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Briefe aus den Jahren 1833-1847 An Karl Klingemann in London. Horchheim bei Coblenz, den 1. August 1839

Full text: Briefe aus den Jahren 1830 bis 1847 von Felix Mendelssohn Bartholdy / Mendelssohn Bartholdy, Felix (Public Domain)

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so gern auch eiume' Deine Meinung; sie interessiren mich 
mehr, als Du alette Kerwm aber im Spätherbst! Dein 
Zimmer bei ung sten kereait sagt Cécilie und grüßt Dich. 
Und ich bin immer 
Dein 
Felix M. B. 
In Fanny Heusel in Berlin. 
Leiprig, den 14 
September 1839. 
—A 
Indem ich Dir recht viel aufschreiben will und meine 
alten Notizbücher durchsuche, finde ich doch nur sehr wenig 
und denke: das alles zeigt und sagt Dir Hensel hundert— 
mal besser. 
Also nur um mein Versprechen zu halten: 
Isola bella. Stelle Dich auf die allerhöchste Spitze 
und sieh' rechts und links, vor und hinter Dir, die ganze 
Insel und den ganzen See zu Deinen Füßen. 
Venedig. Vergiß Casa Pisani mit Paul Veronese, und 
die Gallerie Manfrini mit einer unglaublichen Citherspielerin 
von Giorgione, und einer ditto Grablegung von Tizian nicht. 
(Hensel lacht mich aus!) Componire für die Citherspielerin 
etwas: ich hab' es auch gethan. Bei der Himmelfahrt der 
Maria denk' an mich. Bemerke wie dunkel der Kopf der 
Maria, ja ihre ganze Gestalt auf dem hellen Himmel aus— 
sieht; ganz braun sieht der Kopf aus, und ein gewisser Aus— 
druck von Schwärmerei und überschwenglicher Seligkeit ist 
drin, de Niemand glaubt, der es nicht gesehen hat. 
Wenn Du dem gelben Himmelsglanz hinter der Maria 
Vor der Abreise seiner Schwester nach Italien.
	        
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