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Full text: Der Dörferblick - Der Kiezblick (Rights reserved) Issue294.2021 (Rights reserved)

Der Kiezblick ® UNABHÄNGIGE MONATSZEITUNG FÜR ALTGLIENICKE, BOHNSDORF UND GRÜNAU SOWIE ADLERSHOF, JOHANNISTHAL, SPÄTHSFELDE UND NIEDERSCHÖNEWEIDE Nr. 294 (306) / 220 28./19. Jahrgang JUNI 2021 Startschuss für neues Stadtquartier am Segelfliegerdamm bei ehemals „VEB Kühlautomat” Auf diesem Areal soll das neue Stadtquartier mit 1.800 Wohnungen und gewerblichen Nutzungen entstehen. (Foto: WISTA Plan GmbH) e r Be lfli ge m am -D er lin Se m m da r ge oß ßen Areals soll demnach ein neues Stadtquartier mit 1.800 Wohnungen sowie gewerblichen Nutzungen entstehen. Zwei öffentliche Straßen stellen die interne Erschließung des Plangebiets sicher. Darüber hinaus sind ein begrüntes Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer sowie ein öffentlicher rund 2.000 Quadratmeter großer Spielplatz geplant. Ein weiterer Spielplatz soll in einer der angrenzenden Kammern im Landschaftspark entstehen. Die vorhandene denkmalgeschützte Bausubstanz kann aufgrund ihres schlechten baulichen Zustandes nur zu einem geringen Teil erhalten werden, so wird beispielweise eine ehemalige Produktionshalle zum Segelfliegerdamm hin erhalten und zu einer Kindertagesstätte für etwa 140 Kinder umgebaut werden. Jedoch soll die durch die ehemaligen Gewerbebauten des jüdischen Luftfahrtpioniers Arthur Müller geprägte einzigartige städtebauliche Struktur durch eine sich an der historischen Bebauung orientierende Neubebauung aufgegriffen und damit an die Keimzelle des Wissenschaftsstandorts Adlershof erinnern. Zentrale Voraussetzung für die bauliche Entwicklung des Areals ist die Bewältigung der arten- und biotopschutzrechtlichen Anforderungen sowie die Berücksichtigung der sonstigen ökologischen Belange. Diesen wird durch umfangreiche Festsetzungen zur Begrenzung der Versiegelung, zu Dach- und Fassadenbegrünung sowie zu Ersatzbaumpflanzungen Rechnung getragen. Darüber hinaus sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im angrenzenden Landschaftspark Johannisthal sowie an zwei weiteren Standorten im Bezirk Treptow-Köpenick vorgesehen. Grundlage für den Bebauungsplan- Gr Am 23. Mai rückte die nach der Rückübertragung an die verstreute Erbengemeinschaft Arthur Müller seit 1996 leerstehende Gewerbefläche von Kühlautomat in Johannisthal wieder etwas mehr ins Licht der Öffentlichkeit, denn dichter schwarzer Rauch stieg von Weitem erkennbar auf. Nicht zum ersten Mal brannte eine Lagerhalle auf dem Gelände. Manches, was unter Denkmalschutz stand auf dem einst zum Flugplatz Johannisthal gehörenden Gelände, fiel auf diese Weise endgültig in sich zusammen, nachdem schon jahrzehntelanger Leerstand der Bausubstanz empfindlich zusetzte. Die Feuerwehr bemühte sich auch hier wieder einmal um Schadensbegrenzung. Der Brand kam zu einem Zeitpunkt, wo es ein weiteres Stück näher rückt, dass bald neues Leben auf dem Kühlautomat-Gelände einzieht. Mit dem vom Berliner Senat gerade in die Wege geleiteten Bebauungsplanverfahren 9-15a soll das Planungsrecht für die Entwicklung des brachgefallenen Areals zwischen Segelfliegerdamm und Groß-Berliner Damm geschaffen werden. Am 4. Mai 2021 startete für die Dauer eines Monats die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs, in deren Rahmen sich Interessierte sowohl vor Ort in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin) unter Berücksichtigung der geltenden Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 als auch im Internet unter www.stadtentwick lung.berlin.de/planen/b-planver fahren informieren können. Auf dem gut erschlossenen, am nördlichen Rand des Entwicklungsgebiets Berlin-Johannisthal/Adlershof gelegenen, rund 20 Hektar gro- tr. r-S Spo tz Land Ge scha m dl Se a rh rtpla rd ay ftspa rk Schematische Darstellung der Bebauung und Grünflächen im Entwurf (Stand 2017, © Büro FPB Freie Planungsgruppe Berlin) entwurf 9-15a ist der im Rahmen eines städtebaulichen Gutachterverfahrens prämierte Entwurf des Büros FPB, der im Zuge der Planungskonkretisierung in einigen Teilbereichen überarbeitet wurde. Das neue Wohngebiet mit rund 1.800 Wohnungen soll überwiegend aus fünf- bis sechsgeschossigen Gebäudeblöcken mit großen, begrünten Innenhöfen bestehen. Zum Landschaftspark hin soll die Bebauung auflockern. Auch kleinere Läden und Gastronomie sind im neuen Quartier geplant. Eine rund 2.500 Quadratmeter große öffentliche Grünfläche am Segelfliegerdamm wird künftig zusätzlich ein grünes Entrée in das Quartier bilden. Über Gutachterverfahren soll eine ansprechende Architektur der Gebäude sichergestellt werden. Ein Teil des Quartiers wird weiterhin gewerblich genutzt. Damit parkende Autos das neue Quartier nicht dominieren oder die neuen Anwohnenden auf der Suche nach Parkplätzen auf die umliegenden Quartiere ausweichen, ermöglicht der Bebauungsplan den Bau von Tiefgaragen. Zusätzlich sind kleinere ebenerdige Stellplatzanlagen geplant. Zu beachten ist, dass die früheren industriellen Nutzungen ihre Spuren in Grundwasser und Boden hinterlassen haben. Insbesondere im nordöstlichen Teil des Areals befinden sich umfangreiche Altlastenbestände, die im Zuge der Neubebauung erst einmal beseitigt werden müssen. Leider ist hiermit auch der umfangreiche Verlust von Bäumen verbunden. Dies gilt vermutlich auch für die wertvollen Bäume am historischen Eingang zum ehemaligen Flugfeld. Joachim Schmidt n AKTUELLES Bohnsdorfer entscheiden über Vergabe der Kiezgelder Bürgertelefon für Fragen zur Corona-Lage mit neuer Sprechzeit Das Bürgertelefon für Fragen zur Corona-Pandemie des Bezirksamtes Treptow-Köpenick ist seit Mai werktags zu einer neuen Sprechzeit von 10 bis 13 Uhr erreichbar. Unter der Telefonnummer (030) 90297-5225 beantwortet das Bezirksamt allgemeine Fragen rund um die Corona-Pandemie: Von den Öffnungszeiten der Ämter über Informationen zur aktuellen Infektionsschutzverordnung bis hin zu Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen. Aufgrund des zurückgehenden Anrufaufkommens wird die Erreichbarkeit nun auf die Kernzeit reduziert. Das Bürgertelefon ist zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 eingerichtet worden, um dem gestiegenen Informationsbededarf der Bürgerinnen und Bürger in Treptow-Köpenick gerecht zu werden. Insgesamt fast 20 Kollegin- nen und Kollegen haben seitdem im Team neben der regulären Tätigkeit im Bezirksamt ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen im Bezirk und klären individuelle Fragen zur Corona-Lage im persönlichen Gespräch. ? Für medizinische Fragen ist weiterhin eine separate Hotline geschalten: Telefon: (030) 90297-4773 Mo–Fr, 8:00–16:00 Uhr ? Für allgemeine Fragen erreichen Sie uns hier: Telefon: (030) 90297-5225 Mo–Fr, 10:00–13:00 Uhr ? Für allgemeine Bürgerfragen ist zudem wie gewohnt als zentraler, telefonischer Zugang zur Berliner Verwaltung folgende Nummer erreichbar: Telefon: 115 Mo–Fr, 7:00–18:00 Uhr Bezirksamt Treptow-Köpenick n Die TVO muss kommen Am 27. Mai 2021 verabschiedeten Dagmar Pohle (Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf), Oliver Igel (Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick) und Michael Grunst (Bezirksbürgermeister Lichtenberg) eine gemeinsame Erklärung zur tangentialen Verbindung Ost, kurz TVO: Auf Initiative des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) haben Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Anwohnende den Berliner Senat am Mittwoch, 26. Mai 2021, in einer Resolution dazu aufgefordert, das Planfeststellungsverfahren für die tangentiale Verbindung Ost, kurz TVO, zügig anzugehen. Wir unterstützen die Resolution und rufen den Senat dazu auf gemeinsam mit den Bezirken die Planungen über die Legislatur hinaus weiter fortzusetzen und wie versprochen das Planfeststellungsverfahren Anfang 2022 zu eröffnen. Dies ist dringend notwendig, denn es hat bis heute zu viele Verzögerungen gegeben und auch das Planfeststellungsverfahren wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Dabei brauchen die Bezirke Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und TreptowKöpenick eine leistungsfähige NordSüd-Verbindung, die die Anwohnerinnen und Anwohner von Durchgangsverkehr und Stau entlastet. Dies wird die Straßen-TVO, die einen begleitenden Radschnellweg erhalten wird, leisten. Ebenso notwendig ist die Schienen-TVO (südliche Nahverkehrstangente). Es muss nun zügig die für den Bau notwendige konkrete Bedarfsermittlung, die daraus resultierende Auswahl zwischen S- und Regionalbahn und die Finanzierung geklärt werden. Unabhängig davon muss das Planfeststellungsverfahren für die StraßenTVO so schnell wie möglich starten. Im Namen der Erstunterzeichnenden sind nun weitere Unterstützerinnen und Unterstützer eingeladen, sich an der Resolution zu beteiligen. Die unterzeichnete Resolution kann auf der Website des Verbands Deutscher Grundstücksnutzer https://www.vdgn.de/newssingle/ article/breites-buendnispro-tvo/ eingesehen werden. Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin n Immobilienbewertung Dipl.-Ing. ERWIN B. STENKEWITZ Von der Industrie- und Handelskammer zu Berlin öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken. Dahmestraße 25 • 12527 Berlin-Grünau Telefon: 030 / 674 43 31 www.immobilienbewertung.de E-Mail:stenkewitz@immobilienbewertung.de Pandemie-bedingt fand die diesjährige Entscheidungsveranstaltung zur Vergabe der Kiezkassenmittel zum ersten Mal nicht im Kiezklub Bohnsdorf sondern als Videokonferenz statt. Am 19. Mai wurde online darüber beraten, wie die Kiezgelder für Bohnsdorf in Höhe von 4.700 Euro in diesem Jahr ausgegeben werden sollen. Die Bohnsdorferinnen und Bohnsdorfer folgten damit einem Aufruf der Bezirksverordnetenversammlung, die nun schon im neunten Jahr jedem der insgesamt 20 Kieze im Bezirk Gelder je nach Einwohnerstärke für die Gestaltung der Ortsteile zur Verfügung stellt. Rund 20 Bürgerinnen und Bürger schalteten sich per Video zusammen, um die vielen Ideen zur Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens und zur Aufwertung der Region Bohnsdorf zu be- raten. Nach Vorstellung der einzelnen Anträge und intensiver Diskussion sprachen sich die Bohnsdorferinnen und Bohnsdorfer für die Verteilung der Kiezkassenmittel auf vier Projekte aus. Die evangelische Kirchengemeinde Bohnsdorf-Grünau kann mit einem Zuschuss in Höhe von 450 Euro für den Weihnachtsmarkt rund um die Dorfkirche Bohnsdorf rechnen. Für das traditionelle gemeinsame Kinder- und Familienfest von Kiezklub Bohnsdorf, der ABG Paradies e.G., der Freiwilligen Feuerwehr Bohns- dorf und des Vereins der Feuerwehrund Siedlerfreunde Bohnsdorf e.V. werden 2.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Förderverein der Schule am Buntzelberg e.V. kann mit einem Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro für die Anschaffung von mobilen Sitzgelegenheiten rechnen und die Sportgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Bohnsdorf bekommt einen Zuschuss in Höhe von 1.250 Euro zur Anschaffung von Sportgeräten. Die Beschlüsse wurden in großem Einvernehmen und einstimmig gefasst. Die Akteure bleiben im Austausch und überlegen gemeinsam, wie die Vorschläge, die nicht über die Kiezkasse in diesem Jahr finanziert werden, dennoch umgesetzt werden können. Kontakt: Wolfgang Knack und Regina Klinger n Baumaßnahmen auf Köpenicker Straße in Altglienicke Im Zuge der Kontrolltätigkeit des Straßen- und Grünflächenamtes ist am 30.04.2021 sichtbar geworden, dass im Kreuzungsbereich Köpenicker Straße/ Rudower Straße/ Grünauer Straße an zwei Schächten der Berliner Wasserbetriebe starke Versackungen aufgetreten sind sowie in dem dahinter liegenden Fahrbahnbereich der Köpenicker Straße, zwischen Rudower Straße und Semmelweißstraße, die Fahrbahn aufgrund zahlreicher Gefahrenstellen nicht mehr länger verkehrssicher gehalten werden konnte. Zur Gefahrenabwehr und Verkehrssicherung musste dieser Bereich, bis voraussichtlich zur 26. KW 2021, gesperrt werden, um die nötigen Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten mit den Berliner Wasserbetrieben vornehmen lassen zu können. Die Arbeiten in diesem Bereich erfolgen unter Vollsperrung. Das Straßen- und Grünflächenamt bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen und Erschwernisse im Zuge der Baudurchführung. Die vor Ort tätigen Baufirmen sind angehalten, die Beeinträchtigungen in einem insgesamt verträglichen Rahmen zu halten. Umleitung von Buslinien Aufgrund der Vollsperrung in der Köpenicker Straße müssen auch die betroffenen Buslinien umgeleitet werden. • Linie 160 verkehrt in Richtung S Schöneweide über Schönefelder Chaussee – Wegedornstr. • Linie 163 verkehrt in beiden Richtungen über Keltensteig – Germanenstr. – Bohnsdorfer Weg – Schönefelder Chaussee – Wegedornstr. – Semmelweisstr. • Linie 260 verkehrt in beiden Richtungen über Schönefelder Chaussee – Wegedornstr. – Semmelweisstr. •Linie N60 verkehrt in Richtung S+U Alexanderplatz über Schönefelder Chaussee – Wegedornstr. Bitte nutzen Sie zum Zustieg die Haltestellen auf den Umleitungswegen. Bezirksamt Treptow-Köpenick n Erneuerung der Fahrbahndeckschicht Schnellerstraße in Niederschöneweide Erneuerung der Fahrbahndeckschicht in der Schnellerstraße in 12439 Berlin-Niederschöneweide zwischen Fennstraße und BrunoBürgel-Weg Das Straßen- und Grünflächenamt, Fachbereich Tiefbau beabsichtigt, ab der 21. bis zur 28. Kalenderwoche 2021 (24.05.–16.06.2021) die Fahrbahndeckschicht der Schnellerstraße in Niederschöneweide zu erneuern. Im Anschluss daran erfolgen Markierungsarbeiten. Die Baumaßnahme wird in vier Bauabschnitten mit jeweils halbseitiger Sperrung der Fahrbahn durchgeführt. Der Rad- und Fußverkehr ist in der geänderten Verkehrsführung berücksichtigt und wird in beiden Fahrrichtungen mit entsprechender Markierung und Beschilderung auf einen benutzungspflichtigen gemeinsamen Geh- und Radweg geführt. Der Verkehr stadteinwärts wird in allen Bauabschnitten mit Einbahnstraßenregelung über die Schnellerstraße geführt. Der Verkehr stadtauswärtis wird für die Straßenbauarbeiten im 1. und 2. Bauabschnitt über die Köllnische Straße umgeleitet. Für den 3. und 4. Bauabschnitt wird eine großräumigere Umleitung über das Adlergestell und den Glienicker Weg eingerichtet. Für den Verkehr aus dem innerstädtischen Bereich mit den Zielen Köpenick, Friedrichshagen, Rahnsdorf empfiehlt sich generell eine frühzeitige Umfahrung über die MinnaTodenhagen-Straße, Rummelsburger Straße sowie Straße an der Wuhlheide. Bezirksamt Treptow-Köpenick n – HEIZUNGS- UND SANITÄRMONTEURE – mit und ohne Berufserfahrung zur Verstärkung unseres Teams gesucht! FS Klasse B erwünscht. Sehr gute Verdienstmöglichkeiten bei unbefristetem Vertrag! VT-Süd GmbH 030-67894689 oder info@vt-sued.de 2 AKTUELLES 43. Sitzung der BVV Am 6. Mai 2021 kam die Bezirksverordnetenversammlung zum unterdessen dritten Male in Form einer reinen Videokonferenz zusammen. Mit 79 Punkten war die Tagesordnung nochmals umfangreicher als einen Monat zuvor. Das lag auch daran, dass die Fraktionen und Einzelverordneten 27 neue Anträge einbrachten, aber auch die Fachausschüsse vieles an alten Anträgen auf den Weg einer Beschlussempfehlung bringen konnten. Erstmals seit zwei Jahren gab es auch wieder aus dem Ältestenrat heraus eine Konsensliste, nachdem die AfD-Fraktion ihr Veto aufgab, unstrittige Drucksachen im Block abzustimmen. Als Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk 1, zu dem neben dem Treptower Norden auch die Ortsteile Niederschöneweide und Johannisthal gehören, wurde Martin Sorgatz gewählt. Beschlossen wurde auf Antrag von Linke, CDU und FDP hin, Menschen im Bezirk Treptow-Köpenick, die sich durch herausragende Leistungen und aufopferungsvolle Arbeit während der Corona-Krise verdient gemacht haben, in geeigneter Weise zu ehren. Nach intensiver Debatte in den Tiefbauausschuss überwiesen wurde ein Antrag der Linke-Fraktion, an fünf Kreuzungsbereichen im Bezirk die Errichtung von WarteTrittbrettern für Radfahrer zu prüfen, wie es sie im Bezirk Pankow gibt. In die Ausschüsse Sport, Wirtschaft und Umwelt überwiesen wurde ein Antrag der Grüne-Fraktion, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass ab spätestens 2025 auf dem Großen Müggelsee nur noch motorisierte Sportboote und andere Schwimmkörper mit Elektro- oder Hybrid-Antrieb verkehren dürfen. Angenommen wurde ein Antrag der FDP-Gruppe mit Beitritt SPD, dass perspektivisch in das Radwegekonzept eine umfassende Radinfrastrukturanalyse aufgenommen wird, aus der auch auf Basis einer digitalen Karte des Straßenregisters hervorgeht, welche Radwege bereits vorhanden sind, wie der bisherige und zu erwartende Nutzungsgrad ist, wie der bauliche Zustand ist, welche Instandsetzungen und Sanierungen zeitnah angedacht sind und welche Ergänzungen und Ausbaumaßnahmen neuer Radwege geplant sind. Zur Kenntnis genommen wurde eine Bezirksamtsvorlage, dass Erika Wehle das Ehrenzeichen Bürgermedaille des Bezirks Treptow-Köpenick erhält für ihr soziales Engagement rund um den VdK und die Volkssolidarität. In den Sozialausschuss überwiesen wurde ein Antrag der Fraktionen SPD, Linke und Grüne, mit der Kassenärztlichen Vereinigung Gespräche aufzunehmen, damit auch in Treptow-Köpenick eine kinderärztliche Notfallpraxis für die Wochenenden eingerichtet wird. Darüber hinaus wird dem Bezirksamt empfohlen zu prüfen, ob diese Stelle an das Krankenhaus Hedwigshöhe angeschlossen werden kann. Einstimmig beschlossen wurde ein interfraktioneller Antrag von SPD, Linke, CDU, Grüne und FDP, durch einen dauerhaften „DENKORT” angemessen an das Leben und Wirken der während der Schoah ermordeten Treptow-Köpenicker Juden zu erinnern. Dieser sollte an einer zentralen Stätte sowie möglichst in einem räumlichen Bezug zur vernichteten Synagoge Köpenick lokalisiert sein und die Namen der uns bisher bekannten Opfer manifestieren. In den Stadtentwicklungsausschuss überwiesen wurde ein Antrag der FDP-Gruppe, zu prüfen, ob in die Planungen für die Neugestaltung des Spreepark-Areals durch die Grün Berlin GmbH auch eine öffentliche Badestelle mit Liegewiese aufgenommen werden kann. In die Ausschüsse Stadtentwicklung und Umwelt überwiesen wurde ein Antrag der Fraktionen CDU und SPD mit Beitritt FDP, sich beim Berliner Senat dafür einzusetzen, Blockaden aufzugeben und Verzögerungen schnellstmöglich abzustellen, um die Planung und Fertigstellung der Tangentialen Verbindung Ost (TVO) voranzubringen. In den Kulturausschuss überwiesen wurde ein Antrag der FDP-Gruppe TELEFONISCHE BÜRGERSPRECHSTUNDE