Der lächelte überlegen, wobei der sich leise hebende 
schwarze Serercart ein prachtvolles wolfsähnliches 
GBebiß sehen ich. Vorin meinte er wiehgtg: 
Seine Helle lag neben meiner Ich war näm— 
lich auch in Untersuchung, und wie wir neulich zum 
Bäden herunter gesführt wurden, gab er mir den Kas—
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.