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Full text: Der Dörferblick - Der Kiezblick (Rights reserved) Issue283.2020 (Rights reserved)

® Der Kiezblick UNABHÄNGIGE MONATSZEITUNG FÜR ALTGLIENICKE, BOHNSDORF UND GRÜNAU SOWIE ADLERSHOF, JOHANNISTHAL, SPÄTHSFELDE UND NIEDERSCHÖNEWEIDE Nr. 283 (295) / 209 Juli 2020 SONDERAUSGABE Umbaupläne Bärenquell-Brauerei werden immer konkreter Es geht voran mit der Sanierung und Neuentwicklung des Areals der früheren Bärenquell-Brauerei in Niederschöneweide. Wer von der Schnellerstraße aus auf das Grundstück schaut, erkennt hier und da erste Arbeiten. Dazu wurde auch im Dezember 2019 der Bebauungsplan 9-72 aufgestellt. Das Bezirksamt erklärte im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen, dass bei der Entwicklung des ehemaligen Brauereiareals ein Planerfordernis vorliege, weil der Investor neben der Sanierung der denkmalgeschützten Bestandgebäude zur Weiterentwicklung mehrere Neubauten plane. Auf dem Gelände ist die Unterbringung von Büros, Kultur und Gewerbeeinheiten angedacht. Der Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz sei dabei von großer Bedeutung und werde vom Grundstückseigentümer vorrangig geplant. Dieser hatte dazu Bauanträge nach § 34 BauGB gestellt. Folgende Baugenehmigungen wurden bislang erteilt: • Umbau Haus K zu einem Bürogebäude und Errichtung von 6 Pkw-Stellplätzen • Umbau Haus J zu einem Bürogebäude und mit Gaststät- Diese Ansicht ist für den hinteren Gebäudeteil der ehemaligen Bärenquell-Brauerei geplant (Bild: Tchoban Voss Architekten) tennutzungen im Unter- und Erdgeschoss, Anbau eines Aufzuges; Abbruch Haus I bis auf die Mauer mit Toröffnungen auf der Straßenbegrenzungslinie • Umbau Haus A und L zu einem Bürogebäude mit Eventund Verkaufsbereichen, Errichtung eines Glasanbaus und 30 Pkw-Stellplätzen • Instandsetzung Haus D der vormaligen Borussia-Brauerei und Umnutzung zu Büros und Hostel der ehemaligen Borussia-Brauerei. Für das Gebäude D wurde die denkmalrechtliche Stellungnahme zum Bau- Gewerbepark 6 – Am A10-Center 15745 Wildau (gegenüber Pflanzen-Kölle) & 0 33 75 / 50 28 21 www.badundpool.de antrag zur Instandsetzung und Umnutzung für Büros im Erdgeschoss und ein Hostel im Obergeschoss erteilt. Großer Wert wurde auf den Erhalt der Eisenfenster gelegt, die durch eine zweite Ebene thermisch ertüchtigt werden, für nicht mehr vorhandene Fenster werden neu gestaltete Fensterelemente eingesetzt. Die Baugenehmigung wird in Kürze erteilt werden. Die Investoren sowie die Architekten Tchoban Voss stellten im BVV-Fachausschuss am 4. Juni mit einer ausführlichen Präsentation erstmals sehr umfangreich den Bezirksverord- Schematische Darstellung des künftigen Bärenquell-Areals (Bestandsgebäude grau, geplante Neubauten hellblau) (Bild: Tchoban Voss Architekten) neten ihre Pläne vor, auf dem auch Entwürfe für die geplanten Neubauten sind. Dabei wurde betont, dass Dreiviertel aller historischen Bauten saniert und neugenutzt werden. Die ergänzenden Neubauten, die modern gefasst werden sollen, seien dabei erforderlich, um die nicht geringen Sanierungskosten nach 25 Jahren Leerstand zu finanzieren. Insgesamt sieht man in dem wiederentstehenden historischen Erscheinungsbild der Backsteinarchitektur der Bärenquell-Brauerei, vor DDR-Zeiten Schultheiß und Borussia, einen besonderen Anziehungspunkt für eine erfolgreiche Entwicklung des Areals. Dabei war es ein Glücksfall, dass dieses doch noch möglich wurde, da zwei vorherige Investoren einen großflächigeren Abriss vorsahen. Die Planung für einen Bauhaus-Markt von 2010, die dadurch obsolet wurde, weil nebenan der Bahr-Baumarkt plötzlich frei wurde, sah nur einen Erhalt von 28 Prozent der Denkmalsubstanz vor, dabei den Abriss der gesamten Straßenfront mit dem ältesten noch erhaltenen Gebäude von Niederschöneweide von 1882. Joachim Schmidt Swimmingpools & Whirlpools Wir sind weiterhin für Sie da! n AKTUELLES Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplan Bruno-Taut-Straße 6 In der Zeit vom 6. Juli 2020 bis einschließlich 5. August 2020 findet die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch zum Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans 9-55 VE, Ortsteil Bohnsdorf, statt. Ziel des vorhabenbezogenen Bebauungsplan 9-55 VE ist die Entwicklung eines Wohngebietes mit einer Kita und öffentlich nutzbaren Kinderspielplätzen auf der Grundlage des Ergebnisses eines städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbes. Der Geltungsbereich umfasst das Grundstück Bruno-Taut-Straße 6 im Ortsteil Bohnsdorf. Der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans 9-55 VE vom 9. Juni 2020 liegt mit Begründung einschließlich Umweltbericht, den Fachgutachten und den wesentlichen Arten umweltbezogener Informationen gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch öffentlich aus. Hinsichtlich der umweltbezogenen Informationen beachten Sie bitte auch die Veröffentlichung im Amtsblatt für Berlin vom 26. Juni 2020, S. 3476/ 3477. Während der Auslegungsfrist können zu dem Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Stellungnahmen abgegeben werden. Diese sind in die abschließende Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander einzubeziehen. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können unberücksichtigt bleiben. • Ort: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung, Raum 164, Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin • Zeit: Montag bis Mittwoch von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Donnerstag von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr, Freitag von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung, Tel.:(030)90297-2416,-2618,-2266 Die Unterlagen zum Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans 9-55 VE können während des o.g. Auslegungszeitraumes auch im Internet unter: www.berlin.de/ba-treptowkoepenick/politik-und-verwaltung/ aemter/stadtentwicklungsamt/beba uungsplaene/bebauungsplan.9423 99.php oder über die Beteiligungsplattform unter: www.mein.berlin.de eingesehen werden. Bitte beachten Sie die Hinweise zu den Hygieneregeln bei der Wahrnehmung behördlicher Termine. n Tel. 67 82 40 44 Kopf ...Wir stellen Ihre Frisur auf den !... Victoria Lindner & Victoria Popp GbR Richterstraße 8 • 12526 Berlin www.vielhaarmonie.com Immobilienbewertung Dipl.-Ing. ERWIN B. STENKEWITZ Von der Industrie- und Handelskammer zu Berlin öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken. Dahmestraße 25 • 12527 Berlin-Grünau Telefon: 030 / 674 43 31 www.immobilienbewertung.de E-Mail:stenkewitz@immobilienbewertung.de Meisterbetrieb Kat-Leuchtturm für Treptow-Köpenick Kommunikations- und Koordinierungsstelle im Katastrophenfall einsatzfähig Ab sofort verfügt Treptow-Köpenick über einen Kat-Leuchtturm, der den Bürgerinnen und Bürgern im Krisenfall als Informationsund Anlaufstelle dient sowie die Notstromversorgung zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes im Bezirksamt sicherstellt. Bereits vor dem Stromausfall im Februar 2019 wurde ein Katastrophenschutz-Leuchtturm für das Bezirksamt Treptow-Köpenick geplant. Dieser konnte nun erfolgreich am Dienstgebäudestandort in der HansSchmidt-Straße in Adlershof eingerichtet werden. Zum Einsatz kommt eine Netzersatz-Dieselanlage. Bezirksbürgermeister Oliver Igel überzeugte sich am 29. Juni 2020 persönlich von der Einsatzfähigkeit des neuen Notstromaggregats in Adlershof: „Die Standortplanungen für diesen Kat-Leuchtturm wurden bereits vor dem großen Stromausfall in Bezirksbürgermeister Oliver Igel eröffnete das neue Notstromaggregat in Adlershof (Foto: BA T-K) An der neuen Anlaufstelle wird es im Krisenfall für Bürgerinnen und Bürger auch möglich sein, ihre Handys aufzuladen. Dafür wurden zusätzliche Elektroladepunkte errichtet. Der Kat-Leuchtturm ist darüber hinaus mit Funk ausgestattet und verfügt über eine Netzersatz-Dieseltankstelle, um die Einsatzfähigkeit des Kat-Leuchtturmes sicher zu stellen. Die Kosten belaufen sich auf 550.000 Euro, die aus Mitteln des Bezirks finanziert wurden. Hinzu kommen ca. 9.500 Euro pro Jahr für die Wartung. Katastrophenschutz-Leuchttürme, sogenannte Kat-Leuchttürme, sind primäre Anlaufstellen für die Bevölkerung in Krisensituationen zur Aufrechterhaltung der Versorgung und zur Information und Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern. Bezirksamt Treptow-Köpenick n Gegen Abbau von Meinungsfreiheit und Debattenkultur – FDP gegen neue BVV-Geschäftsordnung Mit Erschrecken mussten wir in unserer kommunalpolitischen Arbeit in der BVV Treptow-Köpenick registrieren, wie im Juni eine Allianz aus Linke, SPD, Grüne, CDU und AfD die Rechte als Bezirksverordnete insbesondere ohne Fraktionsstatus handstreichartig beschnitt. In einem wenige Tage zuvor als Dringlichkeitsantrag vorgelegte Änderung der Geschäftsordnung wurde unmittelbar noch vor der Sommerpause eine Redezeitbegrenzung für die BVV durchgepeitscht. Dabei wurden die zwei Verordneten der FDP, die mangels Fraktionsstärke (ab drei Verordnete) im zuständigen Geschäftsordnungsausschuss keine Mitglieder stellt, weder im Vorfeld informiert noch in die monatelange Debatte um mögliche Änderungen einbezogen. Die FDP hätte durchaus noch gerne eigene Vorschläge für eine modifizierte Geschäftsordnung eingebracht. Insgesamt ist das ein ungeheuerlicher Vorgang im Umgang mit parlamentarischen Minderheiten. Es wäre auch eine Aufgabe des GOAusschuss-Vorsitzenden Alexander Bertram, zugleich AfD-Fraktionsvorsitzender, gewesen, die Fraktionslosen zu informieren. Es verwundert geradezu, dass die AfD-Fraktion, die Beratung und Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen auf dem Dach! HARDY SCHINDLER Teilen Köpenicks im Februar 2019 vorbereitet. Dieser großflächige Stromausfall hat aber gezeigt, wie wichtig eine solche zentrale Anlaufstelle ist. Umso mehr freut es mich, dass der Kat-Leuchtturm nun einsatzfähig ist.“ • Ausführung sämtlicher Dach- und Bauklempnerarbeiten Ziegel, Zink, Schiefer, Kupfer, Aluminium, Flachdach • Spezialist für Flachdachsanierung mit Icopal-Decra-Dachsystemen 24h Dach-Notdienst, Sofortreparaturen Grünbergallee 137A • 12524 Berlin • Tel. 030/673 13 98 • Funk 0171/545 96 97 www.dachdecker-schindler.de 2 sich früher vehement gegen Redezeitbegrenzungen wandte, da sie auch öfter selber eine solche erfuhr, nun am leidenschaftlichsten und im engen Austausch mit den anderen großen Fraktionen SPD und Linke eine solche Änderung verteidigte und auch Bitten der FDP auf Vertagung vom Tisch wisch. Ohne die AfD-Fraktion wäre eine erforderliche Zweidrittel-Mehrheit nicht möglich gewesen. Als liberale Partei stellte sich die FDP immer gegen eine Redezeitbegrenzung. Im Bundestag mit 709 Abgeordneten mag es nicht ohne gehen, aber in einer bezirklichen Kommunalvertretung, wo es um die kleinen Belange der Bürger vor Ort geht, um Ampeln, Bebauungspläne, Schulplanungen oder Radwege, sollten die nur 55 vom Volk gewählten Vertreter aus den Ortsteilen schon in eine ungezwungene Debatte gehen können. Uferte eine Debatte aus, war es bisher durchaus möglich zum laufenden Tagesordnungspunkt ein Ende zu beantragen – oder vorab eine Redezeitbegrenzung zu beschließen. Bei letzterer war es bisher jahrelange Praxis, dass alle vertretenen Parteien, sprich die Fraktionen und die zwei fraktionslosen Verordneten der FDP, eine gleichlange Zeit bekommen. Jetzt gilt automatisch: Alle Fraktionen dürfen ungeachtet ihrer Stärke fünf Minuten sprechen, die Fraktionslosen nur noch zwei Minuten. In zwei Minuten sind aber kaum Standpunkte darzulegen, insbesondere wenn man eigene Anträge begründen, verteidigen oder auf andere Wortmeldungen eingehen will. Vor allem ist es dann nicht mehr möglich, wenn die Redezeit erschöpft ist, zu reagieren oder zu hinterfragen. Manchmal entstanden auch als Kompromiss Änderungsanträge aus einer Debatte heraus. Die lassen sich nach diesen Regularien nur noch ohne Begründung abgeben. Es geht aber noch weiter. Jede Fraktion kann zu einem ihr wichtig erscheinenden Tagesordnungspunkt eine Verlängerung beantragen, die dann für jede Fraktion weitere zehn Minuten mit sich zieht. In dieser Zusatzzeit werden die Fraktionslosen zum passiven Zuhören verdonnert. Ferner werden aber durch die Redezeitbegrenzung auch die Rechte all jener Verordneten beschränkt, die innerhalb ihrer Fraktionen als legitimes Recht eine abweichende Meinung kundtun wollen, etwa weil sie als Anwohner andere Erkenntnisse haben. Ebenso sieht es die FDP als kritisch, dass eine elektronische Abstimmung eingeführt werden soll. Unabhängig von der Frage, ob das technisch zuverlässig funktioniert, ist dadurch nicht mehr erkennbar, wie jeder einzelne abstimmt. Man sieht nur noch das Endergebnis. Der Bürger sollte aber einen Anspruch darauf haben, in Streitfragen zu sehen, wie seine gewählten Vertreter votieren. Eine solche Geschäftsordnung muss schleunigst wieder vom Tisch. Sehr wohl sind noch Worte in Erinnerung, als vor zehn Jahren der Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi die BVV besuchte und in einer Runde mit Verordneten verschiedenster Parteien die gute Debattenkultur einer solchen Sitzung lobte, im Bundestag sei doch alles recht starr. Die Freien Demokraten im Bezirk werden hinsichtlich der Wahl im kommenden Jahr dafür streiten, dass wieder uneingeschränkt das freie Wort gilt. FDP Treptow-Köpenick (J. Schmidt) n AKTUELLES 35. Sitzung der BVV Treptow-Köpenick Am 18. Juni 2020 kamen die Bezirksverordneten zu ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause zusammen. Es war nach den Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie auch die erste Sitzung wieder in voller Besetzung, nachdem man zuletzt im BVV-Saal des Rathauses Treptow in halber Besetzung mit 28 statt 55 Verordneten tagte. Um dieses mit allen Abstandsregelungen zu ermöglichen, jedem im Plenum einen eigenen Tisch zu bieten, zog man in die Sporthalle des Archenhold-Gymnasiums um. Mit 77 Punkten (darunter 33 neue Anträge) war die Tagesordnung wieder sehr umfangreich und konnte auch nicht bis 22 Uhr vollständig abgearbeitet werden. Zu Beginn gab es vom BVV-Vorsteher Peter Groos eine kurze Würdigung für einen Journalistenkollegen, denn Ralf Drescher, der sich auch im Köpenicker Heimatverein engagiert, weilte nach Jahrzehnten zum letzten Mal als Vertreter der „Berliner Woche” im Saal. Der Verlag hatte eine Reihe seiner Mitarbeiter – auch ihn – aufgrund von Sparmaßnahmen gekündigt. Dieses wurde allgemein bedauert. Hier eine Auswahl aus den Beschlussfassungen dieser Sitzung: Beschlossen wurde auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Grüne, zu prüfen, ob und, wenn ja, auf welcher Höhe eine öffentliche Badestelle im Treptower Norden eingerichtet werden kann, um den Anwohnern ein wohnortnahes Baden in der Spree zu ermöglichen. Abgelehnt wurde ein Antrag der AfD-Fraktion, sich bei den zuständigen Stellen zügig dafür einzusetzen, dass der Bahnsteig auf dem S-Bahnhof Altglienicke eine großflächige Bahnsteigüberdachung erhält. Annahme fand ein Antrag von SPD, Linke und Grüne, sich bei den zuständigen Stellen für eine Straßenbahnverbindung zwischen dem FEZ in der Wuhlheide und dem Regionalbahnhof Ostkreuz entlang der Straße An der Wuhlheide und der Rummelsburger Landstraße einzusetzen. Ablehnung fand ein Antrag der AfD-Fraktion, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Bahnhofszugänge der S-Bahnstrecken zum Flughafen „Willy Brandt” (BER) im Bezirk, zum Beispiel an den Bahnhöfen Adlershof, Altglienicke und Grünbergallee, ein besseres Beleuchtungskonzept erhalten und die Videoüberwachung auf die Zugänge sowie auch die Fahrradabstellplätze