Path:
II. Meine Studentenjahre

Full text: Mein Leben und mein Wandern / Brugsch, Heinrich (Public Domain)

Ich werde ein Doctor philosophiae. 
109 
stürzte mich angekleidet in das Bett, um die Decke über meinen 
Kopf zu zichen und eine angstvolle Stunde bis zum Ein— 
schlafen zu du wachen. Am näcsen Margen erschien der 
Kopf unvert wie er stets n war Ich hatte indes 
nichts Eiligeree thun, als 5u ui n zu packen 
und dem ägypltischet Muscam in Ocrlin . Eigentum zu 
übergeben. Mir war', als sei ein Stein ven meinem Herzen 
gefallen, nachdem ich mich von dem unh.' Uden Nachbar be— 
freit sah. Ich hatte an mir selber die Erfahrung gemacht, 
daß eine aufgeregte Phantasie bem schenden Auge die schreck— 
lichsten Bilder vorzugaukelt „cranan. Ich habe später in 
Theben mitten unter altägyn'chen Leichen mutterseelenallein 
geschlafen, aber niemals jenc qualvollc Gefühl verspürt, das 
mich bei der beschriebener Erscheinung in Berlin mit dämo— 
nischer Gewalt gepackt hatle. 
Noch während meiner Studienzeit konnt manche Er— 
gebnisse meiner wissenschaftlichen Arbeiten der öffent⸗ 
lichkeit übergeben und Habe reichen nit über— 
wiegender M. woe e CEntdeckungen 
eingeerntet. ( Nangen ein eng 
begrenztes Ge ααα , CDuudien berührten, 
aber Alexand. umboloat en!“ “!. in seiner ewigen 
Güte gerade darin einen besonderen Vorzug, da auch im Reiche 
der Natur die mikroskopischen Untersuchungen den größten 
Nutzen gewährten, weil sie in ihrer Verbindung miteinander 
die eigentliche Grundlage aller Forschung bildeten. 
Ich werde ein Doector iloshiae. 
Die Zeit war e veraugecückt uim mich für die 
Prüfung zum DNobt HAlosophie an iversität zu 
Berlin vorzuberckt deshalb sah ich ꝛ2. enötigt, meine 
—
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.