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Abschnitt II. Verkehrswesen

Full text: Verträge der Stadt Rixdorf (Public Domain)

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Abschnitt II 
Für jeden Schaden, welcher der Gemeinde oder Dritten 
infolge des Baues oder des Betriebes der Bahnanlage 
zugefügt wird, hat Unternehmerin aufzukommen. Unter— 
nehmerin hat insbesondere auch Maßregeln zu treffen 
zur Sicherung der öffentlichen und Gemeindeanlagen 
gegen alle aus dem elektrischen Betriebe sich ergebenden 
Schädigungen, namentlich gegen den Einfluß der bei 
einer etwaigen Schienenrückleitung auftretenden sog. 
vagabondierenden Ströme. Für etwaige trotzdem ein— 
tretende Beschüdigungen an Gemeinde—- oder sonstigen 
Anlagen haftet die Unternehmerin. 
Die Masten und ihre Fundierung sind nach einer vor— 
zulegenden und zu genehmigenden Zeichnung herzu— 
stellen. 
Der Beton an der Fundierung ist an der Erd— 
oberfläche mit einem der vorhandenen Befestigungsart 
genau entsprechenden Pflaster zu überpflastern. Für 
den Standort der Masten und für die Lage der Halte— 
drähte sind die vorzulegenden und zu genehmigenden 
Lagepläne maßgebend, wobei bemerkt wird, daß die 
Masten je nach der Bestimmung des Gemeindevor— 
stehers im allgemeinen entweder zwischen den beiden 
Gleisen oder in der Fluchtlinie der Baumreihen bezw. 
der Gaskandelaber aufzustellen sind. Die Haltedrähte 
und die Stromzuführungsdrähte müssen so angebracht 
werden, daß zwischen ihnen und der Straßenoberfläche 
eine lichte Höhe von mindestens 5,5 mmeverbleibt. 
Soweit die Gleise nicht bereits vorhanden sind, sind 
dieselben nach einem dem Gemeindevorsteher zur Ge— 
nehmigung vorzulegenden Projektplan einzubauen. 
Weder durch das Profil der Schienen, noch durch die 
Konstruktion des Gleises, noch durch die Anlage der 
Bahn überhaupt darf das Fahren anderer Wagen über 
die Bahn in irgend einer Weise erschwert werden. 
Sowohl bei der ersten Verlegung als bei späteren 
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und Gleiskonstruktionen eingebaut werden, welche 
einen scharfen und dauerhaften Anschluß an das Pflaster 
und eine feste Auflagerung auf die Unterbettung des 
Straßenpflasters gewähren. Die hiernach zu wählenden
	        
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