ausgeweitet wird. Angenommen wurde ein Antrag der CDU-Fraktion, sich bei den zuständigen Stellen für eine Erhöhung der Anzahl an Standorten von AltglasIglus einzusetzen. Einen Beschluss gab es zugunsten eines Antrags von SPD und Linke sowie Beitritt FDP, sich bei den zuständigen Stellen um die Förderung der Sanierung der Grünanlage in der Südostallee / Zum Alten Fenn in Johannisthal als Modellprojekt einer naturnahen, klimagerechten Parkanlage zu bemühen. Die Vegetation sollte so gestaltet werden, dass ausreichend Schattenplätze für einen Aufenthalt im Freien zur Verfügung stehen. Die intensive Nutzung durch Familien erfordert die Ausstattung mit Spiel- und Bewegungsgeräten. Für die Erwachsenen sollten Sportgeräte zur körperlichen Ertüchtigung und Stabilisierung angeboten werden. Angenommen wurde ein Antrag der FDP-Gruppe, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass im Ortskern Altglienicke zwischen der Mittelinsel Köpenicker Straße / Semmelweisstraße (Kirche) und der Einmündung der Besenbinderstraße eine Querungsmöglichkeit (z. B. Fußgängerüberweg (Zeichen 350)) eingerichtet wird, um die Sicherheit für Fußgänger an dieser Stelle signifikant zu erhöhen. Beschlossen wurde ein Antrag der Linke-Fraktion, sich gegenüber den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Schotterstraße und der folgende Sandweg zwischen der „Am Kanal 4–1” bezeichneten Stelle, der Brücke der B96a und weiterführend feldsteig und Semmelweisstraße 39B eine als Parkraum nutzbare Fläche zu schaffen und dort das Querparken anzuordnen. In den Tiefbauausschuss überwiesen wurde ein Antrag der FDP-Gruppe, zu prüfen, inwieweit in Johannisthal in der bis Mitte 2021 anhaltenden Bauphase für die neue Straßenbahntrasse zwischen Adlershof und Schöneweide zumindest zeitweise ein zweispuriger Pkw-Verkehr am Sterndamm zwischen GroßBerliner Damm und Michael-Brückner-Straße weiterhin möglich ist, indem dieser in Richtung Bahnhof Schöneweide durch die vom Ecksteinweg abgehende Stichstraße Sterndamm 7–11 über eine am GroßBerliner Damm temporär geöffnete Zufahrt geführt wird. Beschlossen wurde ein Antrag der CDU-Fraktion, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass auch in Trep- Um die BVV-Sitzung mit allen Abstandsregelungen zu ermöglichen, zog man am 18. Juni in die Sporthalle des Archenhold-Gymnasiums um. bis zur Köpenicker Straße so hergerichtet werden, dass eine gute Radverbindung von der Regattastraße zur Köpenicker Straße entsteht. Annahme fand ein Antrag der Fraktionen von SPD und Linke, sich gegenüber der zuständigen Senatsverwaltung dafür einzusetzen, dass in Niederschöneweide zügig weitere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger entlang der Michael-Brückner-Straße und der Schnellerstraße geschaffen werden. Insbesondere sollten folgende Kreuzungen mit zusätzlichen oder neuen Überwegen ausgestattet werden: Schnellerstraße / Brückenstraße; Michael-Brückner-Straße / Sterndamm; Michael-Brückner-Straße / Hasselwerderstraße und Michael-Brückner-Straße/ Fennstraße. Eine Beschlussfassung erfolgte zugunsten des Antrags der Grüne-Fraktion, im Rahmen der Bauberatung in geeigneten Fällen stets auf die Vorteile einer Dachbegrünung hinzuweisen und mögliche Förderprogramme, wie jenes des Landes „GründachPLUS”, bekannt zu machen und aktiv zu bewerben. Positiv beschieden wurde ein Antrag der CDU-Fraktion, sich bei den zuständigen Stellen für eine Prüfung von Expressverbindungen bei Bus, Straßenbahnen und S-Bahn einzusetzen. In die Ausschüsse für Tiefbau und Umwelt überwiesen wurde ein Antrag der CDU-Fraktion, auf dem verwahrlosten Grünstreifen südlich der Semmelweisstraße zwischen Lehm- tow-Köpenick ermöglicht wird, Abweichungen von den Explizit-Regelungen im Straßensondernutzungsrecht vorzunehmen, die zur Abmilderung der Folgen der Corona-Krise für die gastronomischen Betriebe beitragen. Weiterhin wird das Bezirksamt ersucht, den Gastronomen zu ermöglichen, diese Außenbereiche vergrößern zu dürfen, sofern eine Gehwegbreite von zwei Metern weiterhin gewährleistet bleibt. In den Tiefbauausschuss überwiesen wurden ein Antrag von SPD, Linke und Grünen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass stadtauswärts der Teil der Oberspreestraße, der hinter der Hecke geführt wird, zwischen der Moosstraße und der Ortshinweistafel „Adlershof” als Fahrradstraße ausgewiesen und für eine bessere Wegeleitung markiert wird. Dem motorisierten Individualverkehr sollte das Einfahren via Zusatzzeichen „Kfz-Verkehr frei” erlaubt werden. In den Ausschuss für Bürgerdienste wurde ein Antrag der FDP-Gruppe überwiesen, Dienstleistungen des Standesamtes Treptow-Köpenick verstärkt online anzubieten. Dabei sollte es möglich werden, den Termin zur Beratung, aber auch zur Anmeldung der Eheschließung online über das Terminbuchungsportal des Landes Berlin zu vereinbaren, wie es bereits in den Bezirken Lichtenberg, MarzahnHellersdorf, Mitte, Pankow, Spandau und Steglitz-Zehlendorf der Fall ist. Ebenso ist perspektivisch zu ermög- 3 lichen, dass sich die Eheschließenden online einen Wunschtermin für die Hochzeit beim Standesamt 12 Monate in der Zukunft reservieren können. Annahme fand ein Antrag des Ausschusses für Weiterbildung und Kultur, die Förderung des Projekts „Novilla” des Trägers „Moving Poets” für die Monate Juli bis Dezember 2020 mit dem Ziel aufzunehmen, die Projektarbeit der „Moving Poets” an diesem Ort und in diesem Zeitraum abzusichern. Die Projektförderung sollte im Rahmen der Haushaltsdurchführung des gesamten Bezirkshaushalts aufgebracht werden. Angenommen wurde auch ein Antrag des Ausschusses für Stadtentwicklung, bereits während des B-Planverfahrens 9-72 gestellte Anträge nach § 34 BauGB für Baumaßnahmen im denkmalgeschützten Gebäudebestand der ehemaligen Bärenquell-Brauerei zu genehmigen, soweit sie den Bebauungsplanzielen nicht entgegenstehen. Die Neu- und Ergänzungsbauten sollten erst auf Grundlage des festgesetzten Bebauungsplanes beschieden werden. Abweichungen von dieser Verfahrensweise sollten im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen und in der Bezirksverordnetenversammlung beraten und beschlossen werden. Beschlossen wurde ein interfraktioneller Antrag von SPD, Linke, CDU, Grüne und FDP, die räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass alle Unterrichtsangebote der Musikschule entsprechend ihrer pandemiebe- TELEFONISCHE BÜRGERSPRECHSTUNDE Bezirksbürgermeister Oliver Igel Mi, 29.07., 10:00–12:00 Uhr Tel.: 030 / 90297-2300 Anmeldung nicht notwendig. dingten Zulässigkeit wieder aufgenommen werden können. Dafür ist die während der Corona-Krise erfolgte Nutzung von Musikschulräumen durch das Gesundheitsamt auf das zwingend erforderliche Ausmaß zurückzuführen. Zugleich sollten vom Amt für Weiterbildung und Kultur auch zusätzliche dezentrale Standorte für die Musikschulangebote geprüft werden. Außerdem sollte angestrebt werden, dass die Honorarkräfte so eingesetzt werden, dass ihnen geringstmögliche finanzielle Einbußen entstehen. Eine intensive Debatte gab es bei vom Geschäftsordnungsausschuss beantragten Änderungen der BVV-Geschäftsordnung. Neben Regelungen zu digitalen Sitzungen per Videokonferenz, wie sie nun während der Corona-Maßnahmen von den Ausschüssen schon praktiziert wurde, sollen künftig auch elektronische Abstimmungen per Knopfdruck in der BVV möglich werden. An letzterem gab es schon die erste Kritik, weil man nicht mehr erkenne, wie jede Fraktion abstimme und nur noch das Gesamtergebnis sehe. Am umstrittensten war aber die Redezeitbegrenzung. Zu jedem Tagesordnungspunkt sollen die Fraktionen nur noch fünf Minuten, die Fraktionslosen zwei Minuten sprechen dürfen. Jede Fraktion kann vorab zu einem Tagesordnungspunkt pro Sitzung eine Verlängerung beantragen, in der aus den Fraktionen heraus noch mal jeweils zehn Minuten gesprochen werden darf. Hier beklagten mehrere Verordnete aus SPD und FDP, dass dadurch Minderheitenrechte und auch die Möglichkeit auf Redebeiträge der anderen einzugehen, beschnitten werden. Hat schon ein Fraktionsvertreter fünf Minuten gesprochen, könne kein anderer mehr aus dieser reden. Diese äußerten sich gegen jede Rednerzeitbegrenzung. Die FDP-Gruppe stellte als minimalen Kompromiss einen Änderungsantrag, dass auch sie ohne Fraktionsstatus (zu zweit, Fraktionsstatus gilt ab drei) wie die anderen Parteien fünf Minuten bekomme sowie bei der möglichen jeweils zehnminütigen Verlängerung ebenso berücksichtigt wird, um ihre Positionen etwa zu eigenen Anträgen ausreichend darlegen kann. Andere Fraktionslose (die es aktuell durch Fraktionsaustritt aus AfD und CDU gibt) sollten drei Minuten bekommen. Dieses wurde von allen Fraktionen von Linke bis AfD abgelehnt. Am Ende wurde die Geschäftsordnung mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit beschlossen. AfD und CDU stimmten geschlossen für den Gesamtentwurf, bei den Grünen gab es zumindest eine Enthaltung, bei der SPD vier und bei der Linken zwei NeinStimmen, während die Fraktionslosen wie auch die FDP geschlossen dagegen stimmten. Nächste BVV-Sitzung mit Bürgerfragestunde: Do, 27.08., 16:30 Uhr, (vermutlich in der Aula des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums) Text & Foto Joachim Schmidt n TELEFONISCHE BÜRGERSPRECHSTUNDE Wahlkreisabgeordneter Robert Schaddach Di, 17:00–18:00 Uhr 0172 6085551 direkt/ Büro 030 46609688 www.robert-schaddach.de Grünstraße 4, 12555 Berlin REGIONALES Das Biotop – der Teich muss bleiben! Der Grünzug im Kosmosviertel soll sein grünes Herz verlieren! Vor Kurzem wurde das VorplanungsVideo zur Umgestaltung des Grünzuges im Kosmosviertel im Netz veröffentlicht. Das Planungsteam aus Grünflächenamt und Landschaftsarchitektenbüro „hochC” wird mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün”!!! bis 2023 den Grünzug im Kosmosviertel ,qualifizieren’. Soll heißen, bestehender Baumbestand wird vernichtet, das Biotop – der Teich, eine geschützte Grünanlage sowie die meisten Heckengewächse sollen verschwinden. Die Informationsveranstaltung musste ,leider’ katastrophenbedingt (Corona) ausfallen. Im Quartiersmanagement konnte eine Woche lang schriftlich Einspruch an die Planer formuliert werden. Da der Infofilm bis dahin nur im Netz zu sehen war, konnten viele ältere Bewohner keine Kenntnis davon erhalten. Verständlich, seitens des Grünflächenamtes, dass der Grünzug zu einem kostengünstiger zu pflegenden Park umgestaltet werden soll. Das Interesse der Bewohner sollte allerdings mit berücksichtigt werden, wenn die Natur vor der Haustür drastisch umgestaltet oder gar verschwinden soll! Eine Unterschriftenliste zum Erhalt des Biotops – des Teiches liegt in der Waschmaschinenbörse (WaMa) Ortolfstraße 206 aus. Die Anwohner erwarten eine Infoveranstaltung mit den Planern! Die Bewohner wollen eine ,Zukunft mit Grün’, nicht anstatt!!! Wirkliche Qualifizierung, nicht Abqualifizierung aus intransparenten Kostengründen. Wie viel Hunderttausend Euro werden verbaut oder gar eine Million??? Ronald Seiffert, Bürgerverein Altglienicke e.V. n TELEFONISCHE BÜRGERSPRECHSTUNDE Katrin Vogel, MdA Mi, 15.07.16:00–18:00 Uhr Mi, 29.07.16:00–18:00 Uhr Telefon: 030 / 643 18 141 Zusätzliche Termine können gern vereinbart werden. Adresse: Wahlkreisbüro Grünauer Str. 9, 12524 Berlin Licht- und Sonnenschutzanlagen sämtlicher Systeme Garagentore, Fenster und Türen Grünauer Straße 65 • 12524 Berlin-Altglienicke Fon: 030 - 6 73 31 61 • Fax: 030 - 67 89 84 76 Das Biotop – der Teich im Kosmosviertel muss erhalten bleiben! Hallo mein Freund Dörferblick! Als ich Deine Juni-Ausgabe las, war ich zunächst sehr erfreut, weil Du meinen bescheidenen Beitrag für wert befunden hast, zu veröffentlichen. Beiträge, die, in welcher Hinsicht auch immer, DDR-freundlich erscheinen, sind im Allgemeinen nicht so gefragt. Seit 20 Jahren bin ich Dein Leser und lese alles, was Du veröffentlichst, gründlich durch, auch wenn mich das eine oder andere nur „unter ferner liefen” interessiert. Dabei stieß ich auf den Beitrag „Gefahr in Verzug”. Ich war und bin geschockt! Das Biotop – den Teich im Kosmosviertel zu liquidieren, ist für mich unvorstellbar. Für mich und vielen mir bekannten und befreundeten Kiezbewohnern ist der Teich ein Kleinod und ich kann mir gut vorstellen, dass wir einer Liquidierung nicht tatenlos zusehen. Meine engeren Freunde und Bekannte und ich jedenfalls nicht! Wir Kiez-, bessergesagt Ghettobewohner, müssen und mussten uns schon einiges gefallen lassen, waren und sind geduldig geblieben. Die Geduld hat aber auch ihre Grenzen und die Entscheidungsträger sollten wissen: „Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht!”. Der Teich mit seinen Seerosen, seinem Schilf am Ufer, seiner Fauna, den Enten, Fröschen, Fischen und auch den Besuchern sowie den Tauben, Krähen, Elstern und Spatzen, die aus ihm trinken. Einmal hatte ich das Glück, einen seltenen Besucher begrüßen zu können – einen Kranich, der sich den Teich zur Rastpause auserwählt hatte. Er schritt majestätisch am Ufer entlang und war zu seinen kleineren Genossen, den Enten, ein jovialer „Herr”. Für mich ein unvergessliches Erlebnis! E-Mail: info@haack-jalousien.de • www.haack-jalousien.de Waschen, Schneiden Waschen, Schneiden, Föhnen Herrenhaarschnitt nass Kinderhaarschnitt 18,00 33,00 18,00 13,00 Euro Euro Euro Euro Mo–Fr 09–19 Uhr • Sa geschlossen Semmelweisstr. 