Jus kochet. Wenn nun die wenige Bruͤhe, so
darauf, braun genug, so gießet man immer nach
und nach Fleischbruͤhe dazu, bis alles gahr und
recht ausgekocht. Hat man aber ein gut Stuͤck
Fleisch genommen, so kann Wasser dazu gegossen
werden alle mal ohngefaͤhr /, quart, nun wird
die Suppe durch ein Sieb gegossen und man
macht so viel, als wie gebraucht wird.
Will man nun Sago drin nehmen, so wird 1.
Viertel pfd. in einem Topf beynahe ganz gar ge⸗
kocht, in ein Sieb gegossen, damit das Schleimige
ganz davon abgeht; auch kann man einige male
warmes Wasser daruͤber gießen, damit die Suppe
nicht truͤbe durch ihn wird, denn die muß klahr
bleiben; nun wird er wieder zu der Suppe gethan.
Etwas Sellerie, Corch und Petersilien⸗Wurzel kann
man sich fruͤher in einem Topf abkochen, auch
nach Belieben etwas Blumenkohl; hiemit kochet
sie nun etwas durch, und dann wird das Fett
rein davon abgenommen; ganz fein gehackte
Peterstlie muß man auch zuletzt daran thun.
Ein sogenanntes Garten⸗Huhn gefaͤllt mir
aber noch besser in der Suppe. Man nimmt
auf ein quart recht gute Fleischbruͤhe 8 Eyer,
b ohne und 2 mit Weiß. Diese schlaͤget man
tuͤchtig und thut etwas junge, ganz fein gehackte
Petersilie nebst der Fleischbruͤhe dazu. Hat man
nun eine so kleine Castrolle. so schmiert man sie
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