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Full text : Unterm Brennglas / Glaßbrenner, Adolf (Public Domain)

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Der Prophet spricht

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bescheiden alle
sagte, daß ich sei von
Geiste und in seinem Geis
glauben. Euer Glaube aber
wendig wie der Odem dem Leben un
Darum, wer zweifelt an mir, der ist
später; darum, wer hindeutet auf das einzelne ĩ
schreiet: Siehe, es ist nicht gekommen, wie Du gesage
Narr. Denn ich habe Euch gesagt: Ihr müßtet nehn.
Wort nach derjenigen Wahrheit, welche darinnen liegt, un 7*
nach der Form, in welcher ich es rufe. Denn die Lüge sei mächtig
und schleiche im Finstern, und so die Wahrheit nicht auch schleiche
im Finstern, werde sie nicht begegnen der Lüge. Und ich habe Euch
gesagt, daß mir befohlen ist also: Du sollst weissagen, so da
wird geschehen, und gleichermaßen sollst Du weissagen, so
da nicht geschehen soll. Aber so ich also mußte tun im
Jahre der Erlösung, um wie viel mehr im Jahre der Schmach und
der Sünde, nun Ihr wehklaget und heulet und wühlet unter dem
eisernen Szepter der Lüge und des Truges! Denn, siehe, es sind
gekommen die Tage, von denen gesagt ist, fie werden uns nicht gefallen.
And ich, Euer Prophet, habe empfunden Cuer Weh und Euren
Jammer im tiefsten meiner Seele. Mein Herz war zerrissen; ich fluchte
ledem Troste, ich fluchte jeder Träne, die meinen Schmerz lösen wollte.

Der Prophet spricht 345
Aber ich ging hin zu dem, der mich gesendet; ich stand auf dem
Berge des Kreuzes, nicht ferne von dem Keller der Dusterheit.
Und Er sprach zu mir: „Komme nicht also zu mir, mein Sohn!
Dein Glaube und Dein Herz waren rosenrot, durch das vergossene
Blut aber hast Du sie färben lassen röter und röter von Tag zu
Tag. Das Blut wird kommen über die, so es vergossen haben,
Du aber sollst nicht bleiben in der Farbe der Nichtswürdigen.“
AUnd Er legte seine Hand auf mich, und das böse Blut floß
von mir und bildete lange Bäche und Ströme, und über diese bluti—
gen Bäche und Ströme hinüber sahe ich in die Welt der Zukunft
und alles war rosenrot.
Und Er fsprach: „Es ist nimmer etwas Großes geboren, denn
mit Schmerzen. Die da dulden ohne heiligen Zorn und Tat, von
denen weiß ich nichts; die aber leiden für ihre gute starke Tat, die
sind selig, denn der Mensch leidet nur für die Menschen. Und so
fie auch leiden, sie leiden nur eine Sekunde der Ewigkeit.“
d wenn Du zu Deinem Volke sprichst, so hülle Dich nicht
Gewand und Deinen Ernst nicht in finstere Rede, denn
at guten Mut.“
nne, das Liebesauge der Ewigkeit, wie sie
dacht über den Gräbern und den bluti—
Aso sei Dein Geist.“
kunft, so folge Deinem Ge—
in die rosenrote Welt

r

n hat Dein
22 Gehe

3i4
            
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