102, 12524 Berlin, Tel. 67 89 05 06 Fenster / Türen / Ug 0,7 Innentüren, Verglasungen Rollläden / Rolltore Insektenschutzgitter für alle Fenstertypen Firma André Bach Reparaturen von Einbruchschäden Telefon 030 / 6 73 51 93 Fax 030 / 67 80 55 83 Handy 0171 / 4 16 36 44 Wartung / Ersatzteile Schönefelder Chaussee 152 12524 Berlin-Altglienicke FENSTER www.bach-fenster.de Das Biotop Im Kiez „Kosmosviertel”, auch Ghetto genannt, gibt es ein Biotop – den Teich und es macht unseren tristen Alltag durch seine Naturverbundenheit reich. Wir lieben den Spaziergang am Morgen, denn die frische Luft verdrängt unsere Sorgen und der Teich ist unser erstes Ziel. Mit seiner Flora und Fauna gibt er uns viel. Er macht uns frei und unbeschwert, seine Aura ist unserer Zuneigung wert. Zuneigung und Achtung vor der Natur, dafür zu kämpfen, ist unser Schwur. Wofgang Kutta, Altglienicke Meine Forderung, mit der ich nicht alleine stehe, heißt: „Das Biotop – der Teich bleibt!” Dein Freund und Leser Wolfgang Kutta PS: Täglich besuche ich dreimal den Teich. Für mich ist er der Weiher beim Spaziergang mit meinen beiden Hundedamen Leonie und Emma, die den Kindern hier im Kiez nicht unbekannt sind und immer freundlich begrüßt werden, auch in Coronazeiten. Die Entenpaare sind nun schon gute Bekannte von uns. Ein Paar, das permanent hier paddelt, ist mir schon sehr vertraut. Dörferblick, mein Freund, Du kannst mir glauben, ich persönlich werde nichts unversucht lassen, dieses Kleinod, das mir meinen Lebensabend verschönt und die Tristesse der Gegenwart ein wenig mildert, zu erhalten. Ich bin mir sicher, viele Kiezbewohner denken so wie ich und werden, wenn es darauf ankommt, auch handeln. n Sonnensegel am Mohnweg Der nächste heiße Sommer kann zumindest für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Mohnweg kommen. Die Grundschule am Mohnweg in Altglienicke hat endlich ihr lang ersehntes Sonnensegel. Im „Jahrhundertsommer” 2018 saßen die Thermometeranzeigen wochenlang oberhalb von 35° C fest. Die kleinen Bäume auf dem Schulhof boten kaum Schatten. Hitze und Staub machten den Schülerinnen und Schülern die Pausen zur Qual. Die Eltern der Schule hatten sich damals mit einer Unterschriftensammlung an Bezirksstadträtin Cornelia Flader gewandt, weil die Kinder den Zustand nicht mehr ertragen konnten. Bei einem Vororttermin schaute sich die Bezirksstadträtin damals den Zustand des Schulgeländes an und stellte fest, dass hier ein Sonnensegel hermusste. Für diesen Sommer ist nun Abhilfe geschaffen. Bis die Bäumchen auf dem Schulhof eine ausreichend schattenspendende Größe erreicht haben, hält das neue Sonnensegel die 4 Strahlen fern. 14.545,77 Euro hat das Bezirksamt inklusive der Fundamente hierfür ausgegeben. Das Geld dafür stammt aus dem Verfügungsfonds der Schule, der mit Mitteln aus der baulichen Unterhaltung verstärkt wurde. „Ich freue mich, dass die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Mohnweg in diesem Sommer draußen ein wenig Schatten finden können, wünsche ihnen viel Spaß auf dem Schulhof und danke den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksamts für diese Lösung”, so Cornelia Flader. Bezirksamt Treptow-Köpenick n Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Mohnweg in Altglienicke spendet jetzt in den Pausen ein Sonnensegel Schatten. (Foto: Bezirksamt Treptow-Köpenick) REGIONALES Party-Service Otto seit 30 Jahren ein Partner rund ums Feiern Sucht man einen allumfassenden Service rund um die Vorbereitung und Durchführung von Familien- und Firmenfeiern ist man beim Party-Service Otto seit nunmehr 30 Jahren in guten Händen. In diesem Jahr kann Tatjana Otto aus dem Schönefelder Ortsteil Waltersdorf ein rundes Jubiläum feiern. Als ausgebildete Köchin erlernte sie ihren Beruf im renommierten Lindencorso. Weitere Stationen in ihrer handwerklichen Laufbahn waren das Ausflugslokal „Rübezahl” und später arbeitete sie für das Olympia-Kader der DDR in Grünau. Schon zu dieser Zeit träumte sie davon, sich einmal mit einem Catering-Service selbstständig zu machen. Die ersten Grundbausteine dafür legte sie mit einem RundumMietservice und besuchte ihre Gäste zu Hause und bekochte sie mit der asiatischen Küche. Erst mit der Wende in der DDR taten sich endlich neue Möglichkeiten auf. 1990 startete Tatjana Otto mit dem eigenen Unternehmen. Anfangs war sie ganz allein, doch mit zufriedenen Kunden stieg stetig über Mundpropaganda die Zahl der Aufträge und das Angebot wurde kontinuierlich erweitert. Heute ist man eine GmbH, die 12 Mitarbeiter beschäftigt, vom Küchenpersonal über das Büro bis zum Fahrer. Mittlerweile hinzugekommen ist, dass man auch Kindertagesstätten und Schulen in umliegenden Gemeinden mit Tagesessen beliefert. Seitdem gibt es auch zwei Küchenstandorte. Neben der Zubereitung und Lieferung von Speisen kann für Feiern zugleich Service-Personal zur Verfügung gestellt werden. Ebenso zählen zum Angebot der Verleih von Zelten, Bestuhlung, Stehtische, Bierzeltgarnituren und Geschirr. Sie brau- chen quasi nur eine Örtlichkeit, wo sie ihre Feier ausrichten wollen, alles weitere nimmt Ihnen gerne der PartyService Otto ab, bis hin zur Dekora- tion, einem DJ oder dem krönenden Feuerwerk. Dazu wird eine umfassende Beratung geboten, wie etwa der runde Geburtstag, die Hochzeitsfeier oder das Betriebsjubiläum ein voller Erfolg werden kann. Tatjana Otto erfüllt mit ihrem fachkundigen Personal kulinarische Wünsche jeder Art. Das Angebot reicht in großer Vielfalt von Fingerfood über kalte wie warme Buffets bis hin zu hochwertigen Speisen als Festmenü, die natürlich liebevoll für das Auge zusammengestellt werden und so ihren verführerischen Reiz entfalten. Dazu gibt es einen umfangreichen Katalog, geboten wird dabei ebenso ein Business-Catering für Firmenfei- ern und Messeevents, gerne mit saisonalen Produkten aus der Region Berlin-Brandenburg, aber auch als Besonderheit ein spezielles Kinderbuffet, mit allem darauf, was Kinderherzen erstrahlen lässt. Ein Paket für Vegetarier zählt selbstverständlich genauso zum Angebot wie dekorierte Fischplatten. Auf Qualität und Frische aller Speisen wird strengstens geachtet. Das Jubiläumsjahr 2020 startete wie bei vielen Unternehmen im Bereich der Gastronomie nicht ganz einfach für den Party-Service Otto. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie auch in Deutschland fielen Feiern und sonstige Events aus, damit brachen massiv Aufträge weg, doch seit den Lockerungen im Mai geht es wieder voran. Dazu tragen auch treue Stammkunden bei, die immer wieder gerne den zuverlässigen Service des PartyService Otto nutzen. Ob Sie für Ihren feierlichen Anlass konkrete Vorstellungen haben oder alles noch recht offen ist, Tatjana Otto und ihr Team sorgen ganz individuell für das optimale Speisenangebot und gerne das drumherum, damit Sie es vollkommen stressfrei haben. Sie können so dank einer guten Beratung im Vorfeld ganz Ihr eigener Gast sein und sich voll den anderen Besuchern widmen. Zu Weihnachten wird man neu einen Online-Shop für Gänsekreationen bieten. Der Party-Service Otto steht 365 Tage im Jahr für seine Kunden bereit. Die Bürozeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr in der Straße Im Wiesengrund 21 in 12529 Schönefeld / OT Waltersdorf-Siedlung. Eine Terminvereinbarung außerhalb der Öffnungszeiten ist jederzeit telefonisch unter 03 37 62 / 483 30 möglich. Im Internet finden Sie weitere Informationen mit einem umfangreichen Katalog unter www.partyservice-otto.de. Joachim Schmidt n www.pflanzenmarkt-bohnsdorf.de Neue moderne Video-LED-Wand an Regattastrecke Grünau Pünktlich zum 140-jährigen Jubiläum der Regattastrecke Berlin-Grünau wurde am 26.06. die neue moderne Video-LED-Wand auf der Regattastrecke eingeweiht. Die teilmobile Variante steht neben der Tribüne. So kann sie sowohl vom Wasser, als auch dem Sattelplatz und der Tribüne eingesehen werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die LED-Wand schnell von der Gerüstkonstruktion zu entfernen und im 90 Grad-Winkel zur Regattatribüne aufzubauen. So existiert über die sportliche Nutzung hinaus eine zusätzliche Option für die Nutzung als Sommerkino, sobald die Tribü- nensanierung abgeschlossen ist. Die 180 Panele mit einer Helligkeit von mehr als 6.500 Candela/m² und einer Auflösung von 2.304 mal 1.280 Pixel zeigen im Format 16:8,9 ein Bild mit einer höheren Qualität als Full-HD. Zum Schutz der 9,00 mal 5,00 m großen Videowand wird die Technik nach Saisonende abgebaut, gewartet und eingelagert. Zum Start der neuen Saison im Frühjahr ist der Aufbau mit der mobilen Gerüstkonstruktion schnell und unproblematisch realisiert und kann nach den ersten Erfahrungen sogar noch flexibel den Standortbedingungen angepasst werden. Die Beschaffung wurde notwendig, weil die denkmalgerechte Reparatur der historischen Anzeigetafel mit ihrem gegenüber dem neuen Modell eingeschränkten Funktionsumfang nicht mehr wirtschaftlich ist. Die Grünauer Regattastrecke, die zu Recht seit 1880 sowieso einen hervorragenden Ruf als Sportstätte genießt, wird damit noch ein Stück attraktiver. Somit wird der Bitte vieler Sportlerinnen und Sportler durch den Bezirk Rechnung getragen, auch die Außenanlagen der Regattatribüne für den Sport funktional zu gestalten. Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Sport n Jetzt bei uns die schönsten Sommerstauden in großer Vielfalt. • Maurer- & Putzarbeiten • Betonarbeiten • Fliesenarbeiten Parchwitzer Straße 231 • Schornsteinbau 12526 Berlin-Bohnsdorf • Reparaturen aller Art www.fustbaureparaturen.de • Trockenbau • Kellertrocknung 030 / 676 12 20 Wieder freie Stellen für Auszubildende / Facharbeiter Verkaufen zum Bestpreis? Können wir! „Kauffrau /-mann für Büromanagement” „Gas- / Wasser- / Heizungsinstallateure” Bewerbungen an: bosa-gmbh@t-online.de 5 HISTORIE / GEDENKEN 300 Jahre Baumschule Späth – Die Zeit der Gewalt: 1912 bis 1945 – Hellmut Späth (Teil 5) Blumenausstellungen teil, darunter die Jubiläumsgartenschau Dresden 1936 sowie die Reichsgartenschau 1936 und 1938. Sommerblumenaustellung Berlin am Funkturm 1935 In der Zeit des Nationalsozialismus Kurz nachdem im Januar 1933 die Nationalsozialisten unter Hitler die Macht in Deutschland ergriffen, trat Dr. Späth als Mitglied Nr. 2656217 in die NSDAP ein. Aus betriebspolitischer Sicht und in Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung begrüßte er anfangs die Pläne der Partei, den Garten- sowie Landschaftsbau aufzuwerten. Als Leuchtturm- projekte sollten die Begrünung des Flughafens Tempelhof, der Reichsautobahnen und die Sportbauten für die Olympischen Spiele 1936 dienen. Mit den damit verbundenen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wollte die NSDAP die Wirtschaft ankurbeln und betraute die Firma Späth maßgeblich mit der Umsetzung. In den folgenden Jahren nahm die Späth’sche Baumschule regelmäßig an bedeutenden Garten- und Reise in die USA 1938 reiste Hellmut Späth in die USA, um als Preisrichter Gartenbauausstellungen in New York und Massachusetts zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit besichtigte er zahlreiche amerikanische Baumschulen und stellte fest, dass diese Anlagen nicht an die Größe des eigenen Unternehmens heranreichen und damit den Titel der weltgrößten Baumschule gefährden konnten. Im gleichen Jahr erhielt Späth für die Gestaltung zahlreicher Parkanlagen und Schlossgärten in Ungarn den königlich ungarischen Verdienstorden. Privat hatte Dr. Späth weniger Erfolg. So wurden zwei Ehen geschieden, seine dritte stand bei seiner Ermordung kurz davor. Aus diesen Ehen gab es zwei Kinder: Dagmar mit der ersten Frau Helga Eysler – und Manfred mit der dritten, Ilse Gath. Die Umsätze und Gewinne des Unternehmens Die Umsätze und Gewinne des Unternehmens haben ab Mitte der 1930er Jahre nicht das Niveau aus der Zeit vor der Weltwirtschaftskrise erreicht, trotzdem riefen die Erfolge der Firma Neider auf den Plan. So zeigte 1940 ein Parteigenosse namens Heinze Dr. Späth wegen parteischädigendem Verhalten und Bevorzugung von Juden bei der Gestapo an. Seine Anzeige wurde auf belastende Informationen von einer Person aus der Leitungsebene des Unternehmens gestützt, die sowohl über alle Vorgänge im Betrieb als auch über die politische Einstellung von Dr. Späth im Bilde war. Trotz den vorliegenden Beweisen gelang es Hellmut Späth, die Anschuldigungen zu entkräften. Das Verfahren wurde eingestellt. – Fortsetzung folgt – (Auszug aus dem neuen Späth-Buch, welches Mitte des Jahres erscheinen soll, Fotos: Späth’sche Baumschulen) Späth’sche Baumschulen n Rosenfeld in Ketzin 90 Jahre Friedenskirche Niederschöneweide Erd-, Feuer- und Seebestattungen Gerhart-Hauptmann-Allee 68 15732 Eichwalde Tag und Nacht 030 67549311 Karl-Marx-Str. 133 OT Großziethen 12529 Schönefeld Tag und Nacht 03379 3126400 www-bestattungshaus-rauf.de Vor 90 Jahren, am 11. Mai 1930, wurde die evangelische Friedenskirche in Niederschöneweide eingeweiht. Sie gehört zu den letzten Kirchenbauten vor dem zweiten Weltkrieg in Berlin und ist sowohl von der schlichten märkischen Kirchenbautradition als auch von der Industriearchitektur Anfang des 20. Jahrhunderts geprägt. Am 11. November 1928 war Richtfest, 18 Monate später Kirchenweihe. 1944 brannte die Kirche durch einen Kurzschluss an der Orgelelektrik, verursacht durch Flakabschüsse in der Nähe, aus. 1953 wurde sie mit einigen Veränderungen im Inneren wieder eingeweiht. Die geplante Festveranstaltung der Kirchengemeinde musste coronabedingt ausfallen. Aber eine Ausstellung zur Geschichte der Gemeinde und der Kirche ist in der Friedenskirche, Britzer Straße 1–3, zu sehen. Auf acht Tafeln werden Dokumente aus über 100 Jahren Niederschöneweider Kirchengeschichte als Teil der Säkulargeschichte gezeigt. Die Gemeinde wurde 1908 aus Köpenick ausgegliedert und ein Jahr später selbständig. Die Frauenarbeit hat bereits 1905 mit der Gründung eines Frauenvereins, begonnen. Auf eine noch längere Geschichte kann die KiTa „Sonnenstrahl” zurück blicken. Sie wurde bereits 1893 auf dem Gelände der A&A Lehmannschen Tuchfabrik als „Kinderbewahranstalt” gegründet. Die Ausstellung ist im Rahmen der „Offenen Kirche” jeden Sonnabend- 6 nachmittag, von 15 bis 18 Uhr oder nach Anfrage im Gemeindebüro (Tel. 63166 42, Di 10 bis 12, Mi 15 bis 18 Uhr) zu besichtigen. Evangelische Friedenskirche Niederschöneweide Britzer Straße 1–3 12439 Berlin n Zeichnung der Evangelischen Friedenskirche Niederschöneweide Grundsteinlegung der Evangelischen Friedenskirche am 11.11.1928 REGIONALES „Berlins vergessene Traumfabrik – Johannisthaler Filmgeschichte(n)” Unter diesem Titel ist das Buch über die Geschichte der „Filmstadt” Johannisthal zum Gründungsjubiläum der Johannisthaler Filmanstalten (Jofa) erschienen. Der Autor Wolfgang May beschreibt die wechselvolle Geschichte der vor 100 Jahren gegründeten „Johannisthaler Filmanstalten”, ihren Beitrag zur deutschen Stummfilmgeschichte und zur Entwicklung des Tonfilms in der Weimarer Republik. Mit der Machtübernahme der deutschen Faschisten wurden die, inzwischen der „Tobis” gehörenden, Ateliers Teil der gleichgeschalteten deutschen Filmindustrie. Unter dem Label „Tobis-Filmkunst GmbH” kamen aus Johannisthal jährlich bis zu einem Drittel der vom Goebbels-Ministerium geforderten Propagandaund Unterhaltungsfilme in die deutschen Kinos. Nach 1945 waren die Ateliers, bis zu ihrer Schließung 1969, ein Produktionsort der neugegründeten DEFA, der ersten Nachkriegs-Filmgesell- schaft in Deutschland. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt, über den der Autor schreibt, ist die Ansiedlung von Einrichtungen der Filmindustrie rund um die Johannisthaler Ateliers. Da sind ab 1921 Kopierwerksfilialen bzw. Kopierwerke, bis hin zum zentralen DEFA-Kopierwerk. Ab 1945 wurde Johannisthal auch zentraler Standort der Filmsynchronisation. Beginnend mit einer Arbeitsgruppe kamen aus dem späteren DEFA-Studio die Synchronfassungen der ausländischen Spielfilme für die Kinos und das Fernsehen der DDR. Weiter betrachtet der Autor das ab 1950 in Johannisthal entstandene „Fernsehzentrum Berlin”, seine filmtechnischen Einrichtungen sowie Fernsehfilmproduktionen, die ab 1961 in den von der DEFA übernommenen Johannisthaler Filmateliers entstanden. Abschließend beschreibt Wolfgang May, was von diesen Einrichtungen geblieben ist und wie der Ortsteil bzw. der Stadtbezirk Treptow-Köpe- Alles für die Radtour: nick von Berlin mit dieser Filmgeschichte umgehen. Der umfangreiche Anhang umfasst eine Zeittafel, ein Personenregister und führt alle Johannisthaler Spielfilmtitel auf, die im Buch genannt werden. Anfang September wird am Gründungsstandort der Jofa, in der Straße am Flugplatz 6 A in Johannisthal, eine Erinnerungstafel enthüllt und eingeweiht. Erhältlich ist das Buch beim Kulturring Berlin/ Kulturbund Treptow, Ernststraße 14/16, 12437 Berlin, gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro, zuzüglich Versandgebühr. Die Bestellung ist telefonisch unter (030) 536 965 34 bzw. per E-Mail an suedost@kulturring.berlin möglich. Das Projekt wurde von der BVV Treptow-Köpenick mit Sondermitteln unterstützt. Bezirksamt Treptow-Köpenick n Leihräder, Helme, Regenbekleidung, Handschuhe, Packtaschen, Radkarten, Flickzeug … ADLERSHOFER FAHRRADWELT Dörpfeldstr. 