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Die Strassenbrücken

Full text: Festschrift zur XXXV. Hauptversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure (Public Domain)

Zrückenhbau der Neuzeit. 
Die im Zuge der Paulstrasse gelegene Lutherbrücke (Fig. 21) hat 3 Gewölbe 
von 16,3, 17 und 16,3 m Weite. Die Spreebreite zwischen den Uferlinien beträgt an 
ler Baustelle 56,5 m, die Brückenbreite zwischen den Geländern 26,4 m. 
Die Gewölbe haben einen Stichbogen und sind in Ziegeln schief eingewölbt. 
Die Verkleidung der Stirmen ist mit Ausnahme der Gewölbezwickel, welche aus 
Ziegeln hergeste!h 20 566m eV levierhem Sardstein gebildet; ebenso hestehen die 
Kämnferetsins 7 
Ti, 21. Te Lutherbrücke 
Der Scheitel des mittelsten Gewölbes liegt 5 m über dem Normal- und 3,53 m 
iber dem Hochwasserstande der Spree; der Gewölbeanfang ist noch hochwasserfrei. 
Die Gewölbestärke beträgt im Scheitel 0,64 m, am Kämpfer 1,03 m. Die gesamte 
Xonstruktionshöhe von Unterkante Gewölbe bis Oberkante Pflaster beträgt nur 1 m; 
trotzdem hat die Brückenfahrbahn eine Neigune& von beiderseits 1:40 erhalten müssen. 
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Die Gründung ist in Anbetracht des vorzüglichen Baugrundes auf Beton zwischen 
Spundwänden erfolgt. Die Stärke des Betons beträgt für die beiden Strompfeiler 
Jei einer Breite von 4,60 m und für die Widerlager bei einer Breite von 7,50 m 
durchweg 2 m (Fig. 22). Die Betonoberfläche schneidet mit der Flusssohle ab. Die 
Spitzen der 0.16 m starken Spopundwände lieyren noch 1,50 m unter Unterkante Beton.
	        
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