Bezirksbürgermeister Oliver Igel Di, 08.06., 15:00–16:30 Uhr Do, 24.06., 15:00–16:30 Uhr Tel.: 030 / 90297-2300 Anmeldung nicht notwendig. mit Beitritt Linke, sich für eine denkmalgerechte Restaurierung der sich in einem optisch schlechten Zustand befindlichen Sandsteinskulptur „Schmuckurne für Marianne von Schmettau” auf der Schlossinsel Köpenick einzusetzen. Was gab es speziell zu den Ortsteilen im Verteilgebiet unserer Zeitung? Beschlossen wurde ein Antrag der Fraktionen SPD und Linke, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass im Rahmen des Umbaus der Dörpfeldstraße auf Höhe der Florian-Geyer-Straße eine zusätzliche Haltestelle für die Straßenbahn errichtet und damit der lange Fahrtabschnitt ohne Halt zwischen Marktplatz Adlershof und S-Bahnhof Adlershof verkürzt wird. Annahme fand ein Antrag der FDP-Gruppe mit Beitritt SPD und Linke, sich bei den zuständigen Stellen und in anzustrebender Kooperation mit der Wista Management GmbH sowie dort ansässigen Forschungseinrichtungen dafür einzusetzen, dass im Rahmen eines Smart-City-Projekts auf dem Gelände der Wista Adlershof ein Modellversuch eines automatisierten, fahrerlosen Kleinbusses mit Wasserstoffantrieb gestartet wird. Dieser sollte eine ÖPNV-Anbindung des Ernst-Ruska-Ufers er- möglichen und dabei vor allem das Gebiet zwischen Rudower Chaussee und Ernst-Ruska-Ufer an den Werktagen zusätzlich erschließen. Positiv beschieden wurde ein Antrag der CDU-Fraktion mit Beitritt SPD, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, die neu eingerichtete, allerdings befristete Taktverdichtung auf der Buslinie 365 zwischen Baumschulenweg und Oberschöneweide dauerhaft zu gewährleisten. Annahme fand ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Grüne, die einzige offizielle Grillfläche im Bezirk im Landschaftspark Johannisthal aufzuwerten, z. B. durch das Aufstellen fester Tische und Bänke oder das Anlegen einer (Trinkwasser-)Pumpe. In den Tiefbauausschuss überwiesen wurde ein Antrag der CDU-Fraktion, per Anordnung und Kontrollen dafür zu sorgen, dass in der Coloniaallee in Altglienicke kein Parken auf der Straße außerhalb von Parktaschen vor den Straßenbäumen mehr stattfindet. Beschlossen wurde ein Antrag der Fraktionen SPD und Linke mit Beitritt CDU, Grüne und FDP, die Außenstelle des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes (KJGD) im Bürgerhaus Altglienicke (Ortolfstraße 182/184) vollumfänglich zu erhalten und mit den Bedarfen im kinderreichsten Ortsteil des Bezirkes auszubauen, wozu mindestens eine Arztstelle gehören sollte. In den Tiefbauausschuss überwiesen wurde ein Antrag der Linke-Fraktion, sich bei der Senatsverkehrsverwaltung dafür einzusetzen, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Adlergestell stadteinwärts zwischen Wassersportallee und Einmündung Am Seegraben auf 50 km/h herabgesetzt und zusätzlich das Verkehrszeichen 131 „Lichtzeichenanlage” aufgestellt wird. In den Jugendhilfeausschuss überwiesen wurde ein Antrag der CDU-Fraktion, seine Prüfung zum Erhalt des Spiel- und Bolzplatzes an der ehemaligen temporären Unterkunft am Quittenweg in Altglienicke zu beschleunigen und, falls dem keine außerordentlich großen Probleme entgegenstehen, sich möglichst für den Erhalt zu entscheiden. In den Umweltausschuss überwiesen wurde ein Antrag der SPDFraktion mit Beitritt Grüne und FDP, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die mittlerweile begrünte Halde aus Industrieabfällen des ehemaligen VEB Kali-Chemie bzw. der Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) Lacke und Farben auf Niederschöneweider Seite zwischen Minna-Todenhagen-Brücke und Britzer Verbindungskanal abgetragen wird. Schließlich war das durch die Geschäftsordnung gesetzte Ende 22 Uhr erreicht. 14 Tagesordnungspunkte wurden nicht mehr geschafft und mussten auf die nächste Zusammenkunft im Juni vertagt werden. Die nächste BVV-Sitzung findet am Donnerstag, den 10. Juni, ab 16:30 Uhr statt. Joachim Schmidt 3 n Bündnis 90/Die Grünen Treptow-Köpenick wählen ambitionierte BVV-Liste Dr. Claudia Leistner ist Spitzenkandidatin | Liste besteht zu 50 % aus Frauen Am 8. Mai hat der Kreisverband Treptow-Köpenick von Bündnis 90/Die Grünen die Liste für die Bezirksverordnetenversammlung gewählt. Die Liste ist so vielfältig wie der Bezirk selbst. Erfahrene Verordnete, neue Gesichter, Themenschwerpunkte von Klima und Umwelt über Familienpolitik und Barrierefreiheit bis Finanzen und Verwaltung, von jung bis alt, Menschen mit verschiedenen Biografien und Erfahrungen, die den Bezirk mitgestalten wollen, sind auf der Liste vertreten. Die guten Umfragewerte geben uns Bündnisgrünen auch im Bezirk Rückenwind, um den grünsten Bezirk Berlins zukünftig noch grüner zu machen. Die Versammlung war von Zuversicht und Aufbruchsstimmung geprägt, der Gestaltungswille ist greifbar. Auf Platz eins der Liste wurde Dr. Claudia Leistner gewählt. „Ich möchte Politik für die Menschen vor Ort machen, ihnen zu hören und Veränderungen herbeiführen. Soziale und ökologische Gerechtigkeit sind die Grundvoraussetzungen für ein lebenswertes Miteinander in TreptowKöpenick. Wir brauchen ein Bezirksamt, das transparent, digital sowie bürgernah ist und Klimaschutz bei allen kommunalen Entscheidungen berücksichtigt. Die konsequente Umsetzung des Mobilitätsgesetzes ist unerlässlich, um Straßenlärm und Abgase nachhaltig zu reduzieren. Es ist mir ein Anliegen, dass wir die Menschen in den Kiezen stärker in politische Entscheidungen einbeziehen und Kinder und Jugendliche beteiligen. Wir brauchen Freizeiteinrichtungen in jedem Ortsteil, sanierte und inklusive Spiel- und Sportstätten so- wie mehr wohnortnahe Schul- und Kitaplätze. Um die Diversität in den Ortsteilen zu erhalten und zu fördern, benötigen wir mehr Milieuschutzgebiete und eine faire Mietenpolitik”, sagt die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Treptow-Köpenick, Dr. Claudia Leistner. Claudia Leistner, 34, ist promovierte Volljuristin und arbeitet seit 2017 als Referentin für Inneres, Verfassungsschutz, Digitalisierung und Sport sowie als Justiziarin und Datenschutzbeauftragte bei der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Seit Oktober 2017 ist Claudia Leistner Teil des Kreisvorstands. Sie lebt mit ihrer Familie in Friedrichshagen. Die Versammlung fand unter strengen Hygienemaßnahmen im Rathaus Köpenick statt. Neben der BVV-Liste wurde auch der Vorstand des Kreisverbands komplettiert. Eva Johanna Knorr wurde als neue Finanzvorständin gewählt. Liste zur BVV-Wahl: 1. Claudia Leistner 2. Jacob Zellmer 3. Claudia Schlaak 4. Christian Huber 5. Eva Johanna Knorr 6. Sven Dohnalek 7. Charlotte Steinmetz 8. Johannes Sievers 9. Amrei Münster 10. Talip Törün 11. Brigitte Sakrzewski 12. Philip Schmitz 13. Kerstin Schmidt 14. Alexander Reinfeldt 15. Sabrina Bens 16. René Prüfer 17. Kristina Redecker 18. Jobst Jungehülsing 19. Alexandra Hilfer 20. Stefan Klemckow n www.fahrradwelt-berlin.de Wir sind weiterhin gern für Sie da! Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin oder einen Termin zur Probefahrt. Dörpfeldstraße 73 12489 Berlin Tel.: 030 / 6 77 57 88 Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–18 Uhr Sa 10–14 Uhr BULLS, DIAMANT, FOCUS, KALKHOFF, KTM, PEGASUS, PUKY … BÜRGERSPRECHSTUNDE ROBERT SCHADDACH Telefonische Sprechstunde jeden Dienstag von 17–18 Uhr Telefon: 0172 608 5551 direkt oder 030 46609688 Büro, E-Mail: robert.schaddach @spd.parlament-berlin.de www.robert-schaddach.de FLUGHÄFEN Ende der Betriebsgenehmigung in Tegel TXL-Schlummerbetrieb kostete 3 Mio. Euro / Rückbauten und Beräumung kosten weitere 6 Mio. Euro Der Flughafen Tegel ist kein Verkehrsflughafen mehr. Am 4. Mai 2021, 24 Uhr, endete die Betriebsgenehmigung für den Flughafen TXL. Seit dem 8. November 2020 ist der Flugbetrieb der Hauptstadtregion am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in Schönefeld konzentriert. Laut Bescheid über den Widerruf der Betriebsgenehmigung durch den Senat muss der Flughafen nach Ablauf von sechs Monaten nach Inbetriebnahme der südlichen Start- und Landebahn des BER geschlossen werden. Mit dem letzten Start einer AirFrance-Maschine nach Paris endete der Luftverkehr in Tegel am 8. November 2020 nach mehr als 70 Jahren. Danach befand sich der Flughafen in einem „Schlummerzustand”. Alle Flugbetriebsfunktionen blieben erhalten, Flugzeuge sind dort aber nicht mehr gestartet oder gelandet. Ohne die Betriebsbereitschaft zu gefährden, wurden in den letzten sechs Monaten bereits alle infrage kommenden Gebäude zurückgebaut: Das Behelfsterminal C3 und die Fußgängerbrücke zwischen den Terminals A/B und C sind bereits abgerissen, ebenfalls die Transfergepäckhalle, die VIP-Lounge am Terminal A und das Zollgepäcklager. Läden und Gastronomieeinrichtungen sind leer. Der Rückbau und die Außerbetriebnahmen von Gebäuden und technischen Anlagen sowie die Beräumung kosteten bisher etwa drei Millionen Euro und erfordern bis zur Übergabe im August weitere drei Millionen Euro. Das Flughafengelände mit seinen 130 Gebäuden und Anlagen wird komplett bis Anfang August 2021 an die Eigentümer, das Land Berlin und den Bund, zurückgegeben. In den kommenden drei Monaten werden auch noch technische Anlagen zurückgebaut, die während der Betriebsbereitschaft noch gebraucht wurden, darunter Anlagen für die Deutsche Flugsicherung, den Deutschen Wetterdienst und die Bundespolizei. Die technische Unterhaltung und Sicherung des Flughafens Tegel während des sechsmonatigen Schlummerbetriebs bis zum 4. Mai 2021 kostete insgesamt etwa drei Millionen Euro. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Tegel hat seine Funktion bis zum letzten Tag sehr gut erfüllt. Alle Befürchtungen zu möglichen Betriebsproblemen des neuen BER haben sich aber nicht bewahrheitet. Der Flughafen BER läuft stabil, er ist modern, zweckmäßig und wird von den Passagieren gut angenommen. Wir machen jetzt den Weg frei für ein neue Ära Tegel. Die Flughafengesellschaft wird mit einer schnellen und professionellen Übergabe aller Gebäude und Anlagen der Tegel Projekt GmbH einen guten Start für die Stadt der Zukunft ermöglichen.” Ein Flughafen mit einer langen Geschichte Die Geschichte der Luftfahrt in Tegel geht weit zurück: Bereits 1896 fanden dort erst Versuche in der Luftschifffahrt statt. Im Zuge der BerlinBlockade wurde der in der ehema- ligen französischen Besatzungszone gelegene Flughafen 1948 im Rekordtempo zur Unterstützung der USamerikanischen Luftbrücke ausgebaut. Die neu gebaute Start- und Landebahn war mit 2.428 Metern zum damaligen Zeitpunkt die längste in Europa. Bis 1990 durften in Tegel aufgrund der Bestimmungen des ViermächteAbkommens über Berlin nur Fluggesellschaften der Besatzungsmächte USA, Großbritannien und Frankreich landen. Insgesamt fanden zwischen 1948 und 2020 ungefähr 6,5 Millionen Starts und Landungen statt. Das sechseckige Flughafengebäude, zuletzt als Terminal A in Betrieb und eines der Wahrzeichen Berlins, wurde 1974 eröffnet und war für rund 6 Millionen Fluggäste ausgelegt. 2007 kam das Terminal C hinzu. Vor allem ab den 2000er Jahren verzeichnete der Flughafen Tegel stetig wachsende Passagierzahlen, zuletzt wurden 2019 etwa 24,24 Millionen Fluggäste abgefertigt. Im Juni 2019 lagen die Spitzenwerte der Fluggäste bei über 90.000 Personen an einem Tag. Wenige Monate später, im April des Krisenjahrs 2020, sank dieser Wert zeitweise auf 250 Personen. Die Zukunft des Hexagons Das sechseckige Terminalgebäude von TXL steht seit 2019 unter Denkmalschutz. Auf dem Areal ist ein Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien geplant, zusätzlich werden Wohnungen und Grünflächen entstehen. Flughafen Berlin Brandenburg n Mit dem letzten Start einer Air-France-Maschine nach Paris endete der Luftverkehr in Tegel am 8. November 2020 nach mehr als 70 Jahren. Der A320-200 nach Paris Charles de Gaulle wurde mit einer Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr würdig verabschiedet. (© BER / photothek.de) Ab 9. November 2020 ging der Flughafen Tegel für sechs Monate in einen „Schlummerbetrieb”. (© Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH) Flughafenchef Lütke Daldrup verlässt FBB im September – Nachfolgerin wird Aletta von Massenbach direkt vom Hersteller www.depotfenster.de Individuelle Fertigung: Alte Selchower Str. 27 • 12529 Schönefeld / OT Selchow Tel.: (03379) 380 05 / Fax: - 06 • info@depotfenster.de Engelbert Lütke Daldrup, seit März 2017 Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, hatte den Aufsichtsrat um die vorzeitige Auflösung seines Anstellungsvertrags zum September dieses Jahres gebeten. In einem Brief an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates verwies er darauf, seine Aufgabe mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des BER sowie der Vorlage des neuen Businessplans 2021 erfüllt zu haben. Mit der Vollendung des 65. Lebensjahres sei es Zeit, den Weg für ein neues und qualifiziertes Führungsteam frei zu machen. Nun gehe es darum, dass sich die FBB der Restrukturierung weiter intensiv widme. Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrates: „Engelbert Lütke Daldrup hat in einer für die FBB sehr schwierigen Zeit große Verantwortung übernommen und die in ihn gesetzten Hoffnungen und Erwartungen erfüllt. Dass der BER in Betrieb gegangen ist, war maßgeblich der Verdienst seiner Arbeit. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet.” Aufsichtsrat beruft Aletta von Massenbach zur Vorsitzenden der Geschäftsführung 4 In seiner Klausurtagung am 20.05. hat der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Kaufmännische Geschäftsführerin Aletta von Massenbach mit Wirkung zum 1. Oktober 2021 zur Vorsitzenden der Geschäftsführung der FBB berufen. Sie folgt damit Engelbert Lütke Daldrup, der Ende September das Unternehmen verlässt. Der Entscheidung des Aufsichtsrates war ein umfassendes Auswahlverfahren mit einer aktualisierten Personal-Marktrecherche durch einen externen Personaldienstleister sowie ein Assessment-Verfahren durch einen weiteren Personalberater vorausgegangen. Beide neutralen Externen hatten ein positives Votum abgegeben. Hinzu kommt, dass nach Überzeugung des Aufsichtsrats Frau von Massenbach in ihrer kurzen Zeit wichtige Akzente in dem zentralen Bereich der Finanzen setzen konnte und ihr zugetraut wird, die anstehenden Fragen der strategischen Neuausrichtung der Flughafengesellschaft offensiv anzugehen und die Positionierung des BER im deutschen und im europäischen Luftverkehrsmarkt zu verbessern. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzen- der der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Entscheidung des Aufsichtsrats, meine Geschäftsführungs-Kollegin Aletta von Massenbach zur zukünftigen CEO zu bestellen, ist gut für unser Unternehmen und fällt zum richtigen Zeitpunkt. Ihre langjährige Flughafenerfahrung und ihre Finanzexpertise sind eine gute Grundlage, die FBB optimal aufzustellen und den BER erfolgreich in die Zukunft zu führen.” Aletta von Massenbach, Kaufmännische Geschäftsführerin der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Ich danke dem Aufsichtsrat für sein Vertrauen und freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Den BER aus der finanziellen Krise herauszuführen und zu einem erfolgreichen Flughafen für Berlin und Brandenburg zu machen, ist eine besondere Herausforderung, aber auch eine große Chance. Ich will meinen Beitrag dazu leisten, zusammen mit dem gesamten Management, der FBB-Belegschaft, dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern, den BER nicht nur wirtschaftlich, sondern auch digital und ökologisch nachhaltiger aufzustellen.” Flughafen Berlin Brandenburg n REGIONALES Bürgerversammlung zur Kiezkasse in Altglienicke am 15. Juni 2021 ? Zeit: Di, 15.06, ab 17:30 Uhr ? Ort: Sportplatz des VSG Altglienicke e.V., Alter Schönefelder Weg 20, 12524 Berlin-Altglienicke Die Kiezkasse Altglienicke 2021 ist gestartet. Sie entscheiden in diesem Jahr über 10.100 Euro, die Altglienicke zugutekommen sollen. Bis zum 8. Juni 2021 können Sie noch Vorschläge zur Verwendung der Gelder auf folgenden Wegen einreichen: ? Per E-Mail: Kiezkasse-Altglienicke @ba-tk. berlin.de ? Online: https://mein.berlin.de/ projekte/kiezkasse-altglienicke2021/ Die Entscheidung über die eingereichten Vorschläge findet am 15. Juni 2021, ab 17:30 Uhr draußen auf dem Sportplatz des VSG Altglienicke e.V., Alter Schönefelder Weg 20, 12524 Berlin statt. Bitte beachten Sie, dass auf dem Freigelände die Regularien im Umgang mit der Corona-Pandemie Anwendung finden werden. Auf dem Platz gilt ein Mindestabstand von 1,50 Metern. Es wird Desinfektionsmittel bereitgestellt und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der gesamten Kiezkassenveranstaltung empfohlen. Sie sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf Sie! Ihre Kiezpaten Ursula Walker und Tino Oestreich n Gemeinsam älter werden im Kosmosviertel – Zuhör-Aktion Der Stadtteil, in dem wir leben, gewinnt im Alter an Bedeutung Im Juni 2021 findet im Rahmen des Projektes „Gemeinsam älter werden im Kosmosviertel” eine ZuhörAktion statt. Nachbarinnen und Nachbarn sind eingeladen, zu erzählen, wie es sich im Kosmosviertel lebt und sie sich das Älterwerden vor Ort vorstellen. Sie kennen sich in Ihrem Kiez am besten aus! Was gefällt Ihnen, was nicht und was sollte sich verändern? Wir möchten uns, in einem persönlichen Gespräch, Ihre Anliegen und Ideen anhören. Um einen Termin zu vereinbaren, bitten wir Sie, uns unter 01578-5141837 anzurufen oder im Büro in der Ortolfstraße 200 vorbeizuschauen. Die Gespräche finden 1:1 und unter Berücksichtigung der AHA-Regeln, mit entsprechendem Hygieneschutzkonzept, statt. Um die Situation gemeinsam für alle zu verbessern, sind zukünftig Diskussionsrunden und Veranstaltungen angedacht. Die Stadtteilkonferenz des Quartiersmanagements Kosmosviertel am 27. August 2021 bietet eine Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben und gemeinsam zu planen, wie es weiter geht. Eine Initiative des Projektes „Gemeinsam älter werden im Kosmosviertel” Heike Gede (Projektleitung) in Zusammenarbeit mit Eva Baums (Leitung KoMiKo Stadt und Land), Ines Hoffmann (KIEZKLUB Bürgerhaus Altglienicke), Katrin Klüppel (AWO Treff Sirius-Straße) n Büro des Projektes „Gemeinsam älter werden im Kosmosviertel” Viel hat sich getan im Kiezladen WaMa Auf eine mehr als dreijährige Geschichte kann der Kiezladen der Möglichkeiten WaMa im Altglienicker Kosmosviertel zurückblicken. Die Anfänge liegen sogar schon im Jahr 2017, als der Träger WeTeK