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II. Meine Studentenjahre

Full text: Mein Leben und mein Wandern / Brugsch, Heinrich (Public Domain)

Alexander von Humboldt. 
aufführen lassen und dabei als Schauspieler mitgewirkt. Es 
habe einen lächerlicken Erndeuck auf ihn gemacht. 
Bis zum Todegroßßen Gesehrten hin, der in seinem 
Hause in Berlin am 777 erfolgte, war mir seine 
volle Gunst beschieden und Hunderte wertvoller Briefe an mich, 
von meinen Studentenjahren an bis zu meinem Dasein als 
Privatdozent an der Berliner Universität, bezeugen die Achtung 
und Freundschaft, deren ich mich seinerseits in steter Zunahme 
der Herzlichkeit der Ausdriscke zu erfreuen hatte Er war der 
gute Genius, der mie ein sorgender Vater äüber mich wachte, 
meine Schritte leit min dee zwollen des ztigen Königs 
sicherte, meine erster Varis, Leyden, Turin und 
Ägypten durch sei? -—an allerhöchster Stelle er— 
möglichte und durch di *ästigsten Empfehlungsbriefe meinen 
Eintritt in die Fremde erleichterte. Der Name Alexander 
v. Humboldt hatte die Wirkung eines Zauberstabes, denn er 
öffnete mir Thür und Thor, wohin ich auch meine Schritte 
richtete, und verschaffte mir die Ehre, noch als Student von 
den berühmtesten und höchststehenden MNännern als einer ihres— 
gleichen empfangen und brhande!t — werden. Ich fühlte es 
wohl, daß meine bescheident Ar!“! aber die demotische Gram— 
matik niemals und am allerwenigsten in so früher Jugend 
eine so ungewöhnliche Teilnahme auf mich gelenkt hätte, wenn 
nicht die Briefe des Unvergleichlichen mir die Bahn zu allem 
Schönen und Guten auf den Höhen der Menschheit geebnet 
hätten. Selbst im fernsten Auslande wurden mir von seiner 
Hand schriftliche Atworten und Nachrichten zu teil, die mich 
lobten und er * —uüber die ägyptischen Ereignisse 
in der Heima' aten. 
Meine er Paric die 7cudiosus 
und auf Kosten— Orige rieder7 entrat, 
gewährte mir außerorde 7 Etnt— die 
Brugsch, Mein Leben und mein Wandern.
	        
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