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XIX. In der Penne

Full text: Gold! / Hyan, Hans (Public Domain)

Messer, Dolche Pistesen und eingerahmte Schriftstücke 
hingen, hindere hrtanen, un“ Trw soh, wie dieser 
Maun ganz c zing in iner rit ound mit der 
Größe seiner Rifgabe wut 
„Es war nicht leicht,“ fuhr er dann fort, „alle 
diejenigen herauszufinden, welche bei Ephraim etwas 
verseßt hatten. Und wenn die Leute nicht doch der 
Hoffnung lebten, sie könnten vielleicht durch unsere 
Bemühungen wieder in den Besitz ihres Eigentums 
gelangen, daunn hätte sich wol überhaupt niemand 
gemeldet. So aber fanden wir nach und nach wenig— 
stens einen Teil der durch den Mord zu Schaden Ge— 
kommenen heraus. Und ein glücklicher Zufall hatte 
es gewollt, daß unter diesen eine alte Dame war, eine 
Pensionärin, der es eben auch nicht gut ging und die 
deshalb ein altes Familienerbstück, eine Brosche, bei 
Ephraim versetzt hatte. Nach ihrer Beschreibung war 
es eine in Gold getriebene Blume, deren Kelchblatt 
von einem großen, tief dunkelroten Rubin gebildet war, 
der, wie sie meinte, seiner Größe, Farbe und Form 
nach, besonders aber wegen seines wundervollen Feuers, 
sehr setten und kostbar gewesen wäre. Sowie ich ihr 
diesen Stein hier zeigte, erkaunte sie ihn voller Freude 
als den ihrigen, und das lange gesuchte Beweisstück 
für den Mord wäre gefunden »ewesen, wenn es uns 
nur irgend jemand hätte sagen »ncy, wer das Porte— 
monnaie da verloren hat ... 
Der Inrnatt sah den Edelstein uid den kleinen, 
braunen Lederbeutel von allen Seiten an, aber diese 
beiden Dinge verrieten ihm ebensowen'g wie dem 
Kriminalbeamten das düstere Geheimni« das sich mit 
ihnen verknüpfte. 
Dann machten sich die Beamten und mit ihnen 
Doktor Pfeiffer auf den Weg und begannen ihre 
Rundreise, die sie zuerst durch ein paar berüchtigte 
Kneipen in der Linienstraße führte. Alsdann wandten 
sie sich nach Südosten, wo in der Dresdenerstraße, in
	        
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