gGmbH größere Büroräume für seine Projekte und Workshops im Kiez suchte. Unterstützt in diesem Vorhaben mit einem Vorschlag der damaligen Hausverwaltung Schönefeld Wohnen GmbH & Co. KG bot es sich an, zunächst einmal temporär ein leerstehendes Ladenlokal zu nutzen. Idee eines Nachbarschaftstreffs fand schnell Anklang Schnell war allen Beteiligten von WeTeK klar, dass ein Laden von dieser Fläche zu schade wäre, ihn nur als Büro zu nutzen. Er sollte auch Raum für nachbarschaftliche Begegnungen und kulturelle Veranstaltungen werden. Das fand in der Anwohnerschaft auf Anhieb großen Anklang. So wurden zügig verschiedenste Ideen geboren, den Laden mit Leben zu erfüllen. Eine erste Idee war im Herbst 2017 der KosmosFilmKlub, welchen der damals schon 80-jährige Puppenspieler Peter Dittrich initiierte. Über den Aktionsfonds wurde eine Leinwand beschafft, um zunächst einmal monatlich gemeinsam im Kiez Filme zu schauen. Daraus wurde später aufgrund der Nachfrage ein wöchentlicher Rhythmus. Außerdem wurden verschiedene Kreise und Workshops eingerichtet. Einer davon war für die Bühnencrew – nach Anschaffung entsprechender Bühnentechnik – der hier besonders junge Leute zusammenführte. So wurde die Angebotspalette auch generationenübergreifend. Viele wiederkehrende Veranstaltungen Manche Veranstaltungen waren auch aus dem einst im Bürgerhaus ansässigen Infopunkt und dessen Team erwachsen. In der WaMa führten viele wiederkehrende Formate wie Strickcafés und Bastelnachmittage die Nachbarschaft zusammen. Ge- bastelt wurde nicht nur von und mit Kindern, sondern auch von Seniorinnen und Senioren. Im letzten Jahr gab es einen Drachenbau-Workshop. Mit der in den Räumen eingebauten Werkstatt wurden Handwerkerkurse, teilweise auch nur für Frauen ins Leben gerufen. Zum festen Programm zählt ein momentan wegen des Lockdowns leider ruhendes Mittwochscafé. Auch der alljährliche Weihnachtsmarkt zum Mitsingen wurde von hier aus vorbereitet. Man kann über die Jahre auf allerlei größere und kleinere Treffen für die Hier wurde mit dem Bürgerverein Altglienicke e.V. kooperiert. Entsprechendes Ausstellungsequipment wie Galerieschienen und mobile Stelltafeln konnte über den Aktionsfonds beschafft werden. Im Februar 2019 wurde schließlich in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Oliver Igel eine Ausstellung zum Thema „30 Jahre Erstbezug im Kosmosviertel” eröffnet. Es folgten weitere Ausstellungen wie zur Botanik im Kosmosviertel, zu „Große Kunst in Altglienicke” mit Werken von Mirko Gabris und Werner Domke und im Mo- Der Kiezladen der Möglichkeiten „WaMa” im Altglienicker Kosmosviertel Anwohnerschaft im Kiez zurückblicken. So wurden hier die von Seiten des Quartiersmanagements alle zwei Monate organisierten Abendbrote durchgeführt. Auch der Quartiersrat trifft sich dort zu seinen regelmäßigen Sitzungen. Die Beteiligung der Bürgerschaft in allerlei Diskussionsrunden etwa zur Neugestaltung des Grünzuges im Kosmosviertel, aber auch zum Wechsel zahlreicher Wohnungen von Schönefeld Wohnen zur Wohnbauten-Gesellschaft Stadt und Land fand in den Räumen des Kiezladens statt. Ein Ort für Ausstellungen Festgestellt wurde, dass die Räume sich ideal für Ausstellungen eignen. ment mit Manga-Zeichnungen. Wie kam der Kiezladen WaMa bisher durch die Corona-Pandemie? Am Anfang der Pandemie gab es Aktivitäten, wie das Nähen von damals noch nicht so einfach erhältlichen Mund-Nasen-Masken. Sie wurden zu Hunderten in Eigenregie aus Textilien erstellt und kostenfrei verteilt. Die Zeit danach war sehr eingeschränkt, auch hinsichtlich der Öffnung für die Anwohnerschaft. Sie wurde vom WaMa-Team intensiv genutzt, um die Nutzbarkeit der Räume zu verbessern. Es wurde mit BVVSondermitteln eine neue moderne Kinoleinwand installiert. Die elektrischen Leitungen wurden erneu- 5 ert und damit auch die Beleuchtung verbessert. Eine neue Küche konnte eingebaut werden, die aus dem nicht mehr genutzten Café Quitte in der leerstehenden Geflüchtetenunterkunft am Quittenweg stammt. Außerdem wurde hier und da neues Mobiliar angeschafft. Der bestehende Fundus an allen möglichen Gebrauchsgegenständen wurde neu und übersichtlicher geordnet. Darüber hinaus konnte das Netzwerk an Kooperationen weiter ausgebaut werden, so unter anderem auch mit der Jugendkunstschule und dem örtlichen Gymnasium. Vom Team der WaMa wurden inhaltliche Planungen vorgenommen, wie das Programm noch vielfältiger aussehen kann. Dabei wurde für den Filmklub auch ein begleitendes pädagogisches Konzept entwickelt. Mit dem Träger Phoenix e.V. werden gemeinsame Kulturveranstaltungen angegangen. Die Internetseite konnte ausgebaut werden – auf ihr gibt es übrigens auch ein interessantes Kapitel aus der Feder von WaMaMitarbeiter Detlef Kirstein, welches sich sehr ausführlich mit der Botanik im Grünzug des Kosmosviertels beschäftigt. Angeschafft wurden zwei kleine draußen aufstellbare Infosäulen – die mit Plakaten und Flyern versehbaren „Kosmosraketen”. Eben- so wurde an der Außenwerbung des Ladens gearbeitet, um sich hier noch besser präsentieren zu können. Zudem wurde ein Streamingangebot aufgebaut, um kulturelle Veranstaltungen auch im Netz zeigen zu können. Hierzu wird es einen YoutubeKanal geben. Abgerundet wird das Angebot durch einen kostenfreien Lastenrad-Verleih. Dazu gibt es seit März eine Kooperation mit dem Projekt fLotte – Freie Lastenräder für Berlin. Eine Ausleihe ist werktags möglich über flotte-berlin.de/cb-items/kosmosblitz/. Es geschah also eine ganze Menge, um noch besser arbeiten zu können und so hofften wir alle, dass die Beschränkungen der Corona-Pandemie bald ein Ende finden, damit im Kiezladen WaMa an der Ortolfstraße 206B wieder ein vollumfängliches Programm durchgeführt werden kann. Hierzu zählt auch am 21. September in wieder größerem Kreis den offiziellen dritten Geburtstag des Kiezlandens feiern zu können. 2018 wurde die WaMa nämlich an diesem Datum eröffnet. Mehr Informationen unter www. kiezladen-wama.de. Joachim Schmidt Licht- und Sonnenschutzanlagen sämtlicher Systeme Garagentore, Fenster und Türen Grünauer Straße 65 • 12524 Berlin-Altglienicke Fon: 030 - 6 73 31 61 • Fax: 030 - 67 89 84 76 E-Mail: info@haack-jalousien.de • www.haack-jalousien.de n HISTORIE / GEDENKEN Museen Treptow-Köpenick wieder für Publikum geöffnet Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Weiterbildung und Kultur, teilt mit: Unter Beachtung der aktuellen Infektionsschutzverordnung haben das Museum Köpenick sowie die Ausstellung zum Hauptmann von Köpenick im Rathaus Köpenick wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Auch das Museum Treptow und die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche können wieder besucht werden. Die Öffnungszeiten der Einrichtungen lauten wie folgt: ? Museum Treptow (Foto) Sterndamm 102, 12487 Berlin-Johannisthal Mo: 10:00–18:00 Uhr Di: 10:00–16:00 Uhr Do: 10:00–18:00 Uhr So: 14:00 8:00 Uhr ? Museum Köpenick Alter Markt 1 12555 Berlin-Köpenick Di: 10:00 – 18:00 Uhr Mi: 10:00–16:00 Uhr Do: 10:00–18:00 Uhr So: 14:00–18:00 Uhr ? Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche Puchanstraße 12 12555 Berlin-Köpenick Do: 10:00–18:00 Uhr So: 14:00–18:00 Uhr ? Ausstellung zum Hauptmann von Köpenick im Rathaus Köpenick Alt-Köpenick 21 12555 Berlin-Köpenick Mo–So: 09:00–19:00 Uhr Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch unter (030) 90297-3351 oder per E-Mail: museum@ba-tk.berlin.de. Die Mitarbeitenden der Museen freuen sich auf Ihren Besuch. n Gedenktafel zur Erinnerung an Zwangsarbeiterlager am Adlergestell eingeweiht Auf Initiative des Adlershofer Bürgervereins – Cöllnische Heide e.V. wurde gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Igel und der Historikerin und Leiterin des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Frau Dr. Glauning eine Gedenktafel eingeweiht. Die Gedenktafel befindet sich in Adlershof in der Neltestraße/ Ecke Adlergestell und weist auf die frühere Existenz von drei Zwangsarbeiterlagern entlang des Adlergestells hin. Die Gedenktafel für die Zwangsarbeiterlager (Foto: BA Treptow-Köpenick) Sie erinnert ab sofort an die Menschen, die aus den von der nationalsozialistischen Wehrmacht eroberten Ländern zur Arbeit in Deutschland gezwungen wurden. Die Insassen dieser drei Lager mussten im Reichsbahn-Ausbesserungswerks (RAW) Berlin-Schöneweide oder auf Baustellen der Reichsbahnbaudirektion Berlin arbeiten. Bezirksbürgermeister Oliver Igel: „Es ist unsere Pflicht zu erinnern, zu mahnen und zu vermitteln. Durch die Bemühungen des Adlershofer Bürgervereins – Cöllnische Heide e.V. und weiteren Partnerinnen und Partner ist es gelungen, eine Gedenktafel zu installieren, die die Erinnerung und das Gedenken aufrechterhalten, damit auch zukünftige Generationen die Vergangenheit im Bewusstsein haben. Dafür danke ich allen Beteiligten recht herzlich.” Bezirksamt Treptow-Köpenick n 450.000 Euro für die Verklärungskirche in Adlershof GRABMALE Denkmalgerechte Sanierung so ermöglicht Adlershof Friedlander Straße 158 A Tel. 677 49 51, Hr. Zander Köpenick Rudower Straße 23 Auf dem Friedhof Tel. 655 46 40, Hr. Kreutzmann Baumschulenweg Kiefholzstraße 203-207 Tel.: 532 48 51, Hr. Kusche www.Grana-Steinmetzhuette.de info@Grana-Steinmetzhuette.de Erd-, Feuer- und Seebestattungen Gerhart-Hauptmann-Allee 68 15732 Eichwalde Tag und Nacht 030 67549311 Karl-Marx-Str. 133 OT Großziethen 12529 Schönefeld Tag und Nacht 03379 3126400 www-bestattungshaus-rauf.de Anzeigenannahme yvonne@doerferblick.de Der Kiezblick Die Verklärungskirche in Adlershof gehört zum klassischen Ortskern. 1899 erbaut, bedarf es nun einer Sanierung, damit die Räumlichkeiten als Treffpunkt für die Menschen in Adlershof erhalten bleibt. Es ist geplant, bis 2025 die Kirche von außen und innen zu sanieren. Besonders die Restaurierung der Innenverzierung ist komplex und besonders erhaltenswert. Die Gemeinde ist bereits erheblich in Vorleistung gegangen und wird auch weitere Mittel in die Sanierung investieren. Die Pfarrerin der Gemeinde Dorothea Quien dazu: „Unsere Gemeinde freut sich sehr, dass uns aus dem Denkmalschutzsonderprogramm X Fördermittel für die weitere Sanierung der Adlershofer Verklärungskirche und des Pfarrhauses zuerkannt worden sind. Damit werden wir die seit 2018 laufenden Arbeiten an der Kirchenhül- Oliver Igel, Bezirksbürgermeister: „Der Ort ist jenseits einer sakralen Nutzung für den Ortsteil von enormer Bedeutung. Die Verklärungskirche umfasst etwa 800 Sitzplätze und ist damit der größte Versammlungsraum in dem Ortsteil. Die Kirche wird daher auch für eine Vielzahl von Veranstaltungen genutzt, die keinen kirchlichen Bezug haben – Diskussionen, Musikschulkonzerte, Chorsingen, Kiezbeiratsveranstaltungen etc. Ich war bei vielen Veranstaltungen dabei. Es ist daher wichtig, dass das gesamte Ensemble erhalten und restauriert wird”, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel. Die Innenverzierung der Verklärungskirche Adlershof ist besonders erhaltenswert. Ellen Haußdörfer, Kiezpatin Adlershof: „Ich freue mich sehr über die Entscheidung des Deutschen Bundestages. Kirchen und Kirchengebäude wie die Verklärungskirche und das Gemeindehaus in Adlershof sind eindrucksvolle Zeugen für die Entwicklung unserer Ortsteile. Sie haben meist eine einzigartige Architektur und stecken voller Geschichte. Solche Ensemble müssen erhalten bleiben und es belohnt die Arbeit vor Ort.” le mit der Bearbeitung des Kalksteinsockels in diesem Jahr hoffentlich abschließen können. Weiter geht es dann mit der Sanierung des Pfarrhauses und Restaurierungsarbeiten im Inneren der Kirche. Unser Dank gilt allen, die unser Vorhaben bisher wohlwollend unterstützt haben, besonders Frau Ellen Haußdörfer, die uns mit Rat und Tat bei der Beantragung der Fördermittel zur Seite stand, sowie Herrn Bezirksbürgermeister Oliver Igel.” 6 Ana-Maria Trasnea, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der BVV: „Die Mitglieder der Gemeinde der Verklärungskirche engagieren sich seit Jahren für eine solidarische Gemeinschaft in Adlershof und tun einfach Gutes in unserem Bezirk. Dass der Bund die Sanierung des Pfarrhauses finanziell sichert, ist ein Erfolg für das denkmalträchtige Ensemble. Es ist zugleich aber auch eine Würdigung des Engagements der Menschen vor Ort. Diese Bundesmittel sind ein weiterer Beweis dafür, dass die SPD Anliegen der Bürger:innen aufnimmt und erfolgreich abarbeitet. Ich bedanke mich ausdrücklich bei den SPD-Kolleg:innen im Deutschen Bundestag, dass sie dies möglich gemacht haben.” SPD-Fraktion in der BVV TreptowKöpenick n Die Adlershofer Verklärungskirche wurde 1899 erbaut und gehört zum klassischen Ortskern. HISTORIE / GEDENKEN Ein photographischer Schatz aus Altglienickes Vergangenheit Die Oppen-Behelfs-Brücke über dem Teltowkanal 1946–1950 Der am 22. Dezember 1900 erfolgte erste Spatenstich, die Baukosten von 25,25 Millionen Mark, (nur) 7 bei den Bauarbeiten umgekommene Arbeiter, die feierliche Eröffnung am 2. Juni 1906, die Länge von 37 Kilometern, und, und, und… Keine Frage, alle diese interessanten Informationen sind wichtige Details zum Teltowkanal, welcher von der Glienicker Lake bis zur Einmündung in die Wendische Spree unterhalb von Grünau den Süden von Berlin durchfließt. Die meisten Altglienicker nehmen den Teltowkanal allerdings eher als störendes Hindernis wahr, wollen sie ihn in Richtung Adlershof überqueren. Eine Begegnung mit dem BVG-Bus oder mit LKW sind immer wieder Beweis für Berlins Meisterschaft, Fehlplanungen bei Bauprojekten im Großen und im Kleinen ganz locker hinzubekommen. Bis Dezember 1992 befuhr unsere beliebte alte Straßenbahnlinie 84 die alte, bald darauf geschlossene Oppen-Brücke, wie diese Brücke richtigerweise heißt. Eine Unterbrechung der seit 1909 Altglienicke mit Adlershof verbindenden Straßenbahnlinie gab es jedoch schon vom 19. April 1945 bis zum Frühjahr 1950. Um Berlin, wahrscheinlich auch noch das Deutsche Reich, zu retten, sprengte ein Trupp Altglienicker Volkssturm die Brücke. Unser spektakuläres Foto, welches einer unserer Leser dem Bürgerverein Altglienicke übergab, zeigt die Vorbereitung zur Hebung der gesprengten, im Wasser liegenden Oppen-Brücke im Frühjahr 1950. In der Mitte der Gruppe Arbeiter einer Adlershofer Baufirma ist die Mutter unseres Lesers, im Hintergrund die Brücke in der Totale zu sehen. Bisher war kein einziges Foto der hölzernen Behelfsbrücke bekannt! Wir Heimatgeschichtler suchen immer und würden uns sehr freuen, bald mehr Schätze der Altglienicker Geschichte zeigen zu können. Schreiben Sie uns: ronald.seiffert@web.de Ronald Seiffert Bürgerverein, Altglienicke e.V. n Verlängerung Groß-Berlin-Ausstellung im Museum Köpenick bis 13. Juni 2021 Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Weiterbildung und Kultur, teilt mit: „Die Sonderausstellung „Wir kommen nicht mit leeren Händen. Die Ortsteile des heutigen Treptow-Köpenick auf ihrem Weg nach GroßBerlin” im Museum Köpenick wird bis zum 13. Juni 2021 verlängert. Sie kann zu den Öffnungszeiten des Museums nach vorheriger Anmeldung besucht werden: Dienstag und Donnerstag 10 bis 18 Uhr, Mittwoch 10 bis 16 Uhr und Sonntag 14 bis 18 Uhr. Die Anmeldung erfolgt unter unter Museum@ba-tk.berlin.de oder telefonisch unter (030) 90297 -3351. Bitte beachten Sie die aktuellen Bestimmungen zum Infektionsschutz. Am 1. Oktober 1920 wurde Berlin schlagartig zur drittgrößten Stadt der Welt. 59 Landgemeinden, 27 Gutsbezirke und sieben Städte bildeten gemeinsam mit dem „Alten Berlin” die neue Einheitsgemeinde. Die Ausstellung richtet den Blick auf die 15 Ortsteile des heutigen Bezirks Treptow-Köpenick und zeigt, wie eine Verwaltungsreform das Leben der Menschen veränderte, aber auch welche Debatten im Vorfeld geführt wurden. Vor allem aber geht sie auf die Ressourcen ein, die bereits vor 1920 in den südöstlichen Berliner Vororten existierten. Ausgedehnte Wald- und Wasserflächen, bedeutende Industriestandorte oder etablierte Einrichtungen der Daseinsvorsorge, wie das Wasserwerk Friedrichshagen, sind nur einige der zahlreichen Beispiele dafür. Außerdem kann die Sonderausstellung auch virtuell und von zu Hause aus „besucht” werden. In vier Videos stellen die Kuratorinnen und Kuratoren der Ausstellung „Wir kommen nicht mit leeren Händen. Die Ortsteile des heutigen Treptow-Köpenick auf ihrem Weg nach Groß-Berlin” besondere Exponate und Zusammenhänge rund um die Bildung von Groß-Berlin vor. Die Videos sind über die Webseite der Museen Treptow-Köpenick (https://www. berlin. de/museum-treptow-koepenick/) und den Youtube-Kanal des Bezirksamts zu erreichen.” Weitere Informationen: Museen Treptow-Köpenick E-Mail: museum@ba-tk.berlin.de Tel.: (030) 90 297-3351 Internet: https://www.berlin.de/ museum-treptow-koepenick/ n Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, wunderbare Sache. Herrmann Hesse Die hölzerne Behelfsbrücke, im Hintergrund die gesprengte Oppen-Brücke Das Projekt Begräbnisstätte und Erinnerungsort Friedhof Altglienicke wird umgesetzt Wir berichteten bereits über dieses überaus wichtige Projekt des Gedenkens und der Völkerverständigung. Den hier bestatteten 1360 Opfern der Nazidiktatur wird eine würdige Stätte errichtet, welche in Zukunft als Gedenkort sowie als Begegnungsstätte für heutige und zukünftige Generationen dienen wird. Das Motto „Erinnerung entsteht gemeinsam” soll hier erfahrbar werden! Im März begannen die ersten Arbeiten in von Form Bagger- und Handschachtungsarbeiten, welche den Fundamenten und Betonarbeiten vorausgehen. Besondere Vorsicht gilt den alten großen Linden, deren Wurzeln so wenig wie möglich geschadet werden soll. Gerade der alte Baumbestand, die wunderbaren Bauten der Aussegnungskapelle, der Familiengrabstätten sowie die beeindruckende Friedhofsmauer zur Schönefelder Chaussee, welche im bunten Herbstlaub des wilden Weines herrliche Fotomotive ergibt, bilden ein Ensemble, das auch viele Spaziergänger zum Staunen anhält. Klaus de Lamboy der am 11. Mai 2021 im Alter von 69 Jahren verstorben ist. In stiller Trauer Marion Kulisch Antje Kulisch Kristina Kulisch Die Beisetzung findet coronabedingt im engsten Kreis statt. Bestattungshaus PRIEPKE In der nächsten Ausgabe werde ich detailliert die Leitidee und das Konzept dieser neu entstehenden Gedenkstätte beschreiben, da sich viele Besucher und Anwohner bestimmt fragen, was geschieht denn da eigentlich... Firma kasimir Hochbau beim Errichten der Stahlbetonfundamente Ronald Seiffert Bürgerverein, Altglienicke e.V. n Die Kunstfabrik sucht historische Aufnahmen Im Rahmen eines aus Mitteln des ESF geförderten Projektes sucht die Kunstfabrik historische Aufnahmen (vor 1955) von Straßenzügen, Gebäuden und Plätzen im Bezirk Treptow-Köpenick. Die Teilnehmer der Projektgruppe werden dann aus gleicher Perspektive vergleichende Aufnahmen erstellen und diese dann den alten Aufnahmen gegenüberstellen. So soll die Entwicklung im In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Bezirk in den letzten 100 Jahren sichtbar und fassbarer gemacht werden. Wer Fotomaterial zur Verfügung stellen möchte, der kann dieses in der Friedrichshagener Straße 8r, 12555 Berlin im Projektbüro abgeben, Öffnungszeiten von 8:30 bis 14 Uhr. Natürlich ist es auch möglich, die Fotos auf elektronischem Wege per E-Mail zu senden an info@kunstfa brikkoepenick.de. Die Kunstfabrik wird ihre Erfahrungen aus rund 20 bisher erschienenen Büchern zur Heimatgeschichte mit einbringen. Im Ergebnis soll eine Broschüre entstehen, die gegliedert nach den Ortsteilen, anschaulich zeigen soll, wie sich die Stadt im Laufe der Zeit verändert hat. Sofern genügend Bildmaterial zusammenkommt, ist auch ein ganzer Bildband denkbar. Bezirksamt Treptow-Köpenick n 7 Abschied mit Liebe Tel. 670 20 20 TAG & NACHT www.bestattungshaus-priepke.de Persönliche Beratung Dupke Naturstein GmbH Master of Stone work • Grabmale • Einfassungen • Abdeckplatten • Fensterbänke • Treppenstufen u.v.m. Auf 2000 m2 Ausstellung Bergstr. 