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Erster Teil. Geschichte 13. Kapitel. Tegel im Jahrhundert des 30jährigen Krieges

Full text: Geschichte des Dorfes und Schlosses Tegel / Wietholz, August (Public Domain)

VORWONI' 
rial in Frage, das ich in den Aktenbeständen der unter der Rubrik 
„Urkunden und Quellen“ aufgeführten Behörden vorfand. Den Herren 
Beamten dieser Behörden, besonders des Preußischen Staatsarchivs 
zu Berlin, der Regierung zu Potsdam und des Kreisausschusses Nieder⸗ 
barnim sei für ihre Hilfsbereitwilligkeit herzlichster Dank ausgesprochen. 
Von Tegeler Bürgern gilt mein Dank ferner Herrn Vürgermeister 
Stritte, Herrn Beigeordneten Dr. Laegel, Herrn Gutsbesitzer Karl 
Müller, Herrn Kgl. Forstmeister Badstübner, Herrn Pfarrer 
Reishaus, Herrn Kuratus Schmidt und besonders Herrn Ober⸗ 
sekretär Emil Radke (f 2. Juni 1918) für die mir erwiesenen Ge— 
fälligkeiten. 
Die Anregung zu der Arbeit gaben die häufigen Fragen des 
Publikums nach Tegeler Geschichtsliteratur an meiner Dienststelle in 
der Preuß. Staatsbibliothek sowie die zahlreich in Zeitungen und 
Zeitschriften erschienenen, größtenteils unrichtigen Veröffentlichungen 
über Tegel. Die Ausarbeitung stützt sich auf Urkunden, von denen 
die wichtigsten den 2. Teil des Werkes bilden. Sie mußten aus dem 
geschichtlichen Text ausgeschieden werden, weil die in zumeist langen 
Urkunden oft schwer verständliche Sprache älterer Zeit die Übersichtlich— 
keit der Gesamtdarstellung erschweren und den Zusammenhang stören 
würde. Sie durften aber nicht fehlen, und ihre Einleitung begründet, 
warum auch sie lesenswert und kein nebensächlicher Anhang sind. 
Viele Hindernisse verzögerten und erschwerten die Fertigstellung 
des Werkes. Ein mehrjähriger Prozeß, der um die Eigentumsrechte 
am Tegeler Seeufer von den Uferanliegern gegen die Gemeinde ge— 
führt wurde, sperrte mir zwei Jahre die behördlichen Akten zur Ur—⸗ 
kundenforschung, die ohnehin den schwierigsten Teil der Arbeit bildete. 
Das ganze Werk ist die Arbeit dienstfreier Stunden von etwa zehn— 
jähriger Dauer. Mit dem Druck des Werkes wurde bereits vor seiner 
Fertigstellung im April 1914 begonnen, aber im Verlauf des Krieges 
zunächst unterbrochen und später nicht nur ganz eingestellt sondern 
der fast fertige Satz wieder vernichtet. Nach Überwindung großer 
Schwierigkeiten und gleichzeitiger Fortführung des Werkes bis zur 
Gegenwart gelang es im Herbst 1921 endlich, das Werk der Offent⸗ 
keit zu übergeben. Das Schicksal desselben von seiner ersten Fertig⸗ 
stellung bis zur Veröffentlichung erschien mir interessant und lehrreich 
genug, um es in einer besonderen Nachschrift dem Schluß des 1. Teiles 
anzufügen. 
Tegel, Oktober 1922. 
Der Verfasser.
	        
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