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Erster Band II. Berliner Anfänge

Full text: Erinnerungen aus der Jugendzeit / Rodenberg, Julius (Public Domain)

1905 
— 
nicht mehr vorwärts durch das Menschengedränge, 
welches von einer Reihe berittener Schutzmänner 
zurückgestaut wird Alle Straßenzugänge sind be— 
setzt, und ich reun einer Wohnung abge— 
schnitten, die der Flammen 
wähne. Nace — Hrstellungen 
komme ich end' P Dorotheen⸗ 
straße; da st Leqguctte cun n srinem Fenster 
und läßt den Dapf seinen Ea ruhig in den 
Qualm wirbeln der über Döächer herzieht. 
„Um Gottet willen,“ rufe 5m zu, „wollen 
Sie verbrenz—1?“ — Ich höre sein Lachen nicht 
mehr, ich eile hinauf in meine Stube. Hier stehen 
mein Koffer, meine Kiste; rasch, indem ich das 
für einen Wink meiner Wirthin halte, werfe ich 
meine Sachen hinein, zuerst meine Briefe, dann 
meine Wubeanatn Aent mrein Geld (); über 
meine Pꝛ» MA⸗- I trʒsten wollen. 
Da tri““ —i oernd sieht mein 
hastiges tc — ben 7. denn?“ ruft 
die Biedere „Sic wonen dockh mnie heute schon 
ausziehen?“ — »Wbeu 5cher dech antworte 
ich und fahre fort in Ariner GetKuzamendem ich 
auf die schwarze Rauc?iht dert egenüber 
unaufhörlich zum Himmel steigt. — „Ach, das 
genirt Sie doch nicht? Hier fassen Sie an“
	        
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