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Volume 15. Dezember 1944

Full text: Dienstblatt des Magistrats von Berlin (Public Domain) Issue1944 (Public Domain)

Dienstblatt Seite 141 
Teil VI Hauptgesundheitsamt Nr. 224-225 
Ausgegeben 15. 12. 1944 
Inhalt: 
Nr. 224 Eigentumsmerkmale an städtischen Krankenanstaltsausrüstungsstücken Seite 141 
Nr. 225 Besuch Verwundeter (Fliegerbeschädigter) in Krankenhäusern durch Angehörige Seite 141 
Nr. 226 Mitgabe von ausreichender Verpflegung bei Verlegung von Kranken . Seite 142 
Nr. 227 Kosteneinziehung für ausländische Arbeiter . . Seite 142 
Nr. 228 Kurkosteneinziehung . . . Seite 142 
V1/224 HGA IH 6 [28 1. 1944] ; 
Fernruf: Stadtverw. 3091, Hausanschl. 150 „Besugh Verwundeter (Fliegerbeschädigter) 
in Krankenhäusern durch Angehörige 
An die Krankenanstalten der Hauptverwaltung und 
die Bezirksbürgermeister — Krankenanstalten, RdErI d. RMdI v. 10. 11. 1944 — A 233844 — 
Gesundheitsämter —. a On die ER AUIC Aa ST Mer NkEn 
. sen je Ober- und Reg.-Präs,., die Landräte (Oberbürger- 
Eigeniumsmerkmale an städtischen Kranken- meister), die Gesundheit Amter. + 
anstaltsausrüstungsstücken Nachrichtlich an die Reichsverteidigungs- 
ee egentliche Stichproben haben gezeigt, daß An- kommissare durch Abdruck. 
staltswäsche z. T. überhaupt nicht gekennzeichnet A SER r a 
: . n den Interministeriellen Luftkriegsschäden- 
ur oder aber der Wäschestempel sehr ver- „\cschuß im Reichsministerium für Volksaufklärung 
; und Propaganda, den AReichskommissar für. das 
Ich bitte, die vorhandenen‘ Wäschebestände Sanitäts- und Gesundheitswesen, den Reichsgesund- 
daraufhin durchprüfen zu lassen und für aus- heitsführer, das Hauptamt für _Volksgesundheit 
reichende Kennzeichnung der Wäsche Sorge zu durch Abdruck. 
tragen. - 
E na % En (1) Die in letzter Zeit häufig erforderlich gewor- 
rke Das gilt sinngemäß auch für die übrigen Kranken- gene Verlegung durch Fliegerangriffe Verwundeter 
—— Auslalsausrüstungsstücke und die Ausrüstung der /Fliegerbeschädigter) außerhalb ihres Wohnortes 
esundheitsämter usw. macht eine Neuregelung der Bestimmungen für den 
Besuch Fliegerbeschädigter in Krankenhäusern durch 
Im Auftrage Angehörige notwendig 
Schulze (2) Im Einvernehmen mit dem RVM teile ich mit, 
Sn daß für diese Reisen ab 1. 12. 1944 eine Reise- 
a genehmigung erforderlich ist, die nur auf Grund 
einer schriftlichen Bescheinigung des Chefarztes des 
VI/225 HGA VI12 I 4. 12. 1944 | Krankenhauses erteilt wird; aus der hervorgeht, daß 
der Gesundheitszustand des Fliegerbeschädigten einen 
Fernruf: Stadtverw. 3091, Hausanschl. 257 Besuch "durch Angehörige ‚notwendig ‚macht. In 
dringenden Fällen sind dabei die Angehörigen durch 
An a) die Bezirksbürgermeister — Kranken- die Lazarette telegraphisch zu benachrichtigen. Diese 
anstalten — schriftliche oder lc graphische Zustimmung ist auch 
; nn ; bei Inanspruchnahme der Fahrpreisermäßi- 
b) die Kra nkenanstalten der Hauptver waltung gung zum Besuch Verwundeter erforderlich. 
c) alle nichtstädtischen Berliner Krankenanstal- - 
ten (durch die Gesundheitsämter) (3) Die Chefärzte haben bei der Ausstellung der 
d) die von nichtstädtischen Trägern betriebenen Bescheinigung einen strengen Maßstab anzulegen. Die 
Ausweichkrankenhäuser. xenehmigung ist. nur den nächsten Angehörigen 
Ferner nachrichtlich: ‘höchstens 2 Personen) zu erteilen und auf 5 Tage zu 
€) die Gesundheitsämter. beschränken. 
B (4) Soll On mean einer außerhalb des 
esuch Ver ; ädi Wohnortes stattfindenden eerdigung verstor- 
in K wundeter (Fliege rbeschädigt er) bener deutscher Fliegerbeschädigter die hierfür vor- 
In Krankenhäusern durch Angehörige gesehene Fahrpreisermäßigung in Anspruch genom- 
. men werden, so muß vorher eine Bescheinigung des 
& Krankenhauses über Ableben und Tag und Ort der 
Den nachstehend abgedruckten Erlaß des RMdI Beerdigung, gegebenenfalls auch telegraphisch, aus- 
Kranker 11. 1944 bitte ich den (Chefärzten der gestellt werden. 
kalmizugeben nn 8 zur genauen Beachtung be- (5) Eine Bekanntgabe dieser Regelung durch die 
Den 1 „— Presse wird der RVM veranlassen. Ich ersuche, die 
abd en Gesundheitsämtern gehen demnächst Sonder- Chefärzte der Krankenhäuser Ihres Bezirks auf deren 
KrAnKeTANSIEN TEE an alle nichtstädtischen genaue Beachtung hinzuweisen. 
Stalten ihres Bezirks zu. 
Im Aultrage I A.: Dr. Engel“ 
Dr. Braemer — MBliV S. 1119 — 
Achtetaufsparsamsten Materialverbrauch! 
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