4 • 15745 Wildau • Tel.: 0 33 75 / 2 16 49 99 Fax: 0 33 75 / 2 16 49 98 • www.dupke-naturstein.de REGIONALES 5 Jahre Quartiersmanagement Bauprojekte der Städtebauförderung im Quartiersmanagementgebiet Kosmosviertel Teil 4: Kita Sonnenschein In einer monatlichen Reihe stellen wir schon durchgeführte, im Bau befindliche und geplante Bauprojekte rund um das Altglienicker Kosmosviertel vor. Heute widmen wir uns der Kita Sonnenschein, die gerade im Rahmen des Quartiersmanagements über das Programm „Soziale Stadt” saniert und erweitert wird. Steckbrief • Baumaßnahme: Sanierung und Erweiterung der Kita Sonnenschein • Anschrift: Kita Sonnenschein Blick in das künftige Begegnungshaus „Sonnenatrium” Uranusstraße 19, 12524 Berlin Tel. 030 / 814 07 16-30 Leiterin: Frau Heidrich • Projektträger: FiPP e.V. • Eröffnung der Einrichtung: 1991 • Bauzeitraum: 2019–2024 • Kosten und Finanzierung: 7.431.675,32 Euro • Finanzielle Förderung: Programm „Soziale Stadt” (Baufonds) 5.646.510,64 Euro Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 1.785164,68 Euro • Planungsbüro/Architekten: PLAFOND Gesellschaft für kostenoptimiertes Bauen mbH • Zielgruppe: Vorschulische Kinder von 0 bis 6 Jahre • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6:00–17:30 Uhr für den Kiez eine Sauna und ein Kneippbecken. Die Räume sollen auch außerhalb der Kita-Zeiten durch die Nachbarschaft genutzt werden können. Sowohl durch Eltern der Kita-Kinder, als auch alle weiteren Personen. Welches Profil steckt hinter der Kita Sonnenschein? Was wird dort angeboten? Die Kita Sonnenschein ist eine Integrationskindertagesstätte am südlichen Ende des Kosmosviertels. Sie befindet sich in Trägerschaft des FiPP e.V. (Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis), einem freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der in Altglienicke unter anderem auch den Abenteuerspielplatz Waslala und die Jugendfreizeiteinrichtung Fairness im Kölner Viertel betreibt. Warum war dort zu bauen? Die Anfang der 1990er Jahre gebaute Kita wurde seitdem nicht mehr im größeren Maße saniert. So war eine solche Maßnahme nach 30 Jahren überfällig. Hinzu kam der Bedarf an weiteren Räumen, sowohl für zusätzliche Kita-Plätze als auch für Treffen mit Eltern in der Nachbarschaft. Da in Altglienicke ein Mangel an Kita-Plätzen besteht, wird dieser abgemildert, indem über die Sanierung zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten geschaffen werden können. Zudem soll die Kita nicht nur ein Ort sein, den Kinder besuchen, sondern ein Ort, an dem Eltern, Familien und die Nachbarschaft zusammentreffen können. Mit der Sanierung werden letztlich noch attraktivere Räume zur Verfügung stehen. Diese werden dabei auf die neuen Anforderungen, die es heute im Kita-Bereich gibt, angepasst. Die Kita umfasst bisher rund 180 Kinder im Alter von acht Wochen bis zum Einschulungsalter. Das qualifizierte Fachpersonal steht für Bildung, Erziehung und Betreuung dieser Kinder von montags bis freitags von 6:00 bis 17:30 Uhr zur Verfügung. Es gibt dort unter der Mitarbeiterschaft aus dem Bereich Erziehung und Sozialpädagogik auch jeweils besonders geschulte Fachkräfte für Integration, sprachliche Bildung, Sprache, für Psychomotorik und Sensomotorik sowie für Kneipp. In unmittelbarer Nähe werden im Rahmen von Kooperationen der Abenteuerspielplatz Waslala, die Kinderbibliothek und Veranstaltungen im Bürgerhaus und Familienzentrum genutzt. PROG RAMM ES r Nähe. In Ihre VIELE FABRIKATE speziell: MIELE -AEG SIEMENS-BOSCH Mein Service für Sie: In diesem Jahr keine Anfahrtskosten im Gebiet des Dörferblicks. Mariannenstr. 3 - 15732 EICHWALDE - Tel. 030 / 675 30 29 Joachim Schmidt n Abenteuerspielplatz WASLALA: 5000 Euro für Kinderferien-Projekt seit 1995 Vor-Ort-Service & 0172 / 382 40 42 Ausgewähltes Zitat des Kita-Teams: „Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.” Antoine de Saint-Exupéry Visualisierung der Außenansicht des „Sonnenatriums” HAUSGERÄTE-KUNDENDIENST Meisterbetrieb T. KUBITZKI Um was handelt es sich bei dem Bauprojekt? Anhand des festgestellten Bedarfs für die Nutzung des Gebäudes besteht das vom Planungsbüro Plafond ausgeführte Bauprojekt aus zwei Teilen. Da ist zum einen die Sanierung des gesamten Kita-Gebäudes. Im Zuge der Sanierung entstehen auch 20 zusätzliche Krippenplätze und ein Personenfahrstuhl für Kinder mit einer Körperbehinderung. So können künftig in der Einrichtung 200 Kinder aufgenommen werden. Zum anderen wird auf dem Gelände als Erweiterung ein Begegnungshaus neu errichtet, das sowohl für die Kita, als auch für die Nachbarschaft genutzt werden soll. Der helle und offene Neubau trägt den Namen „Sonnenatrium”. Dort finden sich dann Multifunktionsräume für Treffen und kleinere Feiern, eine Küche, sowie als besondere Angebote In welchem Zeitraum und mit welchen Mitteln wurde das Vorhaben umgesetzt? Im Juli 2021 wird das Gebäude an der Uranusstraße 19 komplett freigezogen, um Baufreiheit zu haben. Die betreuten Kinder werden in dieser Zeit vier andere Kita-Standorte besuchen. Dies sind Kitas in der Umgebung in Trägerschaft von FiPP e.V. sowie dem CJD. Der erste Bauabschnitt in Form der Sanierung soll Anfang 2023 abgeschlossen sein. Im Anschluss beginnt als weiterer Bauabschnitt die Errichtung des Erweiterungsbaus „Sonnenatrium”, welcher innerhalb des Jahres 2024 fertiggestellt werden soll. Es werden dabei ca. 5,6 Mio. Euro investiert, hierbei kommen ca. 3,8 Mio. Euro aus dem Programm „Soziale Stadt” (Baufonds) und ca. ca. 1,8 Mio. Euro aus dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier. Auf meiner letzten Kümmer-Tour in Altglienicke stand der Abenteuerspielplatz und Kinderbauernhof WASLALA auf dem Programm. Seit vielen Jahren leisten Annette Hübner und ihr Team dort eine tolle Arbeit für die Kinder und Jugendlichen aus der Nachbarschaft. Auch in diesem Jahr hat man sich viel vorgenommen. „Abenteuerliche Fe- 8 rien” stehen auf dem Programm und sollen in der schwierigen Pandemiezeit für Lichtblicke sorgen. Dafür habe ich volle Unterstützung zugesagt und bin froh, nach ein wenig Überzeugungsarbeit die Zusage über eine Förderung in Höhe von 5000 Euro für das Projekt durch die gemeinnützige LEO-Stiftung bekommen zu haben. Gute Sache! Informationen über den Abenteuerspielplatz finden Sie auf der WASLALA-Webseite. Und wenn Sie Vorschläge haben, welches Jugendprojekt in ähnlicher Weise unterstützt werden sollte: Einfach eine Mail an buero@stefan-evers.de schicken! Stefan Evers, MdA, Abgeordneter für Altglienicke und Adlershof n REGIONALES Das Jugendschiff „ReMiLi” ist zurück in Niederschöneweide Im Jahre 1992 entstand aus einem alten, nicht genutzten Objekt in der Wuhlheide der Jugendclub „ReMiLi”. Der Name steht seither als Abkürzung für Rechts, Mitte und Links. Sieben Jahre später zog das „ReMiLi” auf das damalige „Jugendschiff Köpenick” hinter der Reinbeckstraße in Oberschöneweide. Dieses war anfangs nur noch ein schwimmender Rumpf, bis es dann auch mit Hilfe Jugendlicher, die eine Ausbildung zum Schweißer und Elektriker machten, wieder ein Schiff wurde. 2004 wechselte das „ReMiLi” dann die Wasserseite an seinen jetzigen Standort an die Hasselwerderstraße – direkt am Kaisersteg – in Niederschöneweide. Es ist eine sportorientierte Freizeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren. Daneben gibt es dort das Lückekinderprojekt „ReMiLi-Kids” für Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. Einer der seit Anfang an Bord von ReMiLi dabei ist, ist der Leiter Sebastian Thron von der Einhorn gGmbH. Fünf Mitarbeiter zählen zur Crew. Das 65 Meter lange und acht Meter breite Jugendschiff „ReMiLi” konnte nun endlich Ende April nach einem Jahr Sanierung wieder zurück an seinen gewohnten Ort am Spreeufer geschleppt werden. Zur Generalüberholung wurde das Schiff zuvor 2020 in eine Werft nach Bran- denburg gebracht. Die dort durchgeführten Sanierungsarbeiten wurden von der Werft Malz in Oranienburg ausgeführt. Im Zuge der Sanierung wurden sowohl der Schiffsboden, als auch die komplette Elektronik erneuert. Im Anschluss wurde dem gesamten Schiff ein neuer Anstrich verpasst. Das ehemalige Binnen-Lastschiff ist somit zwar nicht fahrtüchtig aber dennoch für weitere 10 Jahre schwimmfähig. Die Überholung erfolgte zufällig in einer Zeit, die ohnehin durch die Corona-Pandemie Einschränkungen bei Angeboten mit sich brachte. Ralf Loerke als Geschäftsführer der Werft Malz hatte zur feierlichen Übergabe dann auch eine lange Liste mit allen getätigten Maßnahmen parat, die von 15 Tonnen verbautem Blech über zwei Kilometer Elektrokabel bis zu 30 neuen Heizkörper reichte. Die Beleuchtung wurde auf LED umgestellt. Die Gesamtkosten der Sanierung des 1906 erbauten Schiffes belaufen sich auf rund 700.000 Euro. Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) übergab das Schiff im Beisein des Bezirksstadtrats für Jugend und Soziales, Gernot Klemm (Linke), an seine Nutzer. Die Einhorn gGmbH kann somit wieder wie gewohnt Kinder und Jugendliche vor Ort emp- Online-Bürgerversammlung Kiezkasse Johannisthal am 8.6. Die verantwortlichen Kiezpaten Peter Groos und Sascha Lawrenz laden die Bürgerinnen und Bürger der Bezirksregion in Johannisthal zur Bürgerversammlung ein, um gemeinsam über die Verwendung der bereitgestellten Gelder in Höhe von in 7.200,00 Euro zu beraten. Die 1. Bürgerversammlung 2021 findet am Dienstag, den 08.06., um 18:00 Uhr online statt. Über folgenden Link können Sie an der Veranstaltung teilnehmen: https://ba-tk-berlin.webex.com/batk-berlin/j.php?MTID=mdcb444e 2008ac4557f38d8875e529b2d Oder Sie treten der Veranstaltung mit Meeting-Kennnummer bei: ? Meeting-Kennnummer (Zugriffscode): 163 732 2799 ? MeetingPasswort:YkmJ2GmBP64 Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, Projektideen für die Kiezkassen einzureichen, wird in diesem Jahr zusätzlich die Beteiligungsplatt- form „mein.berlin.de eingesetzt. Auch hier können Interessierte ihre Ideen kundtun. Das Antragsformular und weitere Hinweise stehen auf der Internetseite des Bezirksamt Treptow-Köpenick unter dem Stichwort Kiezkassen zum Download bereit. Kontakt: Kiezpaten Peter Groos und Sascha Lawrenz E-Mail: Kiezkasse-Johannisthal@ ba-tk.berlin.de n Verabschiedung von Günter Landgraf – Vorsitzender der Gartenfreunde Treptow e.V. „Taten sind Früchte, Worte nur Blätter” – Nach vielen Jahren engagierter Vereinsarbeit unter anderem als langjähriger Präsident aller Berliner Gartenfreunde legte Günter Landgraf das Amt des Vorsitzenden des Verbands der Gartenfreunde Treptow e.V. zum 30.04.2021 nieder. 2020 konnten die Gartenfreunde Berlin-Treptow e.V. auf eine 100-jährige Bezirksverbandsgeschichte zurückschauen. Der Fortbestand der Kleingärten und die stetige Neufindung dieser waren ein stets zu bearbeitendes Tätigkeitsfeld, welches mit Hürden und Erfolgen einherging. Mit seiner Arbeit hat Günter Landgraf dazu beigetragen Jung und Alt für das Kleingartentum zu begeistern, sodass sich bis zum Jahr 2019 146 Anlagen und mehr als 9000 Parzellen in das Bezirksbild Treptows etabliert haben und große Teile des Bezirksbildes prägen. Stellvertretend für alle Kleingärtne- rinnen und Kleingärtner bedankt sich Bezirksbürgermeister Oliver Igel sowie Bezirksstadtrat Rainer Hölmer Günter Landgraf für den stetigen Einsatz zum Schutze der Kleingärten und somit auch zum Schutze des Klimas und der Naherholungsflächen in Berlin und speziell in Treptow. „Günter Landgraf hat in seinem Amt nicht nur die Treptower Gartenfreunde geprägt, sondern auch im Berliner Landesverband wichtige Impulse gesetzt. Ihm ist es zu verdanken, dass sich das Kleingartenwesen noch stärker als zuvor geöffnet hat. Die Zusammenarbeit in den Kiezen, mit Schulen und Kitas wurde durch ihn gefördert. Landgraf hat insbesondere mit der Einführung des Tages des Ehrenamtes bei den Gartenfreunden das vielfältige ehrenamtliche Engagement in den Kleingartenvereinen gewürdigt. Diese und weitere Akzente haben nicht nur das Kleingartenwesen, sondern unsere gesamte Stadtgesellschaft gestärkt. Dafür danke ich ihm persönlich”, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel. (Foto: BA Treptow-Köpenick) Bezirksamt Treptow-Köpenick n 9 Bezirksbürgermeister Oliver Igel (M.) bei der Übergabe des Schiffes fangen. Als schwimmender Jugendklub ist das ReMiLi in Berlin etwas ganz Besonderes. An Bord gibt es im Inneren zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, so etwa einen Fitnessraum mit verschiedenen Geräten, Tischtennisplatten und einem Tischkicker. Es existiert ein Raum für Konzerte, Parties und andere Veranstaltungen. Auch kleinere Rückzugsräume bestehen. Ein Tonstudio im Heck, das bei Bands als Proberaum stark nachgefragt ist, rundet alles ab. In der wärmeren Jahreszeit lässt sich auch das Deck nutzen. Im kommenden Jahr will der Jugendklub sein 30- jähriges Bestehen groß feiern. Bezirksbürgermeister Igel sagte: „Mit der Sanierung des Jugendschiffes ReMiLi hat das Bezirksamt eine enorme Investition in die Jugendarbeit von Treptow-Köpenick getätigt. Ich freue mich, dass der Jugendclub auf der Spree nun wieder genutzt werden kann, sobald die aktuellen Beschränkungen dies wieder in vollem Umfang zulassen. Hier ist aus einem Schiff, das einst Kohle, Kies und Baustoffe transportierte eine einmalige Begegnungsstätte für Jugendliche entstanden.” Joachim Schmidt n BSR will 135 Wohnungen in Johannisthal bauen Auf den benachbarten Grundstück Johannes-Werner-Straße 19, Vereinsstraße 14 und 16 sowie Winckelmannstraße 36 in Johannisthal ist die Errichtung von zwei Wohngebäuden geplant. Bauen will dort als Eigentümer die Berliner Stadtreinigungsbetriebe. Beantragt wurde ein straßenbegleitender vierge- schossiger Wohnneubau und ein solitäres viergeschossiges Hofgebäude. Dieses Gebäudeensemble ist mit innenhofartiger Freiraumgestaltung mit insgesamt 135 Mieteinheiten vorgesehen. Es entstehen Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit einer Größe von 48 bis 111 Quadratmeter. JoSch n Effizienta Steuerberatungs-GmbH Steuerberater • Diplom-Finanzwirt Frank-Michael Jänicke – Geschäftsführer – • Betreuung von klein- u. mittelständischen Betrieben • laufende Lohn- u. Finanzbuchhaltung • Lohnsteuerberatung für Arbeitnehmer • Existenzgründungsberatung Sterndamm 9 • 12487 Berlin Tel.: 030 / 63 99 57-0 • Fu.: 0177 / 631 41 54 • Fax: 030 / 63 99 57 33 BAUEN / WOHNEN Urlaubszeit – Einbruchzeit? – Sicherheit durch Mietanlage! Allroundtalent für den Hausputz Mit natürlicher Essigessenz umweltbewusst und kostengünstig putzen Umweltexperten raten beim Saubermachen von allzu viel Chemie ab. Nicht für jede Art von Schmutz oder jede Oberfläche benötigt man einen Spezialreiniger. Das schont auch den Geldbeutel. Ein richtiges Allroundtalent dafür ist beispielsweise naturvergorene Essigessenz. Diese wird schonend und natürlich hergestellt und ist biologisch abbaubar. Da das Mittel antibakteriell und kalklösend wirkt, lässt es sich vielseitig einsetzen. nachspülen. Bei Bedarf den Vorgang wiederholen. ? Backofen säubern: Etwas Essigessenz mit Wasser zusammen in eine backofenfeste Schüssel geben und diese in den schmutzigen Backofen stellen. Das Gerät etwa 45 Minuten lang bei 150 Grad erhitzen. Dadurch lösen sich die Essensablagerungen von den Wänden und dem Boden des Ofens. Anschließend mit einem Lappen auswischen. ? Lästige Kalkrückstände entfernen: Essigsäure löst Kalk auf. Einfach ein paar Spritzer auf das feuch- Umweltexperten raten beim Saubermachen von allzu viel Chemie ab. Nicht für jede Art von Schmutz oder jede Oberfläche benötigt man einen Spezialreiniger. (Foto: djd/Hengstenberg/Photographee.eu – stock.adobe.com) Hier unsere Tipps: ? Fenster reinigen: Essigwasser eignet sich hervorragend, um Fenster zu putzen. Hierzu in einen Eimer Wasser zwei Esslöffel Essigessenz geben und damit die Glasflächen und Fensterrahmen reinigen. Mit einem Lappen und frischem Wasser abschließend die Glasoberflächen abreiben. ? Verstopfte Abflüsse befreien: Die Ursache für einen verstopften Abfluss ist oft eine Ansammlung von Fett, Seife und anderen Rückständen. Solch eine Verstopfung lässt sich gut mit einem einfachen Tipp lösen. Hierfür eine halbe Tasse Essigessenz langsam erwärmen, damit nichts spritzt. Anschließend den Sud vorsichtig in den Abfluss gießen. Das Ganze zehn Minuten einwirken lassen und dann mit warmem Wasser te Wischtuch geben und damit Fliesen, Küchenarbeitsflächen oder Spüle reinigen. Achtung: Naturstein sollte mit Essigessenz nicht in Berührung kommen. Auch Duschköpfe oder die Duschkabine im Bad lassen sich damit einfach von Kalk befreien. In der Spülmaschine soll die Säure Geschirr und Gläser vor Kalkrückständen bewahren. Und der verkalkte Wasserkocher wird mit dem natürlichen Hausmittel ebenso wieder sauber. ? Gut zu wissen: Beim Putzen mit dem Allzweckmittel sollte man immer Handschuhe tragen. Zudem empfiehlt es sich, die Essigessenz von Kindern und Haustieren fernzuhalten und an einem für sie unzugänglichen Platz aufzubewahren. djd n Virtuelle Farbe für die Wand Schon vor dem Anstreichen per App die spätere Wirkung testen Ein frischer Anstrich bringt neues Flair in die eigenen vier Wände. Doch welcher Farbton soll es sein? Und passt die Wunschfarbe zur sonstigen Einrichtung? Diese und ähnliche Fragen lassen sich jetzt bspw. mit der App Auch wenn noch viele Einschränkungen gelten, hoffen und erwarten die meisten von uns einen erholsamen Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände. Allerdings will sich die dringend benötigte Erholung oft nicht einstellen. Nur wenige können ihr Heim zurücklassen, ohne ständig an mögliche Gefahren zu denken, wie sie beispielsweise durch Einbruch oder Feuer ganz real bestehen. Auch Leitungsschäden an Wasser oder Heizung sind häufig im Kopf. Der Einsatz eines privaten Wachdienstes ist auf Grund des hohen Personaleinsatzes selten umsetzbar und zu teuer. Die Firma SC & S Safe-Consulting & Service GmbH bietet alternativ eine einfach umzusetzende und kostengünstige Lösung an. