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III. Meine erste Reise nach Ägypten

Full text: Mein Leben und mein Wandern / Brugsch, Heinrich (Public Domain)

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Meine erste Reise nach Ägypten. 
Meks, am wüsten Meeresufer in der Nähe von Alexandrien, 
auf unbestimmt Srit 7urückgezogen. Plötzlich fuhr ein schwerer 
Wagen vor 5c Insasse der preußische Vertreter 
war. „Wir bidernn E Excellenz melden zu müssen, daß 
Seine Hoheit bereit Schloß verlassen hat,“ lispelte ein 
anwesender Beamter am vizcköniglichen Hofe. — „Schadet 
nichts“, versetzte Herr »n2w Aut, „ich habe mich darauf ein— 
gerichtet, mindestene einc Cem: Woche an dieser angenehmen 
A Dten einpacken lassen, auch 
für au —getragen, — dabei wies 
er au am Wagen, — und mir 
vorgenomt Nüchern die Zeit zu ver— 
treiben.““ agerte Abbas L. sah 
sich schließ. zum bösen Spiel zu 
machen un en gewünschten Em— 
pfang. 
Ich war kaum vierzehn Tage in Kairo und im Hause 
des Generalkonsuls anwesend, als dieser eines Morgens unter 
Frohlocken in mein Zimmer mit den Worten trat: „Ich habe 
ihn glücklich abgefangen, er haust heute in der Abbasijeh. Sie 
kommen mit, denn ich habe die Absicht Sie vorzustellen.“ In 
einer gemieteten Sttsche aus der Rokokozeit fuhren wir zum 
Thore hinaus nach de: Wüst., in der Richtung von Heliopolis, 
wo sich der Vigcrtrie, geschun Tasez vielfenstriges Schloß 
mit hellblauem Anstric, hatte fführen lassen, das rings 
herum von einer mächtigen hohen Mauer umgeben war. Es 
wurde nach scinem Namen Abbasijeh getauft, später in eine 
Kasern.. 11' und besteht noch heute als eine bau— 
fäh 51na. der sogenannten Schlacht 
v Ir aAunlicher Schnellig⸗ 
ke arα ie Reiter der englischen 
A hutten, um von den demütig sich verneigen—
	        
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