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Abschnitt II. Verkehrswesen

Full text: Verträge der Stadt Rixdorf (Public Domain)

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Abschnitt 
eingleisigen Strecken Ausweichgleise von ca. 65 m Länge her— 
gestellt werden. 
8 10. 
Die Bahnen werden tunlichst in vorhandene Straßen und 
Wege, welche zu dem Zwecke dem Konsortium zur Verfügung 
gestellt werden, verlegt. 
Verbreiterungen und Verlegungen dieser Straßen und 
Wege werden dem Konsortium nicht auferlegt. Sollten da— 
gegen zur Ausführung des Bauprojekts (8S 13 Schlußsatz) Ver— 
legungen oder Veränderungen von öffentlichen oder Privat— 
anlagen, als Pferdebahngleisen usw. erforderlich sein, resp. die 
Mitbenutzung solcher Anlagen seitens des Konsortiums er— 
forderlich oder erwünscht werden, so hat das Konsortium die 
hierdurch entstehenden Kosten zu tragen, sowie die nötigen 
Genehmigungen selbst zu beschaffen. 
Letzteres gilt auch von solchem Straßen- und Wegeterrain, 
welches sich nicht im Besitze der Gemeinde befindet. 
Wo aus Veranlassung der Bahnanlage Abänderungen in 
der Höhenlage der Straßen vorzunehmen sind, bedürfen solche 
der Genehmigung des Eigentümers der Straße. 
811. 
In allen gepflasterten Straßen sind die Gleise aus Haar— 
mann- oder Rillenschienen, deren Dberkante mit der Straßen— 
oberfläche abschneidet, herzustellen. Die Schienen sind seitlich 
mit Formsteinen auszufüllen. 
Diese Schienen sollen einen Raddruck von zwei Tonnen, 
welcher der Last der schwersten Straßenfuhrwerke entspricht, 
mit genügender Sicherheit aushalten können. 
An Kreuzungen der Bahn durch andere Straßen oder 
Wege werden gepflasterte Bahnübergänge hergestellt. Des— 
gleichen sind auch bei den nicht in Pflaster liegenden Weichen 
die Gleise von einem Meter vor der Weichenspitze bis einen 
Meter hinter dem Herzstück zu pflastern. 
Die zur Verwendung kommenden Schienen sind aus— 
schließlich aus Stahl anzufertigen. 
812. 
Das Straßenpflaster wird zum Zwecke des Einbauens der 
Gleise aufgebrochen und nach Herstellung der letzteren soweit 
als angängig mit dem alten Material sorgfältig wieder herge—
	        
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