Volltext : errorHttp404

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geben soll/'-abgeschlossen , bis neuempfundene Bedürfnisse
Abänderungen. oder Zusätze verlangen werden. -Mag äber
jiuch das eine oder das andere einkfreten, immer werden
die Foderungen «an -den gelehrten Schulmann “im'isteten
Steigen bleiben. Mit der Wissenschaft, welche als ein
unendliches keine Grenzen kennt, und die nach allen Rich»
kungen hin die erstaunenswerthesten Fortschritte macht,
zumal seitdem der verbesserte Zustand der höheren "Schu?
len ihr einen fruchtbaren Boden - anwies, werden 'auch
die Foderungen wachsen, denen der gelehrte Schulmann
genügen foll.“ Denn wenn auch -von ihm nicht verlangt
werden darf, daß er der Wissenschaft in ihrer Heldenbahn
voranschreite, vder ihr selbst die Pfade vorzeichne, welche
sie wandeln. soll =- mit vollem Rechte nehmlich wird.diese
Anfoderung "an Academien und Universitäten überwiesenz
deren Mitglieder dadnrc< , daß sie ein Fach des menschlihen
 Wissens ausschließend zu dem ihrigen machten, -auch
bei ihrer größeren Virtuosität in demselben wissenschaftlicher
 EntdeFungen fähig sind = wenn auch die Bez
reicherung der Wissenschaft selbst nur mit Unbilligkeit .von
dem "gelehrten Schulmanne verlangt- würde, so erkennt ex
wenigstens die Verpflichtung, der Wissenschaft überall zu
folgen, und in dem Geiste einer steten Bildungsfähigkeit
sich anzueignen, was für ihn selbst und-die Jugend, welche
er unterrichtet, zu neuen reicheren Ergebnissen führen
kann. Bei diesem Bestreben aber soll er selbst da, ws
es ihm wie an größeren und reicheren Lehranstalten ge»-stattet
 ist, ein Gebiet der Gelehrsanikeit vorzugsweise zu:
dem seinigen zu machen, sich durch den Geist der Schule
mahnen lassen, nicht in Einseitigkeit zu versinken. Sis
würde sich vielfach rächen, theils in einer ungebührlichen-Ueberschäßung
 dessen, was -er treibt, theils in dem Manz
gel der Methode, welche gewöhnlich bei dem Schulmanns
am vortheilhaftesten hervortritt, dessen Kopf. äm vielsei-
            
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