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Volume 12. Februar 1943

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1943 (Public Domain)

Seite 14 j 
Nr. 18—19 
verbandes notwendigen dauernden Verhältnisse wohlt* hauptstadt Berlin, vertreten durch den Bezirksbürger- 
selten bereits jetzt vorliegen, und es wird daher eine meister des VerwaltungsbeZirkS au 
Regelung im Wege des Gastschulbesuches in erster wird hiermit auf Grund. Ziffer 6 des Erlasses des 
Linie in Betracht kommen. Ich ersuche, in den vor- Herrn’ Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung 
liegenden Fällen zu prüfen, ob und inwieweit die und Volksbildung vom 24. Juli 1942 .— E ILd 286 — 
dortigen. Verhältnisse es gestatten, schon jetzt nach folgende Vereinbarung über die Zahlung von Gast- 
den mitgeteilten künftigen Vorschriften zu verfahren. schulbeiträgen getroffen: 
Ein etwaiger Gastschulbeitrag ist, wie ich ausdrück- . 
lich bemerke, von der Heimatgemeinde- zu zahlen; $1 
diese darf den Gastschulbeitrag nicht von den Eltern Die Höhe des an die Reichshauptstadt Berlin zu 
der Schulkinder wieder einziehen. zahlenden Gastschulbeitrages für das Schulkind ................ 
SED CN AU kr een 
u Sohn *— Tochter— de anne ea 
Nach Ziffer 6 des vorstehenden Erlasses kann die das durch Entscheidung VOM ass 
Aufsichtsbehörde (der zuständige Kreisschulrat). nach Tgb.-Nr. Atetrrr re mEEAEERERE EEE REG E EEE EHRE OD ante een Haupt- 
Anhörung der beteiligten Gemeinden Schulkinder einer Schule zum gastweisen . Schulbesuch zugewiesen 
Gemeinde gastweise der Hauptschule einer anderen Worden ist und zur Zeit die ............... Klasse besucht, 
Gemeinde zuweisen. Ich bitte deshalb, unter Bezug- wird mit Wirkung VOM eier 194........ auf 
nahme auf vorstehenden Erlaß in allen Fällen, in 1!80,— RM — in Buchstaben: „Einhundertachtzig 
denen Berliner Hauptschulen von .. auswärtigen Reichsmark“ — jährlich festgesetzt. 
Schüler (-innen) besucht werden, umgehend eine Ent- 2 
scheidung des zuständigen Kreisschulrates über die 8 
Zuweisung der Schulkinder herbeizuführen. In dem Die Zahlung.des in 8 1 angegebenen Betrages ist 
Schreiben an den Kreisschulrat ist darauf hinzuweisen, in vierteljährlichen Teilbeträgen im voraus auf das 
daß das Kind die Berliner Hauptschule seit. dem KOontO er Le e , ZU JEeisten. 
1. September 1942 besucht, die Zuweisung ab 1. No- 
vember. 1942 Erben ar und den A 1. April 1943 83 
ein weilerer Besuch der Hauptschule nur dann er- verläßt das in £ 1 aufgeführte Schulkind. die 
folgen kann, wenn das Kind ordnungsgemäß ZU- Schule, so hört die N Verpflichtung zur Zahlung des 
gewiesen ist. Andernfalls. muß es aus der Berliner Gastschulbeitrages mit Äblauf des Kalenderviertel- 
Hauptschule ausgeschult werden. Ist bis z@m 1.März ; Pa 
N n z en ;— jahres auf, in dem der Abgang von der Schule erfolgt. 
1943 noch keine Entscheidung ergangen, so sind die Längere Abwesenheit: des Kindes von. der Schule 
Kreisschulräte nochmals unter Betonung der sich für Bere ; ; ou 
Ar . -— Z.B. infolge Krankheit oder Verschickung — sowie 
