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Full text: Unsere Wohnungs-Enquete im Jahre ... (Public Domain) Issue1912 (Public Domain)

Von folgenden in Schlafstelle und möbliert lebenden Patienten befindet sich die Wohnung: D 2. 
und wohnten 
Parterre | 1 Treppe |2 Treppen |3 Treppen |4 Treppen [unter Dach] im Keller 
m. | W. 
m. W. 
m. | w. 
m. | w.! m. | w. 
31 | 201 85] 29 
m. | _W. 
m. | w. 
ärkrankungen der Lunge 
Zrkrankungen der übrigen 
Atmungsorgane .... 63 49 
Neurasthenie, Hysterie . . 87| 80 
Sonstige Nervenleiden . . 92 70 
Rheumat. Erkrankungen . 15 51 
Akute Infektionskrankh. . ı 68 WM 
Sonstige Krankheiten .. 97 2 a 12 491| 476 
Summa . . 135 | 12 287 | 200 287 | 179 245 | 1°7. 195 | 185 6 7 | 20 | 26 ; 1075’ 926 
"910.11 inkl | EC | 2890 1751 | 2537 | 1472 ] 287 126 | 649 193 | 23376: 7596 
19° 16 
37 | 29 
20 
29 
5 
159! 129 
Die Verteilung der Kranken nach der Zahl der von ihnen benützten Räume ersehen 
wir aus den Tafeln E 1 und 2 und die Tafeln Ea 1 und 2 unterrichten dann noch über die 
Zahl der Mitbewohner. Wir trafen in 
Vorderhäusern 
Männer 
Frauen 
1912 
“00 Proz. 
64  , 
„X 
1912 
Küche . . 18 :-— 0,63 
Stube. . 0.0.0. *7= 15,38 
Stube und Küche . 6“9)- = 23,55 
2 Stuben „ » 2 1129= 39,74 
mehr als 2 Stuben 
und Küche. . . 588 == 20,70 
Proz. 
gegen 1911 
0,81 Proz. 
‘5,93 
955,26 
ER 
gegen 1911 
0,96 Proz. 
10,92 
22,51 
44 46 
» 
42 - 
20- 
983 
“771 
45 
ie 
19.90 
+ 
925 — 21.96 
21.15 
Hinterhäusern 
Männer 
in gegen 1911 
Küche . .. . 49— 1,51 1,74 Proz, 
Stube. ... . . 338 = 10,39 8,66 
ı Stube und Küche . 1768 -—= 54,35 50,56 
2 Stuben , » + 1037-—=31,88 » 35,98 
mehr als 2 Stuben 
und Küche. . . 6l1== 1,87 1,97 106 — 2,95 3,06 
Das sich hieraus ergebende Bild ist nicht günstig, wir fanden einräumige Wohnungen 
(Küche oder Stube) 
1912 . gegen 1911 
987 — 14,00 Proz. der in Vorderhäusern geprüften Wohnungen 13,92 Proz. 
730 := 1066 „ „ Hinterhäusern - 10.55 
haben also eine Zunahme zu verzeichnen auf Kosten der mehrräumigen Wohnungen. Das 
ist sehr bedauerlich, auch wenn die Verschlechterung nur gering ist, aber die Benutzung 
ein und desselben Raumes für Wohn-, Schlaf- und Kochzwecke ist immer von Uebel. Einer 
der besten Kenner unserer Wohnungsverhältnisse, Stadtrat Dr. Gottstein, hat kürzlich in einer 
für den Preussischen Städtetag bestimmten Denkschrift*) Ausführungen gemacht, welche u. a. 
auch die grössere Tuberkulosesterblichkeit in den Kleinwohnungen beweisen, Er führt aus: 
gegen 1911 
Proz. 
Frauen 
*) Denkschrift betreffend die Einführung der Anzeigepflicht bei Erkrankungen an Lungen- und 
Kehlkopftuberkulose. Ausgearbeitet im Auftrage des Magistrats von Charlottenburg durch Dr. med. 
A. Gottstein. Stadtrat.
	        
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