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1803-1805

Full text: Der Geschichtsschreiber Friedrich Wilken / Stoll, Adolf (Public Domain)

Gesellschafter ür acn !0 jährigen Erb— 
grafen Ceara — Ipe, der 
schon 1737 jelticn ne eear ein Enkel des be 
kannten portugiesischen Generakssimus Grafen Wilhelm 
zur Lippe. Wahrscheinlich war es Wilkens Freund, der 
oben (S. 21) genannte Dr. Ballhorn-Rosen, der durch 
den Garnisonprediger Bremer in Hannover die Auf— 
merksamkeit Wallmodens auf Wilken lenkte. Am 21. Febr. 
teilte nach Wilkens eigner Aufzeichnung Ballhorn ihm mit, 
daß Wallmoden ihn zu sprechen wünsche: am 24. reiste 
er nach Hannover und brachte hier bis zum 3. März die 
Sache zum Abschluß. 
Wilken hatte nach den noch erhaltenen Kontrakten die 
wissenschaftliche Ausbildung des Erbgrafen, für welchen der 
Philosoph Feder!) einen allgemeinen Studienplaun, etwa 
achtzehn Wisseuschaften umfassend, ausgearbeitet hatte, im 
einzelnen zu leiten und zunächst die Universität Leipzig mit 
ihm zu besuchen. An die Spitze des Gräflichen Haushalts 
dortselbst wurde als Gouverneur der Oberst von Haake 
gestellt, der auch die allgemeine „moralische“ Aufsicht über 
den Grafen zu führen hatte. Wilken sollte den jungen Mann 
in die nicht privaten Kollegien begleiten, um bei dem schwachen 
Hehör desselben ihm erforderlichenfalls bei der Wiederholung 
nachhelfen zu können, ferner seine wissenschaftliche Lektüre leiten 
und vertiefen, zu eignen wissenschaftlichen Arbeiten ihn an— 
leiten, ihm auch täglich eine oder zwei Privaätlektionen erteilen. 
Uunter keinen Umständen sollte er vor zwei Jahren das Ver— 
hältnis lösen, wogegen ihm bei anständiger freier Station 
300 Thlr. jährlich und nach Ablauf der zwei Jahre eine 
Gratifikation von 800 Thlrn. zugesichert wurden. 
Am 30 März in Hannover angelangt, fand Wilken 
va vt can ryneser Gehen daselbst, 
Proar⸗* 
““ryw des Pagen— 
* αα . an⸗e handlung im 
Juiede: he tetrfintns 525 Crit8gt S. 12. M. 58.
	        
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