Path:
Volume Text

Full text: Unsere Wohnungsuntersuchungen in den Jahren ... (Public Domain) Issue1915/1916 (Public Domain)

30 — 
Bei den in Familien lebenden Kranken stellten wir fest: 
Männer 
Bei Tage 1916 1915 
1916 
Frauen 
1915 
Proz. 
997 — 24,94 
1950 — 48,7° 
520 =13,C: 
266 — 6,6 . 
157— 4,9 X 
62= 1,5 J: 
22= 0,55 46 — 0,98 1.20 
23=— 0,58 35— 0,75 0.80 
gegen 
Proz. 
*257-— 26,77 
765 4: 
gegen 1914 
Proz. Proz. 
322=— 39,83 27,52 
”6—31,63 30,87 
“"]—14,72 20,35 
'5=— 7,60 11,72 
2=- 3,76 53,90 
43-- 1,52 2,31 
14-— 0,55 0,88 
55— 0.39 0,45 
allein. . . 
mit 1 Person. . 
„ 2. Personen . 
3 . 
4 » 
»” 5 ” 
»” 6 ” * 
mit 7u. mehr Pers. 
Proz. 
4.2,88 
«31,72 
E3,E” 
De 
f 
„8 
1.30 
Männer 
Bei Nacht 1916 1915 gegen gegen 
Proz. Proz, Proz. 
678 == 16,96 749=— 15,95 104 — 22,48 
1889— 47,26 ?27'19— 45,13 118 =— 38,30 
7186 — 1067 33= 22,00 % 1=22,16 
{1 «72 =—10,05 433 — 10,73 
*yz gi J6=— 4,3% 549 — 4,11 
45 /?— 1,56 4% 202= 1,351 
5 » . 10 -1= 0,66 {7 81= (49 70— 0,52 
7u. mehr Pers. 0,28 12=— 0,26. 0,46 38— 0,23 25=— 0,19 
Bei den möbliert bzw. in Schlafstellen wohnenden Kranken fanden wir vor: 
Männer Frauen 
Bei Tage 1916 * 1915 gegen 1914 1915 gegen 1914 
Proz. Proz. Proz. Proz. Proz. 
188 — 65,05 65—65,74 45,46 "51=—58,65 36,86 
31,14 :27,09 20,16 “O0 =—28,99 50,85 
„07 ‘3R 6,52 = 7,19 7,00 
A a 5.60 == 3,15 2,46 
448 7? 1,51 
0,99 1,13 
0,59 
0.20 
Frauen 
1915 
1914 
Proz. 
18,32 
38,28 
22,07 
12,42 
5,32 
2,11 
1,08 
0,40 
allein. . . . 
nit 1 Person . . 
2 Personen . 
allein. . . . 
mit 1 Person . 
2 Personen 
3 
% 
> 
3 
6 » . 
7 u. mehr Pers. 
2=— 0,45 0,19 
Frauen 
1915 gegen 1914 
; Proz. Proz. 
237—53,26 50,85 
36 — 30,56 31,95 
11,23 „11,15 
3,15 3,97 
*35 1,13 
"0,73 
0.20 
Bei Nacht 
Männer 
1916 1915 
Proz. 
66,00 SS 
A, m 
geg! 
Se ) 
‚54° 
„27 Br 
1014 
1016 
allein. . . 
mit 1 Person . 
„2 Personen 
3 
4 
5 
6 n ; 
7u.mehrPers. 
"Uöünz 
x 
Droz. 
4) 
1.20 
Welche Zustände in solch übervölkerten Schlafräumen herrschen, ist kaum zu begreifen, 
nur wer die grauenvolle Enge, welche dort herrscht, aus eigener Wahrnehmung kennt, weiß, 
daß der so häufig und auch von uns beobachtete Bettenmangel zum Teil seine Ursache darin 
hat, daß kein Platz da ist, um noch eine weitere Lagerstätte unterzubringen. Es wäre der 
Mühe wert, die Luftbeschaffenheit solcher Räume morgens sofort nach dem Aufstehen zu 
prüfen. Vergegenwärtigen wir uns, daß es Kranke sind, die wir aufsuchten, und die hoffen, 
recht bald ihre Gesundheit wieder zu erlangen, und wir werden dem Jammer näher kommen, 
der in diesen Zuständen zum Ausdruck kommt. Von Dornblüt* hören wir: 
„Wie das Arbeitszimmer auf ruhige Arbeit, so soll das Schlafzimmer auf Ruhe gestimmt 
sein. Ein enges. dumpfes, ungemütliches Schlafzimmer kann nur ungünstig wirken. Gute 
Hygiene der geistigen Arbeit, von Dr. Dornblüt. Deutscher Verlag für Volkswohlfahrt, Berlin.
	        
Top of page
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.