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III. Meine erste Reise nach Ägypten

Full text: Mein Leben und mein Wandern / Brugsch, Heinrich (Public Domain)

In Kairo. 
Ismailijeh erhebt, und stiegen im Hotel dOrient ab, das da— 
mals zum Aufenthalte der wenigen in Kairo anwesenden 
Fremden diente. Heute ist es zu einem Gasthofe zweiten 
Ranges herabgesunken, obgleich seine günstige Lage, auf einem 
freien Platze vor dem Ezbekijeh-Garten eine besondere An— 
ziehungskraft ausüben sollte 
Unter den anwesenden Gästen, welche die leßten Winter— 
monate unter der ägyptischen Frühlingssonn rweilen 
gedachten, befanden sich viele, denen ic in mesnen räteren 
Leben wieder begegnete. Ich lernte hier zum erstenmale einen 
schönen, jungen, preußischen Kürassieroffizier, den Grafen Per— 
poncher aus Berlin, kennen, der infolge einer hartnäckigen 
Heiserkeit das milde Klima Ägyptens aufgesucht hatte. Es ist 
derselbe, der später als Hofmarschall im Dienste Kaiser Wil— 
helms J. als eine sehr beliebte Persönlichkeit in den Vorder— 
grund trat. Die junge österreichische Fürstin von Windisch— 
grätz beehrte mich durch ihre Freundschaft, zu der ihr in erster 
Linie meine antiquarischen Henn“'s. 228 Landes die nächste 
Veranlassung geboten hatten. Uate Ecu übrigen Bewohnern 
des Gasthofes, der Merehbc76 sie aus Eng— 
ländern und Franzosen se an lustigen Personen, 
die an der gemeinsame: aft“ itt Liahmen und die Ge— 
sellschaft im höchsten Mate u erheitern wußten, oft ohne dies 
zu beabsichtigen — dazu einen steifer 2n Amerikaner, 
der mit Witt— —E on New⸗York 
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