73 • 12489 Berlin Tel.: 030 / 6 77 57 88 www.fahrradwelt-berlin.de Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–19 Uhr Sa 10–14 Uhr BULLS, DIAMANT, FOCUS, KALKHOFF, KTM, PEGASUS, PUKY … Pop-Up-Radweg Adlergestell Zum 30. Juni 2020 erfolgte im Bezirk Treptow-Köpenick auf der B 96a, stadtauswärts, zwischen Sterndamm und Rudower Chaussee, die Einrichtung eines 2,5 Kilometer langen provisorischen Radfahrstreifens. Dieser wurde auf dem rechten Fahrstreifen der dort 3-spurigen Richtungsfahrbahn eingerichtet. Die Einrichtung dieses sogenannten Pop-Up-Radweges erfolgte in enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Herr Bezirksstadtrat Rainer Hölmer begrüßt die Errichtung des ersten Pop-Up-Radweges im Bezirk Treptow-Köpenick. Damit hat sich die Verkehrssicherheit für die Radfahrenden als auch der zu Fuß Gehenden in diesem Abschnitt signifikant erhöht. Beide Verkehrsarten waren bisher auf einem gemeinsamen, sehr schmalen Geh- und Radweg neben der Fahrbahn verwiesen. Mit dem neuen Pop-up-Radweg wird aber nicht nur mehr Sicherheit geschaffen, er ist zudem ein weiterer Schritt auf dem Weg, klimafreundliche Mobilität auch im Südosten Berlins attraktiver zu machen. Bezirksamt Treptow-Köpenick n Der neue BER: Fußgängertunnel Schöneweide wird einfach nicht fertig Plakate von Filmklassikern, die in Johannisthal entstanden sind. (Quelle: Wolfgang May) Wasserwerk Johannisthal soll wieder aktiv ans Netz gehen Seit nunmehr Jahrzehnten gibt es die Problematik regelmäßig volllaufender Keller in Späthsfelde, im nördlichen Johannisthal und auch RudowNord, weil im Wasserwerk Johannisthal am Königsheideweg die Trinkwasserförderung erst heruntergefahren und 2001 ganz eingestellt wurde. Dadurch stieg in der Umgebung der Grundwasserspiegel. Die Häuser wurden zu Zeiten gebaut, vor allem ab den 1930er Jahren, als dieser in einem früheren Feuchtgebiet aufgrund der Wasserförderung niedrig war. Wie aus einer parlamentarischen Anfrage des Abgeordneten Stefan Förster (FDP) zu erfahren ist, gibt es ernsthafte Überlegungen das Wasserwerk Johannisthal wieder verstärkt für die Trinkwassergewinnung zu nutzen. Das Wasserwerk werde demnach künftig für die Versorgung der wachsenden Stadt benötigt. Es sei geplant, nach Umsetzung der erforderlichen baulichen Maßnahmen dieses wieder in Betrieb zu nehmen. In einem Standortkonzept werde untersucht, ob ein unbelasteter Teil der Ressource mit naturnaher Aufbereitung schnellstmöglich genutzt werden kann (ca. 3 Mio. m³/a). Der größere Teil der Ressource muss mit weiteren Verfahrensstufen aufbereitet werden. Deshalb sei der Bau eines Wasserwerkes an diesem Standort in modularer Fertigstellung vorgesehen: zunächst wird mit einem Pumpwerk begonnen, dessen Maschinenhaus für ein zukünftiges Wasserwerk genutzt und erweitert werden kann. Zum aktuellen Stand der Nutzungen heißt es, Im Rahmen der sogenannten wasserwirtschaftlichen Sofortmaßnahmen im Auftrag und auf Kosten des Landes Berlin werde in den Brunnen des Wasserwerks Johannisthal (Galerie Neue Königsheide und Teltowkanal-Galerie) Grundwasser gefördert, um die Altlastensanierung zu unterstützen. Ziel sei es, wieder eine Qualität des Grundwassers einzustellen, die eine Aufbereitung zu Trinkwasser mit einfachen technischen Mitteln erlaube. Die Reinwasserbehälter und das Reinwasserpumpwerk dienen nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe (BWB) in der Funktion eines Zwischenpumpwerks der Regulierung des Versorgungsdrucks im Umfeld des Wasserwerks. Zum aktuellen Stand einer Überarbeitung der Wasserschutzgebietsverordnung erklärt die zuständige Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, es werde nach Abschluss der Auslegung vom 27. Mai bis 27. Juni 2019 und der Anhörung der Fachkreise und Verbände sowie der Auswertung und Bearbeitung der eingegangenen Stellungnahmen der Entwurf derzeit in die abschließende Bearbeitung gebracht. Es gab infolge des Auslegungs- und Anhörungsverfahrens gab es mehr als zwanzig Einwendungen. Nach Abschluss des bevorstehenden Mitzeichnungsverfahrens sei mit dem abschließenden Erlass der Verordnung bis zum Spätsommer zu rechnen. Joachim Schmidt n 7 Die Wiedereröffnung des 2016 bei einem Brand beschädigten Fußgängertunnels am Bahnhof Schönewede wird immer mehr zu einer endlosen Geschichte, sollte er doch schon letztes Jahr wieder in Betrieb gehen. Eine Anfrage des Abgeordneten Lars Düsterhöft (SPD) ergab, dass die zusätzlichen Planungsleistungen für die Wiederherstellung der Tunneldecke zwar abgeschlossen werden konnten, aber nach vollständiger Freilegung der Tunneldecke wurden dort bisher unbekannte bauliche und elektrotechnische Einbauten gefunden. Bezüglich der elektrotechnischen Einbauten wurden Abstimmungen mit dem Energieversorger und zusätzliche Arbeiten für einen funktionsfähigen Stromanschluss erforderlich. Aufgrund weiterhin bestehendem Klärungsbedarf bezüglich der Kabelsituation konnten die Planungen dazu bislang nicht abgeschlossen werden und weitere Verzögerungen sind eingetreten, teilte Staatssekretär Ingmar Streese mit. Aktuell ruhen wieder einmal die Arbeiten. Über eine Freigabe will die zuständige Senatsverwaltung unterdessen keine Auskunft mehr geben. Noch zu Beginn des Jahres sei man vom Sommer 2020 ausgegangen. „In Abhängigkeit von den elektrotechnischen Voraussetzungen seitens des Stromnetzbetreibers wird angestrebt, die Stromversorgung möglichst im dritten Quartal 2020 fertigzustellen und die Folgegewerke – Beleuchtung, Tunneldecke, Pumpen – zu ter- minieren”, so Streese weiter. Natürlich ist ein unterdessen in die Jahre gehender Verzug nicht umsonst zu bekommen. Die Senatsverwaltung teilt mit, dass das Bauvorhaben noch einmal teurer wird. Die noch im Frühjahr 2019 mit rund 300.000 Euro angesetzten Sanierungskosten steigen auf voraussichtlich 345.000 Euro. Fortgeführt werden soll das Vorhaben weiterhin, obwohl der Bahnhofsvorplatz sowieso in wenigen Jahren umgebaut werden soll. Dann ist geplant, dass oberhalb des 1972 in binnen eines Jahres erbauten Fußgängertunnels eine neue Ampelanlage ebenerdig die Menschen über die Kreuzung führt. Die kann man aber erst dann schaffen, wenn dort durch eine neue Trassenführung die hier einmündenden Straßenbahngleise wegfallen. Joachim Schmidt n WERBUNG STEMPEL, VISITENKARTEN AUFKLEBER, SCHILDER PLANEN, WERBETEXTILIEN AUTOBESCHRIFTUNG u.v.m. Phoenix Werbung GmbH Stromstraße 40 • 12526 Berlin Tel.: 030 - 67 68 91 00 info@phoenix-werbetechnik.de www.phoenix-werbetechnik.de RATGEBER Kurzarbeit Liebe Leserinnen und Leser, wahrscheinlich sind leider viele von Ihnen in den letzten Wochen schon mit dem Problem „Kurzarbeit” konfrontiert worden. Viel wurde dazu schon geschrieben. Insbesondere ging es dabei immer wieder um die Themen: Wie ist sie zu beantragen, muss der Arbeitnehmer zustimmen, was passiert mit dem laufenden Urlaub, wie wird verfahren, wenn noch Resturlaub aus dem vergangenen Kalenderjahr besteht, müssen erst Überstunden abgebaut werden, was passiert, wenn ich während der Kurzarbeit krankgeschrieben bin und letztlich auch, wie ist sie abzurechnen. Die Kurzarbeit wird durch das Unternehmen ja in aller Regel aus dem Grund angeordnet, um Kündigungen aus betriebsbedingten Gründen zu vermeiden und so dem vorübergehenden Rückgang von Arbeitsanfall Rechnung zu tragen. Nachdem nun die ersten Wochen vergangen sind und für viele Branchen noch eine ziemlich große Ungewissheit besteht, wann und in welchem Umfang es wirklich weitergehen kann, werden schon vermehrt Überlegungen laut, trotz angeordneter Kurzarbeit zum arbeitsrechtlichen Instrument der Kündigung aus betriebsbedingten Gründen für einzelne Arbeitnehmer zu greifen, um aufgrund der derzeitigen Situation nicht die Existenz des gesamten Unternehmens aufs Spiel zu setzen. Hier hält sich beharrlich die Aussage: Eine Kündigung während der Kurzarbeit ist nicht möglich. Um es voranzustellen, diese Aussage ist genauso falsch wie die, dass man während einer bestehenden Krankheit nicht gekündigt werden kann. Selbstverständlich kann ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer auch während der angeordneten Kurzarbeit zunächst einmal schon sowieso aus verhaltens- oder personenbedingten Gründen kündigen. Auch der Ausspruch einer fristlosen Kündigung aus vorliegendem wichtigen Grund ist möglich. Aber der Arbeitgeber kann auch eine Kündigung aus betriebsbedingten Gründen aussprechen, obwohl er diese ja gerade durch Anordnung von Kurzarbeit vermeiden wollte. Zu beachten ist dabei aber, dass an den Begründungsaufwand für eine solche Kündigung, den der Arbeitgeber in einem Kündigungsschutzprozess erbringen muss, erheblich höhere Anforderungen gestellt werden. Zunächst muss der Arbeitgeber bei einer solchen Kündigung natürlich beachten, dass er die ordentlichen Kündigungsfristen einhält. Eine fristlose Kündigung aus betriebsbedingten Gründen ist hier nicht möglich. Erst einmal muss der Arbeitgeber, wie in einem normalen Kündigungsschutzverfahren, zunächst den Arbeitsplatzwegfall begründen und auch erläutern, wie er eine Sozialauswahl durchgeführt hat, die zur Folge hatte, dass der gekündigte Ar- beitnehmer sozial weniger schützenswert war, als andere Arbeitnehmer mit vergleichbarer Arbeit. Darüber hinaus ist es bei einer Kündigung aus betriebsbedingten Gründen während der Kurzarbeit aber so, dass der Arbeitgeber zur Begründung dieser Kündigung sich nicht ausschließlich auf Gründe zurückziehen darf, die schon zur Anordnung der Kurzarbeit geführt haben. Es müssen weitere Umstände hinzugetreten sein, die zum Zeitpunkt der Anordnung und Einführung der Kurzarbeit noch nicht bestanden haben. Das könnte z. B. der Grund sein, dass Leistungen, die vorher selbst erbracht wurden, jetzt fremd vergeben werden oder auch, dass ein Hauptauftragnehmer wegbricht. Bleibt also zusammenzufassen, dass eine Kündigung nach Anordnung von Kurzarbeit auch aus betriebsbedingten Gründen zulässig ist, aber nur dann, wenn Gründe hinzutreten, die zum Zeitpunkt der Anordnung der Kurzarbeit noch nicht bekannt waren. In diesem Zusammenhang sei auch darauf hingewiesen, dass Arbeitgeber, die eine Kündigung aus betriebsbedingten Gründen aussprechen, im Rahmen der Kündigungserklärung nicht verpflichtet sind, die Kündigung zu begründen. Wenn ein Arbeitnehmer Zweifel an der Vorlage von Gründen, die zur Kündigung geführt haben, hat, muss er innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Erst im Rahmen eines durchzuführenden Kündigungsschutzverfahrens ist der Arbeitgeber dann verpflichtet, die Gründe, die zur Kündigung geführt haben, zu erörtern und diese auch unter Beweis zu stellen. Auf Grundlage des Vortrages beider Parteien in einem solchen Verfahren entscheidet dann das Gericht, soweit sich die Parteien nicht auf einen Vergleich verständigen können darüber, ob die Kündigung wirksam ist oder nicht. Mit freundlichen Grüßen Gräning, Rechtsanwalt Rechtsanwälte Gräning & Kollegen Köpenicker Straße 16 12524 Berlin-Altglienicke Tel.: 030 / 67 99 56-0 Fax: 030 / 67 99 56-20 E-Mail: info@graening-kollegen. de Internet: www.graening-kollegen. de n Effizienta Steuerberatungs-GmbH Steuerberater • Diplom-Finanzwirt Frank-Michael Jänicke – Geschäftsführer – • Betreuung von klein- u. mittelständischen Betrieben • laufende Lohn- u. Finanzbuchhaltung • Lohnsteuerberatung für Arbeitnehmer • Existenzgründungsberatung Sterndamm 9 • 12487 Berlin Tel.: 030 / 63 99 57-0 • Fu.: 0177 / 631 41 54 • Fax: 030 / 63 99 57 33 Wir machen Ihre Steuererklärung! STEUER RING Beratungsstellenleiterin Antje Jäkel Am Falkenberg 117 | 12524 Berlin Wehrmathen 8 | 12529 Schönefeld Tel. 030-6725851 antje.jaekel@steuerring.de www.steuerring.de/jaekel Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschland e.V. (Lohnsteuerhilfeverein) | Wir erstellen Ihre Steuererklärung – für Mitglieder, nur bei Arbeitseinkommen, Renten und Pensionen. Ferienjobs – Worauf ist zu achten? Übergangsregelung bei kurzfristiger Beschäftigung! Nach dem Ende des Lockdowns nutzen wieder viele Schüler und Studenten die Ferien, um sich etwas dazu zu verdienen. ßig erstatten lassen kann.” Bei Ledigen fällt bis zu einem Monatsverdienst von ca. 1.090 Euro noch keine Lohnsteuer an. Kurzfristige Beschäftigung Arbeiten Schüler oder Studenten lediglich in den Schul- bzw. Semesterferien, handelt es sich um eine kurzfristige Beschäftigung. Exakte Voraussetzung dafür ist grundsätzlich, dass entweder verteilt übers Jahr nicht mehr als 70 Tage gearbeitet wird oder der Job auf drei Monate befristet ist. Aufgrund der Corona-Pandemie sind diese Zeitgrenzen übergangsweise neu geregelt worden und zwar gelten für die Zeit vom 01.02.2020 bis 31.10.2020 fünf Monate oder 115 Arbeitstage. „Der Verdienst bleibt dann unabhängig von der Höhe und unabhängig von der wöchentlichen Stundenzahl sozialversicherungsfrei auch für den Arbeitgeber”, erklärt Erich Nöll, Geschäftsführer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine. „Lohnsteuer führt er entweder pauschal mit 25 Prozent ab oder aber die ganz normale Lohnsteuer, die sich der Schüler bzw. Student über die Einkommensteuererklärung 2020 regelmä- Geringfügige Beschäftigung (Minijob) Für Schüler und Studenten, die das ganze Jahr über, also auch außerhalb der Ferien arbeiten wollen oder müssen, und die monatlich nicht mehr als 450 Euro verdienen, werden regelmäßig vom Arbeitgeber in der Minijobzentrale angemeldet. Für den Minijob fallen keine Beiträge für Kranken-, Pflege und Arbeitslosenversicherung an. Sie können sich mit einem schriftlichen Antrag auch von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen oder erwerben bereits Zeiten für die Rentenversicherung und einen eigenen Anspruch auf Riesterförderung. Dafür müssen sie eine Reduzierung des Nettolohns um 3,6 Prozent in Kauf nehmen. Sie können auch weiterhin über die Eltern krankenversichert sein, wenn sie jünger als 25 Jahre sind. Aufpassen müssen Schüler und Studenten, dass die jährliche Verdienstobergrenze von 5.400 Euro nicht überschritten wird, z. B. wegen Son- 9 derzahlungen (Urlaubs- oder Weihnachtsgeld) oder bei mehreren Minijobs. Dann ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Mitarbeiter bei der regulären Sozialversicherung anzumelden und die Beiträge für das gesamte Jahr auch im Nachhinein zu entrichten. Werkstudent (mit Steuerkarte) Liegt weder ein kurzfristiges noch geringfügiges Beschäftigungsverhältnis vor, können sich Studenten als Werkstudent anstellen lassen. Während des Semesters ist die Arbeitszeit dann auf 20 Stunden pro Woche begrenzt, in den Semesterferien gilt diese zeitliche Begrenzung nicht. Dann müssen sowohl der Arbeitgeber als auch der Student Beiträge in die Rentenkasse einzahlen, während die übrigen Sozialabgaben für die Arbeitslosenversicherung, die Kranken- und Pflegeversicherung entfallen. Bleibt der monatliche Verdienst unter 538.33 Euro, können auch Werkstudenten unter 25 Jahren familienversichert bleiben. Sofern monatlich Einkommensteuer einbehalten wurde, lohnt sich die Abgabe einer Einkommensteuer- erklärung im Folgejahr, die regelmäßig zu einer Erstattung führt. Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Antje Jäkel in den Beratungsstellen des LHRD Am Falkenberg 117, 12524 Berlin oder Wehrmathen 8, 12529 Schönefeld, Tel. 030 / 672 58 51 oder per E-Mail unter Antje. Jaekel@steuerring.de. Siehe auch Anzeige direkt über Artikel! n REGIONALES Kulturveranstaltungen starten wieder Die weitreichenden Einschränkungen angesichts der Corona-Pandemie konnten dank zuletzt zurückgehender Fallzahlen wieder gelockert werden. Somit kann auch wieder unter Einhaltung einiger Regeln kulturelles Leben aufblühen. Das macht sich nun auch wieder in Altglienicke bemerkbar. Es gab so einiges an kulturellen Veranstaltungen, was in Corona-Zeiten in den letzten Monaten leider abgesagt werden musste. Das eine und andere an intensiven Vorbereitungen wurde dadurch zum Ärger der Beteiligten über den Haufen geworfen. Trotzdem blieben allerlei Kulturschaffende natürlich in der Hoffnung, dass es im Laufe dieses Jahres wieder mit einem gewissen Programm losgehen könne und blieben tätig darin, Veranstaltungen für die zweite Jahreshälfte zu planen. Das gilt auch für das zum Jahresbeginn 2020 im Altglienicker Kosmosviertel aus öffentlichen Mitteln gestartete Projekt „Kulturförderung und koordination”, für welches Holger Wiegandt von der WeTeK gGmbH verantwortlich zeichnet. Mit den allgemeingültigen Regeln, die weiterhin gelten, etwa genügend Abstand zueinander, soll es nun wieder losgehen mit Kultur im Kosmosviertel. Wir befragten Holger Wiegandt in seinem Büro im Bürgerhaus Altglienicke zum derzeitigen Planungsstand. Kunstausstellung Im Bürgerhaus Altglienicke und im Kiezladen WAMA gibt es auf zwei Orte verteilt eine Ausstellung „Große Kunst in Altglienicke” mit Werken der Künstler Werner Domke und Mirko Gabris aus den Sparten Malerei – Plastik – Installation. Es handelt sich um zwei Künstler, denen es in ihren Werken vor allem um das Vergegenwärtigen der ureigensten Wahrnehmungen in verschiedenen Techniken, dem „Zum Bilde Werden” des Erfahrenen und Erlebten ging. Die Vernissage, die offizielle Eröffnung, findet am Freitag, den 10. Juli, ab 19:00 Uhr, im Bürgerhaus an der Ortolfstr. 