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Die städtische Irrenanstalt am Herzberge

Full text: Festschrift zur XXXV. Hauptversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure (Public Domain)

Die städtische Irrenanstalt am Herzberge, 
unbehindert. Sie werden, ebenso wie einzelne Insassen der Häuser 2 und 3, 6 und 7, 
:‚eilss in den Werkstätten. teils mit F?'darbeiten beschäftigt. Die Wohn- und 
S5peiseräume befinden sich im Erdgeschoss, die Schlafräume zumeist im I. Stockwerk. 
Das Wirtschaftsgebäude mit Koch- und Waschküche nebst den erforderlichen 
Magazinen und Schlafräumen ist nach einem Schema entworfen, welches sich bei den 
n den letzten Jahren erbauten Krankenanstalten der Stadt Berlin bereits mehrfach 
bewährt hat. Es möge daher der Hinweis auf das Wirtschaftsgebäude des gleich- 
alls in dieser Festschrift beschriebenen Krankenhauses am Urban genügen. 
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Das Werkstattgebäude (11), von welchem Fig. 3 Grundriss und Querschnitt zeigt, 
ıat die Aufgabe, die Beschäftigung von leichteren Kranken zu ermöglichen. Die eigen- 
‚ümliche Kreuzform mit durch Laternen gut beleuchteten und gelüfteten Mittelgängen 
zestattet eine gute Absonderung der einzelnen Werkstätten und Lagerräume, ohne die 
Aufsicht besonders zu erschweren. Das Gebäude ist mit Holzzementdach versehen, 
welches zugleich die Decke bildet, und wird durch Dampfheizung erwärmt. 
Das Badehaus (15) enthält, wie aus Fig. 4 ersichtlich, im Mittelbau ein Schwimm- 
ad, welches von den Männern und Frauen abwechselnd benutzt werden soll, und in 
len beiden Seitenbauten je einen grösseren Raum mit verschiedenen Brausen. ein
	        
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