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Der Strassen- und Bahnverkehr

Full text: Festschrift zur XXXV. Hauptversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure (Public Domain)

ie Stadtbahn. 
Thiergarten, ganz in Stein, die anderen mit eisernem Ueberbau auf steinernen Pfeilern 
bezw. Widerlagern ausgeführt. 
Zu den Strassen- und Wegeunterführungen ist durchweg Eisenkonstruktion 
zewählt worden, weil steinerne Brücken wegen der grösseren Konstruktionshöhe eine 
‚eilweise mehrere Meter betragende Erhöhung der Viadukte bedingt hätten. 
Für die Ausführung der einzelnen Unterführungen waren die örtlichen Ver- 
hältnisse ausschlaggebend, sodass man bei den Strassenbrücken der Stadtbahn fast alle 
lenkbaren Anordnungen vorfindet. 
Verkehrs- und Betriebsverhältnisse. 
Die Stadtbahn hat von Osten nach Westen folgende 10 Stationen: 
1. Schlesischer Bahnhof, 
2, Jannowitzbrücke, 
3. Alexanderplatz, 
4. Börse, 
5. Friedrichstrasse, 
6. Lehrter Bahnhof, 
/. Bellevue, 
3. Thiergarten, 
3. Zoologischer Garten, 
10. Charlottenburg. 
Von diesen sind der Schlesische Bahnhof und Bahnhof Charlottenburg End- 
bahnhöfe, die übrigen Zwischenstationen. Die beiden Endbahnhöfe sowie die Zwischen- 
stationen: Alexanderplatz, Friedrichstrasse und Zoologischer Garten, dienen gleich- 
zeitig dem Fern- und Stadtverkehr, während die übrigen fünf Zwischenstationen nur 
für den Stadtverkehr eingerichtet sind. 
Die Entfernung der einzelnen Stationen von einander schwankt zwischen 0,69 
and 2,26 km. 
Bei der Fahrt über die Stadtbahn dürfen die Züge eine Fahrgeschwindigkeit von 
15 km in der Stunde nicht überschreiten; der Betrieb und Verkehr der Fern- und 
Vorortzüge auf der Stadtbahn unterscheidet sich im übrigen nicht von gewöhnlichen 
Verhältnissen; wo Abweichungen stattfinden, beziehen sie sich lediglich auf den Stadt- 
verkehr. In letzterem unterscheidet man: 
a) Stadtzüge, 
b) Stadt- und Ringzüge. 
Die Stadtzüge wenden im Westen in Charlottenburg und Westend, im Osten auf 
dem Schlesischen Bahnhofe und zum geringen Teil in Stralau-Rummelsburg. Die 
Stadt- und Ringzüge gehen von der Stadtbahn auf die Ringbahn über; sie vermitteln 
sonach den Verkehr zwischen der inneren Stadt und den zunächst gelegenen Vororten 
und Vorstädten Berlins und teilen durch diesen Betrieb die ganze Ringbahn in einen 
Nordring und Südring. 
Es verkehren: 
a) auf den ‚7. 
an Wochentapunu 
JR FE 
& 
Sec 
hierzu an Sonntage 
zusammen 1842 
?7astschrift zur XXXV. Hauptversammlung des Vereines deutscher Ingenieure. Berlin 1894
	        
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