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Die Verbesserung des Spreelaufes innerhalb der Stadt

Full text: Festschrift zur XXXV. Hauptversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure (Public Domain)

Die Verbesserung des Spreelaufes innerhalb der Stadt. 
auf etwa 26 m verbreitert, zusammen mit dem 10 bis 11 m breiten Gerinne zwischen 
den beiden Mühlen der Wasserabführung dienen, das dritte zwischen grosser Mühle 
ınd rechtem Ufer die Schleuse aufnehmen sollte. Nach Bedarf war vorbehalten, im 
rechten Ufer neben der Schleuse noch ein viertes, überdecktes Gerinne anzulegen, 
welches ebenfalls für die Wasserabführung nutzbar gemacht werden sollte. 
Dem Vertrage zwischen Staat und Stadt lag ein Kostenanschlag von 11000000 M 
zu grunde. Es hatte sich nämlich bei näherer Untersuchung herausgestellt, dass die 
Friedrichsbrücke sowohl wie die Kurfürstenbrücke in ihrer jetzigen Form weder der 
Schiffahrt noch dem Landverkehr genügten. Der Neubau dieser beiden Brücken 
mnusste also mit berücksichtigt werden. Ausserdem kamen noch die Kosten für den 
400 M 
110 
Abbruch der Gebäude am Mühlendamm sowie des Baues der Mühlendammbrücke 
und der anliegenden Ufermauern hinzu. Von dieser Summe fiel der Stadt Berlin zu- 
nächst der Betrag von 4600000 M als lediglich den Strassenverkehr betreffend zur 
Last, während sich die übrigbleibenden 6400 000 M auf Staat und Stadt je zur Hälfte 
verteilten. 
Die Gesamtanlage am Mühlendamm nach Durchführung des Umbaues geht 
aus dem Lageplan (Fig. 1) hervor. In der Hauptsache entspricht diese Anlage der 
durch den Vertrag festgesetzten Anordnung. Die ursprünglich vorgesehene Schleuse 
von 67 m Länge und 8,6 m Breite wurde auf 110 m Länge und 9,6 m Breite vergrössert 
ınd dadurch mit ihrem Oberhaupt über den Mühlendamm hinausgeschoben. Der so 
entstandene Winkel zwischen Schleusenoberhaupt und Mühlendamm ist durch Aus- 
führung einer Ufermauer in der Verlängerung des rechten Widerlagers des kleinen
	        
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