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III. Meine erste Reise nach Ägypten

Full text: Mein Leben und mein Wandern / Brugsch, Heinrich (Public Domain)

Neue Freunde in Kairo. 
dings nichts Anstößiges entdeckt haben, aber sein Buch war 
nicht für Türken. ondern für Europäer geschrieben. 
Viel bedeutnngevoller war mir von Anfang an die Be— 
tanntschaft eines Mannes, der für Ägypten als ein segens— 
reicher Gewinn bezeichnet werden konnte, ich meine den Fran— 
zosen Linant mit dem Zusatze: de Bellefonds, wie er sich 
nach seinem Geburtsorte gern nennen hörte Er starb als 
ein Achtziger erst vor wenigen Jahren in Kairo, nachdem er 
zum Range eines Pascha erhoben worden war. Als ich ihn 
zuerst kennen lernte, war er ein kräftiger Vierziger von mili— 
tärischer Haltung, von großem, kräftigem Körperbau und mit 
iympathischen, stets freundlichen Zügen in seinem runden Ge— 
sichte mit dem rabenschwarzen und wohlgepflegten Schnurr— 
barte. Schon unter Mhemmed Ali war er als ingénieur 
les ponts et onssées in den ägyntischen Diae eanoten, 
um Vorschläe di Nas-ae eean ugen 
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berdient hätten ernpfand eine besondere Befriedigung in 
zeographischen Studien, die mit der Wasserverteilung im alten 
gypten in Verbindung standen und Altes mit Neuem ver— 
glichen. Seine Abhandlung über den ehemaligen Möris-See 
im Fajum hat sogar eine klassische Berühratheit erreicht, nicht 
— 
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Rechte bis auf di des 
14. Jahrhunderte v Chr— 
jatte er die Beweise zusammnc 
Brugsch, Mein Leben und mein Wandern
	        
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