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung werden von diesem Sicherheitsdienstleister beinahe alle am Markt üblichen Services für Einbruch-, Brand- und Gefahrenmeldung sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich umgesetzt. Auf dem Gebiet technischer Lösungen für Einbruchmeldeanlagen gehört die SC & S GmbH zu den führenden Errichterbetrieben der Region Berlin-Brandenburg. Für einen geringen Betrag, bereits ab 97,- Euro pro Woche, stellt Ihnen das Unternehmen eine funktionsfähige Alarmanlage zur Verfügung. Da es sich um eine zeitweise Überlassung handelt, ist diese Anlage so gestaltet, dass sie völlig unabhängig arbeitet. Es werden also keinerlei Installationsarbeiten ausgeführt, nicht einmal an das Stromnetz muss die Anlage angeschlossen werden. Die Aufschaltung auf die unternehmens- Mit einer gemieteten Alarmanlage entspannt den Urlaub genießen eigene Überwachungszentrale mit einer 24/7 Besetzung ist dabei selbstverständlich. Dadurch wird bei einem Einbruch schnell und professionell gehandelt. Darüber hinaus können weitere Meldungen und Be- Geben Sie Einbrechern keine Chance! nachrichtigungen ganz individuell ausgeführt werden. Angeboten wird von dem Unternehmen, neben den vorkonfigurierten Paketen Basis und Komfort, auch die Möglichkeit, individuelle Wünsche umzusetzen. Dabei sind kaum Grenzen gesetzt. Der Einsatz ist dabei nicht auf Wohneigentum, wie Einfamilien- oder Reihenhäuser begrenzt. Auch Mietwohnungen können problemlos ausgestattet werden. Möglich macht das der völlig autarke Aufbau: ohne Kabel ziehen, ohne Bohren oder andere Eingriffe in die Bausubstanz. Verbringen Sie Ihren nächsten Urlaub noch entspannter und mieten Sie eine Alarmanlage. Ansprechpartner für Beratung und Installation ist: SC & S Safe-Consulting & Service GmbH Paradiesstraße 206 c 12526 Berlin-Bohnsdorf Tel.: 0800 2407024 E-Mail: info@safe-consulting.de Siehe auch Anzeige unten! n SC & S Safe-Consulting & Service GmbH Wir sind für Sie 24 h/ 7 Tage erreichbar! SC & S Safe-Consulting & Service GmbH Paradiesstraße 206c 12526 Berlin-Bohnsdorf Tel.: 0800 2407024 E-Mail: info@safe-consulting.de „Colour Designer” einfach beantworten. Das kostenfreie Programm für Smartphones macht die Farbtonauswahl kinderleicht. Einfach die Kamera vor die Wand halten, die unterschiedlichsten Farben virtuell ausprobieren, abspeichern, fertig – und das alles bequem von zu Hause aus. So werden Selbermacher zu kreativen Farbgestaltern und haben zugleich mehr Sicherheit vor dem Kauf. Unter www.schoener-wohnen-farbe. de sind mehr Details und Links zum direkten Download des digitalen Helfers für iOS und Android abrufbar. (Foto: djd/SCHÖNER WOHNEN-Farbe) djd n Wir suchen: ■ Häuser, Grundstücke, Wohnungen Wir bieten: ■ Ausführliche Beratung ■ Marktwertermittlung ■ Individuelle Vermarktungsstrategien ■ Virtuelle Rundgänge Hoppe Immobilien | Am Falkenberg 31 | 12524 Berlin Fon: 030 77393000 info@hoppe-immobilien | www.hoppe-immobilien 10 RATGEBER Länger zu Hause im eigenen Haus – Finanzieller Freiraum durch Beleihung der eigenen Immobilie Interview mit Herrn Olaf Haffner von der Allinanz Generalvertretung, Rudower Straße 17 in Köpenick Hallo Herr Haffner, Sie sind Baufinanzierungsspezialist und vertreiben seit Kurzem einen neuen Tarif der Allianz. Um was genau handelt es sich dabei? Olaf Haffner: Ja das ist richtig, es gibt einen neuen Baufinanzierungstarif, der besonders für Kunden ab 60 Jahre, genannt „BestAger“, interessant sein dürfte. Und das zu erklären, muss ich etwas ausholen. Im Gegensatz zu anderen Finanzierungsanbietern, wie z. B. Banken, muss sich die Allianz das Geld nicht von der EZB (Europäische Zentralbank) borgen, sondern besitzt das Geld bereits durch die laufenden monatlichen Einnahmen vieler zehntausender Lebensversicherungen. Dieses Geld muss gesetzlichen Vorschriften nach gut angelegt werden. Die Allianz hat die Aufgabe, jeden Tag über 100 Millionen Euro frisches Geld anzulegen. Die Sicherheit steht dabei im Vordergrund. In der Vergangenheit hat sich bewiesen, dass Baufinanzierungen den Sicherheitsanforderungen genügen. Was genau bietet die Allianz und warum ist der Tarif besonders für über Sechzigjährige geeignet? Olaf Haffner: Diese Kundengruppe besitzt oft unbelastete Immobilien. Es besteht manchmal der Wunsch, das Haus altersgerecht umzubauen, zu modernisieren oder für die Pflege im Alter vorzusorgen. Eventuell wollen die Kunden aber auch ihren Kindern oder Enkeln beim Erwerb einer eigenen Immobilie helfen. Dafür ist das Geld gedacht. Wie viel Geld kann man durch so eine Beleihung erhalten? Olaf Haffner: Ich biete zusammen mit der Allianz eine Beleihung der Immobilien bis zu 40 % des Immobilienwertes an. Dabei steht es dem Immobilienbesitzer frei, diesen Kredit zu tilgen oder einfach nur die laufenden Zinsen zu bezahlen. Das Besondere dabei ist, dass die Allianz, im Gegensatz zu anderen Anbietern, kein Eigentum an der Immobilie erwirbt. Die Immobilie bleibt im Eigentum des Kunden. Unterscheiden Sie sich dabei von anderen Anbietern? Olaf Haffner: Ganz genau. Es ist nicht das Ziel der Allianz, die Immobilie dem Eigentümer zu entziehen. Wir brauchen sie nur als Sicherheit. Was passiert im Falle eines Todes oder der Vererbung an die Hinterbliebenen mit dem Kredit? Olaf Haffner: Der Kredit kann dann gegebenenfalls auf die Erben mit den gleichen Zinskonditionen übertragen werden, die dann den Vertrag einfach weiterführen oder entsprechend verändern, so dass der Kredit zeitnah oder in absehbarer Zukunft zurückgezahlt wird. Bei einer Veränderung des Vertrages können jedoch die Zinsen neu ausgehandelt werden. Wer legt den Verkehrswert und damit die Höhe einer möglichen Be- leihung fest? Olaf Haffner: Der Immobilienwert wird von der Allianz festgestellt. Dazu werden die Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse und der bauliche und Modernisierungszustand der Immobilie herangezogen. Und wenn sich dann beide Seiten einig sind, wie geht’s dann weiter? Olaf Haffner: Wenn die Bonitätsprüfung der Immobilienbesitzer positiv ausgefallen ist, und das ist der Fall, wenn eine ausreichende regelmäßige Rente vorhanden ist und es keinen SCHUFA-Eintrag gibt, dann bereitet die Allianz die Unterlagen für den Notar vor. Die Grundschuld, als Sicherheit für das Darlehen, wird an erster Rangstelle im Grundbuch eingetragen. Wann genau kann der Kunde dann mit seinem Geld rechnen? Olaf Haffner: Die Allianz stellt das Darlehensvolumen bereit, sobald der unterschriebene Darlehensvertrag vorliegt. Wenn der Notar die Sicherheit bestellt und dies der Allianz bestätigt hat, kann die Auszahlung erfolgen. Das klingt ja alles recht einfach und für Immobilienbesitzer vorteilhaft. Olaf Haffner: Ja, so ist es. Das Immobilienvermögen bleibt im Familienkreis. Die Belastung durch das Darlehen bleibt im Verhältnis zu den steigenden Immobilienwerten relativ gering. Wir danken für das Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg. Der Dörferblick n Mehr steuerfrei für Helfer*innen in Impf- und Testzentren Bisher ist noch wenig bekannt: Die vielen freiwilligen Helfer*innen in Corona-Impf- und Testzentren können ihre nebenberuflichen Einnahmen als Übungsleiterfreibetrag oder als Ehrenamtspauschale steuer- und sozialversicherungsfrei erhalten, macht Jana Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) in Berlin aufmerksam. Auf diese steuerliche Entlastung haben sich Bund und Länder für die Jahre 2020 und 2021 geeinigt. Ärztinnen und Ärzte, die im Nebenjob in Corona-Impfzentren Aufklärungsgespräche führen oder selbst impfen, erhalten den Übungsleiterfreibetrag. „Das heißt: Sie können Einnahmen bis zu 3.000 Euro steuerund sozialversicherungsfrei in 2021 behalten,” erläutert Bauer. Das sind 600 Euro mehr als im letzten Jahr. „Und alle, die sich in den Impfzentren um Verwaltung und Organisation nebenberuflich kümmern, dürfen von ihrer Vergütung die Ehrenamtspauschale abziehen.” Im Ehrenamt bleiben ab 2021 Einnahmen bis zu 840 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei. Für 2020 sind maximal 720 Euro drin. Genauso stehen Helfer*innen in den Corona-Testzentren die Steuerfreibeträge zu (OFD Frankfurt a.M., Vfg. v. 15.03.2021, S 2331 A-49-St 210). Bisher erhielten diese Freibeträge in Corona-Zeiten nur Pfleger*innen, Ärztinnen und Ärzte, die im Nebenjob alte oder kranke Menschen im Gesundheitsamt, staatlichen oder gemeinnützigen Krankenhaus oder einer anderen gemeinnützigen Einrichtung Menschen versorgen. „Nunmehr gilt dies genauso für die zahlreichen freiwilligen Helfer*innen in den Impf- und Testzentren – auch rückwirkend für 2020”, begrüßt Jana Bauer die Verbesserung. Von dem höheren Übungsleiterfreibetrag von bis zu 3.000 Euro profitieren seit 2021 auch Ausbilder, Trainer, Erzieher, Dozenten, Betreuer und Künstler, die sich nebenberuflich in anerkannten Vereinen für Umwelt, Kultur und Ausbildung engagieren. Das gilt ebenso für Lehrer an Universitäten, Schulen, Sportvereinen und Volkshochschulen. Auch die vielen anderen Menschen, die ehrenamtlich helfen, wie Platzwarte, Schiedsrichter im Amateurbereich oder Kassenwarte von gemeinnützigen Vereinen, dürfen von ihrer Vergütung nun 840 Euro im Jahr steuerfrei behalten. Die Steuerfreibeträge gibt es, wenn die Arbeitszeit der nebenberuflichen Tätigkeit im Jahr nicht mehr als ein Drittel der Arbeitszeit einer vergleichbaren Vollzeitstelle beträgt. Außerdem muss der Arbeitgeber oder Auftraggeber eine anerkannte gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Einrichtung sein oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts wie etwa Bund, Länder oder Gemeinden. „Um in solchen Nebenjobs zu arbeiten, muss man aber nicht hauptberuflich tätig sein”, erklärt Bauer. Auch wer im Ruhestand, Elternzeit oder arbeitslos ist und helfen möchte, kann die Freibeträge nutzen. Jeder darf den Übungsleiterfreibetrag plus die Ehrenamtspauschale aus verschiedenen begünstigten Jobs einmal im Jahr bis zu den Höchstbeträgen ausschöpfen. Wer Hilfe bei seiner Einkommensteuererklärung braucht, sollte sich vom Lohnsteuerhilfeverein professionell für einen sozial gestaffelten Mitgliedsbeitrag beraten lassen. Der überprüft auch den Steuerbescheid. Beratungsstellen der Mitgliedsvereine können auf der Homepage des Bundesverbandes Lohnsteuerhilfevereine e. V. abgerufen (www.bvlverband.de) oder telefonisch erfragt werden (030 – 58 58 40 40). 11 Elfi Herrmann Regionalleitung Dörpfeldstraße 11 12489 Berlin-Adlershof 030 6789 1998 Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Antje Jäkel in den Beratungsstellen des LHRD Am Falkenberg 117, 12524 Berlin oder Wehrmathen 8, 12529 Schönefeld, Tel. 030 / 672 58 51 oder per E-Mail unter Antje. Jaekel@steuerring.de. Siehe auch Anzeige! n GESUNDHEIT Mobile Corona-Teststellen für Altglienicke und Johannisthal Seit März können sich Berlinerinnen und Berliner einmal pro Woche in vielen Teststellen im ganzen Stadtgebiet kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Eine Übersicht der aktuellen Teststellen erhalten Sie unter https://test-to-go.berlin/. Doch gerade in den Außenbezirken gab es mit Einführung einer Testpflicht für den Besuch von Einzelhandelsgeschäften sowie bei der Inanspruchnahme erlaubter körpernaher Dienstleistungen zu wenige Teststellen. Das Bezirksamt unterstützte daraufhin erfolgreich mehrere Anbieter von Schnelltests bei der Standortsuche in Treptow-Köpenick. Um gerade auch in den Ortsteilen, die bisher über wenige Teststationen verfügen, das Angebot an Schnelltests zu erweitern ist es Bezirksbürgermeister Oliver Igel in Gesprächen mit der Bundeswehr gelungen, mobile Testteams der Bundeswehr und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Müggelspree für die Ortsteile Altglienicke und Johannisthal zu gewinnen. Die mobilen Testteams von Bundeswehr und DRK bieten seit 1. Mai an zwei Standorten kostenlose Schnelltests an: ? Mobiler Teststandort Johannisthal • Tage: So, Mo, Do • Zeit:10:00–19:00 Uhr ohne Terminvereinbarungen • Standort: Neben dem Rathaus Jo- Corona-Teststellen in Treptow-Köpenick Mit Stand vom 14. Mai 2021 sind mittlerweile 53 Teststellen, zwei Senats-Testzentren und eine mobile Teststelle von Bundeswehr und DRK an zwei Standorten im Bezirk tätig. Etwa vier Wochen vorher gab es nur neun Teststellen in Treptow-Köpenick. Bernd Geschanowski, Bezirksstadtrat für Gesundheit und Umwelt hierzu: „Nach einer anfänglichen Unterversorgung der nötigen Teststellen für unsere Bevölkerung sind wir jetzt auf einem guten Weg, um auch in Treptow-Köpenick den Bedürfnissen gerecht zu werden. Mein Dank gilt allen Beteiligten aus unserem Bezirksamt und der Senatsverwaltung, die alles in die Wege geleitet haben, damit in Hinblick auf die Corona-Lockerungen die Menschen in unserem Bezirk profitieren können. Leider sind auf der Seite https:// test-to-go.berlin/ nicht alle Teststellen hinterlegt. Anzahl der Test-to-Go Stationen pro Ortsteil: • Adlershof 10 • Altglienicke 2 • Alt-Treptow 4 • Baumschulenweg 2 • Friedrichshagen 3 • Johannisthal 1 • Köpenick 19 • Niederschöneweide 5 • Oberschöneweide 4 • Rahnsdorf 1 • Grünau 2 • Bohnsdorf 1 Das Bezirksamt Treptow-Köpenick wird sich weiter für eine flächendeckende Versorgung einsetzen und weitere Unternehmen und Apotheken animieren, an dieser Aufgabe teilzunehmen.” Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin n 12 hannisthal (Marktplatz), Sterndamm 102 in 12487 Berlin ? Mobiler Teststandort Altglienicke • Tage: Di, Mi, Fr, Sa • Zeit: 10:00–19:00 Uhr ohne Terminvereinbarungen • Standort: Parkplatz EDEKA Center, Siriusstraße 1 in12524 Berlin Bezirksbürgermeister Oliver Igel: „Ich freue mich sehr, dass wir in Treptow-Köpenick erneut auf die Unter- stützung der Bundeswehr und des DRK bauen können und somit den Menschen in den bisher unterausgestatteten Ortsteilen nun auch ein Testangebot unterbreiten können. Es handelt sich aber um ein Angebot, das nur zeitweise besteht. Ich rufe daher weiterhin Anbieterinnen und Anbieter dazu auf, in den Ortsteilen Treptow-Köpenicks weitere Teststellen zu schaffen.” Bezirksamt Treptow-Köpenick n GESUNDHEIT / SOZIALES – Anzeige – Hörakustik Kornelia Lehmann präsentiert: Hören auf dem nächsten Level. Mit dem neuen Active und Active Pro begründet Signia eine völlig neue Hörgerätekategorie: Hörlösungen im revolutionären Earbud-Design, die sich an moderner Consumer-Elektronik orientieren. Spitzenaudiologie in einzigartiger Bauform. Das neue Earbud-Design des Signia Active ist angelehnt an moderne Bluetooth-Kopfhörer, die sich längst großer Beliebtheit erfreuen. Die neue Xperience ChipPlattform ermöglicht dank aktuellster Hörgerätetechnologie eine hochauflösende Klangübertragung. Die integrierte Bluetooth-Konnektivität erlaubt zudem das Streamen von Telefonaten, Musik, TV-Ton und mehr direkt in die Hörgeräte. Unterwegs aufladen. Mit 18 Stunden Akkulaufzeit inkl. 5 Stunden Streaming hält Signia Active länger durch als die meisten Bluetooth-Kopfhörer. Und das mitgelieferte Lade-Etui ermöglicht sogar unterwegs das Aufladen. Das formschöne Hochglanz-Etui dient mit seinem integrierten Lithium-Ionen-Akku als Powerbank und bietet so Energie für weitere drei Tage ganz ohne Stecker und Kabel. Intelligenter Support in der Hosentasche. Künstliche Intelligenz. Ein weiteres Highlight für Smartphone-Nutzer ist die kostenfreie Signia App. Damit lassen sich die Hörgeräte nicht nur bedienen, sondern der Träger erhält auch Support rund um die Uhr, egal wo er ist. Signia Assistant nennt sich die integrierte Künstliche Intelligenz, die nach einem kurzen Feedback durch den Träger die Klangverarbeitung an seine Bedürfnisse anpasst. Signia Active sind gemacht für all jene, die keine Hörlösungen in herkömmlicher Bauform möchten, ebenso wie für erfahrene Hörgeräteträger, die für Sport und andere Freizeitaktivitäten ein zweites, stylisches Paar Hörgeräte suchen. Sie möchten diese innovative Hörlösung selbst erleben? Dann vereinbaren Sie einen Termin und tragen diese neuartigen Hörsysteme in Ihrem ganz privaten Umfeld zur Probe. Beste Dienstleistungen bei „Hörakustik Kornelia Lehmann”! Die inhabergeführten Fachgeschäfte von Hörakustik Kornelia Lehmann stehen schon seit fast 30 Jahren für Kompetenz, Fairness und Vertrauen. Das persönliche Verhältnis zu den Kunden liegt Frau Lehmann dabei besonders am Herzen. Denn jeder sollte in Sachen „gutes Hören” so individuell beraten werden, wie möglich, um letztendlich von einer erstklassigen Hörgeräteversorgung zu profitieren. Hörakustik Kornelia Lehmann ist erst dann zufrieden, wenn Sie glücklich sind! Frau Lehmann und ihr Team haben immer ein offenes Ohr für die Wünsche ihrer Kunden, angefangen vom kostenlosen Hörtest bis zur Auswahl des richtigen Hörsystems. Aktuell bietet Hörakustikerin Kornelia Lehmann einen SommerCheck für Hörgeräte mit Reinigung und Überprüfung an, sogar, wenn Sie Ihre Hörsysteme nicht bei Hörakustik Kornelia Lehmann gekauft haben. Und das Beste, Sie können die Hörgeräte kostenlos testen. Profitieren Sie auch von der langjährigen Erfahrung der Mitarbeiter. Denn durch den täglichen Umgang mit Hörsystemen aller Art kennen sich diese hervorragend aus. Und wie gut hören Sie? Überhören Sie das Klingeln des Telefons? Sind Verwandte und Bekannte genervt, weil Sie ständig nachfragen? Müssen Sie den Fernseher immer lauter stellen? Das Team von Hörakustik Kornelia Lehmann kennt die Probleme der Kunden. „Als Meisterbetrieb für Hörakustik ist es unser Anliegen,” erklärt Frau Kornelia Lehmann, Inhaberin und Hörakus- D. GÜNTHER GmbH • Gundelfinger Str. 14 10318 Berlin • Florian-Geyer-Str. 108 12489 Berlin (Büro) ! en wart eizung r i W Ihre H www.HeizungImArsch.de – Anzeige – tikmeisterin „das sensible Thema „Schwerhörigkeit” fachkompetent und mit größtem Einfühlungsvermögen anzugehen, um individuelle Hörlösungen zu finden.” Dazu