182, 1. Stock, statt. Danach wird weitergefeiert im Kiezladen WAMA an der Ortolfstr. 206B. Die Ausstellung ist eine Kooperation Bürgerverein und Kiezladen der Möglichkeiten – WAMA (siehe auch S. 15). Holger Wiegandt – Kulturkoordinator im Kosmosviertel (Foto: Joachim Schmidt) Sommerkulturtage an der Ortolfstraße Nach Gesprächen mit der Wohnbauten-Gesellschaft STADT UND LAND soll in diesem Sommer in Kooperation mit dem Kulturverein Phoenix e.V. der stillgelegte Bolzplatz vor den Wohngebäuden Ortolfstr. 196 bis 206 (Ecke Siriusstr.) zum Kulturareal erweckt werden. Es ist mit bis zu acht Veranstaltungen im besagten Innenhof ab Mitte August eine Konzertreihe geplant. Daneben soll es im Wechsel Freiluftkinoveranstaltungen geben. Für diese Sommerkulturtage gab es seitens STADT UND LAND als Eigentümerin der Fläche Anfang Juni grünes Licht. Derzeit wird ein genaues Programm vorbereitet und weitergehende Genehmigungen eingeholt. Märchentage Die 31. Internationalen Märchentage, die in Berlin wieder von 5. bis 2. November 2020 sind, diesmal unter dem Motto „Himmel und Erde – Märchen von unten und oben”, sollen wie schon im Vorjahr wieder im Kiez- laden der Möglichkeiten WAMA stattfinden. Weihnachtsmarkt im Kosmosviertel Auch in diesem Jahr soll es wieder einen Weihnachtsmarkt im Kosmosviertel geben. Geplant ist der 28.11., 15 bis 18 Uhr – der Sonnabend vor dem 1. Advent. In atmosphärischer Stimmung soll es wieder Leckereien, Spiel und Spaß für Groß und Klein geben. Das Highlight der Veranstaltung ist ein gemeinsames Singen mit allen Festbesuchern. Mehr Infos und Kontakt zu Kulturkoordination Das Projekt Kulturkoordination und -förderung wird vom Quartiersmanagement durch das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt” ermöglicht. Umgesetzt wird das Projekt durch den Träger WeTeK Berlin gGmbH in Person von Holger Wiegandt. Mehr Infos und alle Kontakte finden Sie auf der Website des Projektes http://kiezladen-wama.de/ kultur Joachim Schmidt n Infopoint für Alleinerziehende mit einem Plus an Möglichkeiten Der Infopoint für Alleinerziehende hat seit Oktober 2019 neue und größere Räumlichkeiten im Bürgerhaus Altglienicke. Zudem konnte das Beratungsangebot durch zusätzliche Sprechstunden deutlich ausgeweitet werden. Nach einer kurzzeitigen Schließung im Rahmen der Beschränkungen zur Corona-Pandemie steht dieses wieder voll zur Verfügung. Nur auf die Freigabe der Krabbelgruppe wartet man noch. Die Beratungsstelle erfreut sich steigender Beliebtheit. Als wir vor zwei Jahren den Infopoint für Alleinerziehende im Bürgerhaus Altglienicke schon einmal hier vorstellten, war er noch nicht mal ein Jahr alt und die Finanzierung noch wacklig. Mittlerweile hat sich die feste Anlaufstelle im Kosmosviertel für alleinerziehende Mütter, Väter und Großeltern etabliert. Verbunden mit einer festen Ansprechperson in der langjährig erfahrenen Sozialarbeiterin Marion Killet wird auf eine schnellstmögliche Hilfe und Lösung für die jeweilige Lebenssituation und Problemlage der Hilfesuchenden abgezielt. Der Infopoint in Trägerschaft vom Verein Offensiv 91 e.V. bietet umfangreiche Beratungsleistungen für die vielfältigen Lebenssituationen und Lebensfragen von Alleinerziehenden. Dazu zählen der Kontakt und die Hilfe bei Fragen zu Jobcenter, Unterhalt, Unterhaltsvorschuss und Kindergeld, die Unterstützung bei der Beantragung eines Kitagutscheins, Tipps zum Umgang mit dem anderen Elternteil, Hilfen bei Stress in der Erziehung, die Bewältigung von Problemen im Umgang mit Alkohol und Drogen, die Beratung bei psychischen Erkrankungen und bei Gewalt in der Beziehung. Es gibt eine Rundum-Beratung wie auch kompetente Weitervermittlung. Auch eine Ter- minbegleitung wird geboten bei Unsicherheiten im Umgang mit anderen Stellen. Im Oktober vergangenen Jahres ist der Infopoint innerhalb des Bürgerhauses umgezogen. Ein gewünscher Schritt, der sich hinsichtlich An- pro Woche für jeweils drei Stunden vor Ort – jetzt bietet der Infopoint vier Wochentage: Montag 9 bis 13 Uhr, Dienstag und Mittwoch 9 bis 12 Uhr und Donnerstag 13 bis 17 Uhr sind die Sprechstunden. Montags gibt es ansons- sonenbetreuung SOPHIA. Hier gibt es Hilfestellungen etwa bei Mietschulden. Hierüber werden auch eine Schuldnerberatung und weitere Betreuungsmöglichkeiten angeboten. Auch einen heißen Draht zum Jobcenter hat der Infopoint, was etwa wichtig ist bei Fragen rund um Hilfeleistungen bei ALG 2. Das Jobcenter plant ohnehin ein zweites Standbein im Kosmosviertel aufzubauen. Es gab auch schon ein Beratungsfrühstück im Kiezladen WAMA. Die Kundschaft im Infopoint zeigt sich jedenfalls zufrieden. Es gibt mittlerweile allerlei Stammkunden, die regelmäßig vorbeikommen. Zur Hälfte geht es bei den Beratungen um Antragstellungen, zur anderen Hälfte um Sorgen rund um die kindliche Entwicklung. Die aktuelle Corona-Pandemie bringt natürlich nach wie vor auch hier noch Einschränkungen mit sich. Während die Beratungsstelle im Zuge der ersten Ihre Ansprechpartnerin im Infopoint – Sozialarbeiterin Marion Killet gebot und Nachfrage positiv ausgewirkt hat. Der Infopoint teilt sich nun nicht mehr den Eingang mit dem Jugendclub, was bisher für manche Mütter Hemmnisse mit sich brachte. Mit dem Umzug in den linken Gebäudeteil in dem die Bibliothek und der Kiezklub liegen, hat sich der Infopoint vergrößert und verbessert, kann nun in die zweite Etage auch einen Aufzug nutzen. Die Nähe zu dem ebenso in dem Stockwerk ansässigen Jugendgesundheitsdienst schafft weitere Synergien. Der Infopoint wurde finanziell neu im Haushaltsplan der Jahre 2020 und 2021 fest verankert und ist somit bis Ende nächsten Jahres über einen weiteren Zeitraum gesichert. Das erlaubt auch neue, deutlich erweiterte Öffnungszeiten. Zuvor war Marion Killet als feste Ansprechperson nur zweimal ten die (derzeit noch nicht stattfindende) Mutter-Kind-Gruppe 10 bis 11:30 Uhr. Darüber hinaus können nach Vereinbarung mit der Leiterin zusätzlich individuelle Termine vergeben werden. Bei Bedarf ist ein Hausbesuch möglich. Der Infopoint ist also nicht nur stationär, sondern einmal in der Woche mobil. Hausbesuche sind wichtig, etwa wenn Kinder krank sind, die Mütter arbeiten gehen oder um besser auf Bedürfnisse innerhalb der eigenen vier Wände von Ratsuchenden eingehen zu können. Die Beratungsstelle ist bestens vernetzt mit allen Kindertagesstätten und Grundschulen der Umgebung sowie mit anderen Sozialberatungen. Dazu zählt neu auch als Tochterunternehmen des Vermieters STADT UND LAND das Projekt der sozialen Per- 8 Lockerungen wieder öffnen konnte, unter Gewährleistung von Hygieneregeln und 1,50 Meter Abstand, gilt das für die Krabbelgruppe noch nicht. Für die Gruppe von Müttern – und auch Vätern – mit kleinen Kindern von Geburt bis Kita-Eintritt, die dadurch Kontakte zu Gleichaltrigen bekommen können, wartet man auf eine Freigabe. Gerade diese ist äußerst beliebt und Marion Killet bedauert, dass es so ist, weil ihr die Arbeit dort große Freude mache. Mit den größeren Räumlichkeiten, einem Saal, der mit allerlei Matten und Spielzeug für Kleinkinder ausgelegt ist, hat der Infopoint seit Oktober endlich ideale Bedingungen bekommen. Hier können kleine Kinder mit Gleichaltrigen zusammenkommen, sich zeitgleich Eltern austauschen. Jetzt wird gehofft, dass dieses Angebot im Juli oder August möglich ist, wo Kindertagesstätten nun auch wieder regulär öffnen können. Der Infopoint ist weit über Altglienicke hinaus in der Umgebung das einzige Angebot dieser Art für Alleinerziehende. Auch wenn dieser vorrangig für das Kosmosviertel gedacht ist, stehen die Angebote auch anderen um Altglienicke herum offen. Die Beratung richtet sich ebenso nicht nur explizit an Alleinerziehende im klassischen Sinne, sondern an Mütter und Väter darüber hinaus. Oft komme es heute schließlich vor, dass Eltern in einer festen Beziehung leben, aber einer von beiden im Nachtdienst ist oder sich häufiger auf Dienstreisen befindet, so dass sich beide nicht gleichermaßen um die Kinder kümmern können. Auch für diese dienen selbstverständlich die Angebote. Aktuell ist wegen der Corona-Pandemie unten am Hauseingang zu klingeln und auf dem Weg nach oben eine Maske zu tragen. Eine Terminvereinbarung ist über die untenstehenden Kontaktdaten möglich: Infopoint für Alleinerziehende Ortolfstraße 182 12524 Berlin E-Mail: infopoint@offensiv91.de Tel.: 0176 / 55 48 96 62 Joachim Schmidt n SOZIALES / GESUNDHEIT Verhinderungspflege: So können pflegende Angehörige beruhigt eine Auszeit nehmen Die aktuelle Krise führt es deutlich vor Augen: Jeder kann mal für eine bestimmte Zeit ausfallen. Das ist in der Regel nicht schlimm – außer, er oder sie muss einen Angehörigen pflegen. Dann kann guter Rat teuer sein, denn die Pflege erlaubt keine Unterbrechung. Was also tun? Jetzt Verhinderungspflege für 2020 beantragen Für den Fall, dass pflegende Angehörige vorübergehend, zum Beispiel wegen Urlaub oder Krankheit ihre täglichen Aufgaben nicht erfüllen können, gibt es die Verhinderungspflege. Jeder Pflegebedürftige, der mindestens Pflegegrad 2 hat, kann Unterstützung im Gegenwert von bis zu 1.612 Euro pro Kalenderjahr in Anspruch nehmen. Wer das zusätzliche Budget der Kurzzeitpflege für eine Betreuung in einer stationären Einrichtung nicht benötigt, kann fünfzig Prozent in das Budget der Verhinderungspflege (806 Euro p. a.) umwandeln lassen. Damit kann das Budget der Verhinderungspflege auf insgesamt 2.418 Euro p. a. aufgestockt werden. Dabei übernimmt die Pflegekasse nicht nur die Kosten für die Verhinderungspflege während des Urlaubs oder eines krankheitsbedingten Ausfalls. Es können auch regelmäßig stundenweise Betreuungsangebote in Anspruch genommen werden – zur Unterstützung und Begleitung im Alltag oder für die Bewältigung des Haushalts. Marvin Winkler, Geschäftsführer von Home Instead Aber Achtung: Der Anspruch auf Verhinderungspflege muss bis spätestens zum 31. Dezember des Jahres wahrgenommen werden. Eine Auszahlung der Gelder ist nicht möglich. Entscheidend ist, dass die Leistungen von professionellen Betreuungsdiensten erbracht werden – wie Home Instead in Treptow-Köpenick. Hier sorgen engagierte Betreuungskräfte dafür, dass der Pflegebedürftige bestens umsorgt ist. Das gilt auch für Menschen mit Demenzerkrankung. Die Angehörigen können sicher sein, dass die Betreuung liebevoll und persönlich erfolgt. Denn so wichtig medizinische und praktische Aspekte auch sind – das Zwischenmenschliche ist entscheidend dafür, dass pflegende Angehörige ihr Familienmitglied wirklich gut aufgehoben wissen. Interessierte können sich beraten lassen, damit sie die Zusatzleistungen der Pflegeversicherung optimal nutzen können. Sie erreichen dazu Nadine Wichmann (Pflegedienstleitung), Home Instead Berlin Trep- Die schmerzhaft eingeschränkte Schulter Das Heben des Armes verursacht Schmerzen, der Griff in den Hochschrank ist fast nicht möglich und in der Nacht finden Sie keinen Schlaf, weil die Schulter selbst in Ruhe Probleme bereitet. Mitunter bauen sich Schulterbeschwerden über einen längeren Zeitraum auf und der Patient durchläuft eine Vielzahl von ärztlichen und physiotherapeutischen Behandlungen. Eine gezielte Untersuchung der funktionellen Beweglichkeit der Schulter und eine weitere Untersuchung des Körpers, einschließlich der gesamten Wirbelsäule und der inneren Organe, führt dann zu einer Diagnose. Zusätzlich kann eine Röntgenaufnahme oder ein MRT weitere Erkenntnisse bringen. Klammern wir einmal verletzungsbedingte Probleme der Schulter aus, so zeigen sich Probleme im Schultergelenk mitunter im Rahmen einer Arthrose, einer haltungsbedingten Fehlstellung der Hals- und Brustwirbelsäule oder auch bei einer Osteoporose. Auch falsches Krafttraining über einen längeren Zeitraum, kann zu verletzungsbedingten Schäden im Muskel oder Schultergelenk führen. In der Folge kommt es zu einer ent- zündlichen Veränderung im Schleimbeutel, zur Einklemmung einer Sehne unter dem Schulterdach oder zu einem Muskelriss der sogenannten Rotatorenmanschette. Erkrankungen, z. B. im Zusammenhang mit Leber, Lunge und Schilddrüse, können ebenfalls Auslöser von Schulterbeschwerden sein. Vorsicht ist bei der Einnahme von Medikamenten, bspw. Ibuprofen, Diclofenac oder Paracetamol, geboten, da diese, insbesondere bei älteren Patienten, zu unerwünschten Nebenwirkungen, z. B. im MagenDarm-Trakt, führen können. Die Entscheidung zu einer Opera- tion sollte erst dann erfolgen, wenn alle nichtoperativen Möglichkeiten erfolglos waren. Mit einer ärztlichen Diagnose, einer gezielten physiotherapeutischen Behandlung und einem funktionellen Training, kann der Weg für eine schmerzfreie Schulter beginnen. Mit freundlichen Grüßen Frank Wurbs, Privatpraxis für funktionelle Therapie und Sportphysiotherapie Am Falkenberg 117 12524 Berlin-Altglienicke Telefon: 030 67197012 Internet: www.frankwurbs.de n Apotheken-Notdienste Juli Sa, 11.07.: Mi, 15.07.: Do, 16.07.: Do, 16.07.: Fr, 17.07.: So, 19.07.: Mi, 22.07.: Mi, 22.07.: Do, 23.07.: Fr, 24.07.: tow-Köpenick, unter der Telefonnummer 030 530 234-51 oder per E-Mail: berlin-koepenick@home instead.de Weitere Informationen dazu auf www.homeinstead.de/265/verhin derungspflege. Kontakt: Home Instead HISB Betreuungsdienst Berlin Köpenick GmbH Schillerpromenade 13 12459 Berlin Marvin Winkler, Geschäftsführer Telefon: 030 530 234-51 n Eröffnung einer Drogen- und Suchtberatung in Treptow-Köpenick Ab sofort ist die Drogen- und Suchtberatung Treptow-Köpenick der vista gGmbH geöffnet. Damit verfügt nun auch Treptow-Köpenick über eine eigene Beratungsstelle für Konsumentinnen und Konsumenten illegaler Drogen sowie ihrer Angehörigen! Sie ergänzt damit nun die bezirklichen Beratungsangebote der Suchthilfe und schließt die Lücke für Menschen mit Konsum illegaler Drogen, die nun bezirksintern und wohnortnah beratend versorgt werden können. Neben der Drogenberatung für abhängige und abhängigkeitsgefährdete Menschen und deren Angehörige, wird darüber hinaus Psychosoziale Betreuung bei Substitution und das Therapeutisch Betreute Wohnen unter einem Dach angeboten. Bezirksstadtrat Geschanowski: „Durch das jahrelange engagierte Wirken meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der QPK (Qualitätsentwicklungs-, Planungs- und Koordinierungsstelle) in Kooperation mit dem Fachreferat der Senatsverwaltung für Gesundheit, konnten wir dieseswichtigeAngebotnunauchbeiunsin Treptow-Köpenick platzieren. Hierfür meinen ausdrücklichen Dank.” Die Drogen- und Suchtberatung Treptow-Köpenick für Konsumentinnen und Konsumenten illegaler Drogen und ihrer Angehörigen ist ab sofort geöffnet. Die Kontaktdaten lauten: Vista gGmbH Drogen- und Suchtberatung Treptow-Köpenick Müggelheimer