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IV. Kampf um das Dasein

Full text: Mein Leben und mein Wandern / Brugsch, Heinrich (Public Domain)

Kampf um das Dasein. 
Abzeichen in Halbmonden von Diamanten heften zu lassen. 
JIu der That war &e 5 ein begeisterter Soldatenfreund 
stets bereit, für sein. —:vhen die größten Opfer zu bringen. 
Sie bestanden dameal au ncorenen Agyptern, an ihrer 
Spitze die Söhne der Sche el-Beleds oder Dorfschulzen, 
welche eine malerische, echt arabische Tracht zur Schau trugen, 
und aus türkischen Baschi Bosuks aus der Heimat der Ar— 
nauten, welch“ *lcn?*hliches Kostüm angezogen hatten, 
das besont meterhohen Pelzmützen mit um— 
gewunden cam Kopfe ein Aufsehen er— 
regende — Hofe und im Zivildienst 
waren c rister für die Armee 
nach Ägy;:! 3nuicht unerwähnt, 
daß damal illerie unter der 
Leitung preußin nbaschis stand, 
von denen noch der ein., d— scsige Geheimrat 
Kanzki zu meinen lebenden gen ssen ahlt. Er sowohl 
als sein inzwischen verstorbener Regimentskamerad Blümel, 
die beide der Artillerie in unserer Residenz angehört hatten, 
erfüllten ihre Aufgabe mit dem größten Erfolg und waren 
bei den Übungen den französisch-ägyptischen Batterien bei jeder 
Gelegenheit über. Der preußische Schneid war in die arabi 
schen Artilleristen gefahren und sie blieben hinter ihren nor 
dischen Vorbildern nach keiner Richtung hin zurück. 
Sajid-Pascha lebte inmitten seiner ägyptischen Trup— 
pen, wo immer er auch weilen mochte, und eine Veränderung 
seines Aufenthaltsortes war jedesmal mit einer militärischen 
Völkerwanderun in kleinen verbunden Aus meinen Tage— 
büchern c* 3* beispielsweit am 4. Februar 1859 
nicht wenge ripfer und. Schleppschiffe, sämtlich 
mi. Mannschafe erden Maaltierer, Kamelen, Kanonen 
u. s. w. belastet, von Kairo aus nilabwärts fuhren, um ihrem
	        
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