zur äéäinleitung.
Das „ewige“ Thema. — „Comme à Berlin!“ — Aristokrat
und Paroenue. — Die Grundverschiedenheit von Berlin und
Wien. — Die natürlichen Bedingungen des Unterschiedes. —
„Caopua der Geister.“ — die historischen Erlebnisse als Bedingungen
des Unterschiedes. — Die cisenbahn als enfant
terrible. — So fern und doch so nah!
Wien und Berlin! Wo fang ich an, wo hör'
ich auf, um die fFülle der Gedanken und Anregungen,
die sich einem jeden, der diese beiden Weltstädte
kennt, gebieterisch aufdrängen, systematisch zusammenzufassen,
und ein Bild jener riesenhaften Hetferogenität
zu zeichnen, das sich dem Beobachter bietet.
Wien und Berlin; das isft das ewige, unerschöpflich
scheinende Thema, das seit Jahrzehnten fortgesponnen
wird, ohne daß man 2u einer befriedigenden Einigung
zu kommen vermochte. Man kann als käingeborener
einer der beiden Städte in der anderen Stadt keine
Bekanntschaft machen, und wäre sie eine noch so
flüchtige, ohne daß nicht flugs das Thema des Wien-