Fisch und Kest gewöhnlice selbst vom M“und zwar
in den großmächigen Taschet feint enannrauen—
dies war 3* di. Farbe scner Läubrocks.
Häufig veranstaltete Vuttmann auch für die befreun—
deten Familien Ausflüge in dic Umgegend; fast täglich waren
Wilkens Kinder im Buttmannschen Hanse, und es kam
wohl vor, daß die ganze Schar, während er sein Mittags—
schläfchen hielt, über ihn wegkletterte, ohne daß er sich
stören ließ, oder sogar von ihm aufgefordert wurde, noch
mehr Lärm zu machen, weil er da besser arbeiten könne.
Endlich war Wilken Mitglied mehrerer geselligen Ver—
einigungen, zunächst des sogenantuten Montagsklubs, einer
einfachen Gesellschaft, die in Tahr 17*8 von einem Schweizer
Theologen Schult heß gestiftet war und während ihres
fast 100 jährigen Bestehens die berühmtesten Namen Berlins
aus allen Berufés?reisen zu ihren M'itlticdern gezählt
hat, wie Sulzer Ramler, Lessing, Lücelai und viele
andere; Spiel — außer Schach — und Tabakrauch waren
verpönt; man kam Montags abends zwischen 6 und 7 Uhr
zusammen, und um 8 oder e9 Uhr ward gemeinschaftlich
zu Abend gegessen; auf eigentlid, gelehrte Unterhaltung
war es nicht abgesehen, man wollte nur harmlos fröhlich
mit einander verkehrend sich erholen. Wilken wurde 1818
aufgenommen, wohl von Zelter eingeführt, weil er als Nach—
folger Biesters, der auch Mitglied und fünf Jahre lang
Senior gewesen war gewissermaßen auch hier zur Mitglied—
schaft berechtigt schien. Im Jahr 1828 gab der Klub, der
übrigens nicht mit dem 1824 von Hitzig gegründeten
Dichterklub zu verwechseln ist, der anfangs Mittwochs,
dann a afalls Montags zusammenkam, seinen letzten
salene 7ne und löste sich dann allmäblech auf?).
S. auch Eberty, Erinner: gen eines alten Berliners, S. 10.
» S. über ihn den Aufsatz in der Vossischen Zeitung, 1881.
Sonntaasbeilage Nr. 26 u. 27.