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XXII. Kapitel. 1883-1886

Full text: Dreißig Jahre Künstlerleben / Ehrlich, Heinrich (Public Domain)

ignoriert. Die interessanteste Erinnerung ist mir aber die an 
einen Artikel in der WmHcyer Aslgemeinen Zeitung, und 
dessen Auslegung 1t wie mir eines Tages 
der Geden“ iher Polittk zu schreiben; 
ich sucht? LRuche mehrere Skizzen und 
Meinungsa ren, verband sie, gab ihnen 
die Überschrif Auck und die Zukunftsparteien, 
eine Neujahr Hantazẽe 57 sandte den Artikel anonym an 
die Allgemeinc itung Di Ledaktion nahm ihn sofort an, 
ließ ihn am 5 Dezember erscheinen und schrieb mir dann: 
„Man wird den Urseren bves Artikel höher suchen, als in 
musikalischen Negioncn myrarte! Die Noten, die Sie 
angeschlagen mögenn Präludien einer gesunden 
Zukunftspoli 5rdcna“ vx. s. w. Der Artikel 
wurde auch ver n Courier“, der als Organ 
des Herrn von Benrigser e delweise reproduziert, und 
auch die „Norddeut'(, mnreir. Zeaitung“ des Herrn Pindter, 
der damals immer ein w lout: für den Fürsten Bis— 
marck in Bereitschaf! id4 iert. mein Sätze über die 
Notwendigkeit neuer Varte Aurgen. Beide Zeitungen 
deuteten an, daß der Artilel aus den höchsten Kreisen stammte, 
und die Entdeckung, daß der Musiker und Schriftsteller Ehrlich 
der Verfeiser war, mag ihnen nicht ganz angenehm gewesen 
sein. Icn wverde später noch auf die politischen Zustände 
zurück534. 
Jahr 1884 brachte viel Bewegung in mein 
Leben. (Werschien mein Buch „Lebenskunst und Kunstleben“ 
im Verlane bes Vereint fün dente,e Litteratur. Alle Kritiker 
lobteue — SBZlätter, sondern auch 
dic „Neu „JcUoͤlnische Zeitung“. Nur 
in einer Z „aα Vuch und der Verfasser höhnisch 
behandelt, und zwar im Berliner Tageblatt von Herrn
	        
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