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Die Damen

Full text: Berlin und die Berlinerin / Ostwald, Hans (Rights reserved)

Yytic Ruhlbach 
Örußendes Reigen, 
Zonlofes CZummen, 
Verlegenes Schweigen, 
Zprödes Verftummen. 
Sin laulich Gcbhräue 
Mit Zuder und Sahne, 
Und immer aufs ncuc 
Die fchmwache Tijane, 
Und Kuchen und Bachwverf 
Und Bacwerk und Zorte; 
Man Sffnet zum Hadwerk 
Sag VWianeforte. 
Yım tFrillern und jtüumpern 
Die Virtuofjen. 
Und Zaffen Minpermn 
Und Diener tofen. 
Eg fülßern und zifchen 
Die Srau’n unerfättlich 
Und rufen dazwijchen: 
Ah, bravo! Wie göttlich‘ 
&$ werden die Zimmer 
Stets heißer und enger 
Und immer und immer 
Die Meile fänaer 2... 
Neben der Hofvdanıc Vaalkzomw befaß die Gunit der literarijchen Mute 
die Gräfin Yda Habn-Habn, die Zochter des medlenburgifchen Grafen, der fich 
durch feine Theaternarrheit ruiniert hatte. Cie mar erzentrijcher, Junker: 
licher als die Paakzomw, die für die kultivierte Hofariftofratie [AMrich. Die 
Srafin haßte den Hof ebenfo wie die bürgerliche Kanaille. Wic fam das 
Bürgertum Dazı, reich zu merden! Und der Hof hatte die Uriftofratic 
ruiniert und beifeite gelaffen! Sie {chrieb, um fih Luft zu machen. Yuch 
griff fie die Ehe an, die nur die Weiber cinem „Herrn“ unterwerfe. 
Zo nannte fie denn die Paalzoum cine Kammerjungfer der Arijtofratie. 
Xn ibren Merken milchte ich feudale Manier mit den AYırfhauunagen des
	        
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