Str. 55, 12555 Berlin Tel.: (030) 616 741 900 E-Mail: treptow@vistaberlin.de Internet: https://vistaberlin.de/ einrich tungen/drogen-und-sucht beratungtreptow-koepenick/ Darüber hinaus berät auch weiterhin die Beratungsstelle für Suchtkranke Treptow-Köpenick Menschen zu allen Fragen des Missbrauchs und der Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten sowie in Form einer Erstberatung zu allen weiteren Abhängigkeitsformen: Johannisches Sozialwerk e.V. Radickestraße 48, 12489 Berlin Tel.: (030) 896 884 90 E-Mail: suchtberatung@js-ev.de Internet: https://www.johannischessozialwerk.de/beratung-betreuung/ beratungsstelle-fuer-suchtkranke. html Bezirksamt Treptow-Köpenick n Dr. med. Thomas Pfannschmidt Apotheke an der Dahme, Regattastraße 77/79, 12527 Berlin-Grünau Apotheke an der Alten Schule, Dörpfeldstraße 55, 12489 Berlin-Adlershof Apotheke im Wegedorn-Zentrum, Semmelweisstraße 105, 12524 Berlin-Altglienicke gesund plus apotheke, Sterndamm 31, 12487 Berlin-Johannisthal Kiez-Apotheke, Schnellerstraße 127, 12439 Berlin-Niederschöneweide Adler Apotheke Adlershof OHG, Dörpfeldstraße 7, 12489 Berlin-Adlershof Die Gesundheits-Apotheke Altglienicke Schönefeld, Schönefelder Chaussee 233, 12524 Berlin-Altglienicke Sterndamm Apotheke, Sterndamm 11, 12487 Berlin-Johannisthal Apotheke Johannisthal, Sterndamm 75, 12487 Berlin-Johannisthal Elefanten Apotheke, Dörpfeldstraße 46, 12489 Berlin-Adlershof 11 Arzt für Kinderheilkunde Schönefelder Chaussee 241• 12524 Berlin-Altglienicke Wir suchen eine freundliche Arzthelferin für unsere Praxis. Vorkenntnisse wünschenswert, 20 Stunden pro Woche Bewerbungen bitte telefonisch unter: 030 / 673 15 95 SPORT / GESUNDHEIT Gymnastik für jedes Alter Heute möchten wir uns als Sektion des Sportvereins Schönefeld Freizeit e.V. Gymnastik für jedes Alter vorstellen. Seit vielen Jahren treffen wir uns Mittwoch Abend in der Sporthalle an der Schule am Airport, am Seegraben 58–62. Pünktlich 19:30 Uhr fangen wir gut gelaunt mit einem kräftigen Sport frei an. Nach einem kurzen Warmlaufen werden dann die Stepper, Hanteln, Bänder, Reifen und Bälle bereit gestellt und es kann bei poppiger Musik los gehen. Bei abwechslungsreichen Rhythmen wird nun jeder Muskel im ganzen Körper beansprucht. Es wechseln sich flotte Übungen mit auch ruhigeren Passagen ab. Zwischen dem Steppen werden dann unsere kleinen Hilfsmittel genutzt, auf der Matte wird die Muskulatur so richtig gedehnt und gestreckt und wir kommen ordentlich ins schwitzen. Nach einer Stunde merkt jeder, dass er was für sich und seine Gesundheit getan hat. Nach dem Duschen Fit in jedem Alter – Kostenfreies Sportangebot für Seniorinnen und Senioren gibt’s noch ein Schwätzchen hier oder dort und alle freuen sich auf den nächsten Mittwoch. feld Freizeit e.V. schauen. Übrigens, das Alter unserer Sportler liegt zwischen 21 und 82 Jahren. Na, Neugier ein wenig geweckt? Wer möchte, kann zu einer Probestunde kommen und einfach mit machen. Wenn du alles nachlesen möchtest, kannst du auch auf unsere Internetseite unter SV Schöne- Nur Mut, komm vorbei, denn wir haben alle irgendwann einmal angefangen. Karin Löffler, Mitglied der Sportgruppe n Tischtennis im SV Schönefeld Freizeitsport e.V. Seit der Gründung unseres Vereins war die Tischtennissparte immer fester Bestandteil. Anfangs kämpften 21 Sportler an den Platten mit dem kleinen weißen Ball, mit der Absicht das Spiel zu gewinnen. Ob im Einzel oder im Doppel, jeder suchte sich seinen Partner und der Spaß begann. Unsere Trainingszeiten sind im Sommer immer am Montag von 17:30 bis 19:30 Uhr und am Donnerstag zur gleichen Zeit. Im Winter, von Oktober-März, trainieren wir von 19:00–21:00 Uhr. Unsere Sportstätte ist die Halle Am Seegraben 58–62. Wir sind eine Freizeitsportgruppe und das steht im Vordergrund. Ob jung oder alt, ob guter Spieler oder Anfänger, jeder ist bei uns willkommen. Weil es sich herumgesprochen hat, dass wir eine tolle Truppe sind, haben wir viele Neuzugänge zu verzeichnen, so dass wir auf 42 Mitglieder gewachsen sind. Dank der hervorragenden Arbeit unseres Vorsitzenden haben wir 10 perfekte Tischtennisplatten zur Verfügung, so dass max. 40 Sportler gleichzeitig spielen können. Mit den Neuzugängen stieg die Qualität des Spiels und es kam der Wunsch, am Punktspielbetrieb des Kreises teilzunehmen. 2013 stellten wir den Antrag und begannen mit einer Mannschaft in der 3. Kreisklasse. Die Begeisterung war so groß, dass der Ruf nach weiteren Mannschaften kam. Zurzeit spielen wir mit drei Mannschaften in der 2. und 3. Kreisklasse mit unterschiedlichem Erfolg. Unsere 1 Mannschaft belegt zur Zeit Platz 6 in der 2. Kreisklasse, die 2. Mannschaft in der 3. Kreisklasse Platz 1 und wird aufsteigen und die 3. Mannschaft steht zur Zeit auf dem 10. Platz in der 3. Kreisklasse. Die ersten beiden Mannschaften haben vier Spieler gemeldet, die 3. Mannschaft kann beliebig viele Spieler anmelden, die dann oft als Ersatzspieler für die oberen Mannschaften zum Einsatz kommen. Für die Spielzeit 2020–21 wollen wir zwei Mannschaften für die 2. KK anmelden und eine für die 3. Kreisklasse. Jeder Spieler kann sich für einen Platz in den Mannschaften anmelden und dann wird beraten und entschieden, wie wir die stärksten Teams zusammenstellen können. Trotz der Punktspiele bleibt der Freizeitsport oberstes Gebot. Wir würden uns freuen, wenn noch mehr jüngere Männer und Frauen zu uns kommen, um Mitglied zu werden. Schaut einfach zum Test bei uns vorbei und ihr werdet sehen, was wir für eine tolle Truppe sind. Ihr seid herzlich willkommen! Wenn Corona vorbei ist, beginnen wir wieder in allen Sportarten. Sport frei – Vorstand des SV n 10 Mit angenehmen Bewegungen das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen. Die Gelenke mobilisieren und Sport in der Gruppe treiben. Zeit: jeden Mittwoch Kurs 1: 18–19 Uhr Kurs 2: 19–20 Uhr Ort: Kiezladen WaMa Ortolfstraße 206 B 12524 Berlin-Altglienicke Das Quartiersmanagement Kosmosviertel bietet ab Mittwoch, dem 1. Juli 2020 immer mittwochs zwei kostenlose Sportkurse für Seniorinnen und Senioren an. Treffpunkt ist der Kiezladen WaMa in der Laden- passage im Kosmosviertel. Anschließend läuft die Gruppe in den Landschaftspark Altglienicke-Rudow. Teilnehmende bringen bitte bequeme Kleidung, Sportschuhe, ein kleines Handtuch, ausreichend Getränke sowie eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz mit. Vorkenntnisse sind für die Sportangebote nicht erforderlich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Quartiersmanagement Kosmosviertel unter Tel. (030) 773 201 95 oder per E-Mail an team@kosmos viertel.de. (Foto: Depositphotos/AllaSerebrina) n – Anzeige – Hörakustik Kornelia Lehmann informiert Einzigartig wie Sie: das neue Styletto X Das neue Styletto X ist ein Hörsystem mit dreifach preisgekröntem Design, das Ihren Ohren schmeichelt und gleichzeitig wahre Hörerlebnisse schafft. Dank integrierter Akustik-BewegungsSensorik erkennt Styletto X Ihre individuellen Bedürfnisse – egal, wo Sie gerade sind und was Sie machen. Mit der YourSound Technology kann Styletto X auf ein Gespräch fokussieren, aber auch die Umgebung verstärken. Unterhaltungen können somit in klarem Klang verstanden und gleichzeitig alle Geräusche um Sie herum wahrgenommen werden. Hören im eleganten Look jetzt kostenlos bei Hörakustik Kornelia Lehmann. Vereinbaren Sie gleich einen unverbindlichen Termin! Hörakustik Lehmann, 3 x in Ihrer Nähe: ? 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Spieltag der Bundesliga im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach punktlos und musste sich mit 1:4 geschlagen geben. Florian Neuhaus brachte die Fohlen-Elf nach einer guten Viertelstunde in Führung (17.), kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Marcus Thuram per Kopf auf 2:0 (41.). Nach der Pause gelang den Eisernen der Anschluss durch Andersson (50.), doch Thuram stellte nach einer knappen Stunde den alten Abstand wieder her (59.). Knapp zehn Minuten vor dem Ende sorgte Alasanne Plea für die endgültige Entscheidung (81.). Eine Woche darauf ging es im Stadion An der Alten Försterei in das Heimspiel gegen den FC Schalke 04, dem ebenso eine längere Sieglos-Serie vorausging. Es war auch eine Neuauflage des DFB-Pokalendspiels von 2001. Beide trennten sich mit einem mit 1:1-Unentschieden. Die Köpenicker erwischten den besseren Start in die Partie, Robert Andrich brachte die Eisernen mit seinem ersten Bundesligator nach elf Minuten in Führung. Etwas überraschend kamen die Gäste in der Mitte der ersten Halbzeit durch Jonjoe Kenny zum Ausgleich (28.). Nach dem Seitenwechsel wollte keinem der beiden Teams der entscheidende Treffer gelingen, so dass die Punkte am Ende geteilt wurden. Es war damit das fünfte Spiel in Serie seit der längeren Corona-Unterbrechung (und damit der Geisterspiele ohne Zuschauer), wo den Eisernen kein Sieg gelang. Schon vor der Pause gab es drei sieglose Begegnungen. Damit erhöhten sich natürlich auch die Sorgen im Kampf um den Klassen- erhalt, auch wenn man immer oberhalb der letzten drei Plätze blieb, aber der Vorsprung schmolz halt zusammen. Doch dann war es am 31. Spieltag der Bundesliga endlich soweit. Der 1. FC Union gewann nach acht Spielen ohne „Dreier” auswärts beim 1. FC Köln mit 2:1. Marvin Friedrich brachte die Wuhlheider in der 39. Spielminute per Kopf in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Christian Gentner mit einem wuchtigen Schuss auf 2:0 (67.). Erst in der Nachspielzeit gelang den Hausherren der Anschluss durch Jhon Cordoba, am Ende siegten die Eisernen jedoch mit 2:1 und konnten sich nach hinten wieder etwas mehr absichern. Union machte schließlich am nachfolgenden 32. Spieltag den vorzeitigen Klassenerhalt in der Bundesliga mit einem 1:0-Heimerfolg gegen den SC Paderborn 07 perfekt. Ben Zolinski sorgte mit einem Eigentor für den entscheidenden Treffer zugunsten der Eisernen (27.). Der von ExUnion-Spieler Steffen Baumgart trainierte SC Paderborn musste dagegen als Mitaufsteiger der letzten Saison den Gang in die zweite Liga angehen. Mit diesem Erfolg war es erstmals einem Berliner Bundesliga-Klub neben Hertha BSC gelungen, sich im Oberhaus zu halten. Für alle anderen, Blau-Weiß 90, Tennis Borussia und Tasmania ging es nach einer Spielzeit wieder herunter. Im letzten Auswärtsspiel der Saison ging es am 33. Spieltag zur TSG Hoffenheim. Gegen konzentriert aufspielende Hoffenheimer mussten sich die Eisernen allerdings nach den zwei Siege in Folge mit 0:4 geschlagen geben. Bei dem Spiel feierte Unions Ersatztorwart Moritz Nicolas seine Saisonpremiere. Nachdem in der ersten Minute die gut aufgelegten Torhüter beider Mannschaften jeweils eine frühe Führung verhinderten, gelang Hoffenheim der erste Treffer (11.). In der 39. Minute erhöhten die Gastgeber zum 2:0 als nach einem Freistoß Kramaric am zweiten Pfosten freistehend zum Schuss kam. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit brachte Dabbur den Ball im langen Eck unter und die Hoffenheimer nahmen eine 3:0-Führung mit in die Kabine. Nach der Halbzeit erhöhte der kurz zuvor eingewechselte Baumgartner zum 4:0 für die Hausherren (68.). Dann ging es schon den Sonnabend darauf in den letzten und 34. Spieltag mit einem 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf. Union beendet als großen Erfolg die erste Bundesligasaison der Vereinshis-torie auf dem 11. Tabellenplatz – punktgleich mit Lokalrivale Hertha BSC, getrennt durch sieben weniger eingefahrene Tore. Anthony Ujah brachte die Eisernen Mitte der ersten Halbzeit in Führung (26.), Christian Gentner erhöht nach dem Seitenwechsel auf 2:0 (54.). Der eingewechselte Suleiman Abdullahi besorgt schließlich in der 90. Minute den 3:0-Endstand. Fortuna Düsseldorf hingegen musste durch die Niederlage – zuvor noch zumindest auf den Relegationsplatz 16 stehend – den schweren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Nach dem letzten Saisonspiel verabschiedete der 1. FC Union acht Spieler, deren Verträge am 30.06.2020 endeten. Statt der sonst üblichen Ehrung auf dem Rasen des ausverkauften Stadions An der Alten Försterei erfolgte die Verabschiedung in diesem Jahr aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen im internen Kreis am Abend. Mit Michael Parensen verabschiedete sich der dienstälteste Profi des 1. FC Union von der großen Fußball-Bühne. Der 34-Jährige spielte seit Januar 2009 bei den Eisernen und feierte nach nur einem halben Jahr in Berlin den Aufstieg in Deutschland zweithöchste Spielklasse. Parensen spielte sowohl auf, als auch neben dem Platz eine große Rolle für alle Unioner und erfüllte sich im Sommer 2019 den großen Traum vom Bundesligaaufstieg. Nach insgesamt 249 Pflichtspielen im Union-Trikot beendete Parensen seine Karriere als Fußball-Profi. Dem 1. FC Union wird er jedoch erhalten bleiben: Er wechselt in die Geschäftsstelle des Vereins. Nach 104 Pflichtspielen und 46 Toren für Union wird auch Sebastian Polter in Zukunft ein anderes Trikot tragen. Der Stürmer schloss sich 2014 als Leihgabe vom FSV Mainz 05 dem 1. FC Union an und erzielte in seiner ersten Saison in 29 Spielen 14 Treffer. Nach Ablauf des Leihgeschäfts zog es Polter für 1,5 Jahre zu den Queens Park Rangers in die englische Championship, bevor ihn Union im Winter 2017 fest verpflichtete. Nach schwerer Verletzung im März 2018 kämpfte sich Polter zurück und ihm gelangen in der Aufstiegssaison neun Tore, darunter sein ComebackTreffer per Fallrückzieher, der zum „Tor des Monats” September 2018 gewählt wurde. In der Bundesliga kam der 29-Jährige zu 13 Einsätzen, in den er zwei Strafstoßtreffer gegen Bayern München und Hertha BSC erzielte. Rafal Gikiewicz verließ Union als Stammtorwart der vergangenen beiden Spielzeiten. Der polnische Schlussmann, der im Sommer 2018 vom SC Freiburg nach Köpenick wechselte, stand in insgesamt 75 Pflichtspielen für den 1. FC Union Berlin auf dem Platz, dabei blieb er insgesamt 24 Mal ohne Gegentor. Mit spektakulären Paraden hatte er großen Anteil am Aufstieg der Eisernen in die Bundesliga und erwies sich auch im Fußball Oberhaus als sicherer Rückhalt für seine Mannschaft. Obwohl er gerne geblieben wäre, wollte sich Union nicht mit ihm über einen finanziell etwas höher dotierten neuen Vertrag einigen. Er wechselte daher zum FC Augsburg. Daneben gingen Manuel Schmiedebach mit 42 Pflichtspielen für den 1. FC Union, Ken Reichel mit 37 Pflichtspielen, Keven Schlotterbeck mit 27 Pflichtspielen, der vom VfL Wolfsburg erst zum Winter ausgeliehene Yunus Malli mit 13 Pflichtspielen und der aus der eigenen A-Jugend hochgezogene Maurice Opfermann, der in dieser Spielzeit auf keinen Pflichtspieleinsatz kam. Die Verträge von Felix Kroos und Christian Gentner endeten ebenfalls am 30. Juni 2020. Mit beiden Spielern werden jedoch Gespräche über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geführt. Joachim Schmidt n Regionalliga-Saison endgültig abgebrochen: VSG Altglienicke darf als Tabellenerster nicht in die 3. Liga aufsteigen Die wegen der Corona-Pandemie Mitte März unterbrochene Saison 2019/20 in der Regionalliga-Nordost ist per Beschluss des Nordost-deutschen Fußball-Verbandes (NOFV) offiziell abgebrochen worden. Zwar war die VSG nach 23 von 32 zu absolvierenden Spieltagen Tabellenführer, schloss zuvor die Hinrunde als Herbstmeister ab, doch zum Meister wurde der auf Platz 2 stehende 1. FC Lok Leipzig erklärt. Damit darf Lok auch die zwei Relegationsspiele um den Aufstieg in die 3. Liga gegen den Meister der Regionalliga West, SC Verl, bestreiten. Die Leipziger waren punktgleich mit schlechterer Tordifferenz und hatten aufgrund einer schon vor Corona