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III. Meine erste Reise nach Ägypten

Full text: Mein Leben und mein Wandern / Brugsch, Heinrich (Public Domain)

Meine erste Reise nach Ägppten. 
sitzend die lange Reise durch die Wüste nach dem Sinai zurück— 
zulegen gedachte und krank und elend nach dreitägigem Marsche 
nach unserm Hotel zurückgebrack“ wurde Unvergeßlich bleibt 
mir vor allen übrigen ein 1*52—554 sterreichischer Arzt Dr. 
Jemtschik, der einem im Krieg gegen Piemont schwer ver— 
wundeten Offizier als Begleiter »0“ Sairo beigegeben war 
und den langen lieben Tag “rinen Jagden in der Um— 
gebung von Kairo zubrachte — Granke, dem eine 
Kugel durch die Lunge gedrungen —unag derweil hilflos 
auf seinem Erenkenlager. Ein wurde seine Bett—⸗ 
umhüllung 5127 75 tem Gazct crannte Mustiquière, 
durch ein aut “* Sorzenlicht infolge 
eines Luftzuge in En 8 sich allein, raffte 
sich aber mit . — cint um aus dem Bett 
zu stürzen und einn A nit Menttion unter seiner 
Lagerstätte hervorzu: 750 Sein ärz licher Beistand hatte 
nämlich diesen Platz für den geeignetsten gefunden, um den 
gefährlichen Inhalt des Kastens vor den üblichen Diebereien 
der arabischen und nubischen Bedienung im Hotel zu schützen. 
Wenige Tage darauf gab der Leidende infolge der Aufregung 
und Überanstrengung nach einem heftigen Blutsturze seinen 
Geist auf. P- »mischik zog es vor, nicht nach der Heimat 
zurückzukehren m 5n Dienste der ägyp— 
tischen Regice ech dem Sudan ge— 
schickt, um in Chataun dt eung einzuführen, 
gelangte nach mehrmonat!ther Reiße wIlbehalten unter den 
Sudanesen an, um sich schließlich ze rugen, daß er das 
Notwendigste mitzunehmen vergessen hatt. die Lymphe. 
Die Ankunft eines österreichischen Landsmannes aus Wien, 
eines Dr. Natterer, versetzte unseren Helden in einen wahren 
Frrudentaumel. Der nicht ganz junge Wanderer, damals etwa 
5 Jahre alt, trug eine Unbeholfenheit und eine Schüchtern—
	        
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