Path:
II. Vampyre

Full text: Gold! / Hyan, Hans (Public Domain)

saßen, das der Schaffner zum Dank für ein gutes 
Trintgeld, so lauge wie es irgend anginge, für sie zut 
reserviren versprochen hatte, da fragte die Gesellschafterin 
in deren erblaßten Zügen noch immer ein unglüubige; 
Staunen und Erschrecken lag: 
„War er's denn wirklich, Marie?“ 
Die Grüfin nickte. 
„Ja, da ist kein Zweifel, das war Fred Hunter“ 
„Und glaubst Du, daß er uns erkannt hat?“ 
Sicherlich.“ 
Danach versank die Gräfin wieder in das Brüten. 
das sie in ernsten Lebensmomenten ftets überfiel. 
Und indem an, ihrem umfassenden Geiste die 
Bilder ihres Lebens schnell vorüberzogen, maß sie die 
Entfernung zwischen ihnen ab, die — die 
das Einst und Jetzt mit einander zusammenstofsen 
lassen konnten .... 
Aber so viel sie sich mühte, die Erinnerungen, die 
so drohend sich herandrängten, zurückzustoßen — sie 
bannte sie nicht, die schweren, schivarzen Wolken, die 
aus der Vergangenheit heraufzogen, und die ihre dunklen 
Schatten über den goldenen Strom warfen, an dem 
jetzt ihr Dasein blühte. 
„Na, Herr Graf, wie ist es denn nun mit dem 
Provisiönchen?“ 
Graf Berghorst drehte sich um und sah bei dei 
ungewissen Licht der Laternen in das finnige und von 
einer rötlichen Bartfrese umrahmte Gesicht des Herrn 
Kretschmar, jenes Agenten, der ihm in Gemeinschaft 
mit noch zwei anderen Personen die Heirat mit Maria 
Anna Petersen vermittelt hatte. 
Und gleichzeitig tauchten hinter diesem Herrn noch 
zwei andere Personen auf. 
Eine etwas korpulente Frau im mit Velz besetzten
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.