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Die Bebauung und die Bauordnung

Full text: Chronik von Gross-Lichterfelde / Lüders, Paul (Public Domain)

liegt, das Reüche Waisenhaus, das imposante 
Rotherstif‘ und den das Bäkethal überragenden Schloß— 
bau des Generals Meckel bereichert. 
Die Verkehrsverhältnisse. 
Den Mitteilungen über die Bebauung und die Bau— 
ordnung soll hier eine Besprechung der Entwickelung der 
Verkehrsverhältnisse folgen. Soweit es sich dabei um die 
Eisenbahnverhältnisse für die wichtige Hin- und Rückfahrt 
nach und von Berlin handelt, sind im Laufe der Jahre 
mit denselben große Wandlungen vor sich gegangen und 
bedeutende Verbesserungen eingeführt. 
In den ersten zehn Jahren nach der Gründung von 
Gr.«Lichterfelde kam für den Verkehr nach Berlin haupt— 
sächlich die Anhalter Bahn in Betracht, da der Westen 
noch gering bevölkert war. Aber gerade der Westen erhielt 
durch die Errichtung der Potsdamer Vorortsbahn, die zum 
nicht geringen Teile auf ein schweres Unglück auf dem 
Bahnhofe Steglitz zurückzuführen ist, schon vor mehreren 
Jahren eine so lebhafte Verkehrseinrichtung mit Berlin, 
daß er sich, wie schon erwähnt, in überraschend schneller 
Weise entwickelte. Der Osten blieb noch immer auf die 
Anhalter Bahn angewiesen, bei welcher man wohl das 
Möglichste that, auch besondere Vorortszüge einführte, 
aber bei dem großen Verkehr, den diese Bahn zu bewäl— 
tigen hat, doch nicht entfernt so viel Züge befördern konnte 
als auf der westlichen Vorortsbahn. 
Auch diesem Übelstande ist jetzt abgeholfen, am 
1. Dezember 1901 ist der Verkehr auf der neuen Vororts—
	        
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