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XVIII. Ihre "Vergangenheit"

Full text: Gold! / Hyan, Hans (Public Domain)

Fuchs blieb ru“? sitzen und sah den Grafen aller— 
dings ein wenig erstaunt an. 
Aber durchaus nicht erschreckt etwa, nein mit jenem 
Erstaunen, das man zeigt, wenn irgend jemand in 
der Gesellschaft eine zwar recht gut pointirte, aber an 
sich total unglaubwürdige Geschichte erzählt. 
Und während der Graf, den dieses Benehmen et— 
was unsicher werden ließ, langsam dem Ausgang zu— 
schritt, meinte Fuchs leichthin, als spräche er zu sich selbst: 
„Mein Gott, ich hätte nicht gedacht, daß Sie so 
außerordentlich sensibel seien!“ 
Augenblicklich wandte sich von Berghorst um. 
„Was soll das heißen, was wollen Sie damit sagen?“ 
„Du lieber Himmel,“ Fuchs lachte leise, wenn man 
einen so regen Geschäftsinn entwickelt, daß man sogar die 
Ehe zum Gegenstand einer kleinen Transaktion macht ... 
ha, hahaha ... nein, wissen Sie, lieber Graf, seien Sie mir 
nicht böse, aber das berührt wirklich ein wenig komisch!“ 
Unruhig trat ihm der Graf wieder näher. 
„Woher wissen Sie das?“ 
Das ist meine Sache.“ 
Mun gut. ...wenn Sie es schon wissen, was weiter?“ 
Jetzt hatte der Graf das Heft aus der Hand ver— 
loren, es konnte nicht mehr zweifelhaft sein, wer Sie— 
ger bleiben würde. 
„Ich meine,“ fing Fuchs wieder an, „Sie sollten 
vernünftig sein und sich ein so sicheres Geschäft nicht 
aus der Nase gehen lassen.“ 
„Sind denn die andern Herren einverstanden?“ 
fragte der Graf zögernd. 
Fuchs nickte bedeutungvoll: 
„Aber gewiß! Wie würde ich denn sonst zu Ihnen 
kommen?“ 
Im Zimmer hin und her gehend, blieb der Graf 
wieder eine ganze Weile „ll. Endlich sagte er: 
„Und Sie meinen, daß das, was wir da vorhaben. 
gesetzlich nicht verboten *
	        
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