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Full text : Geschichte Rixdorfs / Brode, Eugen (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

mit vollmacht vnser ouersten tnit beratenem, vorbedachten
vnd boraden, vorbedachten, und rechten Mute und Willen
bindrechtigen mude vnd willen und Rate unserer aller, auch
vnd radeo vnser allor, nach rade nach Rate des ehrlichen Prie—
les Erlickon pristers, Herrn sters Herrn Jacobs von Datz,
Jacob von Datz, hobben vnsen haben unsern Hof, genannt
hoff, gnant Richarsdorp, ge- Richardsdorf, verwandelt und
wandelt vnd geleget vnd mit mit diesem Briefe zu einem Dorfe
dissem bryue legen thu eyme mit 25 Hufen, je zu der Hufe
dorpe mit vino vnd twintich zehn Morgen Landes, in der
hufen, jo tho der Hufe teyn Weise gelegt, daß der Schulze,
morgoen lands, jn der wysse, der das Schulzenamt hat, eine
dlat dy schulte, die dat schulten Hufe und seinen Hof frei, ohne
ambacht hefft jn doem dorpe, vom Dreißigsten haben soll,
schal hebben eine hufe vry welcher zum Hause Tempelhof
vnd synen hof fry, ane drit- gehört. Und von den andern
tigsten vleisstegede, dio schall 24 Hufen soll man von jeder
horen tho vnsem husse tho Hufe geben Mark zu Pacht
Tempelhaue vorgnant, vnd von und einen Schilling brandenbur—
den andern vir vnd twintich gischer Pfennige zu Zins jährlich
schal man jo von der Hufen zu St. Martinstag, und dem
geuen éine halus marck to Pfarrer von Tempelhof von jeder
pachte vnd einen schilling Hufe einen halben Scheffel
Brandenb. pennige tho tynsse Roggen, und dem Schulzen von
vp sunto Martini dach allo Jar Tempelhof ein Viertel Scheffel
vnd den perrer von Tempel- von der Hufe und dazu seine
haue jo von der Hufe einen Gebühr, als dies üblich ist in
haluen schepeol roggen, vnd andern Dörfern. Und der Pfarrer
dem schulte von Tempelhaue und Schulze sollen den Bauern
ein virdent jo van der Hufo zu Richardsdorf thun, Gottes—
end dar tho syne prouene, alze recht“, wann es ihnen not ist.
dat gewonlich iss jn andern Und die Bauern sollen zur
dorpern. Vnd die perrer vnd Tempelhofschen Kirche gehen.
dy schulto scholon den buren Fermer, so soll der Komthur von
jn Richarstorp dun gades Tempelhof den Zehnten haben
rocht, wan es em not iss vnd im Fleischzehnten und in den
die gebure scholen gan tho Rauchhühnern, ohne vom Schul—
der Tempelhaueschen kercken. zen, wie vorher geschrieben steht,
            
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