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VIII. Gabrielens Besuch in Deutschland 1833-1835

Full text: Gabriele von Bülow / Sydow, Anna von (Public Domain)

Winterleben in Berlin. 
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Familie ist, welche sanfte unwiderstehliche Gewalt Alle zu ihr zieht. 
War sie doch die einzige Mi:‘? or in dem ganzen Kreise, und ihre rück— 
sichtsvolle Fürsorge dehnt sich auf all die Ihren aus. 
Die Feiertage wurden dann wieder beim Vater zugebracht, der 
unmittelbar nach der Bescheerung in sein stilles Tegel zurückgekehrt 
war. Obgleich er wöchentlich zwei Mal zur Stadt kam, wechselte er 
doch fast täglich Billets mit den Töchtern. So schreibt oder diktirt er 
vielmehr am 25. Dezember: „Ich bin vor elf Uhr bei recht schönem 
Wetter hier angekommen, liebe Caroline, und Du kannst zum Trost für 
morgen sagen, daß auch der Weg noch ganz leidlich ist. Ich bin heute 
Vormittag, da die Sonne so freundlich schien, spazieren gegangen. Tegel 
ist mir ordentlich neu vorgekommen, da ich gewohnt bin, es immer nur 
von der Abendseite zu sehen. Allein d. Abendbeleuchtung sagt doch 
meinen Augen sowie meinen Gedanken mehr zu. Ich freue mich sehr 
auf den morgenden Besuch und danke Euch Allen noch herzlich für den 
fröhlichen gestrigen Abend. Von Herzen Dein H.“ 
Aus seiner Einsamkeit heraus nimmt er an Allem Theil und 
denkt und sorgt bis ins Kleinste für die Freude und das Wohlbefinden 
der Seinen: 
„Tege“ den 14. Februar 1834. 
Es hat mich hier, liebe Caroline 5 Inc Temperatur 
empfangen, so daß ich den Ueberr* H sehr ruhig, 
sondern auch sehr hübsch verbrach“ sein willst, 
Dich meiner Geschenke für Linchen — noch einmal 
darauf zurück. Besprich zuerst ! 7 7 ordentliches, von 
dem Preise, wie es Gabriele an ihrem Erbrrtctage von mir bekommen 
hat. Außer diesem einen dann noch siceben engkeiten, die aber hübsch 
sind und dem lieben Kinde Spaß machen. Da die acht Geschenke ihre 
acht Jahre vorstellen sollen, so wäre ee x“wenn eins immer größer 
als das andere wäre Es sir — :ge Aufgaben, aber die 
Lösung wird Eu“ shon e e 51 61 wieder, liebe 
Caroline, wie 5 5 Schicksal 
Deiner Briefe . sehr wohl 
und genieße de e ugaben von Blumen, 
Blättern, schöncn 5* 72rmit der Menschen den reinen Genuß 
sich konfus machen..
	        
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