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Volume 26. Mai 1944

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1944 (Public Domain)

Seite 58 | 
Nr. 98—102 
über die Güte der Stücke zu klagen haben, So ist mir ist wegen Ablaufs der staatlichen Gewährdauer zur 
im Einzelfalle zu berichten. Ich werde dann das Wei- Einziehung bestimmt. 
tere veranlassen. . Rn 
Vorstehenden Erlaß gebe ich zur Kenntnis und 
In Vertretung Beachtung bekannt. 
Dr. Sütterlin Im Auftrage 
. Dr. Braemer 
VL/99 HGA 11% { a 1944 ] "Y14104 HGA III 6 16. 5: 1944 
Fernruf: Stadtverw. 3091, Hausanschl. 140 Fernruf: Stadtverw. 3091 
An die Bezirksbürgermeister — Gesundheitsämter An die Bezirksbürgermeister — Krankenanstalten — 
und Krankenanstalten — das Krankenhaus der Reichshauptstadt in Mahlow. 
die Krankenanstalten der Hauptverwaltung. Leistungsreserven der Kochküchen 
Arztliche V. der Zivilbevölk und Wäschereien in den Berliner Kranken- 
ArZEACHE ersorgung der ZIvVI9eVS erung; anstalten bei Fällen: außergewöhnlichen Bedarfs 
hier: Stärkenachweisung über Ärzte sowie Nach- Seit der letzten Umfrage — HGA 111 6 vom 19. 1. 
weisung für das Arztregister 1944 — sind in einigen Krankenanstalten erneut Schä- 
DBL VI/42 Nr. 222, S. 109 und Nr. 337, S. 171 den durch Feindeinwirkung entstanden. m N 
Ich. bitte deshalb Mitteil is 7 „Ad. M. 
Vom 1. Juli 1944 an ist die nach DB1 VI/42 Nr. 222, an A am ung bis zum 3 
S. 109 nötige Stärkenachweisung über Ärzte nicht 71 ob die durch Verfügung vom 24 8. 1942 festgesetzten 
mehr einzureichen; auf sie wird verzichtet. Dafür ist ; ; „nßk HC}  aAcche- 
; Leistungsreserven der Großküchen und Wäsche 
die durch DBI V1/42 Nr. 337, S. 171 geforderte Nach- reien auch jetzt noch erfüllt werden können 
weisung für das Arztregister von demselben Zeitpunkt ; ı ird ge 
an in vierfacher Ausfertigung einzureichen, und zwar 2. wann mit der vollen Leistungsreserv6e Wır 80 
in Abänderung des gesetzten Termins jeweils bis zum rechnet werden können 
3. Werktag des jeweiligen ersten Quartalmonats. 3. aus welchem. Grund die festgesetzten Leistungs- 
Bei dieser Gelegenheit weise ich darauf hin, daß reserven nicht mehr zu erreichen sind. ; 
zahlreiche Krankenanstalten und Gesundheitsämter 7/7 Künftig bitte ‚ich um sofortigen Bericht, 
bei der Erstattung der Stärkenachweisungen lässig falls sich der Umfang der Leistungsreserven infolge 
sind und erst nach Erinnerung, zum Teil sogar erst Feindeinwirkung ändert. 
nach mehrmaliger Erinnerung, die Nachweisungen Im Auftrage 
außerordentlich verspätet eingereicht haben. Ich bitte, 
dafür zu sorgen, daß die Nachweisungen "künftig pünkt- Schulze 
lich zu dem obengenannten Termin bei mir eingehen, 
und die Dienststellenleiter für die reibungslose Erledi- m 
gung persönlich verantwortlich zu machen; vyı/4102 HGA VIL2 15. 5. 1944 
Ferner erinnere ich daran, daß’ mir Änderungen “—— 
in der ärztlichen Besetzung, die zwischen den Berichts- Fernruf: Stadtverw. 3091, Hausanschl. 257 
terminen eintreten, unverzüglich schriftlich in . . n 4 
doppelter Ausfertigung anzuzeigen sind. Auch diese AP die Bezirksbürgermeister — Krankenanstalten — 
Bestimmung wird noch nicht allerorts genügend be- die Gesundheitsämter und 
achtet. 7 das Rettungsamt. 
Zusatz für die Krankenanstalten der Hauptverwaltung: Krankenhausbehandlung von Ausländern; 
Die Verpflichtung zur Berichterstattung an das hier: Maßnahmen CE die Über(rnguns des 
örtliche zuständige Gesundheitsamt bleibt unberührt; Fleckfiebers in Krankenanstalten 
re Nachweisungen erbitte ich nur nachrichtlich, es 34 Si i i 
genügen 3 Ausfertigungen. Fler Fer Geatschen Eder an Ser Berl 
Das in vorstehendem Absatz. Gesagte gilt auch für Krankenanstalten festgestellt worden. Diese Erschei- 
das Waldhaus Charlottenburg. + ; nungen veranlassen, mich, erneut darauf hinzuweisen, 
daß bei der Aufnahme von Ausländern in Kranken- 
In Vertretung anstalten den vorbeugenden Maßnahmen gegen die Über- 
Dr. Sütterlin tragung des Fleckfiebers. die größte Aufmerksamkeit zu 
widmen ist. Hierzu ist folgendes zu sagen: 
= a 1. Bei allen ungeklärten fieberhaften Erkrankungen ist 
die Möglichkeit einer erg m in Erwin 
113:5.1944] gung zu ziehen. Die Arzte und das Pflegepersona 
V1/100 HGA 1X 1 133.5.1044 Kind dürch die Chefärzte der At der dmg 
Fernruf: Stadtverwaltung 3091, Hausanschl. 272 Vertreter in angemesseneh eitabständen eingeten 
. . über die Gefahren des Fleckfiebers und die diffe- 
; ; n ; AO 4408 ; Tentialdiagnostischen Möglichkeiten zu belehren. 
An die Bezirksbürgermeister Gesundheitsämter $ 
und Krankenanstalten. 7 Bei jeder Erkrankung an Fleckfieber und bei jedem 
WC . begründeten Verdacht einer solchen Erkrankung ist 
Einziehung von Meningokokkenserum die Absonderung in einer geeigneten Krankenhaus- 
RdErl d. RMdI v. 14. 4. 1944 — A g 663/44 5543 abteilung unverzüglich durchzuführen, 
Das Meni ; . _  & Bei allen Kranken, bei denen mit Läusebefall gerech- 
Aner ngokokkenserum mit ‘der Kontroll net we r den muß, ist „eine, sor giältige -E atlausum & 
Wa © G . urchzuführen, bevor der ranke in das Kranken- 
7 (wörtlich: „sieben“) aus dem Serotherapeutischen zimmer gebracht wird. Die Krankenanstalten haben 
Institut GmbH. in Wien sicherzustellen, daß derartige Entlausungen auch bei
	        
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