ausgefallenen Begegnung beim Berliner AK 07 ein Spiel weniger. Der NOFV entschied sich zur Meisterermittlung für die Quotientenregel Punkte durch Anzahl der Spiele, so dass Lok Leipzig mit 2,14 vorne lag, die VSG Altglienicke mit 2,04 nur Vizemeister ist, während dem FC Energie Cottbus bei zwei Punkten weniger mit 1,96 Platz 3 bleibt. Altglienicke und Cottbus verzichteten auch darauf, zunächst erwogene juristische Schritte gegen diese Regelung einzuleiten. Im Weiteren wurde bestimmt, dass es in dieser Saison neben einem möglichen Aufstieg von Lok Leipzig keine Absteiger gibt (außer der zum Ende der Hinrunde in Insolvenz gegangene FC Rot-Weiß Erfurt). Aus der Oberliga steigen in die Regionalliga Tennis Borussia Berlin und der FSV Luckenwalde auf, während aus der 3. Liga als Nordost-Vertreter mindestens der FC Carl Zeiss Jena absteigt. Von daher wird die Regionalliga 2020/21 von bisher 18 Klubs aufgestockt. Es können bis zu 21 Klubs werden, da neben den abgestiegenen Jenenser auch noch aus dem Nordosten der FSV Zwickau, Chemnitzer FC, Hallesche FC und 1. FC Magdeburg abstiegsgefährdet sind. Zwickau und Chemnitz haben dabei aktuell die schlechtesten Karten. Die neue Saison wird im August oder September starten. Dabei ist noch vieles offen und vom Verlauf der Corona-Pandemie abhängig. Gleichwohl laufen schon seit längerem die Vorbereitungen für den Kader der kommenden Spielzeit. Neben den bereits schon in der letzten Ausgabe vorgestellten Neuzugängen Torhüter Leon Bätge (22) von den Würzburger Kickers, Torhüter Julian Knoll (20) vom Oberligisten Inter Leipzig, Mittelfeldspieler Emir Can Gencel (18) von der A-Jugend des 1. FC Union und Stürmer Nicola Jürgens (21) vom FSV Optik Rathenow wurde unterdessen zusätzlich verpflichtet der Mittelfeldspieler Linus Meyer (28) vom West-Regionalligisten SV Rödinghausen. Dieser entstammt der Jugend von Concordia Hamburg, Nien- dorfer TSV und Eintracht Norderstedt. Ebenso kommt Innenverteidiger Philipp Zeiger (29) vom WestRegionalligisten Rot-Weiß Essen, der in der Jugend von FV Dresden Nord und Dynamo Dresden ausgebildet wurde, dann über VFC Plauen und Hallescher FC vor sechs Jahren nach Essen ging. Er bestritt 53 Spiele in der 3.Liga und 206 in der Regionalligaund 53 Oberliga-Spiele. Weiterer Neuzugang ist Mittelfeldspieler Tolcay Cigerci (25). Der zweifache tür- kische U18-Nationalspieler wurde vom Ligakonkurrenten Berliner AK 07 verpflichet. Er spielte in der Jugend des VfB Peine und VfL Wolfsburg, war dann zwischenzeitlich beim Hamburger SV II und SpVgg. Greuther Fürth. 94 Regionalligaspiele zählen zu seiner Bilanz. Er ist der Bruder des türkischen Nationalspielers Tolga Cigerci (Fenerbahce Istanbul, ehemals Hertha BSC). Weitere Abgänge sind neben Mittelfeldspieler Rico Steinhauer (27) zum Oberligisten Blau-Weiß 90 Berlin nun noch Rechtsaußen Christian Preiß (33) zum Berlin-Ligisten Eintracht Mahlsdorf, Linksaußen Lukas 12 Müller (22) zum Brandenburg-Ligisten Eintracht Miersdorf-Zeuthen und Stürmer Benjamin Förster (30) zum Ligakonkurrenten BFC Dynamo. Mit Ziel noch unbekannt verlassen die VSG ebenso mit der neuen Spielzeit Torhüter DavidDaróczi(24), Linksaußen Nico Donner (21), Verteidiger Kevin Kahlert (30), Mittelfeldspieler Johan N’Zi (25), Mittelfeldspieler Daniel Rechberger (24), Mittelfeldspieler Tony Schmidt (31) und Mittelfeldspieler Kevin Stephan (29). Mit elf Abgängen (mehr als die Hälfte davon Stammspieler) wird die erfolgreichste VSG-Mannschaft aller Zeiten, die unter dem Trainerteam um Karsten Heine und Torsten Mattuschka erstmals statt gegen den Abstieg um die Tabellenspitze spielte, nach der abrupten Corona-Spielpause ein verändertes Gesicht bekommen. Kahlert, Müller, Preiß, Steinhauer und Stephan waren Spieler, welche die drei Jahre seit dem Aufstieg in die Regionalliga immer dabei waren. Die fünf brachten es auf insgesamt 262 Regionalliga-Einsätze im blau-weißen Dress. Trotz Saisonabbruch will der Berliner Fußballverband (BFV) den Wettbewerb im Landespokal im Juli bzw. August fortführen mit dem Halbfinale, wo die VSG Altglienicke beim BFC Dynamo und der FC Viktoria 1889 beim Berliner SC spielt. Die Sieger kommen ins Finale. Der Gewinner des Berliner Landespokals darf dann nächste Saison im DFB-Pokal in der 1. Runde (vermutlich September) einen Erst- oder Zweitligaklub empfangen. Dass diese Partie als ein Höhepunkt für die jeweiligen Berliner Vereine (drei aus Liga 4, der Berliner SC aus Liga 6) mit Zuschauern stattfindet, ist aktuell aufgrund der CoronaBeschränkungen nicht zu erwarten, es winken aber zumindest großzügige Fernsehgelder. Offen ist noch, wo die VSG Altglienicke in der kommenden Saison spielt. Der derzeit genutzte Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wird zum Jahresende wegen Auslaufen der Betriebsgenehmigung geschlossen und für einen Neubau abgerissen. Der angedachte Umbau der auch schon als Trainingsstätte genutzten Willi-Sänger-Sportanlage in der Köpenicker Landstraße in Baumschulenweg zu einem Regionalliga-tauglichen Stadion wird sich vermutlich bis Mitte 2021 hinziehen. Für die zweite Saisonhälfte wird übergangsweise die Nutzung des Poststadions in Moabit erwogen, wo auch Ligakonkurrent Berliner AK 07 spielt. Dagegen laufen aber aktuell die dort befindlichen Vereine (obwohl einige nur die in der Umgebung des Hauptstadions befindlichen Kunstrasenplätze nutzen, die gar nicht davon tangiert sind) und der Bezirk Mitte Sturm. Joachim Schmidt n URLAUB / REISEN Mit Sicherheits-Check pannenfrei in den Urlaub wasser werden ebenfalls gecheckt, damit alles läuft wie geschmiert. Eine Öldose und Scheibenwischwasser mit Reinigungszusatz als eiserne Reserve an Bord zu nehmen, kann nicht schaden. Apropos Scheiben: Der Zustand der Wischerblätter und der Füllstand der Scheibenwaschanlage gehören ebenfalls zum Urlaubs-Check. Fernreisen mit dem Flugzeug sind bei vielen bis auf Weiteres von der Urlaubsliste gestrichen. Hoch im Kurs stehen Ferienziele in Deutschland und im benachbarten Ausland, die mit dem Auto gut erreichbar sind. Wer nicht riskieren möchte, dass er auf dem Pannenstreifen statt am Nordseestrand oder Alpenrand landet, vereinbart vor dem Urlaubsantritt einen Sicherheits-Check in der Kfz-Werkstatt seines Vertrauens. Diese bringt das Fahrzeug in Top-Form, notwendige Reparaturen können noch rechtzeitig erledigt werden. Fahrwerk und Bremsen auf Urlaubsstress geeicht Fahrwerk und Bremsen müssen in Topform sein, wenn etwa Passstraßen in den Alpen zu überwinden sind. Auf Bremsprüfstand und Hebebühne lässt sich schnell feststellen, wie es um Bremsbeläge und -schei- Auf der Ferienreise muss das Auto einiges aushalten. Ein Urlaubscheck in der Fachwerkstatt gehört daher zu den wichtigsten Urlaubsvorbereitungen. (Foto: djd/Kfzgewerbe/Getty Images/fstop123) ben steht und ob Gelenke und Federn zuverlässig ihre Funktion er- füllen. Füllstand und Zustand von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühl- Mit Sicherheit guter Fahrbahnkontakt Eine wichtige Rolle bei der Fahrsicherheit spielen auch die Reifen. Dass sie noch deutlich genug Profiltiefe haben, sollte selbstverständlich sein: Drei Millimeter Restprofil sollten nicht unterschritten werden. Ab sechs Jahren können Reifen deutlich altern, bei Rissen oder Schäden heißt es: austauschen statt aussitzen. Natürlich muss auch der Reifendruck stimmen. Viele Autofahrer übergehen die regelmäßige Kontrolle und verlassen sich alleine auf die Pannenanzeige. Ebenfalls nicht vergessen: Im vollgeladenen Fahrzeug muss der Reifendruck höher sein, die Werte findet man in der Bedienungsanleitung, im Tankdeckel oder am Türholm. Und noch etwas wird oft vergessen: Ein Reservereifen mit zu niedrigem Luftdruck kann im Notfall seine Funktion ebenso wenig erfüllen wie ein Reifen-Pannenset mit abgelaufenem Verfallsdatum. Voller Durchblick mit funktionierenden Lichtern Zum perfekten Durchblick fehlt nur noch die Kontrolle von Scheinwerfern, Leuchten und Blinkern sowie bei Pkw ohne automatisches System die Anpassung der ScheinwerferLeuchtweite an das voll beladene Fahrzeug. djd n Sommerflugverkehr 2020 Mit Beginn der Sommerferien in Berlin und Brandenburg hat sich die Zahl der angebotenen Urlaubsziele deutlich erhöht. Von Schönefeld und Tegel flogen bereits bis Ende Juni 31 Airlines zu 52 Destinationen in 31 Ländern. Anfang Juli wird sich das Streckenangebot mit der Wiederaufnahme zahlreicher Verbindungen durch die großen Airlines easyJet und Ryanair noch einmal deutlich erhöhen. Die Zahl der täglichen Gäste wird dann regelmäßig über 10.000 liegen und in den Wochen danach weiter ansteigen. Erwartet wird diesen Sommer ein Angebot von über 70 Zielen. Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: Anders als in den Osterferien kann man in den Sommerferien endlich wieder in den Urlaub fliegen. Bereits jetzt haben die Airlines schnell und deutlich auf die neue Situation reagiert. Seit den Lockerungen im Reiseverkehr haben wir einen Anstieg der Passagierzahlen sowie des Flugangebots im Linienverkehr. Wir werden einen signifikanten Sprung sehen, insbesondere in zahlreiche europäische Urlaubsregionen. Dabei werden wir darauf achten, dass das Abfliegen und Ankommen sicher und verlässlich unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften abläuft. Um die notwendigen Sicherheitsabstände einzuhalten, werden ab Juli sowohl in Tegel als auch in Schönefeld wieder alle Terminalbereiche genutzt. Gastronomie- und Retailangebot Parallel zum Anwachsen des Flugverkehrs nimmt auch das Gastronomie- und Einkaufsangebot an beiden Flughäfen wieder zu. So sind z.B. die Almhütte und der Quickers am Flughafen Schönefeld, die Essbahn oder die Apotheke in BerlinTegel bzw. die Autovermieter an beiden Flughäfen geöffnet. Die Öffnungszeiten sind teilweise noch ein- geschränkt, d. h. sie sind an den Flugzeiten ausgerichtet. Mit dem weiteren Anstieg des Flugbetriebs Anfang Juli werden weitere Angebote folgen. Flugangebot ab Berlin Der Berliner Flugplan bietet bereits wieder ein breites Angebot, das für Geschäftsreisende, ethnische Verkehre und Urlauber interessant ist. Neben London (British Airways), Paris (Air France), Amsterdam (KLM), Helsinki (Finnair), Zürich (Swiss) und weiteren Zielen, die auch während der Reiseeinschränkungen angeflogen wurden, sind z. B. mit Barcelona, Mailand, Rom, Lissabon, Edinburgh (Ryanair), Brüssel (Brussels Airlines), Luxemburg (Luxair), Reykjavík (Icelandair), Wien (Austrian Airlines) aber auch Riga und Tallinn (airBaltic) oder Kyjiw und Chişinau (Wizz Air) viele Metropolen und Städte in Europa und Osteuropa wieder bzw. wieder häufiger ab Berlin erreichbar. Zusätzlich wurde der Linienverkehr zu zahlreichen Zielen in der Türkei (Turkish Airlines, SunExpress, Pegasus) wiederaufgenommen. Innerdeutsch werden Frankfurt und München (Lufthansa), Köln, Düsseldorf, Stuttgart (Eurowings) und Saarbrücken (DAT) mehrfach pro Woche angeflogen. Die wichtigsten Reisehinweise auf einen Blick • 1,5 Meter Abstand halten • Mund-Nasen-Schutz im Terminal tragen • Pro Passagier nur ein Handgepäckstück • Reisepapiere überprüfen • Vor Reiseantritt Flugstatus prüfen und Online Check-in nutzen • Mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein • Direkt nach Ankunft das Terminal verlassen • Abholer warten vor dem Terminal Sicherheitsvorkehrungen in Tegel und Schönefeld In allen Terminalbereichen erleichtern zahlreiche Maßnahmen den Rei- senden, die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten: • Abstandsmarkierungen auf dem Boden in den Check-in-Bereichen, an der Sicherheitskontrolle und an den Gepäckausgaben • Plexiglas-Trennscheiben an Checkin- und Boarding-Schaltern sowie bei der Sicherheitskontrolle und der Passkontrolle • berührungslose Spender zur Händedesinfektion an den Sicherheitskontrolllinien und in den Wartebereichen • Tuchspender in den Bereichen der Self-Check-in Counter, um Displays und Griffflächen zusätzlich selbst desinfizieren zu können • aktuelle Informationen zu Abstandsund Hygieneregeln über die Monitore und Durchsagen in den Terminals Allgemeine Reisehinweise Zum 15. Juni hat das Auswärtige Amt die EU-Länder, die Schengen-Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien von der weiterhin gültigen weltweiten Reisewarnung ausgenommen und durch spezifische Reisehinweise für einzelne Länder und Regionen ersetzt. Auch wenn die Reisewarnung teilweise aufgehoben wurde, sollten sich Passagiere vor Reiseantritt informieren, da es auch weiterhin zu Beschränkungen oder Quarantäneauflagen durch die jeweiligen Reiseländer kommen kann. Tagesaktuelle Informationen bietet das Auswärtige Amt unter https://www.auswaertigesamt.de/de/ReiseUndSicherheit/co vid-19/2296762. Kontakt und Online-Services Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fluggastinformation helfen jederzeit vor Ort und telefonisch zum Ortstarif unter der +49 30 / 609 16 09 10. Service-Informationen und weiterführende Reisetipps erhalten Passagieren ebenfalls über www. twitter.com/berlinairport sowie auf www.berlin-airport.de. Flughafen Berlin Brandenburg n 13 Geprüfte Gebrauchtwagen, EU Fahrzeuge Kfz Meisterwerkstatt für Pkw, Motorräder und Roller, Benzinrasenmäher und Traktoren, DEKRA im Haus Ihr Spezialist für Koreanische Automobile in Altglienicke Vogel Automobile e. K. Grünauer Str. 9 - 10 12524 Berlin-Altglienicke www.vogel-automobile.de info@vogel-automobile.de Tel.: 6 72 93 88/99 NSL Autoservice Johannisthal GmbH • Werkstattservice, typenoffen • Auch weiterhin Betreuung für alle Citroën-Kunden • Abgas-Untersuchung für Pkw mit und ohne Kat sofort • DEKRA im Hause Telefon (030) 85 71 37 10 Segelfliegerdamm 82 • 12487 Berlin E- B I K EVERLEIH Jetzt günstig bei uns 20 € pro Tag mieten für Am S-Bahnhof Grünau Bruno-Taut-Straße 2 Tel.: 672 15 05 www.2radcenter-gruenau.de www.doerferblick.de KULTUR / FREIZEIT Im Ferienprojekt „Escape Room” als Familie spielerisch viel über gesunde Ernährung mitnehmen Einfach mal für eine gute Stunde flüchten und dabei viel mitnehmen? Inmitten der Sommerferien startet im Kosmosviertel ein neues Projekt „Escape Room”. Vom 5. Juli bis zum Ende der Ferienzeit wird der Escape Room als ein spielerisch erfahrbarer Raum im Kosmosviertel stehen. Dabei wirken Kinder gemeinsam mit ihren Eltern an einem Ziel. Beim Escape Room geht es darum Rätsel zu knacken, um zum Erfolg zu kommen, z. B. sogenannte Memorykärtchen in eine richtige Reihenfolge zu bringen, bis sich daraus ein Wort oder Code ergibt. Dazu ist logisches Denken gefragt. Dabei gibt es verschiedene Aufgabenstellungen, wie etwa durch Riechen, etwa anhand eines Teebeutels dessen Zutaten zu erraten. Ebenso gibt es Aufgaben, etwas zu Schmecken oder zu Hören. Familien arbeiten in Escape Room mit allen Sinnen, um die verschiedenen Hürden zu nehmen und das Rätselrezept zu lösen. Teamwork steht dabei an erster Stelle. Wenn man etwa nach einer Stunde alle Zutaten zusammen hat, kann die ganze Familie als Belohnung auch das Ergebnis der Rezeptur genießen. Das Projekt entstand im Rahmen der Clearingstelle Gesundheit für Quartiere der Sozialen Stadt und steht im Zusammenhang mit dem schon vor Monaten mit einem Angebot „kostenfreies Mittagessen” gestarteten Projekt „Gesunde Küche”. Das in Trägerschaft der WeTeK Berlin gGmbH Im „Escape Room verfolgen Kinder und Eltern ein gemeinsames Ziel (Foto: Jasper Swart) entwickelte Gesundheitsmodul „Escape Room – Gemeinsam arbeiten (Kinder mit Eltern)” ist in ein Gesamtkonzept in Kooperation mit den Mitarbeitenden der Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination (QPK) des Bezirkes im Rahmen eines kommunalen Gesundheitszieleprozesses eingebettet. Dabei wurde mit Kooperationspartnern und zwingend mit Kindern und Jugendlichen zuerst der Raum konzipiert und die Konstruktion von Rätselaufgaben entwickelt – quasi die Hülle für unterschiedliche Gesundheitsthemen. Danach erfolgte mit Experten die Erarbeitung der Fragestellungen zu gesundheitsspezifischen Themen. Es handelt sich in alldem um ein Pilotprojekt, das so noch nicht woanders zum Zuge kam und dessen Realisierung auch durch das Quartiersmanagement Kosmosviertel unterstützt wird. Plätze sichern! Durchführungen sind immer am Dienstag, Donnerstag und Freitag, vom 05.07. bis zum Ende der Ferienzeit, 10–12 Uhr, 12–14 Uhr und 14–16 Uhr. Treffpunkt Kiezladen WaMa, Ortolfstr. 