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Zweiter Band II. Ferdinand Freiligrath

Full text: Erinnerungen aus der Jugendzeit / Rodenberg, Julius (Public Domain)

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Hör' ich nicht noch das Getrappel der Hufe, wie 
sie mir im Galopp vorüber fliegt? An einem 
Abend war ich ihr begegnet, als sie mit zwei 
Broten unter dem Arm aus einem Bäckerladen 
trat; ich bat, ihr das eine davon abnehmen zu 
dürfen, und bezleitete sie we weg über die 
Weserbrẽä — ciner Art von 
Ausspar— r Landstraße 
lag, die 5 die Gefsell⸗ 
schaft, in der . . n unstler“⸗Be⸗ 
kanntschaften machte — ri“ Kerle, die nach 
Stall rochen und mit denen ich manch' ein Glas 
Grog Gas nachher ich bezahlen mußte) getrunken 
habe. Und zart und beweglich zwischen ihnen um— 
herhuschend, bald auftauchend, bald verschwindend, 
sie mit den n VNagen und den Grübchen 
in den w In geworden, ich 
weiß es nie wieder gesehen. 
Aber jetz. Ae wie immer auch 
vergröbert. Wirthschaft denke, 
drängt sich m Freiligrath's Gedicht, 
die Frage aus 
O, sprich, floh dieses süße Lächeln nie? 
hast Du, wie Mignon, eines Meisters Unie, 
Still weinenb, niemals denn unammert? 
Aber die Jugend tröstet sich — sie hat ja
	        
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