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VI. Meine Thaten als ägyptischer Beamter

Full text: Mein Leben und mein Wandern / Brugsch, Heinrich (Public Domain)

Meine 
Berufung nac 
Wairo. 
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da war es aus r' ihr mit aller Gartenpoesie, sie gab ihre 
täglichen Spazira?nac rifkan der Beeten cif und be— 
gnügte sich dert J BDSran “taern des breiten Em— 
pfangssaale 5* das verlorene Paradies 
in der Tief— GCoru wirt4H wahr,“ äußerte sie 
zu mir, „dat⸗ enter Palmen ungestraft wandelt.“ 
Meine »standen wie die Apostel aus einer 
Zwölfzahl, ** eborene, die sich in der Farbe nur 
dadurch von xcchieden, daß die Söhne von tür— 
kischen Müttern re, die von ägyptischen eine dunklere 
Haut erkenn Man hatte mir angeblich eine Aus— 
lese der fähigs or zu Gebote gestellt, allein eine nähere 
Prüfung ihrer “verschaffte mir bald die Überzeugung, 
daß es eigen! 10 Lahmen und die Blinden in der 
Erkenntnis war bar „der hohe Diwan“ mir aus der Stadt 
des Wissens nach dem Schech Golali gesendet hatte. So 
hieß nämlich amtlich und im Volksmunde mein Haus, in 
dessen Nähe sich das Grabmal etnes Heiligen dieses Namens 
befand, an welchem die vorühe iehenden Söhne des Landes 
ein kurzes Stoßgebet zu verri ten pflegten. Zu spät erfuhr 
ich, daß die Lehrer der Paien zefchule sich weislich gehütet 
hatten, von den Besten ihre ornam Volkes sich zu trennen 
und mir dagegen nur den schalen Absno ihrer lebendigen 
Ware in das Haus befördert hatten. 
Ich kann es leicht verstehen, daß der Unterricht morgen— 
ländischer Schültr den sie von europäischen Lehrern em— 
pfangen, immen nu: »u mäßigen Erfolgen führt, da den 
Lehrern das — vpastitee den Schülern 
so verständl — fen zu werden. 
Die meisten rem Lande eine 
Schulprüfung undee re Lan uangewiesen, sich 
beim Unterricht der Dolmetscher zu bedienen, denen selber
	        
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