206B 12524 Berlin-Altglienicke Anmeldung Um die Verfügbarkeit des Escape Room zu koordinieren, ist eine vorherige Anmeldung im Kiezladen WaMa in der Ortolfstr. 206B erforderlich. Dieses ist telefonisch möglich Montag bis Sonnabend 10–14 Uhr unter 030 - 66 50 41 15 oder per E-Mail unter kontakt@kiezladenwama. de. n Buchvorstellung „Siebzig Meter Angst” Fluchtgeschichten aus der DDR In diesem Zeitgut-Auswahlband erzählen ehemalige DDR-Bürger, was sie in den Jahren 1961 bis 1989 erlebt und erlitten haben und was sie taten, um die Mauer zu überwinden. Erstaunlich viele wagten die Flucht. Sie wollten in die Freiheit – um jeden Preis. Dafür nahmen sie drohende Haftstrafen und oft sogar ein tödliches Risiko in Kauf. Trotz Schießbefehl, strengster Kontrollen und ständiger Perfektionierung der 1.300 Kilometer langen Grenzanlagen gelang es etwa 40.000 Menschen, als „Sperrbrecher” die Mauer zu überwinden. 765 Menschen zahlten dafür mit ihrem Leben. Das Buch gibt einen Einblick in die Vielfalt der Motive, die zum Ent- schluss führten, die DDR zu verlassen. Und es erzählt vom Einfallsreichtum bei der Suche nach Fluchtmöglichkeiten. Sie versuchten, durch selbstgebaute Tunnel zu kriechen, die Elbe zu durchschwimmen und über die Tschechoslowakei, Bulgarien oder Ungarn zu fliehen. Dabei sind gerade die letzten Fluchtgeschichten oft allein deshalb tragisch, weil der Fall der Mauer 1989 so unerwartet kam. Manche lebensgefährlichen Fluchten, wären unterlassen worden, wenn der Mauerfall zu vermuten gewesen wäre. Der vorliegende Band will bei den Äl-teren Erinnerungen auffrischen und den Jüngeren ein Gefühl für die Jahre der Trennung vermitteln, damit nicht nur die nackten Zahlen von jener Zeit bleiben, sondern auch Ängste und Träume, erfüllte Sehnsüchte und enttäuschte Hoffnungen erlebbar bleiben werden. Wer das Buch liest, wird dem Atem jener Jahre nachspüren. „Siebzig Meter Angst” Fluchtgeschichten aus der DDR. 1961–1989. Reihe DDR-Geschichten, Band 2 Zeitgut Taschenbuch-Auswahlband 192 Seiten mit vielen Abbildungen ISBN 978-3-86614-221-3 Euro 7,90 Zeitgut Verlag, Berlin www.zeitgut.com n COVID-19-IoT-Schaufenster in der Apotheke Adlershof direkt vom Hersteller www.depotfenster.de Individuelle Fertigung: Alte Selchower Str. 27 • 12529 Schönefeld / OT Selchow Tel.: (03379) 380 05 / Fax: - 06 • info@depotfenster.de IMPRESSUM Herausgeber: Joachim Schmidt Verleger: Sven Pritsch Gestaltung/Anzeigen: Yvonne Thon Auflage: 36.500 in kostenloser Verteilung an die Haushalte. Es gilt die Preisliste vom 01.01.2019. Druck: BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH, www.berliner-zeitungsdruck.de Postanschrift: Dörferblick Werbe- und Verlags KG, Stromstr. 40, 12526 Berlin Tel.: 030 67689100 Fax: 030 67689101 E-Mail: yvonne@doerferblick.de Internet: www.doerferblick.de Die von den Autoren vertretenen Meinungen stimmen nicht in jedem Fall mit denen der Redaktion überein. Alle Terminangaben sind ohne Gewähr, Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten. Bezirksbürgermeister Oliver Igel hat am 02.07. das COVID-19-IoT-Schaufenster in der Apotheke Adlershof in der Florian-Geyer-Str. 109 A (Marktpassage) der Öffentlichkeit „übergeben”. Bis zum 31.08. können die Adlershofer innovative Messgeräte begutachten und teilweise auch ausprobieren. Die Verbreitung der Krankheit COVID-19 war Anlass für die Studierenden im Studiengang Wirtschaftsinformatik der HTW Berlin innovative Produkte zu kreieren. Ausgestellt werden u. a. der Paxcounter, ein Ultraschall-Abstandssensor, ein Fieberthermometer, IoT-Masken/ Faceshields, die helfen, dem Virus auf die Spur zu kommen bzw. sich vor ihm zu schützen. Viele Ideen wie bspw. ein Hustendetektor oder ein Luftqualitätssensor warten noch auf die Umsetzung. Die gezeigten Produkte und die erklärenden Poster sollen dazu beitragen, Pandemie-Regeln einzuhalten bzw. erste Anzeichen für eine Erkrankung – z. B. eine erhöhte Körpertemperatur – festzustellen. Projektleiterin Prof. Dr. Olga Willner erklärt: „Ganz besonders erfreut mich als Professorin der HTW Berlin die Möglichkeit mit Partnern aus dem Kiez zusammenzuarbeiten und damit direkt zur Entwicklung unseres Bezirks beitragen zu dürfen. Mit den ausgestellten Exponaten tragen meine Studierenden aktiv zum Wissenstransfer bei, indem sie den Anwohner*in- 14 nen und Besucher*innen der Dörpfeldstraße den Einsatz von IoT-Technologien zu tagesaktuellen Themen näherbringen.” Bereits im ersten Brainstorming entstand die Idee, ein Schaufenster rund um die Dörpfeldstraße zu nutzen, um bei den Bürgerinnen und Bürgern das Interesse an IoT – Internet of Things (Internet der Dinge) zu wecken. Sybille Witte, Inhaberin der Apotheke Adlershof in der Marktpassage: „Meine Mitarbeiterinnen und ich sind begeistert von den zukunftsorientierten Arbeiten der Studierenden. Wir stellen gerne unsere Schaufenstervitrinen für das Projekt zur Verfügung. Damit können wir unsere Kunden nicht nur für das Thema Corona sensibilisieren, sondern auch von neuen Technologien überzeugen.” Der Paxcounter ermöglicht es zeitnah, Besucherzahlen zu erfassen. Der PaxCounter ist ein OpenSourceProjekt, dessen Code auf GitHub einsehbar ist. Über WI-FI oder Bluetooth zählt er die Signale der sich im Umfeld befindlichen Geräte. Ideal ist das Gerät für die Messungen in größeren Ladengeschäften oder Veranstaltungsräumen, um bei der Überschreitung der zulässigen Besucherzahl schnell zu reagieren. Mit dem ausgestellten Ultraschall-Abstandsensor können Veranstalter und/ oder Gewerbetreibende garantieren, dass der Mindestabstand zwischen Wartenden und dem Verkaufspersonal eigehalten wird. Fieberthermo- meter kennt jedes Kind. Mit dem hier präsentierten – von der BeuthHochschule entwickelt in der Größe eines Einkaufswagenchips – kann mittels eines Infrarotsensors die Körpertemperatur schnell und unkompliziert gemessen werden. Leuchtet die LED-Lampe grün, besteht kein Grund zur Sorge. Masken, um sich und andere zu schützen, gibt es in der Zwischenzeit in vielen Ausführungen. Die IoT-Maske bzw. das Faceshield schützt nicht nur, die Maske zeigt auch an, ob die einen umgebenden Personen den richtigen Abstand wahren. Zwischen der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und dem Aktiven Zentrum wurde eine Kooperation im Rahmen des vom Institut für Angewandte Forschung (IFAF) geförderten Projekts EdgeCity vereinbart. Im Projekt werden IoTLösungen für den städtischen Raum prototypisch umgesetzt und hier im Kiez unter Realbedingungen erprobt. Partner im Projekt EdgeCity: HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, BEUTH Hochschule für Technik Berlin, WISTA Management GmbH, Aktives Zentrum Dörpfeldstraße, DB Station & Service AG, Berlin Partner, Urban Impact, BSR, Wireless IoT Solutions, Technologie Stiftung Berlin Aktives Zentrum Dörpfeldstraße Dörpfeldstraße 23 12489 Berlin-Adlershof www.aktives-adlershof.de n KULTUR / TERMINE KiezZentrum Gottes Große Kunst – Ausstellungseröffnung im Bürgerhaus und der WaMa dienste Dahmestraße 33 • 12526 Berlin-Bohnsdorf BOHNSDORFER KULTURKÜCHE KIEZKLUB • STADTTEILBIBLIOTHEK Bohnsdorfer KulturKüche 1.Tel.: 67896191 2.Tel.+Fax: 67896286 bohnsdorf@kulturring.berlin Verlängert bis 06.08., Mo–Do 12–18 Uhr Ausstellung „Wo Orpheus begraben liegt” Christian Muhrbeck – Fotografie & Ilija Trojanow – Texte Wir zeigen Beispiele aus dieser Buchpublikation. Fotograf Muhrbeck und „Welten-Sammler” Trojanow reisten jahrelang durch Bulgarien, um die Facetten des dortigen Lebens zu erkunden – zwischen archaischer Kultur, Postsozialismus und den Spannungen der jüngsten Vergangenheit. Gezeigt wird eine zu Europa gehörende Region, die bisher verborgen blieb. Bilder- und Erzählwelten verweben Reportage und Poesie miteinander. Christian Muhrbeck studierte Grafikdesign mit Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule für Künste Bremen, lebt und arbeitet seit 1999 als freiberuflicher Fotograf in Berlin. Schriftsteller Ilija Trojanow, geboren in Sofia, lebte in Nairobi, München, Bombay und Kapstadt. Er veröffentlichte etliche Romane und Reportagen. Eintritt: frei Wir wünschen allen KulturküchenFreundinnen und -Freunden Gesundheit, einen erholsamen Sommer und freuen uns Ende August auf ein Wiedersehen in unserer Einrichtung – möglichst ohne Corona! Ausstellungseröffnung am 20./21.08. „100. Geburtstag von Sibylle Boden-Gerstner” (Foto: Daniela Dahn) VORSCHAU: 20./21.08., 19:00 Uhr: Ausstellungseröffnung „100. Geburtstag von Sibylle Boden-Gerstner” Gründerin und Chefredakteurin der Modezeitung SIBYLLE, Kostümbildnerin, Malerin, Fotografin Ausstellungsdauer: 24.08.–15.10. 27.08., 19:30 Uhr: Konzert „Miosotis” Isabel Neuenfeldt – Stimme, Akkordeon & Giovanni Reber – Violine n „Wo Orpheus begraben liegt” Christian Muhrbeck – Fotografie & Ilija Trojanow – Texte (Foto: Christian Muhrbeck) Anzeigenannahme yvonne@doerferblick.de Der Kiezblick EVANGELISCHE KIRCHE Altglienicke, Pfarrkirche Semmelweisstr. 3, Tel. 6 72 83 81 www.kirche-altglienicke.de 12.07., 10:00 Uhr, Gd, Geiger 19.07., 10:00 Uhr, Gd, Geiger 26.07., 10:00 Uhr, Gd mit Taufe von Emilia Nora Seelig, Münster 02.08., 10:00 Uhr, Gd, Münster Adlershof, Verklärungskirche Arndtstraße 12, Tel.: 6 77 52 68 www.evangelische-kirche-adlers hof.de 12.07., kein Gd 10:00–11:00 Uhr off. Kirche 19.07., 10:00 Uhr, Gd, Ziebarth 26.07., kein Gd 10:00–11:00 Uhr off. Kirche 02.08., 10:00 Uhr Gd, Quien Bohnsdorf, Dorfkirche, Dorfplatz www.kirche-bohnsdorf.de 12.07., 10:30 Uhr, Gd, Kastner 26.07., 10:30 Uhr, Gd, Täuber Bohnsdorf, Gemeindeheim Reihersteg 36, Tel. 676 10 90 19.07., 10:30 Uhr, Gd, Metzner 02.08., 10:30 Uhr, Gd, Täuber Grünau, Friedenskirche Don-Ugoletti-Platz 12.07., 09:00 Uhr, Gd, Kastner 19.07., 09:00 Uhr, Gd, Metzner 26.07., 09:00 Uhr, Gd, Täuber 02.08., 09:00 Uhr, Gd, Täuber Kirchengemeinde Johannisthal Sterndamm 90, Tel. 6 36 13 48 www.ev-kirche-johannisthal.de 12.07., 10:00 Uhr, Gd, Wilcke 09.07., 10:00 Uhr, Gd in BSW, Wilcke 26.07., 10:00 Uhr, Gd 02.08., 10:00 Uhr, Gd in BSW Künstler Mirko Gabris vor einem seiner Werke Am 10. Juli eröffnen wir endlich unsere Kunstausstellung im Bürgerhaus und der WaMa (Waschmaschinenbörse). 19 Uhr in der Ausstellungsetage des Bürgerhauses, in der Ortolfstraße 182, beginnt die Vernissage. Ein breites Spektrum an Kunst-Fertigkeiten – Malerei, Plastik, Installation – erwartet das Publikum. Öl/ Acryl-Malerei, Hinterglasmalerei, Patchwork-Stoffstücken-Bildnisse, Malerei mit eingefügtem Blattgold, Keramik-Plastiken und Installationsarbeiten werden gezeigt. Spektakuläre Werke zweier Künstler, Arbeiten von 1934 bis heute. Werner Domke, geboren 1911 in Rixdorf, Kunstlehrer und ab 1945 Direktor der Grundschule am Berg, sowie Mirko Gabris, geboren 1965 in Rodalben (Rheinland Pfalz), Kon- KATHOLISCHE KIRCHE Gemeinde Christus König in: • Adlershof, Christus König Nipkowstr. 15 Sa, 18:00 Uhr, Gd So, 11:00 Uhr, Gd Do, 09:00 Uhr, Gd • Altglienicke, Kirche Maria Hilf Cimbernstr. 2 o. Lianenweg 20 So, 09:00 Uhr, Gd Di, 09:00 Uhr, Gd • Bohnsdorf, St. Hedwigskapelle im Krankenhaus, Buntzelstr. 38 So, 09:00 Uhr, Gd Mi, 09:00 Uhr, Gd n Veranstaltungen im Ratz-Fatz e.V. Schnellerstraße 81 • 12439 Berlin Tel.: 67 77 50 25 • www.ratzfatzberlin.de Die Veranstaltungen finden statt unter Beachtung der vom Senat vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen (Mundund Nasenschutz und Sicherheitsabstand). So, 12.07., 18:00 Uhr: Revue – Augen der Großstadt Tucholsky-Revue im Garten des Hauses Chansons, Gedichte, Texte – erarbeitet von der Chansonwerkstatt Buckow D. GÜNTHER GmbH • Gundelfinger Str. 14 10318 Berlin • Florian-Geyer-Str. 108 12489 Berlin (Büro) n arte eizung! w r W i Ihre H www.HeizungImArsch.de ditor und seit fünf Jahren begeisterter Altglienicker. Zu ihren Beweggründen und den Themen sowie Techniken ihrer Kunstformen erfahren wir in der WaMa vom Sohn Werner Domkes und von Mirko Gabris persönlich viele interessante Details. Die Waschmaschinenbörse in der Ortolfstraße 206 bildet den zweiten Teil der Ausstellung. Von abstrakt bis gegenständlich, für jeden Kunstgeschmack sind faszinierende Werke zu bewundern. Lassen Sie sich verzaubern, beeindrucken und zum Austausch über Kunst im Allgemeinen, sowie im Besonderen – zu finden in unserer Ausstellung – bei einem leckeren Buffet einladen! Ronald Seiffert, Bürgerverein Altglienicke n Um Anmeldungen wird gebeten: Tel.: (030) 67 77 50 25 / (030) 66 50 57 83 oder E-Mail: kontakt@ratzfatzberlin.de Galerie Bis 17.08.: Vernissage (nur auf Einladung) Hommage an die Kunst Welt der Märchen und Theater Arbeiten von Ilse-Maria Feltz Eintritt: frei Öffnungszeiten: auf Anfrage n Telefon: 030 - 51 65 83 70 Telefax: 030 - 51 65 83 71 E-Mail: info@gp-bhs.de Senioren- und behindertengerechter Badumbau www.gp-bhs.de Redaktionsschluss für die Augustausgabe: 27.07.2020 15 PREISRÄTSEL SILBEN-KREUZWORT-RÄTSEL 8 6 Ihr Toyota-Partner im Süden von Berlin seit über 30 Jahren Die Lösung für das Juni-Rätsel lautet: AUSFLUG 3 Die Gewinnerin heißt: 9 Bärbel Kautzleben 4 2 5 1 Einsendeschluss für das Juli-Rätsel ist der 27.07.2020. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zu gewinnen gibt es: 1 Buch „Siebzig Meter Angst” vom Zeitgut Verlag 7 1. ehem. ostdeutscher Staat 2. Geheimdienst der DDR 3. ausländische Zahlungsmittel 4. Einzelhandelskette der DDR mit Westprodukten 5. Unterlage beim MfS der DDR 6. einst. Grenzwall durch Berlin 7. Vorrecht einzelner Person(en) 8. frühere Unterteilung Deutschlands in West u. ... 9. sahen manche DDR-Bürger als einzigen Ausweg • Toyota Vertragshändler & Servicepartner • Freie KFZ-Werkstatt • Unfallinstandsetzung • Rädereinlagerung direkt vor Ort Verkauf: Mo–Fr: 07:00–19:00 Uhr | Sa: 09:00–13:00 Uhr Werkstatt/Service: Mo–Fr: 06:30–19:00 Uhr | Sa: 09:00–13:00 Uhr Autohaus Dietz GmbH | Chausseestraße 4 | 15745 Wildau Tel.: 03375 / 50 57 110 | Fax: 03375 / 50 57 115 E-Mail: info@autohaus-dietz-gmbh.de www.toyota-dietz-wildau.de (Siehe auch Seite 14!) Die Rätsel-Lösung bitte einsenden an: Aus den Silben AK - DDR - DE - ER - FLUCHT - IN - LEG - MAU - OST - PRI SEN - SHOP - SI - STA - TE - TER - VI - VI sind neun Wörter zu bilden. Die Buchstaben der blaumarkierten Felder ergeben in richtiger Reihenfolge geordnet das Lösungswort, welches in engem Zusammenhang mit dem Preis steht. KAIS Autark Energie GmbH ® Der Dörferblick Stromstraße 40 12526 Berlin zum Mitnehmen Photovoltaik • Lüftungssysteme Wärmepumpen • Smart Home Seebadallee 50 • 15834 Rangsdorf E-Mail: info@kais-energie.de • Tel.: 030 - 263 062 60 Dorfplatz 1 12526 Berlin-Bohnsdorf HAUSGERÄTE-KUNDENDIENST Meisterbetrieb T. KUBITZKI seit 1995 Vor-Ort-Service & 0172 / 382 40 42 PROG RAMM ES r Nähe. In Ihre VIELE FABRIKATE speziell: MIELE -AEG SIEMENS-BOSCH Mein Service für Sie: In diesem Jahr keine Anfahrtskosten im Gebiet des Dörferblicks. www.mandryka.portas.de 16 Mariannenstr. 3 - 15732 EICHWALDE - Tel. 030 / 675 30 29
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