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6
Dienstblatt des Senats von Berlin Teil VI
DIN 4109 Blatt 5 Seite 11
In entsprechender Weise wurde die Sollkurve für den höchst-
zulässigen Norm-Trittschallpegel festgelegt (siehe Blatt 2,
Bild 2).
Zur Kennzeichnung des Luft- und Trittschallschutzes mit einer
Zahl (in dB) dient das Luftschallschutzmaß LSM bzw. das
Trittschallschutzmaß TSM (siehe Blatt 1, Abschnitt 7.2 und
Blatt 2, Abschnitt 2.3).
dB
dir
KETTE TUI 47
Um das Trittschallschutzmaß TSM =
=14. dB verschobene Sollkurve | '
+ | /| { | | |
‚Lno
80
2.5.2. Bewertung von Deckenauflagen
Die trittschalldämmende Wirkung von Deckenauflagen wird
durch die Trittschallminderung AL (Verbesserung des Tritt-
schallschutzes) nach DIN 52210 gekennzeichnet.
Bild 10 zeigt ein Beispiel für die Bestimmung von AL aus
den Werten des Norm-Trittschallpegels einer Decke ohne
und mit einer zu prüfenden Deckenauflage.
dB
90 4 a
Um das Trittschallschutzmaß TSM,
-14. dB verschobene Sollkurve
A] 17! 1 | }
PS [cn 8!
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50
60
5
Um das Trittschallschutzmaß TSM
+15 dB verschobene Sollkurve
ob ARE LT
100 200 1400 800 1600 3200 Hz
Frequenz f
GC
1.4.4 " -
Um das Trittschallschutzmaß TSM7-
+13 dB verschobene Sollkurve
30 pl
100 2C0 400 800 1600 3200 Hz
Frequenz f
&
dB
Kurve a: Norm-Trittschallpegel Lg der Bezugs-
decke nach Blatt 2, Bild 4
Trittschallschutzmaß TSMy = — 14 dB”)
Kurve b: Norm-Trittschallpegel L,. ı p für die Be-
zugsdecke mit Deckenauflage, errechnet
aus Kurve a in Bild 11 und Kurve c in
Bild 10 (Trittschallminderung AL auf
einer beliebigen einschaligen Decke
ermittelt)
L41B - L4B —AL
Trittschallschutzmaß TSMı = + 13 dB.
GO
>»
l
A
20
0:4
+
Lip A
100 200 400 2800 1600 3200 Hz
Frequenz f
Kurvea: Meßwerte für den Norm-Trittschallpegel Lg einer
Massivdecke ohne Deckenauflage (Vollbetonplat-
tendecke 125mm dick, unterseitig verputzt), Tritt-
schallschutzmaß TSM = — 14 dB.
Kurve b: Meßwerte für den Norm-Trittschallpegel L„) der
Decke nach a mit Deckenauflage (40 mm Zement-
estrich auf Faserdämmschicht 20/15—I, DIN 18165),
Trittschallschutzmaß TSM = + 15 dB.
Kurve c: Trittschallminderung AL durch die Deckenauflage
(schwimmender Estrich) AL = L.97 La1
Bild 10. Beispiel zur Bestimmung der Trittschallminde-
rung AL einer Deckenauflage
Der Unterschied zwischen den Trittschallschutz-
maßen TSMg und TSM, ergibt das zur objektiven
Kennzeichnung der Deckenauflage dienende Ver-
besserungsmaß VM
VM = TSM, — TSMg
VM = +13 — (— 14) = 27 dB.
Bestimmung des Verbesserungsmaßes des Tritt-
schallschutzes VM für eine Deckenauflage mit
einer Trittschallminderung AL nach Kurve c in
Bild 10,
Bild 11.
*) Das Trittschallschutzmaß : der Bezugsdecke TSMg wird
zur Bestimmung von VM immer, wie in Blatt 2: zu Bild 4
angegeben, mit — 14 dB eingesetzt, unabhängig davon,
ob die Messungen mit Terz- oder Oktavfiltern aus-
gewertet werden (siehe auch Blatt 2 Abschnitt 2.2 mit
Fußnote 3).