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Die Wasserversorgung

Full text: Festschrift zur XXXV. Hauptversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure (Public Domain)

Einrichtungen zur Wasserentnahme und Wasserförderung. 
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hälter, jeder mit rd. 15000 cbm Nutzinhalt, zur Ausführung angenommen. Jeder 
Behälter ist durch eine Scheidewand in 2 Teile von gleichem Inhalt zerlegt; auf 
diese Weise ist für je 2 Abteilungen 
ein Behälter von rd. 7500 cbm Inhalt 
als Reserve geschaffen. Sämtliche Be- 
hälter sind, ebenso wie die auf dem 
Werke Müggelsee, mit Leitmauern 
versehen, um dem durchströmenden 
Wasser eine schlangenförmige Be- 
wegung zu geben und das Stagniren 
zu verhüten. 
Das westlichst gelegene Maschinen- 
haus ist für die Versorgung des 
Werkes Belforterstrasse bestimmt. Die 
Anlage enthält 3 liegende Verbund- 
maschinen von je 33 PS und 3 Dampf- 
kessel; je ein Stück dient als Reserve. 
Durch die Maschinen wird das Wasser 
in gleichen Mengen in jeder Stunde 
mittels eines 760 mm weiten Rohres 
nach dem 5,9 km entfernten Werke 
Belforterstrasse gefördert. 
Die Hochstadt ausserhalb der Ring- 
bahn soll, wie oben gesagt, ein ge- 
sondertes Rohrnetz erhalten, welches 
durch eine besondere Maschinen- 
anlage auf dem Lichtenberger Werke 
direkt versorgt werden wird. Für 
diese Anlage soll das östlichste Ma- 
schinenhaus erbaut werden. 
Ausserdem befinden sich auf dem 
Werk 3 Wohngebäude für das Be- 
triebspersonal, ein Verwaltungsge- 
bäude für den Betriebsingenieur und 
den Materialienverwalter, ein Werk- 
stattgebäude mit Schmiede und 
Tischlerei, ein Arbeiterhaus und Ge- 
räteschuppen und ein Turm für den 
Wasserstandsanzeiger, welcher mittels 
elektrischer Verbindung die Höhe des 
Wasserspiegels in den Reinwasser- 
behältern dem Werk Müggelsee kund- 
giebt. 
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Zum Abkühlen des Kondensationswassers ist für je 2 Abteilungen ein Konden- 
sationswasserteich von rd. 9300 cbhm Wasserinhalt hestimmt
	        
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