gehört eine sorgfältige, fachliche Beratung sowie kompetente Betreuung und Nachsorge. Immer wieder werden Testaktionen angeboten mit kostenlosem Hörtest und Erstellung eines persönlichen Hörprofils. Zum Service gehören ebenso kostenloses Probetragen von Hörgeräten führender Hersteller sowie regelmäßige Hörgerätechecks. Aktuell bietet Hörakustik Kornelia Lehmann einen Sommer-Check für Hörgeräte mit Reinigung und Überprüfung an, sogar, wenn Sie Ihre Hörsysteme nicht bei Hörakustik Kornelia Lehmann gekauft haben. Außerdem gibt es eine große Testaktion mit dem neuartigen Hörsystem „Signia Active” im Earbud Design. Vereinbaren Sie doch gleich einen Termin. „Jeder Mensch wünscht sich, dass seine Hörwelt lebendig und farbenfroh ist”, so Frau Lehmann. „Unser Team arbeitet vertrauensvoll zusammen, um Sie optimal zu versorgen und Ihnen so zu mehr Lebensqualität zu verhelfen – gestern, heute und auch in Zukunft.” Hörakustik Lehmann, 3 x in Ihrer Nähe: ? Albert-Einstein-Straße 4 12489 Berlin-Adlershof Tel.: 030 - 639 22 437 ? Dörpfeldstraße 36 12489 Berlin-Adlershof Tel.: 030 - 209 53 833 ? Brückenstraße 2 Berlin-Schöneweide Tel.: 030 - 636 46 46 www.hoerakustik-lehmann.de n Stiftung Anerkennung und Hilfe – Aufarbeiten was geschah Unterstützungsangebot für Betroffene aus der ehemaligen DDR Das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin möchte auf die Angebote der Stiftung Anerkennung und Hilfe aufmerksam machen. Die Stiftung Anerkennung und Hilfe unterstützt Betroffene, die als Kinder oder Jugendliche zwischen 1949 und 1975 in der Bundesrepublik bzw. im Zeitraum von 1949 bis 1990 in der ehemaligen DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an den Folgen leiden. Die zum 1. Januar 2017 gemeinsam von Bund, Ländern und Kirchen errichtete Stiftung Anerkennung und Hilfe sieht folgende Anerkennungsund Unterstützungsleistungen vor: Öffentliche Anerkennung des erfahrenen Leids und Unrechts, Anerkennung durch wissenschaftliche Aufarbeitung der Leids- und Unrechtserfahrungen, individuelle Anerkennung durch ein persönliches Gespräch in den Anlauf- und Beratungsstellen und Unterstützung durch finanzielle Hilfe. Betroffene, bei denen aufgrund des S erlittenen Leids und Unrechts noch heute eine Folgewirkung besteht, erhalten eine einmalige pauschale Geldleistung in Höhe von 9.000 Euro zum selbstbestimmten Einsatz. Sofern sie in Einrichtungen sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, ohne dass Beiträge zur Rentenversicherung abgeführt wurden, erhalten sie zudem eine Rentenersatzleistung von bis zu 5.000 Euro. Wenn Sie sich angesprochen fühlen und über das Erlebte sprechen möchten, können Sie sich noch bis zum 30. Juni 2021 bei einer Anlaufund Beratungsstelle melden. Für eine Anmeldung genügt ein Anruf oder eine E-Mail. Weitere Informationen zur Stiftung, deren Leistungen und den Kontaktmöglichkeiten zu den Anlauf- und Beratungsstellen bietet der barrierefreie Internetauftritt: www.stiftunganerkennung-hilfe.de. Das Infotelefon der Stiftung (0800 221 2218) beantwortet allgemeine Fragen zum Anmeldeverfahren. Bezirksamt Treptow-Köpenick n Blut spenden S Do, 10.06.2021: 16:00–19:00 Uhr Di, 29.06.2021: 11:30–16:30 Uhr 12439 Berlin-Niederschöneweide, Archenhold-Oberschule, Rudower Str. 7 12489 Berlin-Adlershof, WISTA-MANAGEMENT GMBH, Rudower Chaussee 29 Do, 01.07.2021: 12526 Berlin-Bohnsdorf, 14:00–18:00 Uhr MEININGER Hotel Berlin Airport, Alexander-Meißner-Str. 1 Apotheken-Notdienste Juni Das mitgelieferte Lade-Etui ermöglicht sogar unterwegs das Aufladen. Es dient gleichzeitig als Powerbank und bietet so Energie für weitere drei Tage – Intelligenter Support in der Hosentasche. (Foto: Signia Active) Telefon: 030 - 51 65 83 70 Telefax: 030 - 51 65 83 71 E-Mail: info@gp-bhs.de Senioren- und behindertengerechter Badumbau www.gp-bhs.de 13 Sa, 05.06.: Adler Apotheke Adlershof, Dörpfeldstraße 7, 12489 Berlin-Adlershof Di, 08.06.: Die Gesundheits-Apotheke Altglienicke Schönefeld, Schönefelder Chaussee 233, 12524 Berlin-Altglienicke Sterndamm Apotheke, Sterndamm 11, 12487 Berlin-Johannisthal Mi, 09.06.: Apotheke Johannisthal, Sterndamm 75, 12487 Berlin-Johannisthal Do, 10.06.: Elefanten Apotheke, Dörpfeldstraße 46, 12489 Berlin-Adlershof Mo, 14.06.: Normannen-Apotheke, Grünauer Straße 7–8, 12524 Berlin-Altglienicke Di, 15.06.: Fontane-Apotheke, Sterndamm 152, 12487 Berlin-Johannisthal Mi, 16.06.: Aesculap-Apotheke, Albert-Einstein-Straße 2, 12489 Berlin-Adlershof Do, 17.06.: Apotheke-Adlershof, Florian-Geyer-Straße 109 a, 12489 Berlin-Adlershof Sa, 19.06.: Sabelus XXL Apotheke Bohnsdorf, Buntzelstraße 117, 12526 Berlin-Bohnsdorf So, 20.06: Taut-Apotheke, Bruno-Taut-Straße 1, 12524 Berlin-Altglienicke Mo, 21.06.: easyApotheke Adlershof, Rudower Chaussee 12, 12489 Berlin-Adlershof Do, 24.06.: Apotheke an der Dahme, Regattastraße 77/79, 12527 Berlin-Grünau Mo, 28.06.: Apotheke an der Alten Schule, Dörpfeldstraße 55, 12489 Berlin-Adlershof Corona-Schnelltest Aesculap-Apotheke, Albert-Einstein-Straße 2, 12489 Berlin-Adlershof Stadt-Apotheke Köpenick, Grünstraße 24, 12555 Berlin-Köpenick UMWELT / NATUR Stadtnaturkarten für Treptow-Köpenick Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und durch Förderung des Umwelt- und Naturschutzamtes Treptow-Köpenick konnte die dreiteilige Stadtnaturkarten-Reihe der KungerKiezInitiative e.V. für Treptow-Köpenick realisiert werden. Mit der Stadtnaturkarten-Reihe möchte die KungerKiezInitiative alle Zielgruppen erreichen – daher gibt es die Karte webbasiert unter https:// stadtnatur.kungerkiez.de, als Download und im Papierformat. Neben Informationen zu Lebensräumen, Tieren und Pflanzen laden Routen und Tipps altersübergreifend ein, die Stadtnatur mit allen Sinnen zu erleben. Landschaftsporträts stellen kulturhistorisch dar, wie der Mensch mit der Natur lebte, sie stets veränderte und dadurch auch neue Lebensräume schuf. Ob Parks, Gärten, Friedhöfe, Wasser und Wald, Moore und Dünen, unsere Stadtnatur ist facettenreich – im Kleinen wie im Großen. Diese Vielfalt stellen die Karten anhand von 120 Orten im Bezirk vor. Symbole erläutern prägnant die Lebensraumvielfalt. Die Karte „Von Alt-Treptow bis Adlershof und Oberschöneweide” belegt: Stadtnatur existiert auch in urbanen Gebieten. Dort trägt sie zur Biodiversität, zum Klimaschutz und Werden Sie zum Tigerschützer zur Lebensqualität in der Stadt bei. „Von Köpenick bis Altglienicke und Bohnsdorf” stellt neben Relikten von Kulturlandschaft und Naturraum auch Siedlungen, Parks, und Friedhöfe vor. Im Herzen liegt die Altstadt Köpenick mit der Schlossinsel. Mit weitreichenden Feuchtbiotopen ist die Müggelsee-Region ein regionales Juwel: Die Karte „Von Friedrichshagen bis Rahnsdorf, Grünau und Schmöckwitz” präsentiert die Köpenicker Wald- und Seenlandschaft. Die Karten sind über die KungerKiezInitiative erhältlich (stadtnatur @kungerkiez.de). Bezirksamt Treptow-Köpenick n Seit mehr als 50 Jahren engagiert sich der WWF (World Wide Fund For Nature) weltweit für die Bewahrung der Artenvielfalt. Er ist eine unabhängige Naturschutzorganisation, die in mehr als 100 Ländern aktiv ist und von rund fünf Millionen Förder*innen unterstützt wird. Der WWF Deutschland setzt sich weltweit in 21 internationalen Projektregionen ein. Schwerpunkte sind dabei der Erhalt der letzten großen Waldgebiete der Erde – sowohl in den Tropen als auch in gemäßigten Regionen –, der Kampf gegen den Klimawandel, der Einsatz für lebendige Meere sowie die Bewahrung von Flüssen und Feuchtgebieten weltweit. Außerdem führt er zahlreiche Projekte und Programme in Deutschland durch. Seit 2016 arbeitet der WWF Deutschland auch mit ausgewählten deutschen Zoos zusammen. Diese leisten beispielsweise durch Erhaltungszucht- und Auswilderungsprogramme einen wichtigen Beitrag zum Schutz bedrohter bis hin zu in der Wildnis sogar ausgestorbener Arten. Zusätzlich kann die Forschung der Zoos dazu beitragen, das Verhalten, die Biologie oder Krankheiten der bedrohten Arten besser zu verstehen. Mit dem Tierpark Berlin hat der WWF 2019 das „Team Tiger Berlin” gegründet – eine Artenschutz-Kooperation, bei der jeder mit einem Mindestbeitrag von 12 Euro pro Monat mitmachen und zum Tiger-Schützer werden kann. Unser gemeinsames Ziel ist es, dem Sumatra-Tiger sowohl hier vor Ort im Zoo als auch im natürlichen Lebensraum in der Ferne zu helfen. WWF Deutschland Reinhardtstr. 18 10117 Berlin n Fischgenuss mit gutem Gewissen „Von Alt-Treptow bis Adlershof und Oberschöneweide” „Von Köpenick bis Altglienicke und Bohnsdorf” „Von Friedrichshagen bis Rahnsdorf, Grünau und Schmöckwitz” Treptow-Köpenick tritt dem Netzwerk „Essbare Stadt” bei TJP beim langen Tag der StadtNatur Im öffentlichen Raum stehen viele Obstgehölze, die zur allgemeinen Ernte freigegeben sind. Leider ist dies oft nicht bekannt und das Obst verfault. Das Netzwerk „Essbare Stadt” möchte eine Nutzung und Pflege der Obstgehölze fördern. Die Karte von Mundraub.org zeigt eine Vielzahl von Nutzpflanzen auch im Bezirk Treptow-Köpenick. Zudem soll eine Datenkooperation mit Mundraub entstehen, bei der Daten zu den öffentlichen Nutzpflanzen in einen Indikator der Kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie (SDG 2 Kein Hunger) einfließen. (Foto: Xalanx – depositphotos.com) Bezirksamt Treptow-Köpenick n Sa, 12.06. und So, 13.06.: Geocaching am Teufelssee Es dauert zwar noch ein wenig, aber Sie können den Termin ja schon in Ihrem Kalender vormerken: Wir beteiligen uns auch in diesem Jahr wieder am Langen Tag der StadtNatur. Am 12. und 13. Juni veranstalten wir unter dem Motto „Natur entdecken – die Bedeutung des Wassers” eine interessante Geocaching-Tour für Familien rund um den Teufelssee in Köpenick. Die Tour kann an drei Terminen gebucht werden: Samstag, 12.06., von 15–17 Uhr, und am Sonntag, 13.06., von 12–14 sowie 15–17 Uhr Anmeldungen sind nur bei der Stiftung Naturschutz Berlin möglich unter www.langertagderstadtnatur.de. n TJP e.V. Meisterbetrieb Ob gedünstete Forelle, gegrillter Lachs oder gebratener Kabeljau: Fisch lässt sich vielseitig zubereiten, schmeckt lecker und ist gesund. Doch welchen kann man noch mit gutem Gewissen essen? Diese Frage beantwortet der neu aufgelegte WWF-Einkaufsratgeber für Fisch und Meeresfrüchte. Wer Fisch isst, sollte auf nachhaltige Produkte setzen. (Foto: djd/www.wwf.de/ Claudi Nir) Den Fischratgeber mit einfachem Ampelsystem gibt es auch als App. (Foto: djd/www.wwf.de) Beratung und Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen auf dem Dach! HARDY SCHINDLER • Ausführung sämtlicher Dach- und Bauklempnerarbeiten Ziegel, Zink, Schiefer, Kupfer, Aluminium, Flachdach • Spezialist für Flachdachsanierung mit Icopal-Decra-Dachsystemen 24h Dach-Notdienst, Sofortreparaturen Grünbergallee 137A • 12524 Berlin • Tel. 030/673 13 98 • Funk 0171/545 96 97 www.dachdecker-schindler.de 14 Ein einfaches Ampelsystem gibt umweltbewussten Verbrauchern Orientierung und zeigt anschaulich, welche Fischarten aus welchen Fanggebieten zurzeit eine gute Wahl sind oder lieber nicht im Einkaufskorb landen sollten. Die Bewertung folgt einer von Umweltverbänden und Fischereiwissenschaftlern entwickelten wissenschaftlichen Methode. Den Ratgeber gibt es als App zum kostenfreien Download in den AppStores sowie unter fischratgeber. wwf.de als Online-Version. djd n T. Braun Inh. Paul Machynia seit über 30 Jahren • • • • Außenanlagengestaltung Baumfällung, -pflege, u. -pflanzungen Pflaster- und Wegebau Zaunbauarbeiten Schillerstr. 55 • 15738 Zeuthen • info@baumdienst-braun.de Tel.: 033762 / 703 96 • Fax: 724 21 www.baumdienst-braun.de KULTUR / FREIZEIT Kiezfest mit Livemusik am 19. Juni am Bürgerhaus Altglienicke – mit dabei Regina Thoss In reduzierter Form soll es nach pandemiebedingtem Ausfall 2020 dieses Jahr im Kosmosviertel Altglienicke wieder ein Kiezfest geben. Es findet demnach am Sonnabend, dem 19. Juni 2021, von 14:00 bis 18:00 Uhr, im Garten des Bürgerhauses Altglienicke (Ortolfstraße 184) statt. Das alles natürlich unter dem Vorbehalt, dass es in Berlin kein deut- lich steigendes Infektionsgeschehen und damit verbundene Beschränkungen mehr gibt. Organisiert wird das Kiezfest durch das Projekt Kulturkoordination Altglienicke, das Kiezladen-WAMA Team, das Quartiersmanagement Kosmosviertel und der Kulturverein Phoenix e.V. Es wird bei freiem Eintritt ein buntes Bühnenprogramm geben. Dabei treten auf der Bühne auf die auch musizierende Clownin „Viola G. Räusche”, Jonathan Scherbart & Band, die Schlagersängerin, Kabarettistin und Rundfunkmoderatorin Regina Thoss („Blue Bayou”, „Ein schöner Tag”, „Die Liebe ist ein Haus”) sowie die Rockmusiker Jumpin’ Pete & Berlin All-Stars. Alles sind Künstler, die auch einen Bezug zu unserer Region haben. Es lohnt sich vorbeizuschauen. Kiez-Rallye im Kosmosviertel – die acht Kosmos-Wunder zum Anfassen am 19. Juni Zum 50. Geburtstag der Städtebauförderung in Deutschland, gibt es im Kosmosviertel am Samstag, den 19.06. von 14 bis 18 Uhr Städtebauförderung zum Anfassen und mitmachen. Das Quartiersmanagement Kosmosviertel bietet einen Einblick in die kleineren und größeren Projekte der letzten 5 Jahre im Kiez. Für Kinder gibt es die Kiez-Rallye „die acht Kosmos-Wunder” durch das gesamte Kosmosviertel, mit Rätseln, Mitmachaktionen und kleinen und großen Preisen für alle, die mitmachen. Für Erwachsene gibt es am Quartiersbüro eine Plakatausstellung zu den vielfältigen Aktionen und Projekten und die Möglichkeiten für Nachfragen und Ideen für die Nachbarschaft. Weitere Infos gibt es Radtour für Jedermann 3. Senioren-Tour am 11. Juni Am14. Mai starteten 13 wetterfeste Radsportler die geplante 2. Senioren-Tour nach Mittenwalde. Die Wetterprognose und der Himmel versprachen Feuchtigkeit und so ließen viele das Rad im Stall, weil sie sich vor ein paar feuchten Momente fürchteten. Anfangs kamen auch ein paar kleine Tröpchen, doch je länger wir fuhren, um so besser wurde das Wetter und als wir nach 21/2 Stunden in Schönefeld wieder ankamen, schien sogar ein wenig die Sonne und die Straßen waren trocken. Wir hatten eine schöne harmonische Tour und alle die mitgefahren sind, freuen sich schon auf den nächsten Start. Die 3. Tour wird am 11. Juni zur gewohnten Zeit, um 10 Uhr, und am gleichen Ort, am Mehrgenerationshaus in Schönefeld, starten. Wir wollen ein wenig auf dem Mauerweg radeln, um dann in Großbeeren zur Pause einzukehren und dann, soweit die Räder rollen, nach Schönefeld zurückfahren. Je nach Wetter und Kondition der Teilnehmer gibt es viele Möglichkeiten, die Tour zu gestalten. Wer Fragen zur Tour hat, kann mich gerne anrufen. Siegfried Wargenau, 030 6332371 n unter: www. kosmosviertel.de oder im Quartiersbüro Kontakt: Quartiersmanagement & BENN Kosmosviertel Schönefelder Chaussee 237 12524 Berlin Tel.: 030 / 77 32 01 95 www.kosmosviertel.de E-Mail: team@kosmosviertel.de n JOURNAL 55 PLUS Treptow-Köpenick 2021/22 erschienen Begeistert für die Welt der Kleinen Wenn Bezirksstadtrat Gernot Klemm in seinem Vorwort das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen im Bezirk würdigt und zugleich für das Ehrenamt wirbt, so wusste er wohl nicht, dass auf den beiden danach folgenden Seiten zwei Frauen vorgestellt werden, die seit Jahren das Wort Ehrenamt ganz großschreiben. Alexandra Voytenko-Ziehe „zieht die Fäden” beim Aufbau eines Spielzeugmuseums. Jutta Schröder engagiert sich seit vielen Jahren im Weltladen in der Bölschestraße. Gestatten: Johannes Thal Bis zum Jahresende soll der 11. KIEZKLUB des Bezirks im AllendeViertel fertiggestellt sein und damit einen weißen Fleck von der Landkarte tilgen. LiK, das Netzwerk für selbstbestimmtes Älterwerden, besteht seit 2007 im Bezirk. Netzwerkkoordinator Denny Schlüter gibt im Gespräch Auskünfte über Erfolge und neue Aufgaben. Karlheinz Ruschemeier ist einer der Ehrenamtlichen im Netzwerk. Der Freundeskreis Heimatgeschichte Johannisthal lädt gern zum Spazieren ein. Sprecher Alexander Kauther stellt sich schon mal als „Johannes Thal” vor. WF: Bildband über Alltag und Stolz „Röhren aus Schöneweide” – dieser Bildband spiegelt eindrucksvoll den Alltag, aber auch den Stolz der Belegschaft des Werks für Fernsehelektronik wider. Dass Mensch und Haustier(e) oft beste Freunde sind, ist nichts Neues. Aufmerksamkeit und Zuwendung sind oft ein Geben und Nehmen. Am Mentzelpark hat 2020 das große Summen begonnen. Pro Bienenvolk und Ernte werden circa 30 bis 40 kg Spindlersfelder Honig erzielt. „Haus Strohhalm” fand neues Zuhause Im Dezember 2020 begann degewo im Köpenicker Stadtteil Hessenwinkel mit dem Bau neuer Wohnungen für 400 Familien. Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme inklusive Außenanlagen soll 2023 sein. „Wenn das Obdachlosenheim von Obdachlosigkeit bedroht ist …” ist ein Bei- trag übertitelt: Interessant zu lesen, wie das „Haus Strohhalm” ein neues Zuhause in der Spreestraße fand. Bonbonmachen mit Edda verführt dazu, es selbst zu probieren. Digitale Hilfsmittel in der Pflege Aufgeführt sind die Apotheken in Treptow-Köpenick. Die Mitarbeier*innen nehmen sich Zeit für ganz persönliche Beratung und bieten Nacht- und Notdienste an. Vom Hausnotruf bis zum Demenz-Tablet oder der App, die Bewegungen erfasst – digitale Hilfsmittel erleichtern zunehmend die Pflege. Mit der neuen Pflegeunterstützungsverordnung stärkt der Berliner Senat die Nachbarschaftshilfe. Wichtige Adressen im Überblick Natürlich kommen auch Bewegungsangebote nicht zu kurz. Sportangebote für Ältere, Adressen für die gesundheitliche Beratung und Versorung wie auch Beratungs- und Hilfsangebote runden die Broschüre ab. Wichtige Adressen im Bezirk Trep- tow-Köpenick für Behördenangelegenheiten, medizinische Einrichtungen und Informationen rund um die Pflege sind selbstverständlich. Pflege und Abschied im Corona-Lockdown werden in einem sehr persönlichen Artikel erlebbar. Wo ist die Broschüre erhältlich? Das JOURNAL 55 PLUS: TreptowKöpenick wurde herausgegeben von der aperçu Verlagsgesellschaft mbH. Die Broschüre erschien in einer Auflage von 30.000 Exemplaren. Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich in öffentlichen Einrichtungen des Bezirkes. Sie kann auch bei der aperçu Verlagsgesellschaft mbH, Gubener Straße 47, 10243 Berlin, von 8 bis 16 Uhr abgeholt werden. Weitere Publikationen gibt es in der kostenfreien App BERLIN-BROSCHÜREN bei Google play oder im App Store. n Konrad Seifert HAUS- & GARTENSERVICE Gartenpflege • Hecken- & Baumschnitt • Rasenmähen • Laubfegen & Entsorgung Handwerks- & Dienstleistungen • Dachrinnen- & Dachflächereinigung • Fensterputzen • Entrümpelung • Anstrich von Zäunen, Gartenmöbeln ... • Hausreinigung Winterdienst Siebweg 99 • 12526 Berlin Tel. 0177-186 78 50 konradseifert1985@gmail.com 15 13 wetterfeste Radsportler der 2. Senioren-Tour 2021 am 14. Mai Tennis für Kinder Auf den Tennisplätzen des ESV Lok Schöneweide zieht wieder sportliches Leben ein. Kinder von 8 bis 12 Jahren können montags von 17:00 bis 18:00 Uhr unter Anleitung das Tennisspiel erlernen oder ihre Entwicklung in dieser Sportart fortsetzen. Die Tennisplätze befinden sich gegenüber der S-Bahn-Station Johannisthal, Adlergestell 105. Der Trainer ist Herr Kidder (E-Mail: Simon.Kiddertennis@gmail.com, Tel.: 0157 31560888). Tennisschläger und -bälle können ausgeliehen werden. Wir bitten um vorherige Anmeldung. ESV Lok Schöneweide Umsteigen! Wenn Ihr „Altes” bockt und Sie sich nur noch abstrampeln, haben wir die Alternative für Sie: Jetzt auf ein neues Fahrrad (vielleicht auch E-Bike?) umsteigen! Am S-Bahnhof Grünau Bruno-Taut-Straße 2 Tel.: 672 15 05 www.2radcenter-gruenau.de n SPORT Titelverteidiger VSG Altglienicke scheitert im Halbfinale des Landespokals Die Fußballer durften doch noch einmal in dieser Spielzeit heran. Seit Anfang November 2020 gab es für die VSG Altglienicke kein Pflichtspiel mehr. Wie berichtet wurde die Saison 2020/21 der Regionalliga Nordost aufgrund des Corona-Lockdowns abgebrochen. Auf- und Abstieg wurden nach dem letzten Tabellenstand nach einem Saisondrittel geregelt. Offen blieb noch, wie man mit dem Berliner Landespokal verfährt, der nach nur zwei Runden unterbrochen wurde. Die Landespokalsieger nehmen schließlich am DFB-Pokal mit den Erst- und Zweitligisten teil, was auch für diese finanziell lukrativ ist. Im vergangenen Jahr war die VSG Altglienicke erstmals Berliner Pokalsieger und spielte in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen Bundesligist 1. FC Köln. Da in Berlin seit November aufgrund der Corona-Beschränkungen alle Mannschaften ab fünftklassiger Oberliga nicht einmal mehr trainieren durften, dieses zumindest den Regionalligisten noch erlaubt war, entschied man nach langem Abwägen, dass die fünf noch im Pokalwettbewerb stehenden Viertligisten den Pokalsieger unter sich allein austragen. 26 unterklassige Berliner Klubs, denen so 3. Runde, Achtelund Viertelfinale entgingen, verzichteten gegen eine finanzielle Entschädigung auf eine weitere Teilnahme. Lediglich Oberligist Blau-Weiß 90 nicht, die gegen diesen Modus vor Gericht zogen und auch ohne Trainingsvorbereitung zusätzlich mit ins Rennen wollten. Diese Klage wird noch verhandelt. Davon unbeirrt hat der Berliner Fußball-Verband den Pokalwettbewerb unter Vorbehalt fortgeführt, denn im Juni müssen die Pokalsieger dem DFB gemeldet werden. Nach einem einzigen Viertelfinalspiel (um von fünf auf vier Klubs zu gelangen), wo sich der FC Viktoria 1889 gegen Tennis Borussia durchsetzte, lauteten die Halbfinale FC Vik- toria gegen BFC Dynamo und VSG Altglienicke gegen Berliner AK. Zur Überraschung vieler setzten sich nicht die Vorjahresfinalisten durch, die sich nach der abgebrochenen Saison auch mit dem Titel Meister und Vizemeister schmücken können. Viktoria (0:3 gegen BFC Dynamo) und Altglienicke unterlagen in ihren Partien. Zum Spiel der Altglienicker vom 22.5.: VSG Altglienicke – Berliner AK 07 0:4 (Pokal-Halbfinale) Für die VSG war es eine Premiere, denn bis auf Weiteres müssen die Altglienicker am anderen Ende der Stadt, im Hertha BSC-Amateurstadion hinterm Olympiastadion, ihre Heimspiele austragen. Der Jahn-Sportpark in Prenzlauer Berg wurde Ende 2020 Spielszene VSG Altglienicke gegen Berliner AK 07 dicht gemacht. Und das geplante regionalligataugliche Stadion in Baumschulenweg kann erst 2022 begonnen werden. Schon nach fünf Minuten hatte der Berliner AK seine erste Chance durch Nader El-Jindaoui, aber VSG-Keeper Leon Bätge konnte parieren. Nur 1 Minute später hätte Tolcay Cigerci die Altglienicker in Führung bringen können, doch der Distanzschuss knallte an die Latte, der Nachschuss von Tugay Uzan ging drüber. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, das sich vor allem im Mittelfeld konzentrierte, doch ab Minute 25 zog der BAK das Spielgeschehen immer mehr an sich. In der 34. Minute kämpfte sich Ugur Tezel durch die Abwehrreihen der VSG, passte zu Michel Ulrich, der an Keeper Bätge vorbei den Ball zum 0:1 ins Tor schob. In der 37. Minute war die VSG nahe dran am Ausgleich. Dennis Lemke spielte zu Linus Meyer, doch im spitzen Winkel vor dem Tor gelingt nicht mehr als den entgegen eilenden BAKKeeper Kühn anzuschießen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte in der 54. Minute der BAK auf 0:2, nachdem am langen Pfosten stehend Charmaine Häusl den Ball unter die Latte platzierte. Drei Minuten später die Chance für die Altglienicker zum Anschlusstreffer. Cigerci kam zwar frei durch, zögerte aber einen Moment zu lange, so dass sein Flachschuss von Kühn abgeklatscht wurde, beim Nachschuss standen Meyer und Uzan im Abseits. Ohnehin geriet die VSG in diesem Spiel häufig bei Offensivaktionen in Abseitspositionen. Die 59. Minute bescherte dann auch das 0:3 für den BAK. Nader El-Jindaoui steckte durch auf Michel Ulrich, der völlig frei vor Bätge einschob. In der 62. Minute schoss als Antwort Cigerci den Ball aufs Tor, aber Kühn konnte mit einer blitzschnellen Parade noch abwehren. In der 73. Minute für den BAK die Möglichkeit zu erhöhen durch den frei vorm Kasten stehenden Ulrich. Es gelingt zwar, den heraus eilenden Keeper Bätge zu umspielen, aber der Ball landet aus spitzem Winkel nur am Außennetz. Linus Meyer kam in der 80. Minute noch mal für die VSG zu einer Torchance, doch Kühn kann vor der Linie abermals parieren. Eine Minute später fiel endgültig die Entscheidung. Der ungedeckt am Tor stehende Charmaine Häusl drückte nach einem Zuspiel den Ball zum 0:4 abermals über die Linie. Damit fanden die Träume der Altglienicker vom erneuten Pokalsieg mit einer recht deutlichen Niederlage ein jähes Ende. Das Endspiel lautete eine Woche später BFC Dynamo gegen Berliner AK. Bei Redaktionsschluss war der Ausgang noch offen. Für die VSG hingegen ist die ursprünglich mal bis Mitte Juni geplante Saison endgültig beendet. Es kann erst einmal in die Sommerpausegehen.VermutlichMitteAugust soll die nächste Spielzeit starten. Joachim Schmidt n Am Ende international: 1. FC Union qualifiziert sich als Tabellensiebter für den Europapokal Am 31. Spieltag der Bundesliga empfing der 1. FC Union den SV Werder Bremen und konnte mit einem 3:1 seine Heimserie weiter ausbauen. Nach einer umkämpften ersten Halbzeit war es Joel Pohjanpalo, der die Partie innerhalb von 17 Minuten mit einem Dreierpack (50., 53., 67.) zugunsten der Köpenicker entschied. In der 82. Minute gelang Theodor Gebre Selassie zwar noch der Anschlusstreffer per Kopf, an den drei Punkten für Union änderte das Tor jedoch nichts mehr. Das Wochenende darauf ging es auswärts zum VfL Wolfsburg, wo man sich geschlagen geben musste, während die Gastgeber sich vorzeitig einen Champions League-Platz sicherten. In einer starken Anfangsphase der Wolfsburger brachte Josip Brekalo die Wölfe früh in Führung (12.), nach der Pause erhöhte der Kroate mit einem abgefälschten Schuss auf 2:0. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang Brekalo noch in der 90. Minute der dritte Treffer des Tages und besorgte den 3:0-Endstand aus Sicht der Wolfsburger. Danach stand am 33. Und vorletzten Spieltag ein weiteres schwieriges Spiel beim Tabellensechsten Bayer Leverkusen an. Nach ausgeglichener Anfangsphase mit je einem aberkannten Tor ging Bayer in der 27. Minute eher glücklich durch Wirtz in Führung. Union übernahm anschließend das Zepter, blieb aber vor der Pause ohne Torerfolg. In einer enorm druckvollen zweiten Halbzeit gelang den Eisernen der hochverdiente Ausgleich durch Joel Pohjanpalo. Der ersehnte Siegtreffer wollte jedoch nicht mehr fallen, so dass die Partie nach dreiminütiger Nachspielzeit 1:1 endet. Mit dem einen erkämpften Punkt bei gleichzeitiger Heim- Der GBC sucht Trainer! Wir suchen Trainer für die G- bis D-Jugend. Wir setzen im Kleinfeldbereich auf die neuen Formen des „Mini-Fußballs” und wollen diese ausbauen. Auch wollen wir unsere A-Jugend weiter in der Landesliga halten und Grünauer BC 1917 suchen dort engagierte Trainer. Direkt am S-Bhf. Grünau! Du fühlst Dich angesprochen, dann melde Dich unter E-Mail: gbc-jugend@gmx.de niederlage von Tabellennachbar Borussia Mönchengladbach rückte Union auf den siebten Tabellenplatz vor. Zum Saisonabschluss galt es den bereits als Vizemeister feststehenden Tabellenzweiten RB Leipzig im Stadion An der Alten Försterei zu empfangen. Zu diesem Spiel wurden vom Berliner Senat erstmals in diesem Jahr 2.000 Zuschauer zugelassen, ausgelost aus den rund 10.000 Dauerkarteninhaber, was nach unzähligen Geisterspielen wieder für eine schönere Atmosphäre sorgte. RB Leipzig war in den zwei Bundesligajahren noch das letzte verbliebene Team, gegen das in dieser Spielklasse bisher kein einziger Punkt geholt wurde. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte dann auch Justin Kluivert die Gäste in der 55. Spielminute in Führung, doch Union ließ sich dadurch nicht entmutigen. Innenverteidiger Marvin Friedrich besorgte 12 Minuten später in der 67. Minute den Ausgleich. In einer packenden Schlussphase gelang Max Kruse in der Nachspielzeit der 90. Minute Sekunden vor dem Abpfiff der viel umjubelte 2:1-Siegtreffer. Das ganze Stadion war außer Häuschen in Feierlaune, nicht nur weil es der erste Erfolg gegen die Leipziger war. Der Tabellenachte Borussia Mönchengladbach gewann nämlich zeitgleich sein letztes Saisonspiel und wäre bei einem Remis von Union noch einen Platz vorgerückt. So schlossen die Eisernen ihre zweite Bundesliga-Saison 2020/21 als großen Erfolg auf dem siebten Tabellenplatz ab und qualifizierten sich 16 so für die UEFA Conference League, also für den Europapokal. Im Anschluss an das Spiel ergab sich aus der Freude international zu spielen eine spontane Feier auf dem Parkplatz vor dem Stadion mit der Mannschaft auf dem Balkon und Hunderten Fans unten davor. Union holte in den 34 Spielen insgesamt 50 Punkte, neun mehr als vorherige Saison. 12 Siege standen 14 Unentschieden und 8 Niederlagen gegenüber. Viele Punktverluste kamen dabei sogar eher unglücklich in der Schlussphase zustande. Bis auf das Auftaktspiel gegen Augsburg blieben die Wuhlheider alle Heimspiele ungeschlagen. Auch gegen Meister Bayern München verlor man als einziges Bundesliga-Team kein Spiel. Andererseits war Union die einzige Mannschaft, die gegen das abgeschlagene Schlusslicht Schalke keinen Sieg schaffte, es waren zwei Unentschieden. Nun gegen alle anderen 17 Klubs mindestens einen Punkt geholt, werden Schalke 04 und Werder Bremen, sowie eventuell der 1. FC Köln, als Absteiger nächste Spielzeit nicht mehr dabei sein. Dafür steigen aus der 2. Liga der VfL Bochum und Greuther Fürth, eventuell Holstein Kiel auf. Der 1. FC Union verabschiedete nach dem letzten Saisonspiel im Stadion An der Alten Försterei die Leihspieler Nico Schlotterbeck (SC Freiburg), Loris Karius (FC Liverpool), Petar Musa (Slavia Prag), Taiwo Awoniyi (FC Liverpool) und Joel Pohjanpalo (Bayer Leverkusen) zurück zu ihren vorherigen Klubs. Ebenso werden Akaki Gogia (Ziel unbekannt), Christian Gentner (Ziel unbekannt), Florian Hübner (1. FC Nürnberg) und Christopher Lenz (Eintracht Frankfurt) gehen. Erste Neuzugänge gibt es auch bereits. Dazu mehr in der nächsten Ausgabe. Joachim Schmidt n VERKEHR / KFZ Mit dem Auto in die Ferien Unsere Werkstatt ist weiterhin für Sie geöffnet! Ein gründlicher Fahrzeugcheck schützt vor lästigen Pannen Mit dem eigenen Auto in den Urlaub starten: Dieser Trend dürfte sich auch 2021 fortsetzen. Ein gründlicher Fahrzeugcheck vor Abfahrt schützt vor Pannen. (Foto: djd/Robert Bosch) Flexibel reisen, sich die Zeit frei einteilen, von einem Ziel zum nächsten wechseln: Urlaub auf vier Rädern ist beliebter denn je. Zwei von drei Reisenden (63 Prozent) haben laut ADAC-Statistik im vergangenen Jahr das eigene Auto für den Weg in die Ferien genutzt. Das ist deutlich mehr als im langfristigen Durchschnitt. Auch 2021 dürfte sich diese Entwicklung fortsetzen. Allerdings ist die Vorfreude auf die schönsten Wochen des Jahres schnell dahin, wenn unterwegs eine Panne die Weiterfahrt stoppt. Mit einem Fahrzeugcheck vor längeren Strecken lässt sich vorsorgen. Viele Werkstätten vor Ort bieten einen kurzen Boxenstopp vor den Ferien zum Paketpreis an. Rechtzeitig für frische Energie sorgen Unangefochtener Spitzenreiter in der Pannenstatistik, und das seit Jahren, ist die Fahrzeugbatterie. Wenn bei der Fahrt in den Urlaub weitere Verbraucher angeschlossen werden wie ein Navigerät oder die Spielekonsole der Kids, kann es dem Energiespeicher zu viel werden – es kommt zur Tiefenentladung. Obwohl die Batterie eine so große Rolle bei Defekten spielt, machen sich die wenigsten Autofahrer Gedanken über den Zustand des Akkus. Ein vorbeugender Check in der Fachwerkstatt bringt Mängel an den Tag, sodass schnell vor Reisestart noch ein Austausch möglich ist. Das gilt auch für die immer beliebteren Wohnwagen und Wohnmobile: Da sie oft über viele Wochen des Jahres stillstehen, sind ein Werkstattaufenthalt und ein Batteriecheck vor der Urlaubstour besonders empfehlenswert. Viele Fachwerkstätten bieten spezielle Services für die rollenden Ferienwohnungen an. Denn Komponenten wie die Photovoltaik-Anlage auf dem Fahrzeugdach, Standheizung oder Gaskocher stellen hohe Anforderungen an die Elektrik und Elektronik. Dicker Luft im Auto vorbeugen Zusätzliche Sicherheit auf langen Strecken gibt ein Ladegerät. So sind beispielsweise die Batterielader C3 oder C7 von Bosch universell für alle gängigen Batterien nutzbar und nehmen mit ihren kompakten Maßen wenig Platz im Kofferraum in Anspruch. Auch für Versorgungsbatterien in Wohnwagen oder Booten lassen sie sich verwenden. Doch nicht nur der Akku ist auf langen Strecken gefordert. Ebenso sinnvoll ist ein Check von Bremsen, Reifen, Motoröl, Wischerblättern sowie der Klimaanlage. Wann wurde zuletzt der Filter gewechselt? Schließlich trägt ein gesundes Klima zur besseren Konzentration am Steuer bei. Werkstattprofis empfehlen daher, den Innenraumfilter einmal im Jahr oder alle 15.000 Kilometer zu wechseln. Für gute Sicht sorgen schließlich noch frische Wischerblätter sowie eine intakte Beleuchtung. djd n Endlich raus Camper wollen spontan, flexibel und möglichst ganzjährig reisen Spontan, flexibel und das Hotelzimmer immer dabei: Mit dem richtigen Equipment wird das ganze Jahr zur Urlaubssaison. (Foto: djd/Webasto/Getty Images/SolStock) Endlich wieder verreisen – aber bitte mit sicherem Abstand. Wohnmobilund Wohnwagenfreunde schätzen es, unterwegs unabhängig zu sein und die Freiheit in der Natur zu genießen. Jeden Tag vollkommen spontan und flexibel bestimmen, wann und wohin die Reise weitergeht. Gerade in der Corona-Zeit erfreut sich der Urlaub mit Reisemobil nochmals größerer Beliebtheit. Auf den Stellplätzen gibt es meist genug Platz, und in einigen Ländern wie in Skandinavien, dem Baltikum oder Schottland darf man sogar wild campen. Doch der Sommer ist viel zu kurz für alle Reisepläne. Und Ziele im alpinen Raum oder den Mittelgebirgen sind in Herbst und Winter ebenfalls reizvoll. Wer die Freiheit auf vier Rädern zu jeder Jahreszeit erleben will, kann den Komfort im Fahrzeug steigern und die Reisesaison um Monate verlängern. Wohltemperiert im rollenden Feriendomizil Bei hohen Temperaturen und strahlender Sonne ist eine effektive Kühlung für das Wohnmobil gefragt. Die Nachrüstung einer Aufdachklimaanlage ist in Fachwerkstätten schnell erledigt: Die Cool Top Trail von We- basto zum Beispiel passt genau in den Ausschnitt eines üblichen Dachfensters von 40 mal 40 Zentimetern. Das Gerät kühlt nicht nur, sondern kann dank der Wärmepumpenfunktion bei Bedarf heizen. Bei Außentemperaturen bis zu -5 Grad Celsius wird es trotzdem kuschelig warm im Innenraum. So werden Touren in den Übergangsmonaten komfortabler. Die Anlage ist sehr leise, sodass sie auch nachts nicht stört. Wer es an kalten Tagen kuschelig warm haben möchte, kann sich zusätzlich eine Standheizung installieren lassen. Die kraftstoffbetriebene Luftheizung Air Top 2000 STC etwa verströmt in Bodennähe warme Luft, die sich schnell im gesamten Wohnmobil verteilt. Die leise und effiziente Anlage nutzt den Kraftstoff aus dem Fahrzeugtank, sodass der Betrieb flexibel und überall möglich ist. Tipps zur Pflege und Bedienung Aufdachklimaanlagen und Standheizungen sind wartungsfrei. Empfehlenswert ist es jedoch, das Dach von Laub und Schmutz zu befreien und die Abluftfilter auf Reisen wöchentlich zu überprüfen. Standheizungen sollte man zur „Pflege” auch im Sommer hin und wieder für einige Minuten einschalten – man kann ja die Türen dabei öffnen, damit es nicht zu warm wird. n djd 17 Wir sind jederzeit Ihr kompetenter Partner rund um Ihr Fahrzeug. • Fahrzeugreparaturen/Inspektionen/ Hauptuntersuchung (HU) in Zusammenarbeit mit der • Unfallinstandsetzung und Schadengutachtenerstellung in Zusammenarbeit mit der • Reifendienst mit Rädereinlagerung Autohaus Kossert GmbH Am Pechpfuhl 4 12529 Schönefeld / OT Waltersdorf Tel.: 030 / 633 11 33 30 E-Mail: info@autohaus-kossert.de www.autohaus-kossert.de in Zusammenarbeit mit der DEKRA Automobil GmbH Gewerbepark 34 15745 Wildau Tel.: 03375 / 5186-0 www.dekra.de/wildau Kfz-Meisterwerkstatt Typen offen speziell BMW, KIA, Hyundai Benzinrasenmäher und -traktoren, DEKRA im Haus geprüfte Gebrauchtwagen, EU-Fahrzeuge Vogel Automobile e. K. 