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X. Razzia

Full text: Gold! / Hyan, Hans (Public Domain)

78. 
In den rren aen einc Spinnenart, die man 
mit dem Ncta 2rinne“ bezeichnet. 
Groß wie e Icust eines cusgewachsenen Mannes, 
vereinigt dieses schcufsliche Oasekt eine ungemessene 
Blutgier, Verseolraansit un“ SA Kraft eines kleinen 
Raubtieres in i, 
Ihr Netz, detzen Ciurebe der gesponnenen 
Seide an Festigkeit ahnelt, ist das Sterbebett jener 
entzückenden kleinen, buntschillernden Vögel, welche 
wie Edelsteine die Luft durchschwirren und die mit 
dem glücklichen Frohsinn und der Grazie von echten 
Sonnengeschöpfen durch ihr kurzes Leben flattern. 
Kurz, weil zu viel Feinde uͤberall an ihren Wegen 
lauern. Und einer ihrer gefährlichsten Feinde, die das 
glänzend bunte Gefieder zerstören und ihr Herzblut 
sigten ist die dicke, widerwärtige, arglistige Vogel— 
pinne. 
Man tötet crtritt sie, wo man ihrer habhaft 
wird. Aber die Art dieses bösartigen Sechsfüßlers 
stirbt nicht aus, und scharenweise fallen die liebens— 
Zurdigen, glänzend gefiederten Luftbewohner ihr zum 
pfer. 
Durch die Palheoe. tten in dem breiten Strom 
von Menschen, die ece Arbe nachgingen, und Müßig— 
ängern, die nichts besseres „4A tun wußten, als ihre 
g auf alle mögliche Weise totzuschlagen, bewegte 
sich etwas schwerfällig Frau Eleonore Tuto. 
Nur die Großstadt mit ihrem moralischen Sumpf— 
boden konnte eine derartige Existenz zeitigen. Und 
wer das Vergnügen hatte, Frau Tuto näher zu kennen, 
der mußte die Berechtigung des Vergleiches mit senem 
Insett welches den bunten Vögelchen nachstellt, aner— 
ennen.
	        
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