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Band No. 36 (757-767), 1913/09/13 Anlage: Noch zu No.36 (772-868), Vorlagen, welche den Zeitungen nicht mitgeteilt sind

Volltext: Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1913 (Public Domain)

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852. Vorlage (J.-Nr. 4355 Erl. 1/13) — zur Beschlutzfaffnllg 
betreffend die Anstellung des Technikers II. »lasse 
Hilterhans als Lberkontrollcur bei der öffentliche» 
Beleuchtung der städtischen Gaswerke. 
Der Techniker Wilhelm Hilter Haus, geboren am 22. Sep- 
teinber 1883, wohnhaft hier, Jonasstr. 4, wird seit dem I. Juli 1911 
bei den städtischen Gaswerken beschäftigt. Er hat die ihm übertragenen 
Arbeiten stets zur vollen Zufriedenheit seiner Vorgesetzten ausgeführt 
und in bezug auf seine dienstliche Führung zu Klagen keine Ver 
anlassung gegeben. Seit dem 4. November 1911 versieht er die Geschäfte 
eines Oberkontrollenrs der öffentlichen Beleuchtung, in welcher Stellung 
er sich bisher gut bewährt hat. 
lieber seine außerdienstliche Führung ist, wie aus dem in den bei 
gefügten Personalakten vorhandenen polizeilichen Führungszeugnis er 
sichtlich, nichts nachteiliges bekannt geworden. 
Da Herr Hilterhaus nach dem ebenfalls in den Akten be 
findlichen Gutachten des städtischen Vertrauensarztes auch körperlich 
zur Anstellung geeignet ist, haben wir beschlossen, ihn als Gcmeindc- 
beamten in der Betriebsverwaltung der städtischen Gaswerke, und zwar 
als Oberkontrolleur der öffentlichen Beleuchtung, gegen dreinionatigc 
Kündigung anzustellen. 
Die Versammlung ersuchen wir daher ergebenst um Aeußerung 
gemäß 8 56, 6 der Städteordnung. 
Berlin, den 23. August 1913. 
Magistrat der Königl. Haupt- und Residenzstadt. 
W e r m u t h. 
J.-Nr. 1046 8t. V. 1/13 
853. Vorlage (I.- Nr. 4511 Erl. 1/13) — zur Veschlust- 
faffung —, betreffend die Anstellung eines -Kontrolleurs 
der städtischen Gaswerke als Rohrlcgcrmcister. 
Die durch den Tod ihres Inhabers freigewordene Stelle eines 
Rohrlegcrmeisters beim Röhrensystem der städtischen Gaswerke muß 
neu besetzt werden. Wir beabsichtigen, diese Stelle dem beim Röhrc»- 
system der städtischen Gasiverke beschäftigten Kontrolleur Ludwig 
Walkowiak zu übertragen und ihn als Gemeindebcamten in der 
Betriebsverwaltung gegen dreimonatige Kündigung anzustellen. 
Walkowiak ist am 9. August 1809 geboren. Er steht bereits 
seit dem 14. Juni 1887, also seit über 25 Jahren, bei den städtischen 
Gaswerken, anfänglich als Rohrleger, später als Rohrlegerpolier und 
seit 1909 als Kontrolleur in Arbeit. Die Geschäfte von Rohrleger- 
meistern führt er anläßlich der Erkrankungen und Beurlaubungen 
solcher Beamten schon seit zirka 5 Jahren zur Zufriedenheit. Seine 
polizeiliche Führung ist gut. Ueber die lleberschreitung der Alters 
grenze (35. Lebensjahr) bitten wir hinwegzusehen, da Walkowiak 
schon langjährig im Betriebe der städtischen Gaswerke beschäftigt wird 
und nach dem Gutachten des Vertrauensarztes gesund und zur An 
stellung geeignet ist. 
Die Personalakten des Walkowiak liegen anbei. 
Wir ersuchen die Stadtverordnetenversammlung um Aeußerung 
gemäß § 56 der Städteordnung. 
Berlin, den 8. August 1913. 
Magistrat der Königl. Haupt- und Residenzstadt. 
Dr. Reicke. 
J.-Nr. 1007 St. V. 1/13. 
854. Vorlage (J.-Nr. 4353 Erl. 1/13) — zur Beschlußfassung 
betreffend die Anstellung des Feuerpolicres P a u l 
Furchert als Gasmeister bei den städtischen Gas 
werken. 
Der Feuerpolier Paul Furch er t, geboren am 29. Juni 1878, 
wohnhaft Charlottenburg, Pestalozzistraße 73, ist seit dem 3. August 
1903 in unserer Gasanstalt V (Schmargendorf) als Ofenmaurer be 
schäftigt gewesen. Jin folgenden Jahre wurde er tzilfspolier und 190/ 
Feuerpolier. Er hat stets alle ihm obliegenden Dienstleistungen »>ü 
großem Eiser und Verständnis ausgeführt und sich eine genaue Kenntnis 
aller in der Anstalt befindlichen Oefen und Apparate erworben, so datz 
ihm deren Bedienung und Beaufsichtigung anvertraut werden konnte- 
Im Einvernehmen mit der Deputation der städtischen Gaswerke haben 
wir daher beschlossen, F u r ch e r t den Posten eines Gasmeister» 
zu übertragen und ihn als Gemeindebeamten in der Betriebsverwaltung 
der städtischen Gaswerke gegen dreimonatige Kündigung vom 1- 
tobcr 1913 ab anzustellen. 
Nach dem Gutachten des städtischen Vertrauensarztes ist er sur 
diesen Posten auch körperlich geeignet; darüber, daß Furche» i die 
vorgeschriebene Altersgrenze von 35 Jahren um weniges überschritte» 
hat, bitten wir mit Rücksicht auf seine bereits zehnjährige Tätigkeit vei 
unseren Werken hinwegzusehen.
	        
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