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Erfunden wurde die Methode 1906 von dem deutschen Frisör Karl Nessler (1872–1951), der sie 1908 in London patentieren ließ. 1914 musste Nessler England verlassen und wanderte in die USA aus, wo er mit seiner Erfindung ein großes Frisör-Unternehmen mit zeitweise mehreren hundert Angestellten betrieb. Bei dem chemischen Umformungsprozess wurden glatte Haare früher unter Hitze gewellt oder gelockt, seit 1947 ist die Kalt-Dauerwelle üblich. (Grafikquelle: Frisör-Museum Heinz Zopf, Eckernförde) die besten Steine klaute. Denn Reparaturen waren mehr oder weniger fast überall notwendig geworden. Tante Kathi stand nicht selten Wache, um die sauber geschichteten Steine vor räuberischen Übergriffen gewisser Nachbarn zu bewachen. Dann gab es Ärger und laute Schimpfereien. Mancher Streit sollte Jahrzehnte halten. Nachbarschaftskrach als Kriegserbe! Eines Tages kam eine schicke Frau durch die Türe: frisch dauergewelltes, glänzendes dunkelbraunes Haar, strahlende Augen, ein neuer Rock und sogar Nylonstrümpfe an den zar- ten Beinen und, oh Sünde, mit Lippenstift! Doch als diese „fremde” Frau den Mund aufmachte, war allen klar, dass das nur Tante Kathi sein konnte. Noch nie hatten wir Kinder sie ohne ihr Trümmertuch gesehen. Nun machten sich Schönheit und Wohlstand breit. Dauerwellen waren groß in Mode. Strähniges Haar war verpönt. Also machten wir Kinder uns auch auf den Weg zum Friseur und wollten eine Dauerwelle statt der Zöpfe. Der Friseur aber wies uns entsetzt zurück, da sollten wir erst einmal die Mutter fragen, und außerdem sei das zu teuer. Erschrocken sahen wir auf die Frauen in den Friseursesseln mit den vielen winzigen Röllchen auf den Köpfen, atmeten einen entsetzlich bissigen Gestank im Raum, dass uns die Augen tränten. Das also musste man „erleiden”, um dauergewellte Haare zu bekommen! Nein danke. Phantasievoll änderten wir unsere ewig langgeflochtenen Zöpfe in Schnecken über den Ohren oder als Kranz um den Kopf. Einfach war das auch nicht, aber wir halfen uns dabei gegenseitig. Ein neues Outfit auch für die heranwachsenden Mädchen der frühen fünfziger Jahre. Schließlich war Bonn die Bundeshauptstadt, wo Staatsbesucher wie Könige und Prinzen eintrafen. Da musste man schick sein! Und noch etwas Positives hatte die neue Jungmädchen-Frisur: Dass nämlich die Jungen uns in der Schule nicht mehr die Zöpfe an den Stuhl festbinden konnten. Unsere erste Dauerwelle kam dann zur Tanzschulzeit, als die pickeligen Jünglinge noch lernen mussten, wie man einen richtigen Handkuss haucht, und wir Mädchen uns mit Mutters Parfum in eine lustvolle Duftwolke hüllten. „Schlüssel-Kinder” Kindheit in Deutschland 1950–1960 Reihe Zeitgut Band 6 336 Seiten, viele Abbildungen Taschenbuch ISBN 978-3-86614-156-8, Zeitgut Verlag, Berlin, 12,90 Euro www.zeitgut.com n VERLOSUNG! Beteiligen Sie sich am Preisrätsel auf der letzten Seite und vielleicht gewinnen Sie dieses Buch. Es soll am 21. Juni wieder Fete de la Musique in Altglienicke geben Tel. 67 82 40 44 Kopf ...Wir stellen Ihre Frisur auf den Wie wichtig ein Friseurbesuch sein kann, ist vielen besonders in der coronabedingten Zwangspause bewusst geworden und sie waren erleichtert, als Anfang März 2021 die Friseursalons in Deutschland wieder öffnen durften. Zu normalen Zeiten gehen Menschen hierzulande etwa fünf- bis siebenmal pro Jahr zum Haareschneiden. Im Folgenden finden Sie eine historische Geschichte zum Thema aus dem Buch „Schlüssel-Kinder” vom Zeitgut Verlag Berlin. „Von Trümmerfrauen und Dauerwelle” Dorothea F. Voigtländer Bonn/Rhein, Nordrhein-Westfalen; 1945–1951 Tante Kathi war eine klassische Trümmerfrau. Sie trug jahrelang ein Kopftuch, das sie von hinten nach vorne über dem Kopf zuknotete. Mit diesem Outfit gehörte sie einfach dazu. Rissig ihre Hände, schmal ihr Mund und der Rücken tat immer weh. Giftige Blicke hin zu den Frauen mit kleinen Kindern, die keine Trümmerfrauen sein „mussten”, weil sie die Kleinen stillten. So jedenfalls hieß die offizielle Version. In Bonn hatte es auch Bomben gehagelt, vor allem in jenem Oktober 1944 am hellichten Tag. Die Altstadt war weg, in der Stadtmitte, am Friedensplatz, hatte es viele Opfer gegeben. In unserer Gegend war jedes zweite oder dritte Haus getroffen worden. Zuerst wurde nur ein kleiner Durchgang für die Straße freigelegt; noch Jahre später hörte man sie klopfen und fegen, sorgsam jeden Stein behandeln, sortieren nach Größe und Haltbarkeit. Eine Staubwolke lag über den Sonder-Baustellen, wo Trümmerfrauen die alten Steine für neugeplante Häuser sachkundig von Hand bearbeiteten. Aber schließlich kam so etwas wie Ordnung in die „Baustellen”. Und da galt es aufzupassen, dass niemand !... Victoria Lindner & Victoria Popp GbR Richterstraße 8 • 12526 Berlin www.vielhaarmonie.com IMPRESSUM Herausgeber: Joachim Schmidt Verleger: Sven Pritsch Gestaltung/Anzeigen: Yvonne Thon Auflage: 40.800 in kostenloser Verteilung an die Haushalte. Es gilt die Preisliste vom 01.01.2019. Druck: BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH, www.berliner-zeitungsdruck.de Postanschrift: Dörferblick Werbe- und Verlags KG, Stromstr. 40, 12526 Berlin Telefon: 67 68 91 00 Fax: 67 68 91 01 E-Mail: yvonne@doerferblick.de Internet: www.doerferblick.de Die von den Autoren vertretenen Meinungen stimmen nicht in jedem Fall mit denen der Redaktion überein. Alle Terminangaben sind ohne Gewähr, Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten. Die Fête de la Musique ist eine zunächst 1982 in Paris geborene, dann 1985 mit München erstmals nach Deutschland geschwappte Veranstaltung, bei der Amateur- und Berufsmusiker sowie DJs im öffentlichen Raum honorarfrei auftreten. Es wird dabei kein Eintrittsgeld verlangt. Stattfinden tobt sie jedes Jahr am 21. Juni, dem kalendarischen Sommeranfang, egal welcher Wochentag, in mehr als 540 Städten weltweit, davon über 300 Städte in Europa. In Berlin wird der Tag seit 1995 gefeiert, anfangs vor allem in der Innenstadt, aber dann auch vermehrt in den Außenbezirken. 2019 gab es erstmals auch eine Livebühne mit verschiedenen Künstlern in Altglienicke im Kosmosviertel. Das kam im Kiez gut an und sollte 2020 fortgesetzt werden, doch es hielt die Corona-Pandemie Einzug, die durch die Einschränkungen alle Vorbereitungen zu Fall brachte. Die 18 Fete de la Musique fand 2020 nur online statt. In diesem Jahr soll angesichts aktuell rasant fallender Insidenzwerte und steigender Impfungen wieder etwas im kleineren Rahmen und unter Einhaltung von Hygieneregeln möglich sein. Jedenfalls wurde das kurz vor Redaktionsschluss im Rahmen von anstehenden Lockerungen mitgeteilt. Daher ist der Kulturrat Altglienicke um den Kulturkoordinator Holger Wiegandt und den Musiker Jonathan Scherbarth, in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Altglienicke, gerade intensiv dabei, kurzweil ein Programm auf die Beine zu stellen. Angedacht ist der Altglienicker Beitrag zur Fete de la Musique am Montag, den 21. Juni, von 14 bis 22 Uhr im Garten des Bürgerhauses Altglienicke (Ortolfstr. 184). Sieben Gruppen sollen kostenfrei auftreten. Das Angebot reicht von Jazz über Rock und Rap bis zum lange nicht mehr öffentlich aufgetretenen Gemischten Chor Altglienicke (etlichen auch noch unter dem alten Namen Siedlerchor bekannt). Dabei sind viele lokale Künstler. Ein detaillierteres Programm wird erst in den kommenden Tagen feststehen. Lassen Sie sich also überraschen und schauen vorbei. Oder blicken in den Tagen davor ins Internet auf www.kosmosviertel.de. Auch hinsichtlich geltender Regeln. Eine ist dadurch erfüllt, dass es diesmal – anders als 2019 im Grünzug des Kosmosviertels – ein abgegrenztes Gelände ist, wo gegebenfalls Kontakte nachverfolgt werden können. Natürlich steht das ganze Programm unter dem Vorbehalt, dass es mit den Infektionszahlen nicht wieder hoch geht. So hoffen wir, dass es pünktlich zum Sommeranfang nach langer Zeit der Entbehrung wieder ein schönes Musikevent wird. J. Schmidt n KULTUR / TERMINE KiezZentrum Gottes dienste Dahmestraße 33 • 12526 Berlin-Bohnsdorf BOHNSDORFER KULTURKÜCHE KIEZKLUB • STADTTEILBIBLIOTHEK Bohnsdorfer KulturKüche 1.Tel.: 67896191 2.Tel.+Fax: 67896286 bohnsdorf@kulturring.berlin Alle Termine unter Vorbehalt! 07.06.–13.08., Mo–Do 12–18 Uhr: Ausstellung „Anders sehen” – Fotografie & Texte von Hajo Blank Fotofantastics und fotostracts nennt der Bildkunst-Designer seine neuen fotokünstlerischen Arbeiten, in denen er die Wirklichkeit auf ungewöhnliche Weise verwandelt. Ihn interessiert weniger die ästhetisierte oder perfektionierte Wiedergabe erwarteter oder ersehnter Wirklichkeit. Viel mehr fasziniert ihn ein erweiterter Blick auf die Dinge, der uns intuitiv neu sehen, empfinden und auch denken lässt. Hajo Blank, geboren in Berlin/Brandenburg, studierte Kunst und Design an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Er arbeitete als Produkt- und Kommunikationsdesigner mit den Schwerpunkten Zukunftsdesign und Designtheorie, als Szenograf, Ausstellungsdesigner und als bildender Künstler. Als Autor, Illustrator und Fotokünstler veröffentlichte er in 15 Verlagen mehr als 50 Bücher. Einführung: Hajo Blank Musik: Manuela Lutz am Klavier Eintritt: frei 10.06., 19:00 Uhr: Konzert Three Woman and The Blues – Drei Power-Frauen feiern den Blues! v. l.: Nina T. Davis – Piano, Aine Fujioka – Drums & Kat Baloun – Vocal+Bluesharp (Fotos: B. Silna / G. Arndt) Die Berlinerin Nina, oftmals als SoloPianistin oder mit der „EB Davis Superband” auf Tour, hat sich mit Haut und Haar dem Blues verschrieben. Die Amerikanerin Kat hat sich mitt- lerweile in Deutschland zu einer anerkannten Größe im internationalen Blues-Business entwickelt. Mit einzigartiger Bühnenpräsenz, kraftvollem Gesang und humorvollem Charme bringt sie eigene Titel und beliebte Blues-Klassiker zu Gehör. Die Japanerin Aine brilliert am Schlagzeug nach intensiven Erfahrungen in Boston und New York nun seit 2015 auch in Berlin. Es erwartet Sie ein wahres Feuerwerk!!! Eintritt: 9 / 8 Euro, Bitte anmelden! 16.06., 09:30 Uhr: Marionettentheater Kaleidoskop „Aschenputtel” (ab 3 J.) Märchen nach den Gebrüdern Grimm mit 50 cm großen Marionetten Text, Regie, Spiel: Vera Pachale Eintritt: 3,50 Euro, Bitte anmelden! 24.06., 19:30 Uhr: Konzert „Metamorphosen” „Duo Oxymoron” Anna Steinkogler – Harfe & Valentin Butt – Akkordeon (Foto: Duo Oxymoron) Anna Steinkogler und Valentin Butt nutzten den Lockdown und erkundeten die eigene musikalische Ästhetik. Für ihre Besetzung gibt es keine Vorbilder und keine prägende Stilrichtung. Die Zeit ist reif für eine eigene Klangsprache, eigene Stücke auf den Leib zu schreiben und auf den Leib zu arrangieren. Dabei legen sie ausdrücklich keinen Wert auf die Trennung von U- und E-Musik! Virtuose klassische Spieltechnik passt zur barocken Improvisationslust genau so wie zu Jazz, Bossa-Nova und Tango. Eintritt: 9 / 8 Euro, Bitte anmelden! Wir bitten darum, die aktuellen Corona-Hygienemaßnahmen einzuhalten! n Alle Termine unter Vorbehalt! EVANGELISCHE KIRCHE Altglienicke, Pfarrkirche Semmelweisstr. 3, Tel. 6 72 83 81 06.06., 10:00 Uhr, Gd, Geiger 19.06., 17:00 Uhr, Orgelvesper, Knizia 20.06., 10:00 Uhr, Gd, Abm, Geiger 04.07., 10:00 Uhr, Gd, Geiger Altglienicke, Gemeindeheim Kirchsaal, Rosestraße 42 13.06., 10:00 Uhr, Gd mit Abm, Kirchenkaffee, Kinder-Gd, Geiger 27.06., 10:00 Uhr, Gd, Geiger 11.07., 10:00 Uhr, Gd mit Abm, Kirchenkaffee & Kinder-Gd, Geiger Bohnsdorf, Dorfkirche, Dorfplatz 06.06., 10:30 Uhr, Gd, Kirchweih, Kastner 13.06., 10:30 Uhr, Gd, Draeger 11.07., 10:30 Uhr, Gd, Kastner Bohnsdorf, Gemeindeheim Reihersteg 36, Tel. 676 10 90 20.06.,10:30 Uhr, Gd, Schneller 04.07., 10:30 Uhr, Gd, Kastner Grünau, Friedenskirche Don-Ugoletti-Platz 13.06., 09:00 Uhr, Gd, Draeger 20.06., 09:00 Uhr, Gd, Schneller 27.06., 10:30 Uhr, Grünauer Bootshaus, Sportpromenade 5, Gd, Kastner 04.07., 09:00 Uhr, Gd, Kastner 11.07., 09:00 Uhr, Gd, Kastner Kirchengemeinde Johannisthal Sterndamm 90, Tel. 6 36 13 48 06.06., 10:00 Uhr, Gd in BSW, Scheel 13.06., 10:00 Uhr, Freiluft-Gd in JHT, Schneller Ev. Kirche Niederschöneweide Friedenskirche, Britzer Straße 06.06., 14:30 Uhr, Gd z. Gemeindefest, Schwer/Endter/Steude KATHOLISCHE KIRCHE Gemeinde Christus König in: • Adlershof, Christus König Nipkowstr. 15 Do, 09:00 Uhr, Hl. Messe, anschl. Seniorenrunde Sa, 18:00 Uhr, Vorabendmesse So, 11:00 Uhr, Hl. Messe 03.06., 09:00 Uhr, Hl. Messe • Altglienicke, Kirche Maria Hilf Cimbernstr. 2 o. Lianenweg 20 Di, 09:00 Uhr, Hl. Messe, anschl. Seniorenrunde So, 09:00 Uhr, Hl. Messe • Bohnsdorf, St. Hedwigskapelle im Krankenhaus, Buntzelstr. 38 Mi, 09:00 Uhr, Hl. Messe So, 09:00 Uhr, Hl. Messe 03.06., 18:30 Uhr, Taizé-Abend 04.06., 10:00 Uhr, Hl. Messe, Kapelle St. Michael Bohnsdorf FREIKIRCHLICH-EV. KIRCHE Altglienicke, Projekt A+ Ehrenfelder Platz 1 13.06., 10:00 Uhr, Open Air Gd 27.06., 10:00 Uhr, Open Air Gd Infos: www.projektaplus.de n Veranstaltungen im Ratz-Fatz e.V. Schnellerstraße 81 • 12439 Berlin Tel.: 67 77 50 25 • www.ratzfatzberlin.de Alle Veranstaltungen unter Vorbehalt! Tel.: (030) 67 77 50 25 o. (030) 66 50 57 83 Bitte beachten Sie bei allen Veranstaltungen Mund- und Nasenschutz sowie Sicherheitsabstand! Fr, 11.06., 18:00 Uhr: Filmvortrag Audrey Hepburn – der Liebreiz des Zarten Audrey Hepburn. Jeder, ob Filmliebhaber oder nicht, kennt diese Frau. Die dunkle, etwas zu große Sonnenbrille auf dem zarten, dennoch entschlossenen Gesicht, das ärmelfreie kleine Schwarze mit den passenden langen Handschuhen: So prägte sie einen der erfolgreichsten Frauentypen im Kino der Fünfziger und Sechziger Jahre. Mit Filmsequenzen! Gestaltung: Dr. Katrin Sell, cinephil Sa, 12.06., 10:30 Uhr: Erlesenes am Samstag Wenn Chopin ein Tagebuch geschrieben hätte Irena Jauer & Bernhard Buley lesen Biografisches und erzählen persönliche Begebenheiten aus dem Leben des polnischen Komponisten und Pianisten Frèdèric François Chopin (1810– 1849). Die wunderbare Musik Chopins wird von Lukas Kapelski am Klavier dargeboten. Mit Frühstücksangebot! Kindertheater So, 06.06., 10:00 Uhr: Wusel und seine Freunde (ab 3 J.) Puppentheater Katinchen So, 13.06., 10:00 Uhr: Rotkäppchen (ab 2 J.) Ein Stück mit Bewegung, Poesie, Musik und zum Lachen. Ein Theaterstück unterfreiemHimmel–ganzohneWorte. Veronica Compagnone Galerie Bis 14. Juni 2021 Ausstellung Impressionen – Malerei von Kerstin Spading Die in Bohnsdorf lebende Künstlerin pflegt ihre Liebe zur Malerei seit vielen Jahren als Mitglied der Malgruppen unter der Leitung des Grafikers und Malers Karl-Heinz Beck sowie des Malers und Bildhauers Harry T. Böckmann (SINUS). In ihrer dritten Einzelausstellung zeigt Kerstin Spading ein breites Spektrum realer und abstrakter Motive in Aquarell, Acryl, Kreide und Mischtechniken. Zu allen Veranstaltungen, bei denen es nicht anders ausgewiesen ist, wird ein Eintritt von 7 Euro/ erm. 4 Euro erhoben, Kinderveranstaltung: 4 Euro pro Person. Programmänderungen vorbehalten! Eintritt für Vernissage und Galerie frei! GRÜNAUER SOMMERKONZERTE Friedenskirche • Berlin-Grünau • Don Ugoletti-Platz, Ende Eibseestr. SAMSTAG, 12. JUNI 2021, 18 UHR: Mittelalter-Musik Spielleute „Uhlenflug” Lieder und Tänze des 13. bis 16. Jahrhunderts aus den Niederlanden, Spanien, Italien u. a. Spielleute „Uhlenflug” (Foto: ©Fotofloh) SONNTAG, 27. JUNI 2021, 18 UHR: Bettina Schmidt (Sopran), Tobias Segsa (Cembalo) Peter Göring (Violine), Wilfried Staufenbiel (Violoncello) Georg Friedrich Händel: „Neun deutsche Arien” für Sopran, Violine & Basso Continuo, HWV 202–210 Eintritt frei, Spende erbeten Wir kaufen Wohnmobile + Wohnwagen & 03944-36160 www.wm-aw.de Wohnmobilcenter Am Wasserturm Redaktionsschluss für die Juliausgabe: 28.06.2021 19 PREISRÄTSEL SILBEN-KREUZWORT-RÄTSEL 13 7 5 3 Buchvorstellung „Schlüssel-Kinder” vom Zeitgut Verlag Berlin Die Lösung für das Mai-Rätsel lautet: HISTORIE Die Gewinnerin heißt: Traute Malcharek Die schlimmsten Trümmer sind weggeräumt, in den Städten rufen Plakate zum Aufbau: „Anpacken – wir schaffen es!” Angst und Schrecken des Krieges, der Flucht und der Nachkriegszeit verblassen langsam, der Hunger ist nicht mehr allgegenwärtig. Aber der Mangel ist noch Thema für die Kinder. Sie werden mit Lebertran und Kalktabletten aufgepäppelt und auf’s Land „verschickt”. Im Westen gibt es für manche Familien Care-Pakete, im Osten für wenige Westpakete. Ein Besuch der Eisdiele ist „das Höchste, was man sich denken kann”, und auf eine Urlaubsreise müssen die Eltern eisern sparen. Langsam geht es wirtschaftlich aufwärts. Unter’m Weihnachtsbaum liegen Rollschuhe, neue Möbel werden angeschafft, manche Familien in der Straße haben schon ein Radio oder einen Fernseher. Manches haben Kinder in dieser Zeit zu bewältigen: Immer noch gehören viele als Flüchtlinge in der Schule nicht ganz dazu, immer noch wohnen die Familien beengt. Auch ist es nicht leicht, sich an einen neuen Vater zu gewöhnen oder an den eigenen, der als Fremder aus der Gefangenschaft kommt. Außerdem müssen sich sehr viele als Schlüssel-Kinder selbst ver- 1 4 10 2 8 11 Einsendeschluss für das Juni-Rätsel ist der 28.06.2021. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zu gewinnen gibt es: 1 Buch „Schlüssel-Kinder” vom Zeitgut Verlag Berlin 6 12 9 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Arbeit, um etwas zu errichten 8. Wenn keine Haare Sie räumte auf nach Krieg. mehr vorhanden sind. Das trug sie dabei. 9. Kopfbedeckung and. Begriff für Geschichte 10. Frisur aus Haarknoten zusammengebundenes Haar 11. Frisier-Raum Frisur aus geflochtenen Zöpfen 12. mit Schere gestaltete Methode, um Haare zu Frisur locken 13. angenehmes Gefühl Aus den Silben AUF - BAU - BE - DAUER - DEN - DUTT - FIN - FRAU - HAAR HIS - HIT - HUT - KOPF - KRANZ - LE - LON - MER - RIE - SA SCHNITT - TO - TRUEM - TUCH - WEL - WOHL - ZE - ZOPF sind 13 Wörter zu bilden. Die Buchstaben der blaumarkierten Felder ergeben in richtiger Reihenfolge geordnet die aus zwei Wörtern zusammengesetzte Lösung. (Siehe auch nebenstehenden Beitrag!) Die Rätsel-Lösung bitte einsenden an: sorgen, denn die Mütter gehen zumeist arbeiten. Doch überall im Buch wird die Erinnerung an eine glückliche Kindheit wach, an Familienfeste, Streiche und Freundschaften. Die Geschichten lassen die Gründungsjahre der beiden deutschen Staaten lebendig werden. Sie informieren, rühren an, und es macht einfach Spaß, sie zu lesen! „Schlüssel-Kinder” Kindheit in Deutschland 1950– 1960 Reihe Zeitgut, Band 6 Taschenbuch-Ausgabe 46 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen 336 Seiten mit vielen Abbildungen, OrtsregisterChronologie Zeitgut Verlag Berlin ISBN: 3-86614-156-4 12,90 Euro www.zeitgut.com Fenster / Türen / Ug 0,7 Innentüren, Verglasungen ® Der Dörferblick Stromstraße 40 12526 Berlin oder per E-Mail an: yvonne@doerferblick.de • Maurer- & Putzarbeiten • Betonarbeiten • Fliesenarbeiten Parchwitzer Straße 231 • Schornsteinbau 12526 Berlin-Bohnsdorf • Reparaturen aller Art www.fustbaureparaturen.de • Trockenbau • Kellertrocknung 030 / 676 12 20 Rollläden / Rolltore Insektenschutzgitter für alle Fenstertypen Firma André Bach Reparaturen von Einbruchschäden Telefon 030 / 6 73 51 93 Fax 030 / 67 80 55 83 Handy 0171 / 4 16 36 44 Wartung / Ersatzteile Schönefelder Chaussee 152 12524 Berlin-Altglienicke FENSTER www.bach-fenster.de www.pflanzenmarkt-bohnsdorf.de Urlaub im Rosengarten Mit Duftrosen, Edelrosen, Kletterrosen, Beetrosen, Strauchrosen, Malerrosen und Englischen Rosen zaubern Sie sich auf Ihre Roseninsel. 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