ee SUSE HCC im an die umgehende Er- 0; ploßer Wechsel der Berliner Hauptschule unter- 
MABUNS Ger AngeleHeNHEN. Zu erinnern. bricht die Verpflichtung zur Zahlung des Gastschul- 
Ferner ist den Erziehungsberechtigten der aus- beitrages nicht. 
wärtigen Kinder schon jetzt mitzuteilen, daß diese die 8 4 
Berliner Hauptschule am 31. März 1943 verlassen ar . - Raps 
müssen, wenn bis dahin nicht die Zuweisung durch ‚ Bei einer erheblichen Änderung der Verhältnisse 
den Kreisschulrat der Heimatgemeinde erfolgt ist. ist das RückTrINStecht E08 Ze 6 Abs. 4 des ein- 
Eine Neuaufnahme auswärtiger Schulkinder darf EANBS ECHANTIEN ZNARSES KEBDEN. 
nur nach ordnungsmäßiger Zuweisung durch den ran nannten Rt <ACIE re eu nf 1 Dr 
Kreisschulrat der Heimatgemeinde erfolgen. Ihre An- . n . 
meldung ist deshalb von den Schulleitern nicht ent- Der Bürgermeister 
gegenzunehmen. Die Erziehungsberechtigten sind an a 
den Kreisschulrat ihrer Heimatgemeinde zu ver- CE Arie Nrrl dar EEHFEERREBBRESIAERTPERBSRREMACHDÄHHT BeHHÄGFRRREPREVTERTENGEANEREAK EST RERRREESAF GAR ERSAÄHANTATH EEE RUN 
weisen. . 
T 16 die Fu weisung durch den zuständigen Kreis- Bere ME rt LO 
schulrat erfolgt, sin ie ‘Kinder in die Berliner ; n - 
Hauptschule aufzunehmen. Es ist für die Aufnahme Der Bezirksbürgermeister 
1 Kindes gleichgültig, ob a n Entscheidung be des: VerW.-BeZr rk etz rar NT ettafere Terre eerreE 
ije- Zahlung eines Gastschulbeitrages durch die ; . 
Heimatgemeinde schon vorliegt oder nicht. der Reichshauptstadt Berlin 
Nach der Zuweisung ist mit der Heimatgemeinde — 
eine Vereinbarung über die Höhe des Gastschul- 
beitrages nach untenstehendem Muster zu treffen. Als 
Gasischulbeitrag sind für jedes Schulkind jährlich Bekanntmachung 
zu fordern. Kommt eine Vereinbarung nicht . » as 
zustande, ist gemäß Ziffer 6 Abs.3 des Erlasses die der staatlichen Schulaufsichtsbehörden 
Entscheidung der Aufsichtsbehörde — wahrscheinlich - ra 
der für die Heimatbehörde zuständige Landrat — zu | Vı11/19 Der Stadtpräsident | 4. 2. 1943 ) 
beantragen. Bei Ablehnung der Festsetzung ist die der Reichshauptstadt Berlin ZZ 
Beschwerde an die vorgesetzte Behörde zulässig. —./Abteilung für-höheres Schulwesen — 
Die Vereinnahmung der Gastschulbeiträge hat bei Aktenzeichen: III Lb Nr. 249 
Kapitel V3 bzw. 4 Titel II2 zu erfolgen. En Kr 
An die Bezirksbürgermeister — Schul — 
In Vertretung die Leiter (-innen) der Volksschulen und 
die Schulräte. 
Behaghel Br . 
Lehrerbildungsanstalt in Berlin 
- In der Reichshauptstadt Berlin wird Ostern 1943 
Vereinbarun eine (sogenannte „offene‘“) Lehrerbildungsanstalt ein- 
= N 5 rn gerichtet werden: 
über die Zahlung von Gastschulbeiträgen ; T S 
für den Schüler — die SChÜLETIN ve Anschrift: Berlin-Schöneberg, Grunewaldstr. 77. 
Zwischen der Gemeinde aus In Vertretung 
vertreten durch ihren Bürgermeister, und der Reichs- Dr. Scham vogel 
Druck: BBA (Verwaltungsdruckerei der Reichshauptstadt Berlin), SO 16, Rungestraße 20 
x
	        
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